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am 16. November 2011
Sex and Zen

Nein ich hab mich nicht verschrieben und meinte Sex and the City. Auch haben diese beiden Filme absolut nichts miteinander zu tun. Hier geht es um einen Film der im asiatischen Raum als erster 3D Porno beworben wurde und in Hongkong und vielen asiatischen Ballungszentren sämtliche Zuschauerrekorde gebrochen und selbst das Einspielergebnis von Avatar überboten haben soll. Wie sämtliche Berichte aus diesen Ländern sollte man aber auch diesen mit Vorsicht genießen. Denn in China gibt es bekanntlich nichts schlechtes. Es gab sogar Reiseanbieter die Fahrten nach Taiwan und Thailand anboten um die Chinesen an diesem schlüpfrigen Spektakel teilhaben zu lassen. Der Streifen basiert auf einem 350 Jahre alten Chinesischen Roman, welcher 1991 schon mal in 3 Teilen verfilmt wurde. Scheinbar ist das ganze also der Vierte Teil der Serie. Werd irgendwie nicht so recht schlau aus den Angaben. Wie dem auch sei, landete dieser Film durch einen dummen Zufall in meinem Player, natürlich ist mir unerklärlich wie er da hingekommen ist. Aber wenn er schon mal den Weg dorthin gefunden hat, dann kann man ihn ja auch mal anschauen oder?*g* Gleich eins vorher, um einen Porno wie man ihn hierzulande kennt handelt es sich hier definitiv nicht. Außer ein paar sichtlich unechten Geräten, relativ viel nackter Haut und das ein oder andere Schamhaar im Tee bekommt man hier nichts zu sehen. Also ganz wie in Filmen die man eventuell nachts im TV schon mal gesehen hat. Natürlich hat das keiner. *lol* Allerdings haben die Chinesen hier wohl wirklich keine Kosten gescheut und diesen Film ein brilliantes HD Bild verpasst was man in Hollywood so wohl auch nicht besser hinbekommen kann. Selbst die Synchro ist für asiatische Verhältnisse sehr Gut geworden, allein das zeigt schon das auch ein gewisser Anspruch besteht. Zum Film selber kann ich noch nicht wirklich viel sagen, denn auf einen Europäer macht das gesehene einen sehr wirren Eindruck, also ich konnte dem "Treiben", nicht so Recht folgen. Anfangs war das ganze noch recht lustig inszeniert und glitt dann aber immer mehr ab und wurde eher Ernst dargestellt. Zum Ende hin gab es jede Menge CGI Effekte in bester Tiger and Dragon Manier, die dem ganzen dann eher einen phantastischen Touch verpasst haben. Das kann man mögen oder auch nicht. Mal noch kurz was zur Story, die einfach nur total angefahren ist und die man auch unmöglich ernst nehmen kann. Es geht um einen Typen der von seinem Buddha-Meister gelehrt wird enthaltsam zu sein. Wie das Leben aber so spielt lernt er eine wunderschöne Frau kennen und heiratet sie kurze Zeit später. Die beiden liebten sich jeden Tag, allerdings gab es ein Problem. Aufgrund seines Arbeitsgeräts und diverser Komplexe dauerte der Akt immer nur ein Paar Sekunden. Also liesen sich die beiden wieder scheiden. Er suchte sein Heil in der Liebesgrotte eines diebischen Prinzen. Dort bekam er den Rat sich ein neues Gerät zu besorgen und dann wiederzukommen um sich anschließend weiter die Kunst der Liebe lehren zu lassen. Mit einer Adresse eines Arztes macht er sich auf den Weg zu seinem Penistuning. Aufgrund eines dummen Fehlers wird ihm aber der mächtige Ding Dong eines Esels angenäht. Zurück in der Höhle macht er damit reihenweise die Mädels platt, was dem Prinzen aber nicht gefällt. Hört sich blöde an, ist es auch. Aber dennoch hat das ganze stellenweise irgendwie Spaß gemacht, dann allerdings driftet das ganze in die Richtung Folter und abgetrennte Gliedmaßen ab, wo ich mich schon frage warum das sein musste. Nötig wäre das hier denke ich nicht gewesen. Eine abschließende Bewertung fällt mir ehrlich schwer, denn einerseits ist das ganze einfach nur dämlich, aber andererseits auch einfach mal was ganz anderes und eine "nette" Abwechslung zu dem was man sonst so auf die Augen bekommt. Offensichtlich soll hier die Botschaft der wahren und einzigen Liebe vermittelt werden, allerdings ist das Ende wieder so dargestellt das man auch meinen könnte das sich über diese Liebe lustig gemacht werden soll. Ich denke beides ist hier möglich. Es gibt einfach viele krasse Gegensätze, aber ich denke das gerade das auch vermittelt werden soll. Denn das ganze Leben ist voller Gegensätze. Diese Botschaft bleibt der Mehrheit aber sicher verborgen, da dieses Werk wohl viele eher in die Tonne kloppen werden. Den 3D Effekt hab ich übrigens nicht getestet, da ich den nicht leiden kann. Von mir gibt es vorläufig 4**** Sterne, dass kann sich allerdings noch bei einer weiteren Sichtung ändern.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. November 2011
Es ist geschafft. Nach einem Widerspruch und erneuter Prüfung der FSK erscheint Sex & Zen nun ungeschnitten mit keine Jugendfreigabe auch in Deutschland. Ab 18.11.2011 kann man sich die Bluray bzw. DVD von Capelight zulegen.

