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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
na ja es geht schon um sex..., 2. Mai 2007
john , ein erfolgreicher anwalt, hat keinen sex mit seiner frau ann, die ihrerseits jedes interesse an körperlicher nähe verloren hat... dafür treibt john es aber hemmungslos aber mit anns schwester cynthia. ann hat probleme und geht zu einem psychiater - sie findet nichts an sex macht sich aber sonderbare alibisorgen wegen müllbeseitigung und flugzeugabstürzen... . so könnte es ewig weitergehen... ann führt eine "gute" ehe, sie ist eine frau die "alles" hat: geld, haus, erfolgreichen, feschen mann ... denn john weiß sein verhältnis sehr gut zu verbergen. und cynthia findet gefallen an sex mit dem mann ihrer schwester, obwohl sie ihn verachtet. da kommt aus heiterem himmel ein alter schulfreund von john - graham, zu besuch. In dieser stadt wurde graham (der damals noch junge, hübsche, sanftäugige james spader !) vor vielen jahren von seiner großen liebe verlassen - seither hat graham keinen sex im herkömmlichen sinn mehr; - er ist impotent. wenn er mit frauen zusammen ist macht er videos, auf denen die damen, die alle dem sanften burschen bedingungslos vertrauen, über sex sprechen und mehr... graham schaut sich seine videos an und genügt sich dabei selber. So kommt ann bald zu einer therapie der besonderen art... 5 sterne weil: ich sowieso ein james spader fan bin, die geschichte trotz des eigenartigen themas unglaublich menschlich und unaufdringlich rührend ist, und man den film immer wieder sehen kann ohne dass er langweilig wird (was für mich sowieso der einzige grund für einen dvd kauf ist !)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Titel, der passt und nicht passt, 7. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Sex, Lügen und Video (DVD)
Der Titel des Films ist insofern irreführend, als er der Erwartungshaltung von Zuschauern nicht entsprechen könnte. Über die Themen Sex und Video wird hauptsächlich gesprochen. Gezeigte Bilder über Sex und Videosex gibt es vom Beginn oder Ende der Szenen. Aber gerade das macht die Qualität dieses Films aus. Die Fantasie des Zuschauers wird außerordentlich angeregt, dass man auch bei wiederholtem Ansehen des Films mit klopfendem Herzen schaut. Inhaltlich geht es bei diesem ausgezeichneten Film von Steven Soderbergh um die zurückhaltende Hausfrau Ann (Andie MacDowell), die von ihrem Rechtsanwalt-Ehegatten John (Peter Gallagher) mit ihrer lebenslustigen Schwester Cynthia (Laura San Giacomo - Kit DeLuca in Pretty Woman) betrogen wird. Graham(James Spader), ein ehemaliger Schulkollege von John mit einem besonderen Videohobby, besucht das Ehepaar und verändert die gesamten Konstellationen zwischen den Personen. Was mir besonders an diesem Film gefällt, ist, dass die Personen eine deutliche Entwicklung durchlaufen. Sie verändern sich und denken über ihr eigenes Leben nach. Auch das realiätsnahe und versöhnliche Ende hat für mich nichts mehr mit den üblichen Hollywoodklischees zu tun. Für den Film gab es die Goldene Palme in Cannes.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniales Debut von Soderbergh ..., 21. März 2007
... das auch heute immer noch zu überzeugen weiß. Es geht um grundlegende Themen, die in einer kleinen unprätentiös aber doch mit einigen passenden kleinen Schnitteinfällen erzählten Geschichte so abgehandelt werden, dass sich im Grunde jeder Mensch angesprochen fühlen kann. Das empfinde ich als bewusstseinserweiternd, diese bescheiden vorgetragenen Gedanken über Liebe, Treue, Verrat und natürlich "die zweitniedrigste Lebensform auf diesem Planeten: Lügner ... und die niedrigste: Anwälte ..." Zitat Graham, der von James Spader ebenso genial mit all seiner Unsicherheit und Sehnsucht nach dem Leben verkörpert wird, wie Ann von Andie MacDowell, die ihrer Figur den spröden Charme der im Hausfrauenklischee gestrandeten frigiden Ehefrau gibt, in der aber dennoch verborgen pulsierendes Leben nur darauf wartet ans Licht zu treten und Ann auf völlig neue Wege zu bringen ... Auch Anns Schwester Cynthia sowie ihr Ehemann John sind mit Laura San Giacomo und Peter Gallagher perfekt besetzt. Die Handlung entwickelt sich zwar durchaus absehbar, aber eher unausweichlich als unspannend, so dass für mich dieser Film, den ich schon 1989 im Kino gesehen hatte, bei jedem Anschauen wieder aufs Neue begeistert. Eine unspektakuläre aber umso nachhaltigere Hymne an die Kraft des Lebens und der Wahrheit.
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