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Sexueller Missbrauch an Jungen: Die Mauer des Schweigens [Broschiert]

Dirk Bange
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

Mai 2007
Sexueller Missbrauch an Jungen ist bis heute ein Thema, dem kaum Beachtung geschenkt wird. Die Jungen bleiben dadurch häufig in ihrer Not allein. Ihre Hinweise auf das von ihnen erlittene Leid werden nicht wahrgenommen und die angebotenen Hilfen bleiben aus. Verständlich und praxisorieniert beschreibt dieser Band die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und verbindet diese mit Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit männlichen Opfern sexueller Gewalt.
Nach einem Blick zurück in die Geschichte und einer Begriffsklärung beginnt das Buch mit einer Diskussion über Pädosexualität. Ausführlich werden dann die Fakten zum Ausmaß und zu den Umständen des sexuellen Missbrauchs erläutert. Die Darstellung der Gefühle und Gedanken sexuell missbrauchter Jungen sowie das Aufzeigen der durch den sexuellen Missbrauch ausgelösten Folgen nehmen einen breiten Raum ein. Weitere Kapitel befassen sich mit den Täterstrategien, der populären These Vom Opfer zum Täter sowie mit der Frage, warum es immer noch eine Mauer des Schweigens gibt. Schließlich wird der für viele sexuell missbrauchte Jungen quälenden Frage nach dem Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität nachgegangen, bevor ausführlich beraterisch-therapeutische Fragen erörtert werden.

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Sexueller Missbrauch an Jungen: Die Mauer des Schweigens + Ich traue meiner Wahrnehmung. Sexueller und emotionaler Mißbrauch + Vergiftete Kindheit: Elterliche Macht und ihre Folgen: Vom Mißbrauch elterlicher Macht und seinen Folgen
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Produktinformation

  • Broschiert: 167 Seiten
  • Verlag: Hogrefe-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3801720659
  • ISBN-13: 978-3801720650
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 16,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 289.299 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Sexueller Missbrauch an Jungen ist bis heute ein Thema, dem kaum Beachtung geschenkt wird. Die Jungen bleiben dadurch häufig in ihrer Not allein. Nach einer Begriffsklärung beginnt das Buch mit einer Diskussion über Pädosexualität. Ausführlich werden dann die Fakten zum Ausmaß und zu den Umständen des sexuellen Missbrauchs erläutert. Die Darstellung der Gefühle und Gedanken sexuell missbrauchter Jungen sowie das Aufzeigen der durch den sexuellen Missbrauch ausgelösten Folgen nehmen einen breiten Raum ein. Weitere Kapitel befassen sich mit den Täterstrategien und der populären These »Vom Opfer zum Täter«. Schließlich wird der für viele sexuell missbrauchte Jungen quälenden Frage nach dem Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität nachgegangen, bevor ausführlich beraterisch-therapeutische Fragen erörtert werden.

Klappentext

Sexueller Missbrauch an Jungen ist bis heute ein Thema, dem kaum Beachtung geschenkt wird. Die Jungen bleiben dadurch häufig in ihrer Not allein. Ihre Hinweise auf das von ihnen erlittene Leid werden nicht wahrgenommen und die angebotenen Hilfen bleiben aus. Verständlich und praxisorieniert beschreibt dieser Band die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse und verbindet diese mit Erfahrungen aus der praktischen Arbeit mit männlichen Opfern sexueller Gewalt. Nach einem Blick zurück in die Geschichte und einer Begriffsklärung beginnt das Buch mit einer Diskussion über Pädosexualität. Ausführlich werden dann die Fakten zum Ausmaß und zu den Umständen des sexuellen Missbrauchs erläutert. Die Darstellung der Gefühle und Gedanken sexuell missbrauchter Jungen sowie das Aufzeigen der durch den sexuellen Missbrauch ausgelösten Folgen nehmen einen breiten Raum ein. Weitere Kapitel befassen sich mit den Täterstrategien, der populären These "Vom Opfer zum Täter" sowie mit der Frage, warum es immer noch eine Mauer des Schweigens gibt. Schließlich wird der für viele sexuell missbrauchte Jungen quälenden Frage nach dem Zusammenhang zwischen Missbrauch und Homosexualität nachgegangen, bevor ausführlich beraterisch-therapeutische Fragen erörtert werden.

