Obwohl nur kurz nach dem ersten Band erschienen, ist dieses Buch mitnichten ein Wiederaufguss zur Gewinnmitnahme, sondern eher eine durch und durch komplementaere Ergaenzung. Diesmal sind als Sportarten etwa Volley- und Basketball, Sportgymnastik oder Fahradfahren vertreten. Durch die Konzentration der Modelle auf die sportliche Aufgabe, etwa bei den Ballspielen, tritt die Praesenz des Fotografen voellig in den Hintergrund, und umso natuerlicher und dynamischer wirken die Bilder. Zum Beispiel die fuer Sportgymnastik typischen Koerperhaltungen/Bewegungen gewaehren Einblicke die man sonst eher von amerikanischen Fotografen gewohnt ist, allerdings ohne deren Grad an explizitem Sex. Damit setzt Vulis einen sehr begruessenswerten Kontrapunkt zur derzeit allgegenwaertigen Fetischfotografie, ohne in Langweiligkeit kaschierender Posen oder verbrauchter Altherren- und Glamour-Erotik zurueckzufallen. Mit nur einem der beiden Baende wuerde ein Buchregal irgendwie unvollstaendig aussehen.