Produktinformation
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| 1. Rise |
| 2. Shadowman |
| 3. Davey, and the stone that rolled away |
| 4. Keep on knockin' |
| 5. Pages of old |
| 6. Hell is full of heroes |
| 7. After |
| 8. The river |
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überraschend rockig, viel Tiefgang und Extravaganz,
Von Boris Theobald "www.RockTimes.de" (St. Wendel) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Shadowman (Audio CD)
Für sein insgesamt drittes Soloalbum hat Kansas-Sänger Steve Walsh 2005 nicht mehr wie noch fünf Jahre zuvor auf „Glossolalia" mit Magellan-Mastermind Trent Gardner zusammengearbeitet. Das Ergebnis: „Shadowman" ist einfacher zugänglich und ein Stück weit eingängiger geworden, zugleich rockiger und wesentlich gitarrenlastiger. Außer Walsh, der selbst außer Gesang wie gewohnt Keyboards beisteuert, sind Joel Kosche (u.a. Collective Soul) mit Gitarren und Bass sowie Twisted Sister-Drummer Joe Franco, der schon Magellans „Hundred Year Flood"-Album mit seinem komplex abwechslungsreichen Spiel veredelt hat, mit im Boot.Wie schon gesagt, härter als erwartet geht es auf „Shadowman" zur Sache. Bereits der schaurig mysteriös anmutende Opener RISE besticht durch einen Wechsel aus Rush-ähnlichen Gitarrenparts und solchen, die schon in Richtung Heavy Metal gehen. HELL IS FULL OF HEROES und KEEP ON KNOCKIN sind ultrastraighte, astreine Hardrock-Nummern mit massiver Gitarrenpower, letztere würde sogar Fans von Status Quo oder ZZ Top erweichen. Zur Abkühlung gibt es mit THE RIVER eine Gospel-angehauchte Ballade und mit PAGES OF OLD einen von leichter Percussion und Akustikgitarre begleiteten, seicht schwelgenden und nachdenklichen Song in Led Zeppelin-Atmosphäre. Aus dem durchweg vorzüglichen Songmaterial stechen drei Kompositionen hervor. Der Titelsong SHADOWMAN ist ein weiterer Beweis für die grandiose Rhythmussektion mit tollem Groove, abwechslungsreicher Percussion und ausgetüftelten, rhythmisch aktiven Gitarren und geht mit einem atmosphärisch dichten Chorus aus E- und Akustikgitarren mächtig unter die Haut. DAVEY AND THE STONE THAT ROLLED AWAY ist ein meisterhafter Beweis für Steve Walshs Fähigkeiten in Sachen Songwriting mit grandiosen Melodien und bietet nicht zuletzt die beeindruckendste Gesangsleistung Walshs, dessen erhabene, emotionale, unverwechselbare Stimme heute wie früher zum Besten zählt, was es im Bereich Rock gibt, heute mit deutlich wärmerer Färbung als zu den Klassiker-Zeiten mit Kansas. AFTER bietet als einziger Longtrack einen epischen Höhepunkt des Albums, zu dem Michael Romeo (Gitarren bei Symphony X) die Orchestration und David Ragsdale (vertrat in den 80ern Robbie Steinhardt bei Kansas) die Violine beisteuert: Zahlreiche spannende Wechsel, viele Breaks und ergreifende Atmosphären von verklärt mysteriös bis zu monumental brachial. „Shadowman", das sind 49 äußerst hörenswerte Minuten, bestehend aus einer sehr unterhaltsamen Mischung aus Classic Rock und Extravaganz, die sich aus ausgefallenen Breaks, einem Hauch von Prog und häufigen aber wohldosierten Keyboards und Effekten zusammensetzt, welche selbst den straighten Rocknummern des Albums zu ganz eigenständigem und unverwechselbarem Flair in fesselnder Atmosphäre verhelfen. Steve Walsh schafft es als Solokünstler, sich jedweder Kategorisierung zu entziehen und macht auch „Shadowman" zu einem Album, das jeder (Prog-)Metal- und Rockfan einmal antesten sollte. Nicht zuletzt auch wegen Walshs unkonventionellen Lyrics, mit denen er ganz unverblümt aus dem Bauch raus spricht. Die Thematik ist düster, von der Selbstzerstörungskraft der Menschheit und deren Ignoranz, Lügen und vorgetäuschten Realitäten. Die Art und Weise, wie er das ausdrückt, reicht aber von mahnend über nachdenklich bis hin zu sarkastisch und verbirgt einiges an Tiefgang, sei es mit der Keule oder zwischen den Zeilen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erneut geniales Soloalbum vom Ausnahmesänger,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Shadowman (Audio CD)