Das Buch bietet verständliche und sachgerechte Informationen und möchte damit ein tieferes Verständnis des sexuellen Missbrauchs an Jungen ermöglichen, um so dazu beizutragen, dass den Betroffenen in Zukunft schneller und zielgerichteter geholfen werden kann.



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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen
3.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für Betroffene absolut nicht empfehlenswert 6. Juli 2010
Format:Broschiert
Das vorliegende Buch ist eine komplette Überarbeitung des Buches Auch Indianer kennen Schmerz - Sexuelle Gewalt gegen Jungen (© KiWi 1995), welches D. Bange mit Ursula Enders schrieb (nähere Informationen siehe Rezension des Buches). Die Überarbeitung besteht darin, dass D. Bange das Buch neu strukturiert und in allen Themenbereichen aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse eingearbeitet hat.

In Kapitel 3 (Was ist sexueller Missbrauch an Jungen?) schreibt D. Bange anstatt kurz und knapp zu benennen, was sexueller Missbrauch ist, dreieinhalb Seiten über Definitionen sexuellen Missbrauches, die den Leser verwirrt zurücklassen.

Das Kapitel 4 (Pädosexualität ist sexueller Missbrauch) schafft weitere Verwirrung: Zunächst stellt er fest, dass es besser sei, statt den Begriff Pädophilie den Begriff Pädosexualität zu benutzen, da Pädophilie "ursprünglich soviel wie Kinderfreund" (S. 26) bedeutet (griechisch: pais - Knabe, Kind; philia - Freundschaft). Zwar benennt er in der Überschrift, dass Pädosexualität sexueller Missbrauch ist, die Verwendung des Wortes suggeriert jedoch in Analogie zu den Worten Heterosexualität und Homosexualität, dass es sich um eine Form der sexuellen Orientierung handelt. Im Verlauf des Kapitels positioniert sich D. Bange im Gegensatz zum Vorbuch deutlicher bezüglich Zitaten und Veröffentlichungen von offensichtlich pädophilen Autoren, indem er deren Argumente und Studien widerlegt und ihre Aussagen als Versuch der wissenschaftlichen Legitimation von Pädophilie enttarnt. Wieder gibt es jedoch einige Passagen, in denen er die Argumente von Padophilen und damit die Bagatellisierung sexuellem Missbrauches unkommentiert übernimmt und stehen läßt. Wie bereits im Vorbuch übernimmt er die durch Pädophile verbreitete Sichtweise, dass Kinder sexuelle Bedürfnisse haben bzw. überhaupt Sexualität leben.

Im letzten Unterkapitel Beendigung der Therapie (S. 147) schreibt D. Bange: "Allerdings ist eine endgültige Aufarbeitung eines sexuellen Missbrauches nicht möglich.", was für jemanden wie ihn, der keine therapeutische Ausbildung hat, eine Anmaßung ist und Betroffene resigniert und verzweifelt hinterläßt.

Insgesamt ist das vorliegende Buch eine wissenschaftliche Abhandlung mit über 350 Zitaten aus der wissenschaftlichen Literatur. Wenn diese Zusammenfassung den aktuellen Forschungsstand über das Thema sexueller Missbrauch an Jungen wiedergeben soll, dann wird daran deutlich, dass ein solches Thema nicht über Studien zu erfassen ist und weiterhin Argumente pädophiler Autoren, die sexuellen Missbrauch bagatellisieren, als wissenschaftlich anerkannt gelten. Damit ist das Buch allenfalls für Menschen geeignet, die sich darüber ein Bild machen wollen. Betroffenen jedoch kann es aufgrund der Verwirrungen, fehlenden Positionierung des Autors und der resignativen Botschaft am Ende keinen Halt geben.
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2.0 von 5 Sternen Große Enttäuschung! 21. April 2013
Von Pinguin
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
von Pinguin
Dies ist ein merkwürdiges Buch.
Von 150 Seiten besteht ungefähr die Hälfe aus Quellenangaben. Dies soll der Sache wohl einen wissenschaftlichen Anstrich geben. Das genügt aber nicht.
Ein Beispiel: In der Einleitung wird vollmundig verkündet, dieses Buch würde endlich ein Thema aufgreifen, das bisher völlig vernachlässigt wurde. Am Schluss folgen 14 Seiten Quellenangaben, davon hat etwa jedes vierte Buch den exakt gleichen Titel:
"Sexueller Missbrauch an Jungen". So etwas ist irritierend. Ein weiteres Viertel der angegebenen Bücher hat den Titel:
"Sexueller Missbrauch an Jungen und Mädchen".

