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Shade
  

Shade (Gebundene Ausgabe)

von Neil Jordan (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: John Murray Pub.; Auflage: Export Ed (10. Mai 2004)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0719567610
  • ISBN-13: 978-0719567612
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

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We know from the earliest pages of Neil Jordan's numinous, slow-building fourth novel, Shade that its narrator, 50-old Nina Hardy, has been murdered with a pair of gardening shears by her childhood friend George Truite. The mystery is not who has committed this crime, but why. And although George has been for some years a resident of the local insane asylum, only recently allowed to experiment again with independent living, his madness is but a small part of the answer to that question. Set in Ireland near Drogheda, at the mouth of the river Boyne, Shade casts a wistful eye on childhood desires and alliances, and its lonely-girl-in-a-big-house beginnings will call to mind William Trevor's The Story of Lucy Gault. But like Jordan's greatest success, the film The Crying Game, this novel is full of surprises--and the biggest shocks are not always the most telling. --Jill Harvey -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

From Publishers Weekly

Elegantly sober narration from beyond the grave ("George killed me with his gardening shears.... He held the shears to my neck in the glasshouse, and with quite spectacular clumsiness opened a moonlike gash on my throat") distinguishes this ghost story from novelist and Oscar-winning filmmaker (The Crying Game) Jordan. His gloomy tale, spanning the first half of the 20th century, begins where the story ends: Nina Hardy is murdered by her childhood friend, George, now the gardener on the estate where she spent her youth. The rest of the book looks backward, as Nina reflects on her life and the lives of her half-brother Gregory, George and George's sister, Janie. The familiar, theatrical plot—with its traumas of unrequited love across class lines, incestuous longings, war—is secondary to Nina's voice: "I am everywhere being nowhere, the narrative sublime...." Her ghostly omniscience leads to echoing motifs, including drowned women, pendulums, dolls and childhood accidents, in "a shifting, uncertain world, where each question could be referred to an entity that wasn't there," even as the reasons behind the murder become more unsettlingly clear. Nina's ghost sometimes takes a backseat to stretches of exposition from less engaging characters, and the novel as a whole can feel dreamily disjointed. Such lapses are forgiven, though, in this otherwise daring and well-crafted whole.
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hoch ästhetische, einnehmende und romantische Prosa!, 8. Mai 2006
Von A. Wolf (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension übernommen von: Shade. (Taschenbuch)
Neil Jordan, der bekannte Regisseur, hat sich auch zuweilen als Autor zu Wort gemeldet, doch sein letztes Werk liegt nun schon beinahe 10 Jahre zurück. Dass gut Ding Weile haben will, bewahrheitet sich in Jordans "Shade" auf höchst beeindruckende Weise. Man möchte kaum glauben, dass dieser Mann eigentlich dem Filmbusiness verschrieben ist, denn mit seinem einfühlsamen, psychologischen und stilistisch meisterhaften Roman kann er ohne weiteres mit einem John Banville konkurrieren.

Zunächst ist es die Erzählperspektive, die einen wahren Kunstgriff darstellt, denn Jordan lässt die getötete Nina Hardy die Geschichte erzählen, einen Schatten, eine absolut faszinierende Erzählinstanz. Nina Hardy war Schauspielerin, sie ist knapp über 50 und wird von ihrem einstigen Jugendfreund George getötet. Mit diesem schaurigen Ereignis - und solche schaurigen Ereignisse sind bei Jordan, wer ihn von seinen Filmen kennt, immer auch romantisiert - beginnt der Roman. Es bleibt nur ein Schatten zurück, der nun die Ereignisse der letzten fünf Jahrzehnte im malerischen Drogheda in Irland schildert. Von der mystisch-fantastischen kindlichen Vorstellungswelt Ninas beginnend, bis hin zu schicksalshaften Begegnungen, besticht Jordans Schilderung dieser unschuldigen kindlichen Welt in punkto Verhaltenslogik, die schlicht einmalig geraten ist. Ninas Schaukel ist zunächst der Ort des Austobens ihrer sinnlichen Bedürfnisse, die sich im Laufe der Freundschaften, die sie schließen wird, mehr und mehr verschieben, als ihre Sexualität erwacht.

Schuld und Unschuld, insbesondere die Schwelle vom kindlichen zum erwachsenen Subjekt durchziehen teilweise Jordans Werke, ob nun Filme oder Bücher, diese ambivalente Phase ist gewissermaßen sein Markenzeichen.
Der Krieg treibt das verschworene Quartett aus Kindertagen schließlich auseinander und Nina verschlägt derweil ein traumatisches Erlebnis schließlich zur Schauspielerei ins ferne London.

