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Shabu. Kriminalroman
 
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Shabu. Kriminalroman [Broschiert]

Reinhard Rael Wissdorf
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Alles begann so harmlos im Äppelwoi-Viertel von Frankfurt am Main, als eine unbekannte schöne Eurasierin Jaroslav Koscinskys Auto mit einem Taxi verwechselt und ihn mitten in eine turbulente Verfolgungsjagd manövriert. Am nächsten Tag entflieht die rätselhafte Schöne nach Berlin. Koscinsky hätte sich raushalten sollen, aber ihn stören die Killer des Yakuza auf den Fersen der Schönen. In Berlin entwickelt sich dann ein tödliches Komplott - bis zum (fast) klassischen Showdown im Hamburger Hafen, ausgetragen von zwei Frauen mit Bazooka und Schwert.

Der Verlag über das Buch

Reinhard Wissdorf gelingt mit diesem Debut eine gekonnte Verbindung traditioneller Elemente mit zweitgemaess ironischen Einschueben und Situationskomik. Sein Stil zeichnet sich durch klare, knappe Saetze aus.

Der Autor über sein Buch

Die amuesante Gegenueberstellung von japanischem Yakuza-Ehrgehabe und droege deutscher Seilschaftmentalitaet hat mich von Anfang an in dieser Geschichte getragen. Was passiert, wenn ein verliebter Sturkopf aus Frankfurt und eine kaltbluetige Ninja-Fighterin den Kampf gegen eine Yakuza-Gang aufnehmen? Urspruenglich wollte ich den Roman ja SPEED genannt haben, aber da kam mir leider Hollywood dazwischen. So wurde SHABU draus, was auf japanisch das Gleiche bedeutet. Und ausserdem wollte ich schon immer mal ein Schiff im Hamburger Hafen auf Grund legen...

Autorenportrait

Herr Wissdorf hat als Webdesigner langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Flash, Dreamweaver & Co.

Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Rechteinhabers. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem ersten Kapitel Der erste Gedanke war: Dieser LKW parkt falsch auf deinem Schaedel. Sag dem Fahrer, dass du'n Ex-Bulle mit excellenten Verbindungen bist. Die Schmerzen hielten an. Dann dachte ich: So wie's aussieht, schlaefst du besser weiter. Als ich zum zweiten Mal erwachte, stellte ich fest, dass mein linkes Ohr besonders schmerzte. Und mein uebriger Corpus fuehlte sich an, als haette man saemtliche Knochen und Muskeln entfernt und nach postmodernen Gesichtspunkten wieder zusammengenagelt. Ich probierte, meine Augen zu oeffnen. Zwecklos, dafuer wuerde ich einen Baukran brauchen. Ich versuchte, mein vegetatives Nervensystem durch bewusste Ansprache zu motivieren. Schliesslich handelte es sich um ein ganz normales Augenlid, was sprach dagegen, es zu oeffnen? Aber mein vegetatives Nervensystem schien genug von meinen Eskapaden zu haben. Es war der Ansicht, dass es saumaessig weh tun wuerde, die Augen zu oeffnen. Ich zog ein Augenlid hoch. Es tat saumaessig weh.
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