Sucht man nun nach irgendwelchen neuen Erkenntnissen, so wird man sehr enttäuscht: Der Text bietet in erster Linie eine Fülle von Allgemeinplätzen, welche der Amerikaner so beschreibt: "He writes about Appelpie and Motherhood".

Jeder zweite Satz beginnt mit einer abartigen Formulierung, die mir schließllch auf die Neven ging:

Der Autor hat wohl ursprünglich 1000 mal einen Satz mit "Jungen" gebildet, z. B. "Die Jungen wollen nicht zugeben, dass..."!
Dann kam ihm die perverse Idee, dass es auf dieser Welt auch Männer gibt, die einmal Missbraucht wurden. Statt wenigstens ein Beispiel zu geben, wie sich das zugetragen haben soll, nimmt er die Funktion "suchen und ersetzen" und fügt so jedesmal wenn im Text "Jungen" steht ein "und Männer" ein.

Damit wird das Buch unlesbar. Z. B. auf Seite 70 unten. O-Ton:
"Vielleicht fällt es Jungen und Männern auf Grund ihrer Sozialisation schwer, Gefühle und Erlebnisse, die mit Schwäche assoziiert werden, zuzulassen..."

Im übrigen ist der Text gespickt mit einem Fachjargon, den ein normaler Mensch nicht verstehen kann.
Ich könnte mir vorstellen, was eine Sozialstation ist. Aber was ist eine "Sozialisation"?
Ich weiß es nicht!
Pinguin
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von John
Format:Broschiert
Ein hervorragendes Buch, das zum einen eine Übersicht über den aktuellen Stand wissenschaftlicher Forschung zum genannten Thema bietet, zum anderen aber auch eine sehr empathische Hilfe für Betroffene darstellt. Somit stellt das Buch sowohl für professionell arbeitende TherapeutenInnen als auch für Betroffene eine großartige Hilfe dar.
Ein großer Pluspunkt ist Banges Fähigkeit zur kritischen Differenzierung des komplexen Gebiets des sexuellen Mißbrauchs, denn mit Plattitüden und Klischees ist niemandem geholfen. Als Forscher distanziert er sich zudem in aller Deutlichkeit von sogenannten Wissenschaftlern, die der pädosexuellen Szene nahestehen, bzw. Teil von ihr und der sog. False memory syndrome Bewegung sind. Namentlich geht er jedoch leider nicht auf die FMS ein. Ich hätte gern mehr über diese Bewegung erfahren. Bange zeigt auch deutlich die Mißstände in Helferberufen auf. Z.B. führt er ein Interwiew mit einem Pädosexuellen aus den frühen Neunzigern an, der konstatiert, daß 80% der ihm bekannten Päderasten in pädagogischen Einrichtungen arbeiten (Pfarrer, Sozialarbeiter oder Lehrer).
Was in dem Buch leider fehlt sind Adressen von Einrichtungen und Therapeuten, die sich spezialisiert haben auf die Therapie von männlichen Betroffenen, die als Jungen (oder in noch früherem Alter) sexuell mißbraucht wurden. Es gibt nicht viele von diesen spezialisierten TherapeutenInnen in unserem sozial und menschlich rückschrittlichen Land, aber es gibt sie.
Das Buch bietet zudem auch auf 15 Seiten im Anhang eine hervorragende Literaturübersicht zum Thema.
Für mich ist das Buch eine echte Hilfe und Bereicherung das einen Gegenpol darstellt zur häufig fehlenden Professionalität von durchaus wohlmeinenden Therapeuten und Beratern im unübersichtlichen Bereich von i.d.Regel selbstfinanzierter Therapie und Selbsterfahrung und im noch unübersichtlicheren Bereich von Scharlatanen, die sich als Therapeuten verkaufen und viel Schaden anrichten.
Vielen Dank für dieses Buch Dr. Bange!
Trotz fehlender Adressen bekommt dieses Buch fünf Sterne von mir!
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