Der Film:

Gerne wird 3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy als erster in "echtem" - sprich: stereoskopischem - 3D gedrehter asiatischer Erotikfilm (bzw. oftmals fälschlicherweise auch als Pornofilm) bezeichnet; tatsächlich hatte die südkoreanische Romanze Natali dahingehend aber ihre Uraufführung etwas früher. Daraufhin versuchte man den Streifen als Hong Kong's ersten IMAX 3D Erotikfilm zu vermarkten, Aufführungen in den entsprechenden Lichtspielhäusern wurden von der IMAX Corporation aufgrund der Filminhalte allerdings abgelehnt.
All das änderte freilich nichts an dem riesigen Zuschauerinteresse in der ehemaligen britischen Kronkolonie, und so schlug 3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy sämtliche Besucherrekorde des Hongkonger Kinos. Dort spielte der Film alleine am ersten Tag mehr Geld ein als der bisherige Rekordhalter Avatar - Aufbruch nach Pandora.

Die Neuinterpretation des chinesischen Erotikliteraturklassikers Rouputuan von Autor Li Yu ist die nunmehr vierte Verfilmung des Stoffs und dabei genauso wenig ein Sequel oder Remake des "originalen" Sex and Zen aus dem Jahre 1991 wie die beiden darauffolgenden Teile. Dabei beinhaltet 3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy zwar durchaus einige Reminiszenzen an den Humor, Figuren & Szenenabläufen der ersten Verfilmung, grundsätzlich ist die Stimmung des Streifens aber deutlich düsterer & unkomfortabler.
Denn während es in der ersten Filmhälfte wie soweit bekannt weitestgehend noch um die in eine recht humoristische Erzählweise eingebettete Mär über die Kollidierung ersehnter Erfüllung sexueller Bedürfnisse (reichhaltiger, überraschend expliziter Softcoresex in verschiedensten Varianten inklusive) mit dem Wert der wahren Liebe geht, nimmt die Geschichte alsbald augenscheinlich ein harte Kehrtwende. So kommen Schlag auf Schlag Motive wie Missgunst, Neid, Verachtung, Verrat & Rachegelüste sowie Freundschaft & Loyalität hinzu, welche eine herbe Mischung aus brutalen Vergewaltigungen, Sexfoltereinlagen & blutigen Gewaltdarstellungen heraufbeschwören. Andererseits wird die "Ursprungsthematik" dabei nie aus den Augen verloren und am Ende fügen sich all diese Elemente zu einem versöhnlichen Ganzen zusammen; die knüppelharte Parabel als heiliges Mittel zum Zweck der Vermittlung der wirklich wichtigen Werte im Leben, könnte man sagen.

3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy bricht erwartungsgemäss mit einigen Sehgewohnheiten westlicher Zuschauer, hauptsächlich in seiner oftmals gleichermassen unverblümten wie drastischen Ausdrucks- respektive Darstellungsweise. Gerade wenn Sex & Gewalt aufeinandertreffen, wird für einen im Allgemeinhin als Mainstream vermarkteten Film eben dort detailreich bebildert, wo der Grossteil ähnlich gelagerter Produktionen früher oder später dezent ausblendet und nicht mit Inhalten gegeizt, die man sonst eher aus Hentais kennt (vom fehlenden Hardcore mal abgesehen).
Doch auch wenn einige 3D-Effekte nicht zwangsläufig State of the Art sind und ein paar wiederkehrende Elemente mit zunehmender Laufzeit etwas ermüdend wirken, stellt der Streifen eine durchaus gelungene Mischung verschiedener Filmgenres mit etlichen Schauwerten dar, bei der man sich amüsieren, berauschen, ekeln und am Ende ob des Triumphes der Gefühle über alle Niederträchtigkeiten für die Hauptprotagonisten freuen kann - sofern man sich auf die (vermeintlich) sperrige Darreichungsform einlassen kann & will.