Steve Walsh, bekannter als "die Stimme von Kansas", liefert mit seinem dritten Soloalbum "Shadowman" ein hochgradig modernes und abwechslungsreiches Album ab, dass sich musikalisch gesehen wie schon sein Vorgänger Glossolalia in keine Schublade stecken lässt - Walsh geht konsequent seinen Weg und zeigt sich experimentierfreudig und spielt wiederum mit Elementen aus Metal, Prog, Balladen, "normalen Rock" und orchestralen Bestandteilen. Aber auch vor Samples, elektronischen Beats und Loops hat Walsh offensichtlich keine Scheu und schafft es, sie geschickt und unaufdringlich in seine Musik mit einzubauen. Hiermit hebt er sich wohltuend von seiner Stammband ab, die musikalisch immer noch in den 70er Jahren zu stecken scheint - was mich zwar nicht sonderlich stört, weil ich die Musik von Kansas schlichtweg liebe, aber dennoch freue ich mich, dass sich Walsh zutraut, neue Pfade auszuprobieren und sich dabei offensichtlich von nichts und niemanden (wie zB die niedrigen Verkaufszahlen von Glossolalia) abbringen lässt.Shadowman beginnt mit "Rise", einem Song, den man schon eher in die Ecke Prog-Metal einordnen muss - am ehesten ist er vergleichbar mit dem Titeltrack des bereits angesprochenen Vorgängeralbums - am Anfang vielleicht etwas schwer verdaulich, aber auf alle Fälle interessant. Als nächstes folgt der Titeltrack, Shadowman, einer der "normalsten" Songs auf dem Album - eine sehr schöne Rocknummer mit tollem Refrain, schönen instrumentalen Übergängen und einem Steve Walsh in gesanglicher Höchstform - wie übrigens auf dem gesamten Album. Stimmlich gesehen ist dieses Album sowieso das beste von Walsh, was man in den letzten Jahren gehört hat - sicherlich hat sich seine Tonlage über die Jahre geändert, aber dafür klingt seine Stimme reifer und emotionaler wie früher und er schafft es zum wiederholten Mal seine Ausnahmestellung auf diesem Gebiet zu untermauern. Dies zeigt Walsh beispielsweise auch im dritten Song des Albums "Davey And The Stone That Rolled Away" - ein Song, der von anfangs mit harten Gittarrenriffs unterlegt ist, dann wieder ruhige, symphonische Stellen zum Ausruhen anbietet um beide Elemete schliesslich miteinander zu verbinden - genial. Es folgt "Keep On Knockin" wiederum eine Nummer, die zwischen Rock und Metal schwankt aber wieder orchestrale Begleitungen andeutet - insgesamt gesehen ist dies allerdings der Song, der mir bislang noch am wenigsten gefällt (was aber nicht heißt, dass das Lied schlecht ist). Mit "Pages Of Old" folgt die einzige Ballade des Albums - Walsh spielt hierbei sehr schön mit seiner Stimme, die schlichte Begleitung trägt zur Intesität des Stücks bei - einer der Songs, die mir irgendwie unter die Haut gehen. Doch dann ist vorerst wieder Schluss mit der Ruhe - "Hell Is Full Of Heroes" beginnt und geht richtig ab. Wenn ich den Songtext des Booklets richtig deute, kritisiert Walsh mit diesem Stück die TV-Welt, die dem Zuschauer allzuoft den perfekten "Helden" vorgaukelt, den es in der realen Welt so nie geben kann - entsprechend endet der Song mit den Zeilen "i'll never look like that. what you get is what you see". Überhaupt sind die Songtexte - typisch Walsh - eher düster und teilweise auch schwer interpretierbar. Mit "After" folgt dasjenige Stück, das am ehesten an Kansas erinnert - der gut 10 Minuten lange abwechslungsreiche Song, bei dem Walsh Unterstützung des Ex-Kansasviolonisten David Ragsdale bekommt, wird zusätzlich durch die Orchesterarrangements von Symphony X-Mastermind Michael Romeo aufgewertet. Auch sonst hatte Walsh prominente Unterstützung - an der Gitarre und am Bass zeigt Joel Kosche von Collective Soul sein Können, für den Takt zeigt sich Magellan-Drummer Joe Franco verantwortlich. Mit dem wunderschönen Song "The River" (hat nichts mit dem gleichnamigen Springsteen Lied zu tun), den Walsh bereits in den 80er Jahren für das Kansas Album Power geschrieben hatte (unverständlicherweise schaffte es der Song damals jedoch nicht auf das fertige Album) endet das Album nach nur - und das ist einer der wenigen Kritikpunkte, die ich anzuführen habe, knapp unter 50 Minuten - ob man sich mehr Walsh auf einmal anhören sollte ist aber die andere Frage - Shadowman ist keine Musik zum "Nebenherhören", sondern sollte ganz bewusst gehört werden - nur dann wird man Zugang zu dieser komplexen Musik finden. Walsh zeigt meiner Meinung nach mit diesem Album zum zweiten Mal nach Glossolalia so richtig, dass in ihm - ausser seinen hinlänglich bekannten Sanges- und Keyboardkünste (beide Parts übernimmt er hier komplett alleine) - auch ausergewönliche Songwriterqualitäten liegen und er bei Kansas völlig zu Unrecht stets im Schatten von Kerry Livgren stand. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die "Alten" können es doch noch!!!!!!!!!!,
Rezension bezieht sich auf: Shadowman (Audio CD)
Steve Walsh „Shadowman" Hut ab!!Alter schützt nicht vor Genialität! Er ist 54 Jahre alt! Walsh hat meiner Meinung nach in seinem dritten Soloalbum ein Album eingespielt, das sich wohltuend von dem heutigen Einheitsbrei abhebt. Es stimmt ja das man Kansas und Walsh sowie diese Richtung Musik mögen muss um ins Schwärmen zu kommen. Aber auch für Leute die in dieser Sparte noch nicht reingeschnuppert haben nur zu es wird nicht langweilig. Der Opener „rise" fängt langsam und „modern"! an und geht dann in die Vollen mit einem sehr schnellen Rhythmus ohne aber weh zu tun. Wohltuend die langsamen Passagen. Trotzdem eines der schnellsten Lieder auf dem Album. Heavey kann ich nur sagen! „shadowman" eine sehr solide Nummer mit einigen Überraschungen, genialer Rhythmus, ein Song der alles beinhaltet was man sich wünschen kann! Bei „davey and the stone that rolled away" rollt die Gitarre mit einer ruppigen Gangart und bringt so mit der markanten Stimme von Walsh Steine ins Rollen. „keep on knockin'" erinnert phasenweise an ZZTOP der Background ist sehr eingängig und geht ins Ohr. "pages of old" ist einer meiner Lieblingstracks. Dieses Lied ist von solch einer Leichtigkeit was die Instumente angeht sowie eine Stimme die Seinesgleichen sucht! „hell is full of heroes" man nimmt ihm jedes gesungene Wort ab, sehr guter Rhythmus mit modernen Akzenten. „after" erinnert an Kansas die orchestrale Teile passen gut ins Gesamtgefüge des Tracks. Könnte ruhig noch länger gehen! In „the river" wartet Walsh nochmals mit einem Kansas ähnlichen Track er hat halt auch seine Richtung! Toller Song. Abschließend hat das Album keinen einzigen schwachen Song, es wird eine Reise mit immer neuen Entdeckungen je öfter man diesen Longplayer hört. Ein absoluter Pflichtkauf für Walsh und Kansas Freaks ebenso wie für Neueinsteiger in dieses Genre einfach für ALLE die gute Rockmusik schätzen. Bei mir läuft dieses Teil den ganzen Tag rauf und runter. Hoffentlich denkt Walsh mit seinen 54 Jährchen noch lange nicht ans Aufhören. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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