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Shackletons Führungskunst: Was Manager von dem großen Polarforscher lernen können
 
 
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Shackletons Führungskunst: Was Manager von dem großen Polarforscher lernen können [Taschenbuch]

Margot Morrell , Stephanie Capparell , Patricia Künzel
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 9 (2. Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499615487
  • ISBN-13: 978-3499615481
  • Originaltitel: Shackleton's Way
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.226 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Margot Morrell
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Antarktis-Forscher Ernest Shackleton war ein Gentleman, Abenteurer und Dichter; sein Charisma war berühmt. Solche Persönlichkeiten faszinieren die Nachwelt. Wenn derjenige dann noch wie Shackleton fast ein Wunder vollbracht hat, natürlich erst recht. Er schaffte es auf seiner Expedition mit der Endurance, die Mannschaft nach dem Schiffbruch und einem zweijährigen grausamen Überlebenskampf im Eis vollzählig zurückzubringen. Dabei bewies er eine Führungskunst und ein Krisenmanagement, die ihn als geborenen Anführer auswiesen. Obwohl seine Expeditionen um die Zeit des ersten Weltkriegs herum stattfanden, sind seine Führungsprinzipien wie gemacht für heutige Unternehmenskulturen.

Eigentlich erstaunlich. Damals war ein eher hierarchischer Stil wie der des Forschers Robert F. Scott üblich: Er galt als mürrisch, herrschsüchtig und steif; in militärischer Tradition stellte er das Ziel über Menschenleben. Shackleton dagegen führte unautoritär und demokratisch, er galt als herzlich, humorvoll und gerecht. Besonders sein unerschütterlicher Optimismus und sein Einfühlungsvermögen für seine Männer halfen ihm in der Antarktis. Seine Crew dankte es ihm mit großer Loyalität.

Schon in Shackletons Kindheit, so spekulieren die Autorinnen, wurden die Weichen gestellt, die ihn zu einem ungewöhnlichen Anführer machen würden: Der introvertierte Junge wuchs komplett in der Gesellschaft von Frauen (darunter acht Schwestern sowie Tanten und Großmütter) auf, bekam dadurch vielleicht so etwas wie eine weibliche Sensibilität mit. Womöglich weckten auch die Schwierigkeiten, die er bei der Eingewöhnung ins Seemannsleben hatte, bei ihm Mitgefühl für Leute, denen es schlecht ging. Jedenfalls bewies Shackleton später ein Händchen dafür, seine sehr heterogene Crew trotz der zahlreichen lebensgefährlichen Krisen immer wieder zu motivieren und bei guter Stimmung zu halten.

Der Mix zwischen Biografie und Ratgeber ist dem Autorinnenduo gelungen, und das Ergebnis liest sich kurzweilig. Man merkt dem Buch die solide Recherche an; es greift stark auf Originalquellen zurück und hinterfragt so manche hübsche Anekdote. Den Lerneffekt für Manager sichern dazwischen geschobene Merksätze und die Zusammenfassungen nach jedem Kapitel. Unter der Überschrift "Praktische Umsetzung" haben die Autorinnen außerdem kurze Reportagen über Geschäftsleute, die Shackletons Vorbild inspiriert hat, eingefügt -- vom Marineminister bis hin zum Börsenhändler. --Sylvia Englert -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

manager magazin (07/2002)

Wärme im ewigen Eis

Wie ein Polarforscher seine Truppe in verzweifelter Lage motivierte

Im Jahr 1914 brach der Polarforscher Ernest Shackleton mit 27 Männern auf, um erstmals den antarktischen Kontinent zu durchqueren. Die Mission scheiterte, das Expeditionsschiff wurde im Packeis zerquetscht. Die Besatzung rettete sich auf eine einsame Felsklippe. Shackleton trennte sich von seiner Crew und legte in einem winzigen Rettungsboot 800 Seemeilen bis zur nächsten bewohnten Insel zurück. Dort organisierte er Hilfe für seine auf dem Felsen gefangenen Männer.

Das Buch analysiert, mit welchen Methoden Shackleton seine Mannschaft in der vermeintlich ausweglosen Lage führte. So versuchte er, auch Fehlschlägen eine positive Seite abzugewinnen - und sei es nur die schlichte Erkenntnis, dass man den soeben gemachten Fehler bestimmt nicht wiederholen werde. Zudem verhinderte Shackleton durch ständige Gespräche, dass sich die hungrige, frierende Crew in Fraktionen aufspaltete. Ein spannender Expeditionsbericht mit bedenkenswerten Ideen zum Thema Führung.

