Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
SexDotCom.
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

SexDotCom. [Taschenbuch]

Marcus Starck
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Taschenbuch: 381 Seiten
  • Verlag: Maas Verlag; Auflage: 1. Aufl. (1. September 2003)
  • ISBN-10: 3929010887
  • ISBN-13: 978-3929010886
  • Größe und/oder Gewicht: 17 x 11 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 568.129 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

SexDotCom erzählt die Geschichte des Managers Andreas Berger, der von einem Schweizer Finanzkonsortium beauftragt wird, ein australisches Pornounternehmen zu einer börsennotierten Größe der New Economy aufzubauen. Allerdings dienen die Transaktionen nur dem Zweck, durch Insider-Geschäfte und Börsenspekulationen horrende Gewinne einzufahren und mithin Tausende von Kleinanlegern abzuzocken. Berger wird nach Australien geschickt, um den bisherigen Alleininhaber der Firma, den skrupellosen und schmierigen Brad Knight, auf Linie zu bringen und den von langer Hand geplanten Coup durchzuführen.

Gegründet wird also SexDotCom, ein Unternehmen, das sich im internationalen Sex-Business als Global Player etablieren soll. Das geht allerdings über den Horizont von Brad Knight, der sich einen korrupten Polizeioffizier und eine Biker-Gang als militanten Teil seines Geschäfts hält. Knight entwickelt sich vom anfänglichen Kompagnon zum gnadenlosen Gegenspieler des finanziellen Glücksritters Berger. Dennoch haben Berger und die Finanzmächtigen aus dem alten Europa nicht mit der kriminellen Energie des Porno-Königs in Down Under gerechnet. Als Knight schließlich erkennt, wie er langsam entmachtet wird und nur noch als Marionette fungiert, schlägt er zurück. Die Situation eskaliert und der Wirtschaftskriminelle Berger bekommt die schmutzigen Exzesse organisierter Gewaltkriminalität am eigenen Leib zu spüren.

SexDotCom ist ein knallhartes Thriller-Debüt, das in einem realistischen Stil geschrieben ist, der in der deutschsprachigen Kriminalliteratur im Moment seinesgleichen sucht. Man fragt sich nur warum, denn Themen und Anlässe dazu gibt es genug. Man könnte als Hintergrund des Wirtschaftsthrillers durchaus die zwei "Jahrzehnte der Gier" herauslesen, die in den 1980er-Jahren mit Reagans und Thatchers "neuer Ökonomie" begonnen hatten und die sich nach der Wiedervereinigung auch in Deutschland endgültig Bahn brachen.

Derart kritische Aspekte spürt man in Marcus Starcks bemerkenswertem Debütroman allerdings nur in leichten Untertönen. Der vermeintliche Schlüsselroman des Insiders reicht mit seiner Beschreibung von Macht, Gier, Sex, Börse und Gewalt zweifellos über den Inhalt spannender Wirtschaftsthriller à l'americaine hinaus. Aber leider hat der Schweizer bei weitem noch nicht alles aus seinem Romanstoff herausgeholt. So geraten ihm die Gewaltausbrüche noch zu übertrieben und obszön, während die Psychologie des Bösen und der Habgier zu unpräzise bleibt. Doch vielleicht war Starck in eben dieser Hinsicht zu befangen -- immerhin hat er in der Branche selbst einmal sein Geld verdient. --Christian Koch

Kurzbeschreibung

Ein Schweizer Finanzkonsortium will gnadenlos den Dot-Com-Boom der New Economy ausnutzen und zu diesem Zweck gemeinsam mit dem australischen Pornokönig Brad Knight das Internet-Erotik-Unternehmen SexDotCom gründen. Da Brad Knight keinerlei Erfahrung mit börsennotierten Unternehmen hat und ihm außerdem noch Kontakte zu der kriminellen Bikergang Graveyard-Angels nachgesagt werden, holt man gegen seinen Willen den deutschen Manager Andreas Berger ins Boot, der das Unternehmen in einer erfolglosen australischen Minengesellschaft im Zuge eines Backdoorlistings platziert, um mit neuem Geschäftszweck den Aktienkurs in ungeahnte Höhen zu treiben. Brad Knight akzeptiert Berger vorerst als notwendiges Übel, der Konflikt zwischen den beiden ist jedoch vorprogrammiert und eskaliert, als Berger immer mehr die Kontrolle im Unternehmen übernimmt. Brad Knight entscheidet, dass Berger verschwinden muss ...

