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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen2.758
4,2 von 5 Sternen
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am 8. November 2012
Die Geschichte könnte man auch "Tagebuch von Anna Ste... Mist! Grey!! (Wird ja auch oft genug betont -.-) nennen:
"Heute sind wir aus dem Urlaub gekommen, haben mindestens dreimal jeden Tag miteinander geschlafen. (wiederholt sich auch am laufenden Band im Buch -.-) Wenn er mich schon ansieht gehe ich ab wie eine Rakete. Da gab es einen kleinen Bösewicht, der mir schaden wollte, aber der wird sofort am Anfang der Geschichte von Christians Super-Bodyguard gerichtet. Ansonsten ist unser Leben super. Ich bin eifersüchtig auf die Frauen die meinen Mann anhimmeln, er ist eifersüchtig auf die Kerle die mich ansehen. Er bevormundet mich am laufenden Band, nimmt mir die Luft zum Atmen, aber ich akzeptiere es, immerhin hatte er so eine schreckliche Kindheit. Neben dem ganzen Sex schafft meine Liebe das, was jahrelange Therapie nicht geschafft hat und das innerhalb von drei ganzen Monaten. Man müsste mich Superwoman nennen!"

Okay, lassen wir mal den Sarkasmus kurz weg-.- Ana und Christian haben jeden Tag Sex und das so oft, dass ich am liebsten gähnen würde, wenn es wieder schon so weit ist. Normalerweise achten Verlage darauf wieviele Sexszenen es in einem Buch gibt, aber hier hatte ich das Gefühl: Lassen wir E. L. James schreiben was sie will. Schauen wir mal, wieviel der Leser verträgt. Sogar bei den stinknormalen Julia und Romana-Romanen von der Tanke kam mehr Gefühl auf wenn die Protagonisten endlich zur Sache kamen. Hier spüre ich nicht einen Funken des berüchtigten Bauchkribbelns, sondern Langeweile pur!
Der potenzielle Bösewicht wurde so verhunzt, dass ich sogar sauer bin. Dieser Kerl hat in Princeton studiert und kann sich nicht denken, dass ein reicher und mächtiger Mann wie Christian Grey seine Wohnung videoüberwachen lässt? Und dann schreibt er noch vor der Tat einen Brief an ihn? Quasi ein Geständnis? Enttäuschend!
Den Charme, der Christian für mich im ersten Band so interessant gemacht hat, hat er schon in Band zwei verloren aber am Ende dachte ich, dass der Bösewicht das alles wieder aufpäppeln wird... falsch gedacht! Band zwei war schon schlecht, aber Band drei übetrifft das um Längen. Einfach nur grottig! >.<

Nachtrag: Als ich die Rezi geschrieben habe, war ich etwa bei 56% des Kindles, nun habe ich die Geschichte durch und wenn ich könnte, würde ich Minus fünf Sterne geben. Schlechter kann es echt nicht gehen. Dieses Buch hat den ersten Platz als schlechteste bisher gelesene Buch aus etwa tausend Büchern bekommen. Ich bin ja eine richtige Leseratte, aber was da fabriziert wurde ist einfach nur megapeinlich. Wie oben erwähnt, Sex am laufenden Band. Ich war so froh als Anas Dad angefahren wurde und dem Tode nahe war, weil ich mir dann gedacht habe: Na Gott sei Dank, jetzt muss sich E.L. James was neues einfallen lassen, weil unter diesen Umständen kann sie ja nicht vögeln. Meine Libido zumindest wäre in einer solchen Situation tot... falsch gedacht! Der Dad erholt sich innerhalb der nächsten ca. 30 Seiten und weiter geht es mit der Vögelei. Als Ana dann auch noch schwanger wird, dachte ich nur noch: Kitsch, du hast den Höhepunkt erreicht... Falsch gedacht! Es musste noch eine Rettungsaktion her, die mich nicht wirklich begeistert hat, denn danach wurde schon wieder gesülzt und noch nicht einmal geprellte Rippen haben die beiden vom Sex abgehalten -.- Ich musste den Kindle wirklich einige Male ausschalten und mich "erholen" weil ich gekocht habe -.-
Christians anfgangs unmögliches Verhalten als Ana ihm von der Schwangerschaft erzählt wird einfach wieder abgespeist mit: Ach, er ist wieder der arme gequälte Junge und kann einfach nichts dafür... Boaaa, ich hätte schreien können. Da fängt sie einen Streit an, beharrt auf ihre Freiheit, ich denke mir: Ja! Endlich!... Und was passiert? Sie lenkt immer wieder ein, weil er der arme kleine Junge von damals ist, den sie am liebsten umarmen würde. Das ist übrigens eine der unendlich vielen Wortwiederholungen in dem Buch am laufenden Band! Nein, nicht mehr mit mir! Von mir bekommt E.L. James keinen Cent mehr, ganz gleich was für einen Megahype die gute Frau wieder auslöst!
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am 5. Januar 2013
Wer ein prickelndes, aufregendes und vielleicht sogar anregendes Buch erwartet, wird spätestens ab Band II gründlich enttäuscht. Nach dem Hype um die Trilogie, der sowohl durch Medien als auch durch Arbeitskolleginnen und Freundinnen an mich herangetragen wurde, habe ich mir die Bücher ebenfalls zu Gemüte geführt. Das einzig Gute, was man ihnen lassen kann, ist dass man das Trauerspiel schnell hinter sich gebracht hat, da der literarische Anspruch an den Leser bei null liegt.

Das erste Buch ließ sich noch ganz gut als seichte Abendlektüre lesen: Schüchterne Studentin (Ana) und ein aufregender, reicher und emotional total verkorkster junger Geschäftsmann (Christian) lernen sich kennen. Liebe auf den ersten Blick (na klar!) und umwerfend toller Sex ab der ersten Minute. (Klar welche Frau erfährt nicht gleich beim Verlust der Jungfräulichkeit multiple Orgasmen?) Trotz allem Kitsch und aller Klischees hat die komplizierte Liebe von Ana und Christian zumindest im ersten Buch noch irgendetwas Fesselndes. Das Ende überrascht und lädt tatsächlich zum Lesen des zweiten Bandes ein. Spätestens da bekam ich allerdings Brechreize beim Lesen. Die kleine Ana - naiv von Beginn an - verhält sich auf jeder Seite noch dämlicher und der große Geschäftsmann Christian mutiert vom bösen SM-Liebhaber zum Weichei. Das Liebesgeflüster beginnt seinen Lauf und endet - ähnlich zur offensichtlichen Vorlage Twilight - in einem schmierigen und grauenhaften Kitsch, der jedweder Realität entbehrt.

Anregende Sexspielchen liest man höchstens im ersten Buch. Danach wiederholt die Autorin nicht nur ihre Wortwahl in einer Regelmäßigkeit, die mir die Haare zu Berge stehen lässt. Auch die Sexabendteuer von Ana und Christian laufen in Dauerschleife durch das Buch. Da muss ich als Leser gähnen, wenn Ana und Christian zum gefühlt 100. Mal ihrem - laut Beschreibungen der Protagonistin Ana - ach so aufregenden dreiminütigen Blümchensex nachgehen und dabei von wogenden Höhepunkten umspült werden.... Ja, nee ist klar!

Definitiv nicht empfehlenswert...Bitte keine Soft-Porno-Verfilmung für das Kino!
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am 13. November 2013
so wie die beiden vorbücher habe ich auch den 3 Teil wirklich gerne gelesen und konnte teilweise gar nicht mehr aufhören. Ich habe mit den Personen teilweise wirklich mitgefühlt und habe mich auch manches mal selbst gesehen. Der mittelteil hat zwar etwas abgeflach aber gerade der schluss hat mir am besten gefallen. Also ich würde alle drei Bücher gerne wieder lesen, und dieses mal in der Perspektife von Christian Grey.
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am 18. Januar 2013
Ich weiß eigentlich nicht, warum ich mir auch den 3. Band dieser Serie gekauft habe. War der erste Band noch erträglich, kann man das von Band 2 und 3 nicht behaupten. Wieso diese Bücher so hochgejubelt wurden entzieht sich meiner Erkenntnis. Ins Genre der Erotik sind sie jedenfalls nicht einzuordnen. Natürlich sehen das die prüden Amerikaner etwas anders. Die vielen Wiederholungen, die in dem Buch vorkommen, sind kaum auszuhalten. Bereits nach 50 Seiten habe ich mich gefragt, ob ich das wirklich bis zum Ende durchstehen soll. Wer einen wirklich guten erotischen Roman sucht dem empfehle ich Liebessklavin von Jazz Winter.
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am 14. Januar 2013
Dank der Autorin habe ich Mut bekommen und auch einen Liebesroman geschrieben. Hier ein Vorgeschmack:

"Nervös stehe ich vor dem Spiegel. Ein letzter Kontrollblick und los geht es zum Bewerbungsgespräch. Ich betrete das Büro meines vielleicht zukünftigen Vorgesetzten. Noch ehe ich die Türe hinter mir geschlossen habe, springt Mr. Green von seinem Tisch auf und stürzt keuchend auf mich wie ein wilder Stier. Er reißt mich zu Boden. Ah! Ich laufe blau an, weil sein zentnerschwerer Körper auf mir liegt. "Mr. Green, bitte stehen Sie auf, ich ersticke noch!" Sein Schweißgeruch vernebelt meine Gedanken. Erregt starrt Mr. Green mich mit seinen schlammgrünen Augen an. "Oh Miss Teele! Das war der beste Orgasmus, den ich je hatte... mit einer echten Frau!" Wie bitte? Mein innerer Schweinehund jault vor Entsetzen. Ich rolle Mr. Green von mir runter und sehe einen feuchten Fleck auf meinem Kleid. "Was meinen Sie denn mit "echte Frau"?" "Bevor ich Ihnen von meinem Geheimnis erzähle, dass ich Sex mit Gummipuppen habe, müssen Sie etwas unterschreiben." Ich richte mich auf und reiche Mr. Green meine Hände, der offentsichtlich Schwierigkeiten dabei hat, aufzustehen. Dabei habe ich große Mühe, das Gleichgewicht zu halten. Meine Güte ist er schwer! Er läuft keuchend zu seinem Schreibtisch und holt ein Blatt Papier heraus und beginnt zu schreiben. Seine frisch polierte Glatze strahlt mich an, während er konzentriert das Geschriebene durchliest. Schüchtern reicht er es mir. Ich beginne zu lesen...

HIERMIT GEBE ICH MEIN GROSSES INDIANEREHRENWORT!

Ich schaue ihn fragend an. "Wenn Sie das unterschreiben, habe ich die Gewissheit, dass Sie niemandem von meinem Geheimnis erzählen werden. Außerdem wäre es auch gleichzeitig Ihr Arbeitsvertrag" grunzt Mr. Green. Durch seine Hornbrille schimmern seine Augen wie Schmeißfliegen. Ich werde käseweiß. Meine innerer Schweinehund macht Männchen. Unterschreib einfach, dann hast du wenigstens einen Job! Nervös bohre ich in der Nase. "Miss Teele, bitte hören Sie auf, in der Nase zu bohren! Das macht mich total an!" Kichernd schaue ich auf den Popel an meinem Finger. Eigentlich ist er ja irgendwie süß. Und dass er gerade mir von seinem Geheimnis erzählt hat, beweist doch, wie sehr er mir vertraut. Ich war die erste "echte Frau"! Mein Herz schmilzt dahin wie die Polkappen und fließt munter, wie die Schweißperlen auf seinem Gesicht. Ich nehme einen Stift und unterschreibe. Ich bin davon überzeugt, dass dies der Beginn einer großen Liebe sein wird..."

