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Shadowmaker Ltd. [CD+DVD]

Running Wild Audio CD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 18,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Audio CD (20. April 2012)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: CD+DVD
  • Label: Steamhammer (SPV)
  • ASIN: B0062P341Y
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (64 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.491 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Piece Of The Action
2. Riding On The Tide
3. I Am Who I Am
4. Black Shadow
5. Locomotive
6. Me & The Boys
7. Shadowmaker
8. Sailing Fire
9. Into The Black
10. Dracula
Disk: 2
1. Making Of "Shadowmaker (Dvd)
2. Track By Track Commentary By Rock N'rolf (Dvd)

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Jetzt ist es amtlich: Running Wild sind zurück! Sieben Jahre nach ihrem letzten Studioalbum "Rogues En Vogue" kündigt Käpt´n Rock´n`Rolf zur Freude seiner zahllosen Fans für April 2012 das neue Album "Shadowmaker" an. Meine Erklärungen im Frühjahr 2009, weshalb ich Running Wild beende, waren seinerzeit absolut ernstgemeint. Ich brauchte dringend eine Auszeit und konnte mir ehrlich gesagt selbst im Januar 2011 noch nicht vorstellen, dass ich irgendwann wieder Lust auf ein neues Album bekommen würde , sagt Rolf. Doch etwa zeitgleich mit der Idee einer Best Of-Scheibe, zu der ich vier neue Nummern beisteuern wollte, entdeckte ich meinen Spaß am Komponieren neu. Von da an war es erstaunlicherweise nur noch ein kleiner Sprung zu einem kompletten neuen Studioalbum.

Zehn neue Titel hat Rock´n`Rolf für "Shadowmaker" geschrieben, darunter den Midtempo-Opener ´Piece Of The Action`, die Uptempo-Nummer ´Shadowmaker` ( in etwa die Gangart von ´Angel Of Mercy` ) und das achtminütige Monumentalstücke ´Dracula`, angelehnt an die Geschichte von Bram Stoker und die Filme mit Christopher Lee. Für mich ist Shadowmaker deshalb ein ganz besonderes Album, weil keinerlei Druck oder Zwang dahintersteht. Ich denke man hört sehr genau, dass mir diese Lockerheit geholfen hat, eines der stärksten Running Wild-Werke aller Zeiten zu schreiben.

Produktbeschreibungen

Kommt im schwarzen Jewelcase mit Silberdruck!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen RUNNING WILD goes Hard Rock. Gut oder nicht? 20. April 2012
Von Alex Panz
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Sodele, hier ist es nun, das Comeback-Album auf das Fans ewig (ähm) warten mussten...

Ok, lassen wir die Ironie mal außen vor und widmen wir uns der Frage, ist "Shadowmaker" das perfekte Comebackalbum und in welche Phase der Band kann man es einsortieren?

Zunächst möchte ich aber kurz mal was loswerden.
Ich finde es eine bodenlose Frechheit, wenn hier Leute doof von der Seite angemacht werden, nur weil sie dem Album ein oder zwei Sterne geben. Schon mal was von eigener Meinung gehört? Wenn ein Fan von dem Album enttäuscht ist, hat er auch das Recht dies hier niederzuschreiben, ohne gleich mit Sprüchen wie "Du hast keine Ahnung von Metal oder von RW", "Du bist altbacken" etc. bombardiert zu werden. Sowas ist mehr als peinlich und kindisch. Jeder soll hier das schreiben, was er persönlich von dem Album hält und wer damit ein Problem hat, soll sich halt raushalten; Punkt!
Affig, genau wie diese 2-3 Zeilen Rezis. Dann laßt es lieber gleich!

Ich bin seit 1989 beinharter RW Fan und hab die Band auf der "Welcome To Port Royal" Tour zum ersten mal gesehen, da war's um mich geschehen. Genau aus diesem Grund, gehe ich mit dem Album auch etwas kritischer um und bilde mir meine eigene Meinung, unabhängig von Anderen Rezis oder was weiß ich.

