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Sex und Folter in der Kirche: 2000 Jahre Folter im Namen Gottes
 
 
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Sex und Folter in der Kirche: 2000 Jahre Folter im Namen Gottes [Gebundene Ausgabe]

Horst Herrmann
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Bassermann Verlag; Auflage: 2 (11. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3809424188
  • ISBN-13: 978-3809424185
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.141 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Horst Herrmann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Standardwerk über die dunklen Seiten des christlichen Glaubens

Der renommierte Kirchenkritiker und Religionssoziologe Horst Herrmann zeigt die Anfälligkeit der christlichen Kirchen für Barbarei und ihre Mitverantwortung für grausame Verbrechen, begangen von Christen im Namen Gottes.
Handfeste Gründe sprechen dafür, dass dies keine Fehlleistungen einzelner Sadisten, sondern Konsequenzen einer bestimmten Theologie sind. Folterer werden nicht geboren, sondern gemacht.
Die strenge Morallehre der Kirche trug ein Wesentliches dazu bei. Sie leitete das natürliche Verlangen nach Sexualität um in die Lust an erbarmungslosen Hexenjagden, bestialischen Martern und kaltblütigen Hinrichtungen. Auch wenn heute – zumindest offiziell – die Kirche nicht mehr foltert, so beweisen unzählige aktuelle Berichte, dass sich immer noch Tausende von Christen als Folterer betätigen – wie über viele Jahrhunderte hinweg ihre gläubigen Vorgänger.
Die nach wie vor unterdrückte Sexualität und die jüngsten Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche beweisen die ungebrochene Aktualität dieses Werks.


Der Autor über sein Buch

Das Christentum, die blutigste aller Religionen
Wenn ich, als früherer Theologieprofessor, ein solches Buch veröffentliche, hat das einen Zweck: Kein Haß, keine Abrechnung, keine Rache (dafür ist mir meine Arbeit zu schade und die heutige Kirche zu unwichtig), sondern notwendige Aufklärung über gewaltbestimmte Tatsachen und Mentalitäten, die noch immer, Jahrhunderte nach Kant, Goethe, Nietzsche, verschwiegen und verdrängt werden. Ein solches Buch, längst ein Bestseller, legt neue Perspektiven auf eine infame Sexualitätsunterdrückung und Blutgier frei - und die Zigtausende, die es unvoreingenommen lasen, wissen, was ich meine. Die anderen, die noch immer im Pferch sind und häufig genug aus bloßem Unsinn Tiefsinn schürfen (weil sie in der sog. Exegese, Kirchengeschichte, Dogmatik nichts anderes hören dürfen), sollen getrost bei ihren Meistern bleiben. An der Tatsache, daß die Kirche tot ist, wir aber die physischen und psychischen Grausamkeiten, für die sie verantwortlich ist und bleibt (weit über das lächerlich verspätete und verkürzte "Schuldbekenntnis" des jetzigen Papstes hinaus), aufarbeiten haben, führt kein Weg vorbei. Ich schreibe aber nicht für Schafe, sondern für Menschen, die auf dem Weg in eine neue Zeit sind und sich zurecht von den Übeln früherer Glaubenswelten verabschieden wollen. Im übrigen: Daß Christen auch heute noch (etwa in Lateinamerika) foltern, scheint keinem von den vielen Theologen und Bischöfen aufgefallen zu sein, die sich in Deutschland aus allgemeinen Steuermitteln (nicht aus der Kirchensteuer!!!) aushalten lassen. Blind sind sie und Führer von Blinden. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karin
Format:Gebundene Ausgabe
Das Thema des Buches ist entsetzlich und zeigt ganz deutlich, dass Nächstenliebe predigen und Leben in den christlichen Kirchen, vor allem der Römisch Katholischen nie zusammen gehörten. Die Römisch Katholische Kirche war eine Diktatur und hat gnadenlos jeden verfolgt und getötet, der nicht ihren Glaubensvorstellungen entsprach. Dabei ging es lediglich um Machterhalt. Ich find es sehr gut, dass Horst Herrmann schonungslos aufdeckt, wie die Kirche brutal und rücksichtslos mit Menschen umgegangen ist und sich auch nicht scheute, politische Diktaturen zu unterstützen.
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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gott selbst ist schuld 9. Juni 2001
Format:Gebundene Ausgabe
Herrmann's Analyse unterscheidet sich wesentlich von anderen Büchern über dieses Thema. Es ist tiefgründig, erforscht die eigentlichen Ursachen und beschränkt sich nicht darauf, relativ oberflächliche Beschreibungen von Foltermethoden für Neugierige zu liefern. Das findet der Leser in anderen Büchern, das umfangreiche Literaturverzeichnis von Herrmann's Werk gibt genügend Hinweise dazu.