Die Fassungen

Das chinesische Festland ist so ziemlich der wichtigste Absatzmarkt für das Hongkonger Kino; dort hat die Produktionsfirma aufgrund der strikten staatlichen Zensur allerdings gar nicht erst den Versuch gewagt, 3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy aufführen zu lassen. Stattdessen organisierten findige Reiseveranstalter speziell auf die Kinovorführungen abgestimmte Trips vom Festland China nach Hongkong und ermöglichten so einer sechstelligen Besucherzahl interessierter Filmfans den Kinobesuch.
In den Rest der Welt wurde der Streifen dagegen bis dato fleissig verkauft und musste dafür des öfteren - je nach Landesgusto - mal mehr, mal weniger stark zensiert werden. Für die asiatischen Nachbarländer übernahm der Vertrieb die Anfertigung der jeweils "passenden" Schnittfassung gar selbst (!), um die Filmrechte dort problemlos an den Mann bringen zu können (wir berichteten).

Neben der Original-Kinofassung wurde dabei ebenfalls ein knapp 15 Minuten längerer Director's Cut zusammengestellt, der wohl auch die Grundlage für die meisten Heimkinoveröffentlichungen darstellen wird. Dieser macht deutlich: Neben einigen Handlungsstraffungen wurden bereits für die Kinoauswertung etliche Zensurschnitte vorgenommen (nichtsdestotrotz erhielten sowohl die HK-Kinofassung als auch der Director's Cut das berüchtigte CAT III-Rating). So finden sich im DC einige Erweiterungen bei graphischen Gewaltdarstellungen & Sexszenen - und auch die ihre langen Schatten vorauswerfenden Darstellungen gewaltsamer sexueller Übergriffe wurden grösstenteils erweitert. Es gibt allerdings auch ein paar wenige Eingriffe gegenteiliger Art; möglicherweise wollte der Regisseur allzu übertrieben-zynische Einstellungen aus seiner Wunschfassung im Nachhinein entfernt wissen.
Der Director's Cut ist indes nicht bloss eine schnöde um ein paar Szenen verlängerte Version, sondern eine ganz eigene Schnittfassung mit multiplen Veränderungen in allen möglichen Bereichen des Films. Neben viel neu hinzugefügtem und ein wenig aus der ursprünglichen Version herausgenommenem Material gibt es bspw. alternative Takes bzw. Szenenabläufe oder in der Reihenfolge neu arrangierte Szenen. Darüber hinaus wurden auch Musicscores oder simple Soundeffekte bis hin zum Klimpern eines Schlüsselbundes überarbeitet, neu hinzugefügt oder entfernt (marginale Veränderungen dieser Art finden im nachfolgenden Schnittbericht der Übersicht halber keine tiefergehende Erwähnung).
Generell ist der Director's Cut die klar bessere und auch deutlich erkennbar die ursprünglich angedachte Schnittfassung von 3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy. Wo die Kinofassung an einigen Stellen abgehakt oder einfach nur unrund wirkt - ob nun im Hinblick auf die Handlung oder Darstellungen von Gewalt und/oder Sex - füllt der DC die entsprechenden Lücken auf und bietet mehr Lacher, mehr Schauwerte & den flüssigeren Handlungsablauf. Von daher fällt die Wahl der richtigen Filmfassung in diesem Fall nicht sonderlich schwer.

Wohl aber die Wahl der richtigen Veröffentlichung des Director's Cut. Im Herkunftsland Hongkong ist dieser entgegen dem allgemeinen Trend NUR auf DVD und dabei auch NUR in 2D veröffentlicht worden, alle anderen VÖs - ganz gleich ob DVD oder Blu-ray - enthalten lediglich die Kinofassung!
Während Fassungen aus vielen anderen asiatischen Ländern wie zuvor schon erwähnt ob der zensurellen Eingriffe keine wirkliche Option darstellen, ist der Film mittlerweile auch schon in Europa angekommen, und wie sollte es anders sein - in einer zensierten Fassung. Für eine Veröffentlichung in Grossbritannien verlangte die BBFC für eine 18er-Freigabe Zensurkürzungen von knapp drei Minuten (bei der Kinofassung, wohlgemerkt). Sicherlich werden in absehbarer Zeit auch ungekürzte Versionen ihren Weg auf weitere Heimkinomedien finden; die Frage ist dann eben, welche das jeweils sein werden und ob man "verständliche" Untertitel mitgeliefert bekommt.
Hierzulande zumindest wird 3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy Ende Oktober von Capelight auf DVD/BD veröffentlicht, aller Vorraussicht nach der Director's Cut. Bleibt abzuwarten, was die FSK zur ungeschnittenen Fassung sagen wird.

Der Director's Cut ist 14 Min. 53 Sec. länger als die Kinofassung.

80 Änderungen insgesamt
im Einzelnen:

- 57 Erweiterte Szenen im Director's Cut
- 7 Erweiterte Szenen in der Kinofassung
- 9 Alternative Einstellungen/Szenenabläufe
- 3 Szenenumstellungen
- 4 Dialogerweiterungen

Infos von schnittberichte.com

Was den Deutschen der SCHULMÄDCHEN-REPORT, den Galliern EMMANUELLE, ist dem Chinesen seine SEX AND ZEN-Reihe ' eine wonneproppige Sexploitation-Schnitte, die jetzt mit großem Aufwand und einem kompletten chinesischen Playboy-Jahrgang vor historischer Kulisse zu neuem Glanz in 3D aufpoliert und geremixt wurde. Was man hier in 3D präsentiert bekommt, sind die üblichen hervorgehobenen Charaktere, ein paar dem Zuschauer entgegenfliegende Gegenstände, seien es Schwerter,ja selbst Brüste wabbeln wie Wackelpudding vor den Augen des Zuschauers.IN den ersten 70 Minuten bekommt man eigentlich all das präsentiert, womit man geworben hat. Brüste bis zum abwinken. Es sind unglaublich viele Frauen da, die da nackig rumlaufen. Man sieht sie komplett nackt, da es aber ein Softporno ist, sieht man nun nicht alles. Aber, auch wenn es bekannt war, die Behaarung von den chinesichen Frauen ist ziemlich haarig.Man bekommt Sex in allen erdenklichen Positionen präsentiert,gegen Ende, will der Film dann aber auf Teufel komm raus ernst werden. Und das ist dann weniger gelungen.3D Sex and Zen: Extreme Ecstasy bietet nackte Haut und viel Sex in Massen. Wer mal sowas sehen will, in 3D *husthust*, der kann sich den Film angucken, oder wer seine Sex and Zen Reihe vervollständigen will, kann dies ebenfalls tun.Der Film ist aber reine Standardkost, der Hype mal wieder ziemlich ungerechtfertigt.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Dezember 2011
...gibt es in diesem asiatischen Bildkunstwerk zu sehen.

Dieser chinesische Film wurde mit großem finanziellen Aufwand realisiert und sorgte in Fernost für große Zuschauerzahlen.

Er lief auch auf dem diesjährigen Fantasy-Filmfest und erhielt nunmehr ertsaunlicher- und erfreulicherweise ungeschnitten den FSK-Segen.

Ich habe lediglich die 2D-Variante gesehen.
Bei der Länge des Films und den opulenten Bildern samt sehr guter Bildqualität und ebensolchem guten Sound sollte man sich diesen Film auf Blu-Ray zulegen.

Das Blu-Ray-Steelbook ist sehr schön gestaltet und macht etwas her - natürlich ist neben der 3D-Variante auch die 2D-Variante enthalten.

Zur Handlung kann man nicht viel sagen, denn diese ist nur rudimentär vorhanden und teilweise etwas verworren, siehe hierzu den obigen kurzen Text, der dem auf dem Filmcover entspricht.

Die erste Hälfte des Films ist noch humorvoll-leicht und macht in der zweiten Hälfte dann einem düstererem Tonfall und einigen Brutalitäten Platz.

Man darf von diesem Film nicht mehr erwarten als viel nackte Haut in schönen Kulissen - das wird aber dann auch geboten.
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am 5. Januar 2012
Diese "Sex and Zen"-Neuauflage ist durchaus sehenswert, wenngleich nicht ohne Schwächen. Das große Manko des Filmes, und auch seine große Stärke ist, dass er sich nicht entscheiden kann oder will, was er eigentlich sein möchte: Ein trashiger Softporno? Eine alberne Komödie? Ein epischer Martial-Arts-Eastern? Ein spektakuläres 3D-Effektspektakel? Ein Fantasy-Film mit Magie? Eine tragische Lovestory? Eine religiös verbrämte Moralpredigt?