Für die Leute, die mit "Shadowmaker" in das Schaffen von RW einsteigen, möchte ich kurz die bisherige Schaffensphase in 4 Phasen einteilen, um später das aktuelle Album in die entsprechende einzuteilen.

Da haben wir zum einen, die 1. Bandphase, die "Black Metal" Phase.
Ja, liebe Leute, auch wenn's schwer fällt, RW galten in ihrer Frühphase, "Gates To Purgatory" und "Branded & Exilded" als Black- oder Satanic Metal, noch lange bevor Panda-Gesichter und Krächzen aktuell wurde. Viele sind der Meinung, dass die Band in dieser Phase noch die eigene Identität am suchen war, welche dann mit der 2. Phase, der "Piraten" Phase von "Under Jolly Roger" bis hin zur "The Rivalry" gefunden wurde. Für nicht grade wenige, incl. Mich, gilt genau diese Phase als das kreative Hoch von RW und Einsteiger sollten auch def. damit anfangen. Danach gab es dann die 3., die "Durchschnittlich" Phase mit "Victory" welche ziemlich schnell in die 4. "We Are Slowly Drifting Into Infinite Belanglosigkeit" Phase mit "The Brotherhood" und "Rogues en Vogue" ein jähes Ende fand, und auch zu Recht als die kreativ schlechteste gilt. Sorry, aber wenn schon die beiden Bonussongs der "Rogues" die Besten auf dem sehr schlecht produzierten Album sind, dann läuft irgendwas falsch.

Kommen wir also zurück zur Anfangsfrage:
Kann "Shadowmaker" das hohe Niveau halten und ist es ein Comeback nach Maß?

Sehr schwer und zwiespältige Angelegenheit.
Der Sound ist definitiv besser als auf den letzten beiden Scheiben, was schon mal sehr positiv ist. Allerdings muss man ganz ehrlich sagen, wer wirklich glaubt, hier trommelt ein Schlagzeuger aus Fleisch und Blut, hat was an den Ohren und sollte def. weniger getriggerten Dumsample Metal hören. Diese ganze Angelo Sasso Geschichte war an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Wie ein schöner aktueller Drumsound geht, zeigen ANGEL WITCH auf ihrem aktuellen Album. Dennoch hört sich der Drumsound wesentlich besser an als auf den beiden Vorgängern, also lassen wir das Thema jetzt mal.
"Piece Of The Action" (Fühlt sich hier noch jemand an Billy Idol erinnert?), "Riding On The Tide" und "I Am Who I Am" sind typische 90er RW Songs, die gar nicht mal so schlecht sind. Allerdings fällt die Platte danach ab, was im schmalzigen "Me & The Boys" gipfelt. Sorry, aber so ein Song passt einfach nicht zu RW. Wenn ich sowas hören möchte, ziehe ich mir die entsprechenden Bands aus dem Regal. Bei "Dracula" versucht Rolf wieder an lange Klassiker Songs wie "Treasure Island" oder "Genesis" anzuknüpfen, was ihm auch hier leider nur teilweise gelingt. Immerhein einer der Besseren Songs auf dem Album.

Ich persönlich würde das Album direkt nach "The Rivalry" einordnen. Viele sind ja der Meinung, dass "Shadowmaker" das Beste Album seit der "Rivalry" ist, und dem kann ich nur zustimmen

Ich möchte aber nochmal hervorheben, das wir hier von RW sprechen, meiner Alltime Fave Band, und da ist ein "Gutes" Album für mich persönlich im Jahr 2012 einfach nicht genug. Das Rolf nicht mehr an die frühen Klassiker anschließen kann, war eigentlich von Anfang an klar, ABER, hätte Rolf eine richtige Band um sich, die gemeinsam Songs schreibt, vielleicht sogar auch mit Ex.-Mitgliedern, hätte der gute Mann hier ein Album zaubern können, was selbst den alten Fans die Kinnlade runterklappen läßt.

