Sie ist 21, Literaturstudentin und in der Liebe nicht allzu erfahren. Doch dann lernt Ana Steele den reichen und ebenso unverschämt selbstbewussten wie attraktiven Unternehmer Christian Grey bei einem Interview für ihre Uni-Zeitung kennen. Und möchte ihn eigentlich schnellstmöglich wieder vergessen, denn die Begegnung mit ihm hat sie zutiefst verwirrt. So sehr sie sich aber darum bemüht: Sie kommt von ihm nicht los. Christian führt Ana ein in eine dunkle, gefährliche Welt der Liebe – in eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht …
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Ob im Fitnesscenter, beim Coiffeur oder am Rande des Elternabends - Frauen plaudern über Anastasia Steeles ,Red room of pain'-Erfahrungen schon fast so ungezwungen wie einst über die Paarungs-Panik in ,Sex and the City'" (NZZ)
"In amerikanischen Ehebetten ist derzeit mehr los als durchschnittlich 1,3-mal Sex pro Woche. Schuld daran ist ein Buch. [...] Goldmann hat sich die deutschen Rechte gesichert. Der erste Teil soll schon im Sommer erscheinen. Deutsche Ehegatten werden sich freuen." (FOCUS)
„Das Buch gilt nicht bloß als derzeit heißester Lesetipp für Frauen, sondern versetzt auch die angelsächsischen Medien in Auf- und Erregung, «Fifty Shades of Grey» und die Folgebände sind derzeit ein Phänomen, wie es Ende der 1990er-Jahre die TV-Serie «Sex and the City» war. In Onlineforen tauscht die Leserinnenschaft ihre Begeisterung aus, in Zeitungen und im Fernsehen gestehen Frauen, wie die Lektüre der Bondage-Bände die eigene Lust entfesselt.“ (tagesanzeiger.ch)
Über den Autor
Die britische Autorin E L James ist Mutter von zwei Kindern und war – bis vor kurzem – Angestellte eines TV-Senders in London. Ihre "Shades of Grey"-Trilogie erschien zunächst in einem kleinen australischen Verlag und wurde durch reine Mundpropaganda zu einem der sensationellsten internationalen Bucherfolge der letzten Zeit. Die Übersetzungsrechte wurden in zahlreiche Länder verkauft, die Filmrechte an der Trilogie haben sich Universal Pictures und Focus Features gemeinsam gesichert. E L James lebt in London.
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Ich habe das Buch in einer Tausch-Bibliothek im Urlaub gefunden. Es schockiert mich doch sehr, dass sämtliche Frauen im Freundes- und Bekanntenkreis mit den unterschiedlichsten Leseneigungen dieses Buch wärmsten empfohlen haben und wirklich alle total umgehauen wurden von der Tatsache 'wie heftig es da zur Sache geht'. Und jetzt denk ich mir so: Hä? Ihr seid alle um die 30 und DAS haut Euch um??? Abgesehen von zweimal nekisch patschi-patschi mit der Reitgerte kitzeln passiert da doch nicht mehr als simples Gevögel. Jede Stellung wird mal durchgenommen, die unerfahrene Ana zerfällt ständig "into 1000 pieces" und er kann nur noch stöhnen wir verrückt sie ihn macht. Herzlich willkommen in einem schnöden Porno. Hinzu kommt noch, dass beide Charaktere super unsympathisch sind. Sie ist mit 21 NATÜRLICH noch Jungfrau, aber nicht weil sie ne schäbbige pummelige Olle ohne soziale Kontakte ist, sondern weil... ja, warum eigentlich? Ach ja, noch kein Mann ein Kribbeln verursacht hat. Selbstredend, dass das scheue Reh auch noch NIE masturbiert hat. (Ich muss schon wieder mit den Augen rollen...) Hinzu kommt, dass sie peinlich wenig Selbstbewusstsein hat, sich ständig auf der Lippe kauen und auf ihre Hände starren muss, sie bei der kleinsten Kleinigkeit (wie eine anzügliche Bemerkung über ihre glanzvollen Leistungen in der Kiste) wie eine Klosterschülerin errötet, ihrem Traummann aber DANN beim aller aller ersten Mal den Chrom von der Stoßstange lutscht. Ist klar...! Er hingegen ist einfach zu perfekt (mal abgesehen von der Neigung Frauen zu verdreschen) um noch als sympathisch durchgehen zu können.... Mal abgesehen davon benimmt er sich wie ein Waschlappen, wenn Klein-Ana mal wieder eine ihrer Wo-soll-das-nur-hinführen-Krisen hat. Die Autorin vergisst auch nicht auf mindestens jeder zweiten Seite seine langen Finger, die Lässigkeit wie er seine Hosen trägt, seine wuscheligen Haare und seine waaaaaaaahnsinns grauen Augen hervorzuheben.
Beim letzten Drittel des Buches habe ich bei den 0815-Sexszenen nur noch vorgeblättert, mir die stumpfsinnigen E-Mail-Korrespondenzen der beiden gespart (steht eh immer nur das gleiche drin) und mir noch schnell den Schluss reingewürgt. Das nicht ohne ein Grinsen, weil mal ernsthaft, ICH (als weibliche Leserin) hätte das mit dieser unerträglich dämlichen Kuh schon am liebsten am Anfang gemacht. Dieses Buch hat vielleicht prüde amerikanische Vorstadthausfrauen vom Hocker, aber ansonsten eignet es sich nur für eine chronisch untervögelte Mauerblümchen ohne Selbstbewusstsein, die es sich mit Kerzen und eben diesem Erguss in der Badewanne gemütlich machen. Und sollte sich jetzt irgendeine Verfechterin dieses Werkes den Schuh anziehen und sich über meine Meinung echauffieren: Ist mir egal!Lesen Sie weiter... ›
So, ich habe endgültig aufgegeben. Ich hoffe ich habe noch rechtzeitig aufgehört zu lesen und werde keinen bleibenden Schaden davon tragen. Ich konnte schon spüren wie meine IQ Punkte schrumpfen und wie ich meine Gehirnzellen verliere. Viel mehr Spaß hat mir die Auswertung folgender Statistik beschert:
Es ist unschwer zu erkennen, dass die Lieblingsfarbe unserer Heldin rot ist. Sie trägt sie besonders gerne in ihrem Gesicht. Für meinen Geschmack viel zu oft, sage und schreibe 85 Mal. Und zwar in allen Facetten, von tiefrot und knallrot, über feuerrot und schamrot bis zu puterrot. Alleine der Satz „Ich werde rot.“ kommt 32 Mal vor.
Der Adjektiv „köstlich“ ist ihr besonders ans Herz gewachsen. Dabei geht es keinesfalls nur um so profane Sachen wie das Essen oder Trinken, sondern sie findet, dass auch die Wunde, die Folter, der Schmerz sogar der elektrische Schlag insgesamt 44 Mal köstlich sein können. Der Höhepunkt sind aber eindeutig die Muskeln in ihrem Unterleib, die sich 27 Mal auf köstliche Weise zusammengezogen haben.
Wann immer sie kann, widmet sie sich ihrer präferierten Beschäftigung: Unterlippe kauen. Das hat sie genüsslich 34 Male gemacht. Sie hat auch versucht ihre Lippen zu schürzen, leider nur 6 Mal. Das liegt wahrscheinlich daran, dass man dabei die Lippen nach außen stülpt und man strengt sich zum Denken an, was ihr mit ihren fünf Gehirnzellen unmöglich gelingen kann.
Sie hat zwei unzertrennliche und treue Begleiter. Ihr Unterbewusstsein steht ihr mit Rat und Tat mehr schlecht als recht 81 Mal zur Seite.... Sie ist so dumm, dass ihr ihre unübertroffene und geniale innere Göttin mit ihrem dämlichem Gequassel auch keine Schäden mehr anrichten kann. Obwohl sie das 52 Mal versucht hat.
Auf verschiedenste Art stöhnen die beide 94 Mal: mit rauer Stimme, in verzweifeltem Staunen, kaum hörbar, erregt, atemlos.
Wenn sie ihre Lippen nicht kaut und ziellos mit „köstlich“ durch die Gegend schießt, dann starrt sie ganz gerne. Hauptsächlich auf ihre Hände, Finger und Füße. Aber auch das Fester, der Bildschirm und die Zimmerdecke waren 35 Mal nicht sicher vor ihr.
Die Kinnlade fällt auch 16 Mal herunter. Aber nicht nur ihr, sondern auch ihr Unterbewusstsein und ihre innere Göttin verlieren oft die Kontrolle über diesen Körperteil.
Seine graue Augen können alles: funkeln, strahlen, leuchten, glühen, frostig sein. Nach Lust und Laune haben sie sich 41 Mal verändert und dabei immer atemberaubend ausgesehen. Sogar 5 Mal haben sie wie flüssiges Silber geschimmert.
Apropos Augen: es scheint, dass alle von mehreren Ticks geplagt sind. Sie verdrehen die Augen 18 Mal und heben wahlweise nur eine oder beide Augenbrauen 37 Mal. Um nicht eintönig zu wirken, bedienen sie sich dabei an einem ganzem Repertoire an Gefühlen: genervt, stöhnend, erstaunt, viel sagend, amüsiert, interessiert und drohend.
Der Leser macht sich zunehmend Sorgen um das gesundheitliche Wohlbefinden der Akteure. Sie zucken nämlich ganze 72 Mal und zwar mit Wimmern, Achseln, Schulter, sogar mit ganzem Körper. Das Highlight liefert wieder mal die innere Göttin: sie zückt die Pompons, weil sie sich für eine Cheerleaderin hält! Besorgniserregend ist ebenfalls das ewige Pressen: nicht nur die Lippen werden gepresst, sondern auch die Hüften, Schenkel, Zähne, Beine, die Brust und der Mund.
Er ist zweifellos der attraktivste Mann auf diesem Planeten, unfassbar cool und gelassen, reicher als Krösus, unverschämt selbstherrlich, der Inbegriff männlicher Schönheit und unglaublich mächtig. Man würde mit Sicherheit von ihm erwarten, dass er ihr einen außergewöhnlichen Kosenamen verpasst. Denkste! Macht nichts, er selber findet „Baby“ so gut, dass er das 50 Mal verwenden muss. Ich finde origineller geht’s wirklich nicht.
Berühmt berüchtigt ist auch sein Kontrollzwang. 42 Mal hat er sich als besessener Kontrollfreak benommen.
Ich finde es Jammerschade, dass ich diese herrliche Statistik nicht fortsetzen kann, weil ich nämlich nicht weiter lesen werde. Mein Unterbewusst ist der Meinung, ich sollte diesen schnulzigen Schund zum Fenster hinauswerfen, aber meine innere Göttin ist damit gar nicht einverstanden. Sie ist so unverbesserlich romantisch veranlagt und will, dass ich durchhalte, weil ich am Ende bestimmt belohnt werde. Und falls es keinen 4. Teil mehr gibt, so kann ich mir auf meinem E-book Reader die schönsten Stellen jederzeit nachlesen!Lesen Sie weiter... ›
Wenn nicht sogar DAS schlechteste Buch. Nachdem es nach Erscheinen allgemein hochgelobt wurde, war ich der Meinung mir etwas Gutes zu gönnen. Leider war die Enttäuschung mehr als herb. Ein Buch, in dem es um Sex und Erotik geht, sollte nicht amerikanischen Ursprungs sein, jedenfalls nicht, wenn es auch für mich als Deutschen interessant sein soll. Es mag durchaus bessere Bücher dieses Genres aus Übersee geben, aber Shades of Grey gehört sicher nicht dazu. Möglich, dass die doppelmoraligen und über prüden Hausfrauen aus dem Mittelwesten der Geschichte etwas "heißes" oder "erregendes" abgewinnen können. Für mich ist die Geschichte einfach nur schnell niedergeschriebener Schrott. Es gibt im Netz inzwischen sogar schon Statistiken darüber, wie oft welcher Begriff im Buch wiederholt wird. Das sagt eigentlich schon alles aus.
Durch den ganzen Medienhype um Shades of grey hab auch ich mir die drei Bücher gekauft. Wenn es so viele Leute lesen, muss es doch was sein (müsste man meinen).
Von der ersten Seite an, kam mir das ganze irgendwie bekannt vor. Ein junges unerfahrenes Mädchen namens Ana (Bella), mit viel Selbstzweifel, die jedoch heimlich von vielen bewundert und begehrt wird, steht kurz vor ihrem Schulabschluss und lernt den stinkreichen und dazu noch umwerfend gut aussehenden jungen Mann Christian (Edward), mit einem dunklen Geheimnis kennen, von dem sie sich (seiner Meinung nach) am besten fernhalten sollte, da er nicht gut für sie ist. Natürlich verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Selbst ihr bester Freund, der gut aussehende Latino José (Jacob), der übrigens verliebt in sie ist, kann ihr nicht ausreden, dass Christian ihr nicht gut tut. Da gibt es noch Christians hübsche und quirlige Schwester Mia (Alice), den coolen und charmanten Bruder Eliot (Emmet) und die liebevollen Eltern (ich nenne sie jetzt einfach mal Esme und Carlisl), die total von Ana begeistert sind. Bellas, ähhh Anas Mutter, die mit ihrem Freund zusammenlebt und der angelverrücke Vater Ray (Charlie) darf natürlich auch nicht fehlen.
Immer wieder habe ich gedacht, dass es doch so viele Zufälle nicht geben kann. Die Ähnlichkeit der Charaktere ist frappierend. Und ich hatte Recht. Zufällig hab ich dann erfahren, dass die Autorin, ein bekennender Twilightfan, ein Blog führte, in dem sie erotische Kurzgeschichten über Bella und Edward (sogar mit denselben Namen) veröffentlicht hat. Diese sind so gut bei den Fans angekommen und sie darauf hin ein, bzw. drei Bücher, formally known as Shades of grey heraus gebracht hatte....
Neben der Tatsache, dass es ein billiger Abklatsch von Twilight, mit möchtegern SM-Eigenschaften ist, ist der Schreibstiel grottenschlecht und die Sexszenen zunehmend langweilig und teilweise komplett realitätsfern. Die junge Ana wird das erste Mal „richtig ran genommen“ und ist voll begeistert. Je unterwürfiger, desto besser. Ich hoffe, dass es nicht zu viele junge Mädchen, mit wenig sexuellen Erfahrungen lesen. Was sind es denn für Werte, die dort vermittelt werden? Lass dich schlagen und alles ist gut? Es wird immer langweiliger und langweiliger. Die Autorin verwendet immer die gleichen Formulierungen. Ana füllt sich gefühlte hundertmal: vollkommen vom ihm ausgefüllt… er ergießt sich (trotz Kondom) in ihr… findet seine Erlösung und die „süße Qual“ hing mir so was von zum Halse raus. Abgesehen davon denkt man sich an vielen anderen Stellen: jaaa, ist klar. Z. B. Ana, gerade mal mit der Schule fertig, fängt ein Praktikum in einem kleinen Verlag an. Der Chefredakteur macht sich an sie ran aber da macht ihm Christian einen Strich durch die Rechnung, in dem er den Verlag kauft. Der Chefredakteur wird entlassen und voilá: am nächsten Tag ist Ana die Chefredakteurin. Hallo?!
Nicht nur diejenigen, die Twilight gelesen haben, werden sicherlich wissen, wie das Buch enden wird. Es ist einfach so voraussehbar. Der Löwe verliebt sich in das Lamm und das Lamm weckt die guten Seiten des Löwen, rettet und befreit ihn aus der Dunkelheit. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann vögeln sie noch heute.
Ich frage mich nur, was die Autorin als nächstes auf den Markt bringt. Eine Art Tribute von Pamen: zwei Dutzend Menschen werden auf einer einsamen Insel ausgesetzt und wer die meisten flach gelegt hat, hat gewonnen?Lesen Sie weiter... ›