Ich weiß, mein Roman geht jetzt schon unter die Haut. Ich brauche nur noch kräftig Werbung zu machen und schon klingeln die Kassen:)
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am 2. Januar 2013
Ich lese Reihen gerne zuende um sie bewerten zu können, also habe ich das diesmal auch so gemacht.

Nach einem schwachen ersten Teil ( ich weiß nicht, ob ich schon jemals ein Buch so oft zur Seite gelegt habe, weil ich von der Story und den Hauptfiguren so genervt war), einem mittelmässigen zweiten Teil ( mehr Story) wollte ich natürlich auch wissen wie es denn ausgeht.

Also auf jeden Fall das schwächste Buch der Reihe, unsäglich nervraubend der ewige Disput zwischen den Hauptfiguren.

Der unrühmliche Höhepunkt ( da wars für mich absolut vorbei) ist die Stelle wo die hochschwangere Ana ausgepeitscht wird und Christian Muttermilch nascht. Einfach nur widerlich.

Vollkommen überbewertet und überhypt, Gratulation an die Autorin, sich mit solchem Schund ein Vermögen zu verdienen.

Anregende Literatur ist für mich anders.
33 Kommentare|133 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Februar 2013
Nachdem ich den ersten Band der Reihe verschlungen habe und den zweiten Teil ebenfalls nicht schlecht fand, muss ich leider sagen, dass ich von diesem dritten Band mehr als enttäuscht bin.
Es gibt wohl doch Dinge, die man nach dem ersten Erfolg einfach dabei belassen sollte statt sie weiter auszuschlachten...Ich habe das Buch nicht mal mehr fertig gelesen - das konnte ich mir einfach nicht mehr antun.

Sehr sehr schade!
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am 30. November 2012
"Aber bin ich stark genug für uns beide? Stark genug, um zu tun, was man mir sagt, damit er seinen Seelenfrieden findet? [...] Eigentlich ist es ja nicht so viel verlangt. [...] Im Grunde genommen geht es darum, dass ich diesen Mann liebe und versuchen muss, einen Weg für uns beide zu finden, wie wir mit der Situation umgehen können. Einen Weg, der es mir gestattet, mir meine Unabhängigkeit zu bewahren und ihn trotzdem glücklich zu machen."
[”Shades of Grey: Befreite Lust” // E.L. James // S. 284]

Erster Satz:
Mommy!

Inhalt:
Nach den schwerwiegenden Offenbarung des letzten Bandes, können Ana und Christian sich nun endlich ihrer tiefgehenden Liebe hingeben und ihre Flitterwochen und das neue Eheleben genießen. Die unbeschwerte Zeit währt allerdings nicht lange, denn ein Zusammenleben mit dem millionenschweren Christian Grey ist keine leichte Angelenheit und auch die Dämonen seiner Vergangenheit scheinen ihn immer wieder einzuholen und die Harmonie zu zerstören. Anastasia steht zwischen ihrer Unabhängigkeit und ihrer Liebe zu Christian, zwei Dinge, die sich anscheinend nicht miteinander vereinen lassen können, doch auch von außerhalb ist die frische Liebe gefährdet, denn jemand trachtet nach Christians Leben und alles deutet auf einen geplanten Racheakt hin...

Schreibstil:
Es gibt Dinge auf der Erde, die einfach immer gleich bleiben: Es wird immer Menschen geben, die man auf den Tod nicht ausstehen kann und E.L. James' Schreibstil wird sich niemals weiterentwickeln, geschweige denn Synonyme für bestimmte Dinge verwenden. Wie eh und je erfreut sich Christian seiner "großen Pracht" und auch Anas Orgasmen bleiben "köstlich" - wie hätte es auch anders sein können? Es ist beinahe schon traurig, dass sich ein solcher Schreibstil derart lockerleicht und schnell lesen lässt, obwohl man eigentlich bei jedem Satz sauer aufstoßen möchte, aber gut, was soll man machen? Der Fokus liegt natürlich auf der Handlung und der Schreibstil ist nur Mittel zum Zweck und nicht dafür gedacht, ihn sich auf der Zunge zergehen zu lassen, was schon merkwürdig ist für eine Protagonistin die Lektorin ist, aber so ist das wohl, wenn Menschen sich lieber andere Dinge auf der Zunge zergehen lassen...

Meine Meinung:
Es gibt sie doch noch: die Überraschungsmomente! Nachdem ich felsenfest davon überzeugt war, dass Ana und Christian in Band 3 sexuell kaum noch aufzuhalten sind und eine große Schwangerschaft bevorsteht, die bis ins Detail beschrieben wird, wurde ich doch eines Besseren belehrt, denn auch wenn man es vermuten könnte: Anastasia Steel... ach, ich meinte natürlich Grey, bringt kein Vampirbaby auf die Welt und auch sexuelle Innovation bleibt ebenfalls völlig aus. Eigentlich schade, wenn man sich einmal überlegt, wie blöd so ziemlich jeder aus der Wäsche geguckt hätte und vielleicht hätte diese etwas selbstironische Offenbarung das Buch für mich doch noch zu einem absoluten Must-Have gemacht, aber E.L. James weiß natürlich, was jeder lesen möchte und das ist weder literarisch wertvoll, noch in irgendeiner anderen Art und Weise zu gebrauchen. Ganz im Gegenteil, die Menschen wollen Drama, heiße Leidenschaft, eine veraltete Rollenaufteilung, notgeile, vorpubertäre Typen und weltfremde, doppelmoralische Mädchen, die im Grunde nicht viel besser sind.

Was also tun, wenn die halbe Welt nichts besseres zu tun hat, als auf ein Buch zu warten, das mit Sex beworben wird, aber wenig Sex beinhaltet? Richtig. Man macht einen Thriller daraus, dessen Ausgang bereits Mitte des zweiten Teils absolut klar vor einem lag, bringt noch ein wenig Dramatik hier und da ins Spiel, würze das Ganze mit altbekannten inneren Göttinnen, Eifersucht und der ganzen alten Leier, die inzwischen jeder mitbekommen haben dürfte. Aber oho, nicht nur Christian ist auf den Geschmack gekommen, auch Ana driftet inzwischen auf einen völlig paranoiden Weg ab und scheint geradezu darauf zu warten, dass irgendjemand ihr Herzblatt auch nur falsch anlächelt, denn man muss ja zugeben, dass jede Frau den selben Geschmack hat und gerade rothaarige Männer eine sehr beliebte Angriffsstelle sind. Ach ja, noch dazu ist jede Frau eine absolute Schlampe und steht darauf, sich vergebene Ehemänner zu angeln, da ist es doch beruhigend, dass es noch so ehrliche und perfekte Menschen wie Ana gibt, die gar nicht müde wird zu betonen, dass Christian ihr gehört - vorzugsweise mit einem angehängten "Schätzchen", welches aus ihrem Mund mehr als unnatürlich klingt.

Frei nach dem Motto "Schlimmer geht's immer" wird Anas auffällige Entwicklung in dieser Hinsicht nur noch von Christians Taktgefühl getoppt , dass mich mehr als einmal zutiefst berührt hat. Wie liebevoll er Miss Ste...äh Mrs Grey (Ups, wie komme ich nur immer auf "Steele"?) in schlimmem Situationen zur Seite steht, *SPOILER* wie beispielsweise in der Szene, in der Anas Vater quasi halbtot im Krankenhaus liegt und Christian den Arzt verbessert, nur weil dieser "Miss Steele" anstatt "Mrs Grey" gesagt hat. Als anständiger Ehemann weiß man sich da zu helfen und auch wenn es keinen juckt, verbessert man den Arzt natürlich, auch wenn dieser eigentlich wichtige Infos über den Verbleib von Anas Vater geben wollte. *SPOILER ENDE* und sich auch nach schweren Unfällen als erstes beim Arzt erkundigt, ob Ana denn jetzt überhaupt noch Sex haben könne. Wer wünscht sich keinen Mann, dem es wichtiger ist Sex zu haben, als sich um die Leiden der Geliebten zu kümmern? Nicht zu vergessen seine Zuverlässigkeit, die er mehr als einmal zeigt, in dem er immer genau das tut, was man von ihm erwartet: Ein Schicksalsschlag und Christian versackt in der Kneipe, ein Tanz mit einem Anderen und Christian zettelt eine Prügelei an. Da ist es kaum verwunderlich, dass er Ana täglich den Kontakt zu anderen verbietet, er selbst aber jeden trifft, den er will, auch wenn Ana etwas dagegen hat. Das Witzige an der Situation ist, dass meiner Meinung nach eigentlich beide Figuren absolut gestört sind und ganz genau die selben Probleme haben. Eine Paarsitzung bei Dr Flynn wäre da durchaus angebracht.

Bleibt nur noch die Frage, was auf den beachtlichen 670 (Entschuldigung, 672) Seiten eigentlich so passiert? Im Wesentlich exakt das, was auch im zweiten Teil schon Programm war: Alle sind gegen Christian und Ana, jede Frau leckt sich die Finger nach Pumuckl und jeder Mann möchte Ana vergewaltigen, weiterhin gibt es rasante Verfolgungsjagden mit sündhaft teuren Autos, eine Menge teuren Champagner und natürlich die unvermeidbare Dosis Sex, die sich, wenn sie denn mal ein paar Tage ausbleibt, direkt auf die Beziehung auswirkt und einen Streit nach dem anderen entfacht. Interessant, dass man heiratet, wenn die Beziehung quasi von den Bettaktivitäten lebt, aber mit Geld kann man sich ja bekanntlich alles kaufen, warum nicht auch ein bisschen Liebe?! Auf jeden Fall kann Christian sich beruhigt zurücklegen, denn Ana ist immer "so bereit" und dabei auch noch so blöd, dass sie die Sache mit der Verhütung nicht allzu ernst nimmt. Hierzu würde mir eine ganz schön böse Redewendung einfallen, die mit "Dumm, ... gut" beginnt. Den Rest kann sich wahrscheinlich jeder selber denken. Ach Übrigens: Christian macht auch dann nicht Halt, wenn Ana hochschwanger ist. Ein bisschen floggern hat schließlich noch niemandem geschadet, vor bildhaften Vorstellungen möchte ich an dieser Stelle aber ausdrücklich waren, denn dieses außerordentlich unattraktive Bild hat sich jetzt wohl für immer und ewig in meinem Hirn festgesetzt.

Hatte ich am zweiten Band zumindest noch ein wenig Spaß, so hat sich dieser im dritten Teil in Luft aufgelöst, fast genau so wie die prickelnde Spannung zwischen Mr Grey und Anadie inzwischen eine ziemlich nette Figur in einem Disney-Porno (nichts gegen Disney, aber irgendwie passt's) spielen würden (man stelle sich Ana als naive, ständig singende Prinzessin und Grey als notgeiles Biest vor). Meine Erwartungen mit dem Haus und den Kindern hat sich auf jeden Fall erfüllt und ich denke, da verrate ich nicht zu viel. Bleibt nur noch zu hoffen, dass es keinen vierten Teil mehr gibt, weder aus der Sicht von Christian (da haben mir die zwei Kapitel im Anhang gereicht! Seine Gedanken beim Akt werden vermutlich eh eher spärlich ausfallen, wenn man bedenkt, wie viel Blut bei dieser Pracht aus dem Hirn nach unten laufen wird!), noch eine Fortsetzung des Ganzen, denn was sollte den Beiden schon noch passieren? Interessant fände ich aber zu wissen, ob die zwei denn nun ein Spielzimmer in ihrem Haus angelegt haben und ob die Kinder dieses vielleicht eines Tages finden. Auf die Erklärung wäre ich allemal gespannt, obwohl ich inständig hoffe, dass die befreite Lust nun auch wirklich für immer befreit bleibt.