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Buch, das man lesen muss! 16. Dezember 2003
Der deutsche Krimi gibt ja meistens nicht viel her. In der Regel spielt er irgendwo am Dorf, in der Eifel, am Niederrhein oder noch schlimmer im Allgäu. Die Charaktere sind meist flach, die Plots an den Haaren herbeigezogen und die Geschichten langweilig erzählt. Heuer war das anders. Heuer gab es meiner Meinung nach Produktionen, die sich nicht hinter den sonst so den Markt bestimmenden und vorwiegend amerikanischen Importen verstecken brauchen. Im Gegenteil, 2003 tauchten 3 Bücher aus der grauen nichts sagenden Masse des Buchmarkts auf, an denen man wahrscheinlich nicht vorbeikommen wird. Purpurland von Horst Eckert, Berlin Fidschitown von Detlef B. Blettenberg und SexDotCom von Marcus Starck.

Auf Marcus Starcks Debüt wurde ich auf der Website der Vereinigung der deutschen Krimiautoren „Das-Syndikat" neugierig. Dort schreibt der Autor über die Hintergründe zu seinem Thriller, ein harter Pulp/Noir Thriller der mit den Auswüchsen des Neoliberalismus anhand einer an der Börse gelisteten Sexfirma abrechnet. Zur Geschichte wurde hier schon genug gesagt.

Das Buch ist geschrieben wie ein Film. Man wird mitgerissen und findet sich an den Schauplätzen der Story wieder. Zwar werden die Frauen etwas blass dargestellt, aber das passt ganz gut zu dem Milieu in dem SexDotCom spielt. Schon der Börsengang ist ein Krimi für sich. Starck schafft es das an sich trockene Thema Börse spannend und interessant zu verarbeiten. (Ich halte Geld für die Wurzel alles Übel, wahrscheinlich, weil ich nie welches habe und verstehe von Aktien soviel wie eine Kuh von der Formel 1, trotzdem versteh ich jetzt was „Selling short" heisst).

Es ist ein hartes, brutales Buch, geschrieben in einer einfachen präzisen Sprache. Spannend bis zur letzten Seite. Dass das Ganze auf wirklichen Begebenheiten beruht mag ich mir lieber nicht vorstellen und Lesern mit schwachen Magennerven empfehle ich ohnehin einen Jonathan Franzen oder die Lesen! Sendung mit Elke Heidenreich. Die würde das Buch nicht einmal mit Gummihandschuhen anfassen. Sie würde jedoch auch nie einen Eckert oder Blettenberg lesen.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Trash or Treasure? 4. November 2003
Pulp bedeutet Schundroman, das wissen wir seit Bruce Willis John Travolta in einer kleinen Toilette umgenietet hat. SexDotCom ist ein ehrlicher knallharter Pulp-Thriller, der weit abseits des mainstream orientierten Literaturbetriebes steht. Kein Wunder, dass dieses Buch seinen Weg über die Edition Pulp Master im Berliner Maas Verlag seinen Weg zum Leser findet.