Er ist von alledem etwas und das Gesamtwerk wirkt durchaus ansehnlich. Besonders die drastischeren Szenen gegen Ende des Filmes können es mit den härteren Asia-Schwertfilmen der letzten Jahre durchaus aufnehmen. Die Inszenierung ist farbenfroh und bunt wie in den meisten Hochglanz-Historienfilmen der chinesischen Moderne und obwohl es keine Hardcore-Szenen zu "bewundern" gibt, ist der Film durchaus freizügig. Ich nehme aber mal stark an das die nackte Haut alleine noch eher ein FSK 16-Logo gerechtfertigt hätte: zum 18er wird der Streifen sicher erst durch das reichlich eingesetzte Filmblut und die ziemlich harten Gewaltszenen. Früher wäre der Streifen sicher auf dem Index gelandet, aber offenbar werden heute andere Maßstäbe angewandt.

Der Film lässt sich sowohl in 3D als auch in 2D abspielen und selbst in 2D ist unschwer erkennbar, welche Szenen als 3D-Effektsequenzen gedacht sind! Einzig die Prise "Humor" (Stichwort: Eselgerät) ist irgendwie fehl am Platz und wirkt nicht witzig sondern eher albern.

Insgesamt durchaus sehenswertes und abwechslungsreiches Genre-Kompositum, dass sich in schicken Steelbook mit abziehbarem FSK-Logo ganz nett in der Eastern-Sammlung macht, irgendwo zwischen Konfuzius und Reich der Sinne...
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am 3. Dezember 2011
"Sex and Zen: Extreme Ecstasy" ist ein seltsamer und etwas schwachsinniger Mix aus Trash, Komödie und Soft-Erotik. Man schafft es hier keineswegs die verschiedenen Genres gelungen miteinander zu verbinden und es passt so gut wie nichts zusammen. Lustig ist das Gezeigte nun wirklich nicht, das Ganze ist teilweise alberner Slapstick und eher als Lächerlich zu bezeichnen. Nackte Haut gibt es hier zwar genug zu sehen, wobei die Erotik-Szenen aber nicht besonders erotisch sind und es auch durch die immer wieder gleichen Abläufe schnell zu Abnutzungserscheinungen kommt. Die eingestreuten Gewalt-Szenen sind eigentlich auch nicht der Rede wert und außer ein paar schwachen Goreeinlagen gibt's in dieser Hinsicht nichts zu sehen. Darstellerisch ist das Ganze ebenso schwach, wobei die Frauen hier zumindest noch optisch überzeugen können.

"Sex and Zen: Extreme Ecstasy" ist ein langweiliger Film mit harmlosen Erotikszenen, albernem Humor und ein paar Gewalteinlagen. Außer den heißen Girls und den teilweise visuellen Schauwerten, bietet der Streifen wirklich nichts sehenswertes.

Der 3D-Effekt ist hier nicht mehr als eine nette Zugabe, überzeugende Effekte bleiben nämlich aus.

2,5 von 10
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am 6. November 2011
Sex and Zen ist ein Mix aus Action/Horror/Komödie&Erotik. Wobei letzteres etwas zu kurz kommt. Die Story ist für europäische Verhältnisse vielleicht etwas wirr, aber durchaus komisch und interessant. Die Darsteller sehen wirklich sehr schön aus und überzeugen mit Schauspielerischem Talent.

Die deutsche Synchronisierung überzeugt bei diesem Film wirklich im Gegensatz zu manch anderen des Genres.

Der Ton kommt in D.T.S 5.1 sehr gut zur Geltung.

Das Bild in 3D ist scharf in Full HD und die Effekte kommen gut rüber. Es spritzt Wasser auf einen zu, Kugeln fliegen einem Entgegen und diverse andere kleine Spielereien kommen gut zur Geltung.

Der Film ist eine Empfehlung für jeden der mal eine Abwechslung braucht zu dem in massen vorhandenen Hardcore Produktionen.
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am 29. März 2012
sehr gute Bild und Ton Quallität, Handlung nicht besonders gut gemacht, aber man kann sich die DVD trotzdem auch mehrmals ansehen.
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am 7. Januar 2012
Ich nehm es mal vorweg, der eine Stern ist für ein paar Szenen die in 3D wirklich super rüberkamen.
Aber der Rest ist echt unter aller S.. Möchte mal wissen wer sich so einen Schund einfallen lässt und vorallem warum der Film so erfolgreich wurde.
Der Anfang ist noch ganz nett aber das ändert sich schnell und der Film wird abartig und brutal. Kein Film für eien
gemütlichen Abend. KAnn nur vor dem Kauf abraten !!
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