Pressestimmen
Der wissenschaftliche Blick auf Sexualität inkludiert auch Fragen nach den Formen der Gestaltung von Liebesbeziehungen und zunehmend auch die Problematisierung von Geschlechterrollen und somit die Entnaturalisierung von sex und gender. Wie breit gestreut das Themenspektrum moderner Sexualwissenschaft ist, zeigt deutlich der Frankfurter Sexualwissenschafter Volkmar Sigusch in seiner Essaysammlung Sexuelle Welten auf. Darin setzt er sich mit Psychochirurgie, Jugendsexualität heute, AIDS-Politik, klitoralem bzw. vaginalem Orgasmus und natürlich auch verschiedenen aktuellen Fragen der Homosexualtitätsforschung auseinander, etwa ob Homosexualität angeboren oder kulturell erworben sei - wobei er u.a. gegen das sogenannte »Homo-Gen« polemisiert. (Lambda Nachrichten 5/2006 Nr.113)
Mit dem Band »Sexuelle Welten« legt der renommierte Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch eine Sammlung seiner wichtigsten Essays vor, die von 1970 bis 2005 publiziert wurden. Die Rezension kann der Vielfalt der Beiträge nicht gerecht werden; um diese zu würdigen, bedarf es der persönlichen Lektüre durch die Leserinnen und Leser. (Jahrbuch für Literatur und Psychoanalyse 2008)
Kurzbeschreibung
Volkmar Sigusch, einer der angesehensten Sexualforscher der Gegenwart, erörtert in kurzen Essays aktuelle sexuelle Fragen und Probleme - vom Strukturwandel der Sexualität bis hin zum Wechsel des Geschlechts.