Trash? Auf dem ersten Blick mag es so aussehen. Schon die im Vorwort erzählte Entstehungsgeschichte liest sich wie ein Krimi. Die Geschichte selbst ist eine Mischung aus Geldgier, Sex und Gewalt. Marcus Starck liefert in seinem Debüt "SexDotCom" einen Thriller der härtesten Sorte. Auf Begriffe wie "Facials", "Snuff-Movies" etc. möchte ich nicht näher eingehen. (Wer wissen möchte was das bedeutet soll bitte selbst danach Googlen). Jedoch auch die Foltermethoden der Bikiegang Graveyard Angels, die masochistischen Sexpraktiken eines korrupten Bullen, die Drehs von Hardcore-Gewalt-Pornos und Snuff Shows, das alles ist Trash. Guter Trash, sauguter Trash sogar!

Treasure? Definitiv. Gibt es das alles wirklich? Ist das alles wirklich so passiert? Wahrscheinlich, aber sowohl Autor als auch Verlag betonen immer wieder, dass es kein Schlüsselroman ist. Dass Starck dabei auf eigenen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann gibt dem Buch zwar eine authentische Färbung, nichts desto trotz ist es Fiktion, hoffe ich zumindest. Das Ausmaß mit dem Starck den Blutkreislauf unserer Kultur infiziert hängt unmittelbar von der Bereitschaft des Lesers ab das Buch nicht als Reflektion der Welt wie sie ist zu betrachten, sondern es als ein Fenster in eine andere Realität, wenn auch eine, die uns völlig unverständlich erscheint.

Ich bin davon überzeugt, dass es sich hierbei um einen aussichtsreichsten Anwärter auf den nächsten deutschen Krimipreis handelt. In jedem Fall ein lesenswertes Debüt.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es gibt ihn doch. Allen Unkenrufen zum Trotz! Es gibt ihn, den guten deutschen Thriller, der mit den hochgelobten Amis mithalten kann. Marcus Starck schrieb mit seinem Debüt "SexDotCom", einen Thriller der härtesten Sorte. Manchmal zu hart, oder zumindest hart an der Grenze. Er verpackt die an sich langweiligen dubiosen Geschäftspraktiken einiger schweizer Großanleger in eine fesselnde Geschichte um Geld, Sex und Verrat und verwebt geschickt die Handlungsstränge der nüchternen Spekulanten mit den der obszönen Pornoindustrie und nicht zu vergessen, der Brutalität der Bikiegang Graveyard Angels.

Jede dieser Gruppen befindet sich in einer Grauzone und denkt, sie müsse sich nicht an die Regeln der Gesellschaft halten. Ich habe mich allerdings beim Lesen gefragt welche der Gruppen Starck als die wirklich Bösen darstellen wollte. Die Antwort kam irgendwo in der Mitte des Buches wo ich bemerkte, dass ich Mitleid mit dem schmierigen Snuff Produzenten Kalodner bekam, der so richtig ekelig von den Bikies durch die Mangel genommen wird. Die Antwort ist: Keine der Gruppen! In Starcks Welt ist jeder schlecht, egal auf welcher Seite er steht. Selbst die Polizei nascht mit. Allerdings stellt er die Abgebrühtheit der Börsenabzocker so dar, dass selbst die Praktiken Kalodners dagegen harmlos wirken.

Das Buch ist brutal, stellenweise hart an der Grenze. Er schafft es jedoch diese Grenze nicht zu überschreiten. Ich denke aber, dass diese explizite Brutalität und Kaltblütigkeit zu einem "Pulp", zu einem Krimi dieses Sub-Genres, dazugehören wie Sozialkritik zu einem Wallander-Roman. Zart besaitete Gemüter sollten sich dreimal überlegen, ob sie in diesem Roman eine vergnügliche Lektüre vorfinden werden. Wer Tarantino Filme mag (So wie ich), wird dieses Buch jedoch lieben!