Fazit:
In E.L. James rosarotgefärbter Gummibärchenwelt geht eigentlich alles. Vor allen Dingen kann sie drei dicke Schinken schreiben, in denen es ausnahmslos um das selbe geht. Bemerkenswert über einen Konflikt zu schreiben, der selbst im letzten Teil noch nicht gelöst ist. Nebenbei stempelt sie jedes weibliche Wesen als hinterhältig ab und stellt Ana und Christian als absolutes Traumpaar dar, wobei Ana natürlich das moralischste und reinste Wesen von allen ist. Für eingefleischte Fans sehr zu empfehlen, denn man bekommt wirklich genau das, was man erwartet, ansonsten eine auffallend amüsante Geschichte, die immer abstruser und realitätsferner wird, auch wenn schlussendlich alle Karten offen auf dem Tisch liegen. Nun ja, lassen wir den beiden ihre wohlverdiente Ehe und hoffen einfach darauf, dass weder Architektin, noch Jaco... eh José jemals das Liebesglück zerstören werden, ansonsten geht's ab in die Kammer der Qualen.
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am 7. Januar 2015
Das ist unverschämt. Das ganze Buch analog zu Twilight und dann noch das Ende aus der Perspektive des Christinas? Sie knabbert an der Lippe, er trägt Jeans und sie hat keine Ahnung was sie will. Bitte, das ist das schlechteste was ich seit Jahren gelsen habe!
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am 28. Oktober 2012
Ich gebe zu: Ob Harry Potter, Twilight oder jetzt 50 Shades of Grey - ich gehöre zu den Lesern, die "ja, her damit schreien", wenn es um einen neuen literarischen Hype geht. Ich will wissen, warum Millionen Menschen von einem Buch begeistert sind. Die Grundidee hinter 50 Shades of Grey ist nicht neu im Genre "Romance" – im Gegenteil. Der "tortured hero" – ein Mann also, der gegen seine Vergangenheit und seine inneren Dämonen ankämpft, funktioniert eigentlich immer ganz gut: Protagonistin "heilt" gequälten Protagonisten, rettet ihn durch ihre Liebe!!! Wir begleiten also Christian und Anastasia im letzten Teil durch die Irrungen und Wirrungen auf dem Weg der "Errettung". Schon beim Lesen des ersten Buches dachte ich: Wenn ich noch einmal "er ist so verdammt sexy" …"du bist so feucht" usw. lese, pfeffere ich mein Kindle ins Nirvana. Den Wortsprachhülsen, Wiederholungen und langweiligen Trivialitäten in den Vorgängern zum Trotz (wen schockieren heute schon noch Worte wie "Analstöpsel"? Höchstens bibelfeste amerikanische Leserinnen in Idaho … ), habe ich auch den dritten Teil gelesen, um die Geschichte abzuschließen. Auch im dritten Teil bleibt mir Christian Grey ein psychologisches Phänomen (Anastasia übrigens auch!!! Lieber Himmel!? Eine Jungfrau und ein Dom??? Hä??). Man durchdringt nicht wirklich, was im Kindesalter von Christian passiert ist (Crackhure hin, Zuhälter her). Man versteht nicht wirklich, warum es die Dom-SM-Nummer sein "musste". Das Bedürfnis nach totaler Kontrolle wird oberflächlich erklärt. Der Missbrauch durch Mrs. "Robbinson" lapidar auf ein paar Seiten heruntergehandelt. Und die Jack-Hyde-Nummer? – ein Witz. Die Erklärungen, die im dritten Teil für alle Fragen angeboten werden, sind trivialer als trivial. Mein Urteil: Solide Grundidee, hätte gut werden können, …ist es aber nicht. Doch Frau James interessiert meine Kritik sicherlich wenig. Sie zählt ihre Kohle und lacht sich ins Fäustchen …
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