Mir persönlich ist das Album im direkten Vergleich mit den Klassikern zu fröhlich und ich vermisse einige Besondere Trademarks bei den Songs. Selbst in der Vergangenheit hatten RW Hard Rock Songs, die aber kamen durch eine bessere und gleichzeitig dreckigere Produktion viel besser rüber.

FAZIT:
So schlecht, wie viele das Album machen, ist es definitiv nicht.
Aber um Himmels Willen auch kein 5 Sterne Album.
Wir wollen da mal lieber die Kirche im Dorf lassen. Ich hab das Album jetzt öfter gehört als "Rogues" und "Brotherhood" zusammen und muss selbst einiges von meiner Seite revidieren. Aber 5 Sterne bekommt es mit Sicherheit nicht. Es ist gut, nicht mehr und nicht weniger.
Von daher sind 3 Sterne mehr als angebracht!

Aber das Cover...Rolf, DAS COVER..........
Was ich Rolf dennoch sehr hoch anrechne ist, dass er sein Ding durchzieht und sich von niemandem reinreden lässt. Hut ab dafür. Beim nächsten Album noch ein bissl mehr an dem orientieren, was die alten Fans wollen und man kann mit einem tollen Album rechnen!

Noch kurz was zur limitierten Groß-Box:

Diese beinhaltet die CD/DVD Kombo in einem schwarzen Jewelcase mit silbernem Aufdruck. die Bonus DVD ist meiner Meinung nach komplett überflüssig, da sie eine spielzeit von noch nicht mal 25 Minuten hat. Knapp 11 Minuten erzählt Rolf was zu jedem Track, der Rest soll ein "Making Of" sein, was aber nur Schnipsel aus dem kleinen Studio zeigt. Bild und Sound sind unterstes Amateur Niveau; muss sowas sein?
Die Doppel LP besitzt leider KEIN eigenes Cover, was ich sehr schade finde.
Des weiteren sind noch ein sticker, eine Postkarte, ein Poster sowie ein "Buch" enthalten, bei dem es sich um ein dickeres LP Inlay handelt. Die Bezeichnung Buch ist hier leider komplett falsch. Es enthält eine lieblos runtergenudelte Banbio in d und E, sowie einige rare Fotos aus der Band history, sowie einige, wie ich finde, verzichtbare Fan Pics!
Die Box ist somit nur den die Hard Fans zu empfehlen, Andere könnten ob derem Inhalt enttäuscht sein!
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine vertane, vielleicht letzte Chance. 21. Mai 2012
Von muffy666
Format:Audio CD
Glaubt man einigen Rezensenten, muss diese CD ausweislich der massenhaften 5-Sterne Reviews ja ein Album der Extraklasse sein, das es ohne weiteres mit den Klassikern (und das waren nicht wenige) der "Band" aufnehmen kann. Gates to Purgatory, Under Jolly Roger, Port Royal, Death or Glory & Blazon Stone. Alleine diese fünf Alben (die späteren sind mir nicht mehr sonderlich gut bekannt) VERBIETEN aus rein logischen, naturgesetzmäßigen und nicht mehr mit Geschmack-Gelaber zu relativierenden Gründen eine Bewertung mit 5 Sternen, da man sonst das hier anzulegende Bewertungssystem konterkarieren würde.

Um einen angemessenen Abstand zu den o.g. Juwelen des Teutonen-Stahls einzuhalten, darf dieses Schlafzimmer-Studio Einmann-Projekt Drumcompter Album maximal vier, eher drei Sterne erhalten, wenn man mal die im Vergleich eher schwächeren, aber per heute immer noch besseren Alt-Werke hinzunimmt.

Natürlich verdient diese CD auch nicht nur einen Stern, denn dafür ist RnR einfach dann doch ein zu guter Musiker, der definitiv weiterhin sein Instrument wie Gesang beherrscht und auch gute, gefällige und spannende Arrangements schreiben kann.

Leider war das, was er zum arrangieren hatte reichlich luf(s)tlos, uninspiriert und altbacken. Der Sound ist meinetwegen sogar passabel, ein schöner trockener "Klampfe in Marshall JCM800" Sound ohne viel Schnickschnack. Die Drums, ja die Drums. Sind solide und ich habe schon schlechtere, nervigere Samples bei getriggerten Kits gehört, die von Menschen bedient worden sind. Da eh alles quantisiert wird, ist es heute eigentlich latte, ob da ein Mensch in den Credits steht oder nicht. Für mich kein sonderlicher Aufreger.

Der Fehler, den Rolf gemacht hat, war auch nicht, nach dem offiziellen Abgang sehr schnell wieder eine "Reunion" zu machen. Geschenkt. Der Fehler war, es nicht noch einmal mit einer echten Band zu versuchen. Natürlich kann man alles alleine machen. Aber so klingts auch. Meine Güte, alleine die geilen Bassläufe von Jens Becker, das Powerdrumming von Jörg Michael (Stefan Schwarzmann & Ian Finlay nicht vergessen) oder die Sidekicks wie "Maijk Moti" an der Klampfe - alle diese Konstellationen haben einen ungeheuren kreativen Output geliefert. Auch wenn z.B. jede CD von Death in einer anderen Besetzung eingespielt worden ist, hat Chuck Schuldiner stets erlesene Leute um sich versammelt. Das müsste auch hier bei einer der profiliertesten deutschen HM Combos doch möglich gewesen sein.

Aber Rocky wollte nicht. Er wollte offenbar keine Band, keine große Produktion und er wollte zur der Produktion keine Angaben machen. Gut. Ich will auch nicht und zwar nicht diese CD hören, da hier nichts von dem drauf ist, was RW einst so besonders gemacht hat. Gut, ein passable Metal Nummern sind schon am Start, aber wenn ich die Platte unter der der Ansage von Rolf kaufe "stärkste Platte seit Jahren (ok - too easy), wenn nicht aller Zeiten", dann fühle ich mich schon etwas verhohnepiepelt. Naja, schauen wir mal wie das Album und ggf. Konzerte so laufen. Nimmt man die frenetischen Sternewerfer, müsste die Platte ja verkooft werden wie jeschnitten Brot. Wenn nicht, besteht die Gefahr, dass hier zu viel Glaubwürdigkeit für einen weiteren Versuch verschenkt wurde.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Schatzkästchen voller Plunder! 21. April 2012
Format:Audio CD
LECHUCKS REVENGE:
Manche Piraten sind einfach nicht totzukriegen. Anno 2005 datierte die letzte halbwegs erfolgreiche Beutefahrt des Ex-Metal-Oberpiraten Rolf Kasparek. Danach blieb der alte Seebär mitsamt seiner Crew der "Running Wild" im Trockendock und mied die rauhe See der Öffentlichkeit für Jahre. Während man auf eine neue Veröffentlichung wartete, wurde man zu zwischenzeitlich zudem noch mit Live-, Best of- und Tribute-Alben zugeschmissen, bis man sogar die alten Stücke nicht mehr hören konnte, immer in freudiger Erwartung eines neuen Longplayers, der die Durststrecke beenden würde.
2009 dann der Schock! Nach vierjähriger Wartezeit verkündete Kapitän Rock'n'Rolf den Ruhestand. "Running Wild" wurde abgetakelt und die Fans, noch immer in Erwartung einer neuen Scheibe stattdessen mit einer Handvoll zigmal durchgekauten Klassikern zurückgelassen. Als Krönung gab es zum Abschied dann noch mal ein Live-Album mit nochmal den besten Songs. Ein Abtauchen ohne Knalleffekt und ein ziemlich unspektakulärer Abgang für den bis dato unangefochtenen Herrscher der sieben Metallmeere.
Der Ruhestand von Kapitän Rolf, der nun des Songschreibens und -spielens müde war, bestand darin...Songs zu schreiben. Und zu spielen. Und zwar auf seiner dümpelnden Pensionsschaluppe namens "Toxic Taste", die es allerdings kaum aus dem Hafen schaffte, ohne abzusaufen. Dieses Nebenprojekt ist sang- und klanglos in dunklen Tiefen versunken.
Und so geschah es dann, dass das totgeglaubte Ex-Piratemetal-Phänomen "Running Wild" 2012 doch noch aus dem Reich der Vergessenheit zur Wasseroberfläche zurückkehrte und als auferstandenes Geisterschiff plötzlich wieder die Meere des Powermetal unsicher macht, während es Kurs auf den Glanz vergangener Tage nimmt.
Möglicherweise war es Käpt'n Rolf einfach zu langweilig im Nirwana der ehemaligen Rockgiganten. Möglicherweise fiel ihm aber auch auf, dass der Rentenschatz in seiner Pensionshöhle noch ein paar Fuß an Achtelstückchen mehr gebrauchen konnte. Was genau den säbelrasselnden Oldie letztendlich aus seinem selbstgewählten Exil von Davy Jones Hort zurück ins Kampfgetümmel der Chartplatzierungen trieb, werden wir wohl nie erfahren.
Wichtig ist im Moment erst einmal, dass der Jolly Roger wieder über dem Metal weht und der Altmeister der eingängigen Riffs und rockigen Shantys seine 40-Pfünder mit brandneuen Songs geladen hat, die nur darauf warten, mit voller Breitseite auf vorbeischippernde Metalfans abgefeuert zu werden! Also begeben wir uns ins Kielwasser der re-animierten "Running Wild" und werfen ein Ohr auf das, was die alte Karavelle an neuer Feuerkraft zu bieten hat.

SOUND OF THUNDER:
Schlägt man der titelgebenden Schattengestalt gegen das Helmchen und lauscht dem Sound, den der blecherne Tunichtgut von sich gibt, ohne gleich die tönenden Songs im Detail unter das kritische Hörrohr zu nehmen, ist man ersteinmal positiv überrascht. Das Gitarrenspiel auf der neuen Scheibe erreicht zwar nicht die Klasse von Songs wie beispielsweise der Riff-Referenz "Soulless", rockt aber um ganze Schiffslängen besser als das seelenlose Saitenspiel des mittlerweile greisen Vorgängers "Rogues en Vogue". Die rauhe Stimme des nautischen Wiedergängers Käpt'n Rolf hingegen schallt nicht ganz so kräftig wie gewohnt über die Brandung. Sie besitzt halt nicht mehr ganz die Durchschlagskraft wie noch zu alten Freibeuterzeiten. Hier hat die Produktion wohl mal wieder etwas zu viel gehobelt und den Gesang wie inzwischen üblich durch ein paar Filter zuviel geschickt. Des Öfteren plündert das Organ des Oberpiraten auch in ungewohnt hohen Stimmlagen, aber wenn man über das Deck eines Geisterschiffes spukt, gehört das wohl zum üblichen Repertoire. Größtes Sorgenkind aber bleibt nach wie vor das Trommelspiel. "Ähh...Studiomusiker!" ergänzen angeblich die Crew am Schlagzeug. Und auch wenn der Kapitän erneut versichert, dass diesmal Drummer aus Fleisch und Blut für das Getrommel verantwortlich seien, es klingt trotzdem wieder mal alles so, als würde der digitale Klabautermann den Rythmus schlagen und es zählt auch nicht, wenn durchaus menschliche Drummer mit ihren Sticks auf Notebook-Tasten getippt hätten! Wie auch immer die tiefen Frequenzen aber nun tatsächlich auf den Longplayer kamen wird wohl in den dunkelsten Ecken der Bilge verborgen bleiben. Fakt ist, dass das blecherne Schlagzeug durch seine Sterilität mal wieder die altbekannte Schwachstelle des Piratenseglers darbietet. Enttäuschenderweise ist zudem fast allen Songs gemein, dass sie leider ein wenig gemächlich durchs Gewässer dümpeln. Alle bisherigen Großtaten "Running Wild"s hatten diverse Skipper-Songs im Programm, die immer ein bisschen schneller unterwegs waren, als der powermetallische Durchschnitt. Der Schattenmacher allerdings segelt um etliche Knoten langsamer, als man es von "Running Wild" gewohnt ist. Es wird sich zeigen, ob es der Kahn auch in Schleichfahrt schafft, seine Beute einzuholen.

DAS ARTWORK:
Genauso rätselhaft wie schockierend stellt sich das Artwork der neuen CD dar. Wie eine schreckenserregende Galionsfigur verbreitet auch das aktuelle Plattencover bereits im Vorfeld Angst und Panik und kündet vom sich herannahenden Grauen des Schattenmacher-Vehikels. Wer ist dieser silberne Typ dessen futuristischer Helm als Sinnbild des neuen Longplayers herhalten muss und der auf den ominösen Kosenamen "Shadowmaker" hört? Mitnichten erblicken wir hier, wie oft spekuliert, das Portrait des unehelichen Sohnes von Dumbo und Darth Vader. Den Aufzeichnungen altehrwürdiger Chronistenmönche zufolge, kann es sich hier nur um einen handeln: Angelo Sasso höchstselbst nämlich, das lustige Maskottchen der "Running Wild", welches seit Kapitän Rolfs Victory über seine eigenen Wurzeln unzertrennbar mit dem hanseatischen Komponisten-Korsaren verbunden ist wie der Papagei mit Blackbeards Schulter. Etliches Seemannsgarn spinnt sich in allen Häfen der Welt um diesen rätselhaften Klabautermann. Unser Rolf wird dieses digitale Gespenst einfach nicht los und ganz ehrlich, wir würden es doch vermissen, wenn unser aller liebster Trommelschläger nicht mehr um Rolfs Kapitänsmütze spuken würde und wir die Mär um den Paukenspieler, der so gerne ein echter Junge sein wollte, nicht mehr zum Besten geben könnten...oder?

SHADOWMAKER, SHADOWMAKER, MAKE ME A HIT..:
Öffnen wir also Kapitän Rolfs verstaubte Schatztruhe und ergötzen uns an Gold und Geschmeide. Lasst uns wie ein Seehung hinein springen, wie ein Maulwurf hindurchtauchen und es uns auf unsere Glatze prasseln!

Piece of the Action:
Der Opener zeigt gleich wo es lang geht, die Action bröckelt stückchenweise aus dem Lautsprecher, als hätte es die letzten sieben Jahre nicht gegeben. Piece of the Action klingt, als würde die "Brotherhood" dort weitermachen, wo sie aufgehört hat. Im Ohr bleibt von der Aktion allerdings wenig hängen. Aber wenigstens bietet hier das Schlagzeug noch einen satten Sound. Das hat sich mit Ende des Songs dann für den Rest des ALbums schon erledigt.

Riding on the Tide:
Arrrrr!!! Auch wenn die Wellenfahrt für "Running Wild"-Verhältnisse eher träge und lustlos daherkommt, vernimmt man nach Jahren der Abstinenz endlich mal wieder einen zumindest halbwegs anständigen Piratensong von Kapitän Rolf! Auch wenn das Stück nicht die Klasse von "Pirate Song" und schon gar nicht von Klassikern wie "Privateer" erreicht, lebt hier ein Stück Nostalgie wieder auf! Auch wenn die Hookline die typische Eingängigkeit vermissen lässt. "Hail to the Wind, hooray to the Glory" hieß es noch im "Pirate Song" auf "Brotherhood". In "Riding on the Tide" auf "Shadowmaker" heißt es nun "We are one with the Wind, one with it's Glory". Schon klar, man kann das Steuerrad nicht immer neu erfinden, aber ein bisschen dezenter könnte man schon bei sich selbst plündern.

I am who I am:
Eines der einsamen Highlights des Albums. Das Stück in dem Rolfie ein wenig in Selbstbeweihräucherung badet bietet rockigen Sound und einen munteren Refrain. Der erste Ohrwurm dieses Albums!

Black Shadow:
Beim Klabautermann, was für ein Murks!?!? Der schwarze Schatten berichtet uns in seinen Lyrics, wie furchtbar doch die heutige Zeit ist, wie verblödet wir alle durch moderne Medien sind, wie mies unser Essen ist und dass selbstverständlich hinter allem eine böse Verschwörung steckt. Das Bands wie "Gamma Ray" regelmäßig ihre ansonsten astreine Tracklist durch Moralpredigten wie "Mother Earth" verhunzen ist ja bekant. Auch die teutonische Combo "Metalium" besiegelte mit ihrem moralisierenden "Früher war alles besser"-Bio/Öko-Album "Daemons of Insanity" ihren wohlverdienten Untergang. Aber ich hätte nie gedacht, dass auch mal "Running Wild" uns mit so einer Biobauernhofnummer kommen würde. Zudem dümpelt der Rythmus des Liedes derart träge vor sich hin, dass man beim Hören dauernd das Bedürfniss verspürt, den Song anzuschieben. Zu langsam, zu langweilig und ganz allgemein strunzdämlich. Der Tiefpunkt dieses Albums.

Locomotive:
Die Lokomotive bringt dann wieder etwas mehr Schwung in Sache. Ganz netter Sound, annehmbarer Refrain, im Großen und Ganzen also saust die Eisenbahn recht ordentlich über die Schienen. Mehr kann man dazu nicht sagen. Lesen Sie weiter... ›
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3.0 von 5 Sternen Rolf war schonmal besser
Es ist völlig unbestritten, dass Rolf Kasparek und RUNNING WILD den (deutschen) Metal maßgeblich geprägt haben. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Tagen von Colin veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gut, aber es ginge besser
Von diesem Album hatte ich mir viel erhofft, aber nachdem ich es mal reingeworfen habe, kam die Ernüchterung. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Martin Schneider veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Na ja,....
Nachdem ich das Rogues en Vogue Album eigentlich richtig gut fand, muss ich bei Shadowmaker leider sagen, das die ganze Geschichte so klingt als hätte sich der Insasse eines... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Störtebecker veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Unglaublich schlecht
Einfach nur unglaublich. Das Album ist eine Verarschung der Fans. Ich kann bei dem *Blub* den Rock'n Rolf über die Entstehung (bestes Material, dass ich je geschrieben habe... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Anderl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Running Wild: Shadowmaker (LP)
Dieses Album war im sehr guten und perfekt Kondition, als es doch brand neu war. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Produkt. Danke.
Vor 11 Monaten von Heikki Siuruainen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Running Wild is back!
Also, nachdem ich die Platte jetzt ca. 10 mal gehört hab möchte ich auch mein Urteil abgeben. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Venom44 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Erwartungen übertroffen
Shadowmaker Ltd.Shadowmaker BoxsetShadowaker ist ein sehr ungewöhnliches Running Wild Album, was zum einen an der Vielseitigkeit des Albums und zum anderen an der eher... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von iwill zähnchen veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Grausam
Was ist los mit (Rock n Rolf) ??? So einen klinischen lieblosen Müll habe ich schon lange nicht mehr hören müssen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Stier veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Besser als die letzten Alben, aber noch lange nicht so gut wie die...
Bereits seit 20 Jahren bin ich Running Wild Fan und gerade Alben wie Death Or Glory, Blazon Stone, Pile Of Skulls und Black Hand Inn zählen zu meinen Lieblingsalben. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Sascha Hennenberger veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen gaaaaar nicht so schlecht......
Ich muss gestehen, auch ich bin sehr widerwillig an dieses Album rangegangen, sind wir ehrlich: der "Abschied", war unnötig, wenn man drei Jahre später mit 'nem... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von LordBelial veröffentlicht
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