© manager magazin - Vervielfältigung nur mit Genehmigung

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein noch spannenderes Buch hätte es werden können, wenn da nicht am Ende von jedem Kapitel eine Art Zusammenfassung mit Herausstellung von Shackleton's besonderen Eigenschaften stünde, gefolgt von einem Abschnitt "Praktische Umsetzung", in dem ein "Berufener" erzählt, daß er, nur weil er genau den Grundsätzen von Shackleton gefolgt ist, Erfolg als Manager hatte!
Aber was dann noch so zwischen diesen beiden Abschnitten steht, im "eigentlichen" Buch also, ist schon sehr interessant zu lesen.
Wenn es denn so stimmt, was die Autorinnen schreiben, ist Shackleton mit ungeheuer viel Einsatz und "Präsenz" bei seinen Unternehmungen gewesen. Daß das ein Mensch über eine so lange Zeit und in diesem Fall unter derart extremen Umständen ausgehalten hat, verdient hohen Respekt. Scheinbar hat sich Shackleton um jede kleine Kleinigkeit gekümmert und nichts dem Zufall überlassen. Da gehört Empathie und emotionale Intelligenz dazu, so würden wir das heutzutage bezeichnen.
Andererseits, und das darf nicht verschwiegen werden, auch weil das Buch nicht näher darauf eingeht, hat aber Shackleton gravierende Fehler gemacht - die Sache mit seinem Schiffszimmermann zum Beispiel oder die Verweigerung der Ehrung für vier seiner Kameraden nach der Rückkehr!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Ein Mensch muss sich sofort ein neues Ziel setzen, wenn sich das alte als unerreichbar erweist." Ein charakteristisches, fast zeitlos anmutendes Shackleton-Zitat. Es bekommt aber seine wahre Bedeutung, wenn man es im Zusammenhang dieses Buches liest, einer Mischung aus Biografie, Tatsachenbericht und Führungsratgeber. Was der Polarforscher Shackleton mit seiner letztlich gescheiterten Antarktis-Expedition von 1914 geschafft hat, ist ein Lehrstück in Sachen Führungsqualitäten, Menschenkenntnis, Teamfähigkeit und Krisenbewältigung. Das Buch erzählt die spannende Geschichte dieser Expedition und liefert zugleich eine Analyse der risikofreudigen und doch verantwortungsvollen Führungseigenschaften Shackletons. Scheitern und Erfolg können eng beieinander liegen, das zeigt der beschwerliche Weg des Polarforschers und seiner Mannschaft ganz deutlich. Und auch, wie gerade Krisen das Beste aus einem Führer und seinem Team herausholen können. Wir empfehlen das Buch allen Führungskräften und Ausbildern, die von einem Vorbild wie Shackleton lernen wollen, wie wesentlich Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter für den Erfolg sind.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Auf dieses Buch bin ich durch mein Interesse an der Entdeckungsgeschichte der Antarktis geraten. Da ich mich auch für Managementlehre interessiere, bot dieses Buch einen geradezu idealen Ansatz, diese beiden Gebiete miteinander zu verknüpfen. Ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch lebt natürlich von dieser haarsträubenden Story: Gestrandet in der größten Entfernung, die Menschen zwischen andere Menschen legen können, in lebensfeindlichem Terrain, gelingt es Shackleton in 635 Tagen, seinen ihm anvertrauten Männer allesamt das Leben zu retten.

Als Roman wäre mir diese Story ein wenig "zu weit hergeholt" und zu unwahrscheinlich gewesen. So etwas kann nur das Leben selbst schreiben. Der Band geht chronologisch auf die Reisevorbereitung, das Auslaufen, Landen an der Antarktisküste, den Schiffbruch und die anschließenden Rettungsmanöver ein. Was dabei passiert ist, langte eigentlich für drei erfüllte Forscherleben. Jedem Kapitel folgen "Leitsätze" und Lehren sowie - in einer kurzen Darstellung - die praktische Implementierung Shackletonscher Grundsätze in unsere heutige Unternehmenslandschaft.

Diese Kapitel beziehen sich natürlich auf Beispiele aus dem angloamerikanischen Raum, sind die beiden Autorinnen doch aus New York.
Die beschriebenen Leitsätze gehen mir in meiner Berufspraxis, der Zusammenarbeit mit Kunden, Mitarbeitern und Kollegen noch immer durch den Kopf. Schier ausweglose Situationen meistert Shackleton mit seiner Führungskunst. Zu alldem kamen natürlich "seine" Männer, die er erneut motivieren und auf ein neues Ziel - die Rettung - einstellen konnte.

Gerade heute, im Zeitalter eines mehr und mehr seelenlosen Diktats der Sachzwänge, scheint es mir wichtig, dass Manager durch ihre Persönlichkeit ihrer Arbeit so etwas wie Seele verleihen.

Shackleton war allseitig gebildet und kein Schmalspurmanager, auch darüber schreibt dieses Buch. Ich empfehle interessierten Lesern bei genügend starkem Interesse für diese Geschichte zunächst Caroline Alexanders "Die Endurance" sowie Arved Fuchs' "Im Schatten des Pols", der mit allen modernen Hilfsmitteln oft genug an seine Grenzen geriet (Shackleton rettete seine Männer in einem zum Segelboot umgebauten Ruderboot und hatte auch keine ultramoderne Ausrüstung, kein GPS, kein Radar und keine superoptimierte Schutzkleidung). Dafür gibt es eine atemberaubende Geschichte über einen - vermutlich - phantastischen Menschen.

Dies ist mein "Buch des Jahres" und ich werde es bei Menschen, die in beruflicher Managementverantwortung stehen, gerne nochmals verschenken.

Hätte ich die Gelegenheit, in die Vergangenheit zurückzugehen, um eine Persönlichkeit kennenzulernen, habe ich meine Wahl getroffen: Sir Ernest Shackleton.
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Veröffentlicht am 11. Januar 2010 von Mansuet Gaisbauer
absolut spannend und lesenswert
Eine spannende Geschichte, nicht nur für Abenteurer, sondern vor allem auch für Führungskräfte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2009 von Markus Kort
Pflichtlektüre für alle heutigen Manager
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Sehr interessantes Buch. Auch heute noch aktuell!
Abgesehen davon, dass die Geschichte an sich schon spannend ist (alleine deshalb schon, da sie sich tatsächlich zugetragen hat! Lesen Sie weiter...
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