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Shades Of Deep Purple (Remastered)
 
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Shades Of Deep Purple (Remastered) [Original Recording Remastered]

Deep Purple Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (3. Februar 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Beatles (EMI)
  • ASIN: B00003INJ6
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. And The Address (2000 Digital Remaster) 4:38EUR 0,99
Anhören  2. Hush (1998 - Remaster) 4:25EUR 0,99
Anhören  3. One More Rainy Day (2000 Digital Remaster) 3:40EUR 0,99
Anhören  4. Prelude: Happiness/I'm So Glad (Medley) (2000 Digital Remaster) 7:19EUR 0,99
Anhören  5. Mandrake Root (1998 Digital Remaster) 6:09EUR 0,99
Anhören  6. Help (2000 Digital Remaster) 6:01EUR 0,99
Anhören  7. Love Help Me (2000 Digital Remaster) 3:49EUR 0,99
Anhören  8. Hey Joe (2000 Digital Remaster) 7:34EUR 0,99
Anhören  9. Shadows 3:38EUR 0,99
Anhören10. Love Help Me (Instrumental Version) 3:29EUR 0,99
Anhören11. Help (Alternate Take) 5:22EUR 0,99
Anhören12. Hey Joe (BBC Top Gear Session) 4:05EUR 0,99
Anhören13. Hush (Live US TV) 3:53EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die "Schattierungen von dunklem Purpur" hatten alles andere als klare Konturen, als Deep Purple 1968 an den Start gingen. Ihr Longplayer-Debüt eröffneten die britischen Rocker mit dem R&B-infizierten Instrumental "And The Address", das vom Sound-prägenden Widerstreit zwischen Jon Lords voluminöser Orgel und Ritchie Blackmores schnittiger Gitarre lebt. Noch prominenter präsentiert ihre vitale Coverversion von Joe Souths "Hush" das Kontrastgespann. Der erste Mini-Hit ist auch insofern typisch fürs erste Album, als er eine von insgesamt vier Coverversionen ist: Neben "Hush" taucht in "Prelude" der Bluesklassiker "I‘m So Glad" auf, überdies "Help" von den Beatles und Jimi Hendrix' blässlich überarbeitetes "Hey Joe". Weiter in die Zukunft weist da schon "Mandrake Root", das zwischendrin Drummer Ian Paice durcheinander wirbeln darf. Ein, na ja, netter Popsong wie "One More Rainy Day" nimmt sich in diesem Umfeld wie ein Fremdkörper aus und offenbart --- wie das schwächelnde "Help" --- das Faible des eher romantisch veranlagten Vokalisten Rod Evans, der neben Bassist Nick Simper das zweite Ur-Mitglied auf Abruf von Deep Purple "Mark I" war. Und "Love Help Me" kommt bis auf Blackmores bissige Gitarren-Einwürfe als reinrassiger Sixties-Pop daher. Keine Frage: Es hat seine Reize, mit Shades Od Deep Purple Quellenstudien zu betreiben. Doch sind bei diesem eher durchwachsenen Repertoire auch für Fans der deutlich verbesserte Klang der Remastered Collection, das höchst informative Booklet und fünf Bonustracks ein willkommener Anreiz, vor allem Blackmores Instrumental "Love Help Me". --Claus Böhm

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SHADES OF DEEP PURPLE

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Child in time TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Die "Shades Of DP" ist ihr erstes Album und stammt aus dem Jahr 1968. Es wurde in der Besetzung Ritchie Blackmore (Gitarre), Jon Lord (Orgel und Piano), Ian Paice (Drums), Rod Evans (Gesang) und Nick Simper (Bass) eingespielt. Wie einige Rezensenten zu Recht schreiben, enthält die Platte einen mix aus Cover- und Eigenkompositionen und verschiedenen musikalischen Stilrichtungen. Das finde ich jedoch sehr gelungen und macht den Reiz dieser Platte aus.

Zu den Songs:

And the address: Instrumental und der erste Kampf zwischen Lord und Blackmore (Gitarre gegen Orgel).

Hush: Ihr erster Hit (Nr. 13 in den USA!). Der Song wurde ein Klassiker und wird auch immer mal wieder von der jetzigen Besetzung gespielt.

One more rainy day: Ein Pop-Song, aber sehr gelungen.

Happiness/I`m so glad: Der erste Teil ist ein Instrumental, der 2. Teil eine Coverversion. Ziemlich Pop- und Hippiemäßig.

Mandrake root: Ihr erster Hard Rocker. Besonders Ian Paice kann glänzen.

Help: Ich finde die Version des Beatles-Klassikers sehr, sehr gelungen. Der Song ist hier vollkommen anders. Was Jon Lord an der Orgel im Mittelteil anstellt ist einfach nur...genial!

Love help me: Ein eher durchschnittlicher Song. Ziemlich popig.

Hey Joe: Hier gilt das Gleiche wie bei `Help`. Eine super Version des Jimi Hendrix Song. Alle 5 können voll überzeugen.

Die Bonussongs sind interessant, aber die Qualität ist nicht immer Top.

"Shades Of Deep Purple" ist ein tolles Erstlingswerk! Ich finde es das beste Album der MK I und sogar besser als einige Alben aus der großen Zeit (z.B. "Stormbringer", "Come Taste The Band"). 5 Sterne.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Geburt einer Legende 14. Dezember 2007
Format:Audio CD
Kaum zu glauben, aber Deep Purple waren einmal das Produkt eines Castings. Die Produzenten Curtis und Edwards wollten Ende der 60er eine hitparadenträchtige Pop Band zusammenstellen. Ihre Wahl fiel dabei auf Jon Lord und Ritchie Blackmore. Als die beiden sich einig waren, wurde aus deren Umfeld der Rest der Band rekrutiert. Somit wurde "Shades of Deep Purple" 1968 in der Besetzung
Ritchie Blackmore (guitar),
Jon Lord (organ),
Rod Evans (vocals),
Nick Simper (bass) und
Ian Paice (drums)
eingespielt.
Da die Einflüsse von außen auf die Band noch sehr groß waren kam eine bunte Mischung aus 60ies Psychedelic Rock, hitparadetauglichem Pop, progressiven Elementen, aber auch Anklängen an das was später folgen sollte heraus. Man musste sich schließlich erst finden und die Erfahrungen der einzelnen Musiker im Songschreiben waren noch nicht sehr groß. Von den acht Stücken der ersten LP waren vier Fremdkompositionen. Die Produktion und der Sound sind nicht besonders gut, da zum einen die erste LP unter Zeitdruck aufgenommen wurde und zum anderen natürlich die Studioausstattung 1968 noch andere technische Standards aufwies. Besonders Ritchie Blackmore's blecherner Gitarrensound ist hier noch weit weg von dem was wir später liebten. Die meisten Stücke wurden durch Stereospielereien und Effekte von einer Soundeffekt Platte(!) aufgepeppt.
Jetzt gibt es eine remasterte Version mit zusätzlichem Material und hochinteressantem Booklet zur Bandentstehungsgeschichte veröffentlicht.

Nun zu den Titeln der CD:
1. And the address (Blackmore/Lord) 4.38
Der instrumentale Song wird von einem einminütigen auf und abschwellenden Orgelakkord eingeleitet, bevor er in einen flotten Popsong überwechselt. Blackmore, Lord und vor allem Ian Paice zeigen hier schon ihre Klasse.
2. Hush (South) 4.24
Der erste Single Erfolg der Band, vor allem in den USA. Er ist auch heute wieder im live Programm der Band. Wolfsgeheul stimmt den sehr rhythmischen, von einem schönen Basslauf getriebenen Song ein.
3. One more rainy day (Lord/Evans) 3.40
Ein sehr schöner, melodiöser Popsong mit einem markanten, unisono von Orgel und Gitarre gespielten Melodielauf.
4. Medley 7.19
Prelude: happiness (Lord/Evans/Simper/Blackmore)
Ein experimentelles, dynamisches Instrumentalstück mit klassischen Elementen
I'm so glad (Skip James)
Ein weiterer Popsong für die Hitparaden. Aber auch hier wieder ein typisches Deep Purple Merkmal - zwei getrennte Soli jeweils für Gitarre und Orgel. Klasse Drums von Ian Paice.
5. Mandrake root (Blackmore/Evans) 6.09
Die erste Hälfte des Songs wird von einem heavy Riff dominiert, der von Orgel und Bass gespielt wird, bevor dann ein Donner den zweiten Teil einläutet. Treibender Bass und Schlagzeug sind der Hintergrund für hervorragende sehr dynamische Orgel- und Gitarrensoli. "In Rock" lässt bei diesem Stück grüßen. Mandrake root war dann auch noch lange im live Repertoire der Mk II Besetzung.
6. Help (Lennon/McCartney) 6.01
Der Beat Song der Beatles im ganz neuen Sound. Deep Purple machte daraus eine getragene, bluesige Ballade mit sehr gutem, gefühlsbetontem Gesang von Rod Evans.
7. Love help me (Blackmore/Evans) 3.49
Wieder was für die Hitparaden. Ein flotter Pop Song mit einem schönen Wah-Wah Solo von Blackmore.
8. Hey Joe (Roberts) 7.33
Das zweiminütige experimentelle Intro hat zunächst nichts mit dem Hendrix Klassiker zu tun. Hier zeigt Jon Lord wieder seine Vorliebe zur Klassik. Ein Thema von Manuel de Falla ist eingearbeitet. Dann kommt der Übergang in den eigentlichen Song, aber nicht so bluesig gespielt wie von Hendrix. Das Solo greift dann erst wieder das klassische Thema auf, bevor es in den Hendrix Blues gleitet.