Einen kleinen Schwachpunkt hat das Buch: Das Frauenbild. Es gibt keinen weiblichen Charakter, der tiefer herausgearbeitet wurde. Nur Bergers Freundin Sarah O'Neil, eine Künstlerin und Gloria, die Tochter des Anführers der Bikies tauchen ein wenig unter die die Oberfläche, wenn auch nicht sehr tief. Aber wahrscheinlich werden Frauen in diesem Milieu so gesehen? Wie auch immer, den Machos in uns - in uns allen steckt doch einer, oder etwa nicht ;-) - wird genau das gefallen. Frustriere, abgezockte Kleinaleger sollten es jedoch nicht lesen, es wird ihnen nicht gefallen einen Spiegel vor die Nase gehalten zu bekommen und zu sehen wie plump sie über die Klinge gesprungen geworden sind.

Ich schließe mich der Krimi-Couch an und denke Marcus Starck ist ein für einen deutschsprachigen Autoren beeindruckendes Debüt gelungen. Einmal im Thema drin, gibt's kein Entkommen. Das Buch ist wie unsere amerikanischen Freunde es zu sagen pflegen, ein wahrer Pageturner. Schnörkellos, actionreich und mit zahlreichen Perspektivwechseln jagt Starck den Leser durch die knapp 400 Seiten, gibt fundierte Einblicke ins vermeintliche Glamour-Business Sex-Industrie und die kriminelle Energie, mit denen Top-Manager ihre Geldgeilheit zu befriedigen versuchen. Fans der härteren Gangart abseits jeglichen Mainstreams sei "SexDotCom" insofern dringendst ans Herz gelegt, Starcks Erstling ist ein Thriller, der dank starker Charaktere und der Verknüpfung von Wirtschaftskriminalität der neueren Art mit Bandenkriminalität der alten Schule hängen bleibt. 

Mike Hauser
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Starck ist Stark ... (tschuldigung, das musste jetzt sein)
Der Titel SexDotCom und der Rummel, der dieser Thriller, er ist übrigens das Debüt Marcus Starcks, haben mich eher abgeschreckt. Lesen Sie weiter...
Am 10. Juni 2004 veröffentlicht
Hard Boiled? Und wie!
Er hat einen potboiler geschrieben, der Marcus Starck, einen cliffhanger erster Güte. Denn SexDotCom geht über die bekannte Pulp Fiction hinaus, schafft mit einer... Lesen Sie weiter...
Am 2. Juni 2004 veröffentlicht
Spannung bis zum Zerbersten
Dieser spannungsgeladene Roman erzählt eine Geschichte, wie es sie zu Zeiten des Dotcom-Booms zu Tausenden gab. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. November 2003 von Michael Bresser
Von wegen Insider
Ein gutes Insiderbuch zeigt entweder nicht Eingeweihten eine besondere Einsicht oder hat echte Neuheiten zu bieten, die sonst kaum einer weiß. Lesen Sie weiter...
Am 18. Oktober 2003 veröffentlicht
7-3-9-3-6-8-2-6-6 = SexDotCom
Über den Inhalt wurde bereits genug gesagt - und das Fazit kann nur die höchste Bewertung sein!!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2003 von Reinhard Busse
Ein Wahnsinns Debüt
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Thriller dieses Kalibers erwartet man eigentlich nicht aus dem deutschen Sprachraum. Lesen Sie weiter...
Am 21. September 2003 veröffentlicht
Ist das wirklich ein deutschsprachiger Autor?
Unglaublich, da tut sich doch noch was im deutschsprachigen Krimi ;-) Dieses Buch geistert schon lange durch die einschlägigen Medien. Lesen Sie weiter...
Am 21. September 2003 veröffentlicht
Ein gelungenes Debüt
Dieses Buch geistert schon lange durch die einschlägigen Medien. Es wurde schon befürchtet, dass der Verlag letztendlich doch noch von der Veröffentlichung absieht. Lesen Sie weiter...
Am 21. September 2003 veröffentlicht
Ein Wahnsinns Debüt!!
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Thriller dieses Kalibers erwartet man eigentlich nicht aus dem deutschen Sprachraum. Lesen Sie weiter...
Am 16. September 2003 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar