Ich habe das Buch angefangen und fast in einem Zug durchgelesen. Die Autorin nimmt einen mit in den Regenwald Südamerikas, zu einem der letzten dort lebenden Eingeborenenstämme.
Eine alte Indianerin nimmt die Ethnologin mit zu ihrem Stamm.Die alte Indianerin stirbt unterwegs und die Ethnologin bringt die Asche zu ihrem Stamm. Eigentlich plant sie, dort zu forschen und möglichst viel zu beobachten und zu erfahren. Doch mit der Zeit merkt sie, dass das alles nebensächlich ist. Sie genießt die Zeit im Shabono (Dorf der Einwohner) und wird eine von Ihnen. Sie kleidet sich wie sie, isst wie sie und lernt ihre Sprache. Sie kommt in Kontakt mit den Schamanen und merkt, dass in ihr selbst ähnliche Kräfte stecken. Sie bleibt ein Jahr, bevor sie wieder zurück in die "normale Welt" kommt, aber in diesem Jahr hat sie viel gelernt. Nicht als Wissenschaftlerin, sondern als Mensch.
Das Buch ist spannend und faszinierend geschrieben. Teilweise sind jedoch einzelne Szenen nur kurz angerissen, während andere sehr ausführlich beschrieben werden.
Alles in allem ein sehr gutes Buch, das einem die Lebenswelt der Urwaldvölker Südamerikas etwas näher bringt.