Bonus Tracks auf der remastered Edition
1. Shadows (Lord/Evans/Simper/Blackmore) 3.38
Ein Stück, das es damals nicht auf die LP schaffte. Ein einfacher Pop Song, allerdings mit schlechterem Sound wie die LP Titel.
2. Love help me (Blackmore/Evans) 3.29
Die Instrumental Version des LP Titels.
3. Help (Lennon/McCartney) 5.23
Eine live eingespielte Demo Version. Gefällt mir trotz etwas rauherem Sound besser, als die LP Version.
4. Hey Joe (Roberts) 4.05
live BBC , Januar 1969. Ohne das Intro und deutlich näher an Hendrix.
5. Hush (South) 3.53
live fürs US TV 1968 - dumpfer, verrauschter Sound. Darauf hätte man getrost verzichten können. Wäre wohl als Video-CD Zugabe interessanter gewesen.

Fazit: Das waren noch nicht die Hard Rocker wie sie die Welt kennt. Gute Musik von hervorragenden Musikern ist es aber trotzdem. Wer sich die Scheibe zulegen möchte, sollte auf jeden Fall zur remaster Version greifen. Der überarbeitete Sound, die zusätzlichen Stücke und das informative Booklet sind den geringen Preisunterschied auf jeden Fall wert.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Origineller Einstand 4. Oktober 2003
Von silbertanne4 HALL OF FAME REZENSENT
Format:Audio CD
- anders als "In Rock", mit vielen Fremdkompositionen - und gut.Das Album klingt mit seinen Beatles, Cream- und Hendrix-Adaptionen einerseits typisch nach Sechziger-Jahre. Andererseits lieferte es der Musikwelt ein neues Klangerlebnis: neu war die dominante Orgel, die schon beim ersten Track "And the Adress" schimmernd wie Lava aus den Boxen strömt. So weit waren Ray Manzarek und die Doors nicht gegangen. Die langen Intros von "Hey Joe", "We can work it out" und "I'm so glad" sind aus klassischen Werken Rachmaninov und Grieg entlehnt und zeigen, daß Jon Lord damals den längsten Schatten auf "Shades" warf.
Neu war die - selbst bei Balladen - wuchtige Soundabmischung von Simpers Bass und Ian Paice Schlagzeug. Auf "Love Helps Me" trommelt er so wild, wie wenn er aus einem Raum ausbrechen möchte.
- Reizvoll war der Gegensatz von Rod Evans romantischer Pop-Schlager Stimme via Blackmores experimenteller(selbstgebastelte Fuzz-Boxes in I'm so glad) und aggressiver E-Gitarre via der schweren und klassisch angehauchten Orgel. Ein gelungenes Debüt, daß sich jeder Deep Purple Fan anschaffen sollte, besonders gut:
- And The Address, alleine wegen des psychedelischen Beginns. Auch ohne Gesang bereits das typische Klangerlebnis in tiefem Purpur.
- Hush: war ein Chart-Erfolg in den Vereinigten Staaten.
- I'm So Glad. Tolles Gitarrensolo im Mittelteil
- Help: Paul McCartney gratulierte der Gruppe zu der experimentellen Version. Das Original ist (wie bei Joe Cockers "With a little help") in dem romantisch-orgellastigen Klangsee kaum mehr auszumachen.
- Love Help Me: Ein wenig beachteter schneller Pop-Track, temperamentvoll mit Ian Paice in voller Aktion.
- Hey Joe muß um diese Zeit beliebt gewesen sein. Am besten machte es Hendrix - finde ich. Deep Purples fast wagner-mäßige Bearbeitung ist kaum weniger reizvoll. Klasse ist Lords Einleitung und Blackmores Solo am Ende.
- Das Bonusmaterial hat mit "Shadows" einen bisher unbekannten Beat-Song zu bieten, ansonsten Alternativversionen des frühen Materials. Das Booklet bietet eine Menge Neues aus 1968, z.B. geht es auf die Gründung ausführlich ein.
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