Sie wird schließlich zu ihren Wurzeln zurückkehren und merken, welcher Teil ihr abhanden gekommen ist. Sie wird ihren Mörder schließlich ein Stück weit begreifen können, sie wird merken, wie sehr die Schuld, erwachsen geworden zu sein, auf ihr lastet.

Allein schon der Sprache wegen verdient Jordan größtes Lob, lyrisch, ja, poetisch klingt seine Prosa. Sein Einfühlungsvermögen in kindliche Figuren ist überragend, er gibt ihnen eine sehr authentisch wirkende Sprache, ohne in Platitüden zu verfallen. Unter psychologischen Aspekten gibt der Roman ebenfalls sehr vieles her und geschickt wechselnde Erzählperspektiven spannen zudem eine Geschichte über fünf Jahrzehnte hinweg, die nicht nur sehr bewegend ist, sondern auch einen großen Lesegenuss verkörpert. Einer der besten englischsprachigen Romane der letzten Jahre. Ein großes Werk!!!!!!
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5.0 von 5 Sternen Ästhetische und mitreißende Prosa., 8. Juni 2006
Von A. Wolf (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension übernommen von: Shade (Gebundene Ausgabe)
Neil Jordan, der bekannte Regisseur, hat sich auch zuweilen als Autor zu Wort gemeldet, doch sein letztes Werk liegt nun schon beinahe 10 Jahre zurück. Dass gut Ding Weile haben will, bewahrheitet sich in Jordans "Shade" auf höchst beeindruckende Weise. Man möchte kaum glauben, dass dieser Mann eigentlich dem Filmbusiness verschrieben ist, denn mit seinem einfühlsamen, psychologischen und stilistisch meisterhaften Roman kann er ohne weiteres mit einem John Banville konkurrieren.

Zunächst ist es die Erzählperspektive, die einen wahren Kunstgriff darstellt, denn Jordan lässt die getötete Nina Hardy die Geschichte erzählen, einen Schatten, eine absolut faszinierende Erzählinstanz. Nina Hardy war Schauspielerin, sie ist knapp über 50 und wird von ihrem einstigen Jugendfreund George getötet. Mit diesem schaurigen Ereignis - und solche schaurigen Ereignisse sind bei Jordan, wer ihn von seinen Filmen kennt, immer auch romantisiert - beginnt der Roman. Es bleibt nur ein Schatten zurück, der nun die Ereignisse der letzten fünf Jahrzehnte im malerischen Drogheda in Irland schildert. Von der mystisch-fantastischen kindlichen Vorstellungswelt Ninas beginnend, bis hin zu schicksalshaften Begegnungen, besticht Jordans Schilderung dieser unschuldigen kindlichen Welt in punkto Verhaltenslogik, die schlicht einmalig geraten ist. Ninas Schaukel ist zunächst der Ort des Austobens ihrer sinnlichen Bedürfnisse, die sich im Laufe der Freundschaften, die sie schließen wird, mehr und mehr verschieben, als ihre Sexualität erwacht.

Schuld und Unschuld, insbesondere die Schwelle vom kindlichen zum erwachsenen Subjekt durchziehen teilweise Jordans Werke, ob nun Filme oder Bücher, diese ambivalente Phase ist gewissermaßen sein Markenzeichen.
Der Krieg treibt das verschworene Quartett aus Kindertagen schließlich auseinander und Nina verschlägt derweil ein traumatisches Erlebnis schließlich zur Schauspielerei ins ferne London.

Sie wird schließlich zu ihren Wurzeln zurückkehren und merken, welcher Teil ihr abhanden gekommen ist. Sie wird ihren Mörder schließlich ein Stück weit begreifen können, sie wird merken, wie sehr die Schuld, erwachsen geworden zu sein, auf ihr lastet.

Allein schon der Sprache wegen verdient Jordan größtes Lob, lyrisch, ja, poetisch klingt seine Prosa. Sein Einfühlungsvermögen in kindliche Figuren ist überragend, er gibt ihnen eine sehr authentisch wirkende Sprache, ohne in Platitüden zu verfallen. Unter psychologischen Aspekten gibt der Roman ebenfalls sehr vieles her und geschickt wechselnde Erzählperspektiven spannen zudem eine Geschichte über fünf Jahrzehnte hinweg, die nicht nur sehr bewegend ist, sondern auch einen großen Lesegenuss verkörpert. Einer der besten englischsprachigen Romane der letzten Jahre. Ein großes Werk!!!!!!
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