"Wer die Folter ... abschaffen will, muß sich um die zugrundeliegende Ideologie und deren Milieu kümmern", sagt Herrmann. Er findet die eigentliche Ursache für das Verhalten der Christen, welches in der Verteufelung der menschlichen Sexualität und in der Anwendung grausamster Folter gegenüber den "Feinden" gipfelt, in Gott selbst. Der patriarchale Gott, der von seinen Jüngern immer wieder Opfer fordert, Blut fordert, erzwingt dieses Verhalten, wenn man die dahinter stehende Ideologie nur konsequent und fundamentalistisch genug anwendet. Laut Herrmann sind die Grausamkeiten der Kirche nicht Einzelfälle oder Entgleisungen, sondern sie sind in der Religion, in diesem Vater-Gott und seinen folgsamen Jüngern selbst angelegt.

Das Buch regt zum Nachdenken an, nicht nur über die christliche Religion, sondern über Religion, Fundamentalismus überhaupt. Ganz nebenbei zeigt Herrmann auch auf, warum Gott nie als Frau verstanden werden kann, warum eine feministische Theologie sich nicht durchsetzen kann. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die sich tiefer mit der Thematik von Folter im Abendland oder der Geschichte der christlichen Kirchen und des Judentums auseinandersetzen wollen. Der wissenschaftlichen Ansprüchen standhaltende Text eröffnet sich einem manchmal erst beim zweiten und dritten Lesen, doch es ist ja kein Buch zum drüberlesen, eher zum nachdenken.

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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Es ist schade, daß man so einen reißerischen Titel gewählt hat. Ansonsten ist es wie bereits geschrieben wurde eine Abrechnung mit der Kirche.

Die Argumentationen von Horst Herrmann sind stets logisch und nachvollziehbar. Ich würde gerne eine Diskussion zwischen ihm und dem Papst sehen, um die Gegenargumente zu hören. Wenn es sie denn gibt. Denn Herrmann argumentiert mit Tatsachen, während dem gegenüber nur der Glaube steht und ist dieser wirklich von Gott gemacht? Doch eher von Patriarchen, die wie alle Vertreter der herrschenden Klasse erst einmal die eigene Position stärken wollen und das nunmehr seit zweitausend Jahren. Und es ist ja wirklich kaum zu erklären, wie ein Gott bei all den Ungerechtigkeiten des letzten Jahrhunderts untätig bleiben konnte, wenn man bedenkt, welche Strafen laut dem alten Testament früher von oben kamen.

Auf der negativen Seite haben wir den wirren Aufbau des Buches. Es ist zwar grob in Kapitel unterteilt, aber so richtig strukturiert ist es nicht. Da hat sich jemand etwas von der Seele geschrieben, das merkt man an dem Zorn, der aus den Sätzen klingt.

Ein Buch, welches den Glauben an die Kirche erschüttern kann.
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Die neuesten Kundenrezensionen
sehr amüsant
Ich hatte neulich das Vergnügen, das fragliche Buch in der Buchhandlung in die Hand zu bekommen und Zeit genug, darin ein wenig zu blättern. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Lothar veröffentlicht
Persönliche Abrechnung
Hier schreibt der Autor offenbar seine sehr persönlichen Erfahrungen und Eindrücke nieder, wobei er aber unterlässt, die Ursachendafür näher zu... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von figari veröffentlicht
Erschlagen
Eigendlich bin ich über Umwege zu diesem Buch gekommen , Schmidt-Salomon hat in " Jenseits von Gut und Böse " daraus zitiert . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. März 2010 von Hartigtino
Wahr, aber...
...nicht, was man erwarten sollte.
Der Autor schreibt lang (...lang, nein...laaaaannnnggg) und breit über den Titel des Buches. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Januar 2010 von Daniel Schmidtke
Kirche: Zu wenig des Guten!
Diese überarbeitete Neuauflage stellt die beste, weltweite, komprimierte Darstellung kirchlicher Unmenschlichkeiten und Mängel sowie deren Konsequenzen bis in die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2010 von Joachim Woerner
hexenverfolgung
da ich mich sehr für dieses Thema interessiere war das buch sehr lehrreich. wer sich auch dafür interessiert kann/soll sich das buch lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2009 von Anja Grillenberger
sehr spannend
Habe erst angefangen zu lesen.
Finde das Buch sehr interessant, ist jedoch schwer zu lesen.
Man muß sich echt sehr dafür interessieren.
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von Marikka Wagner
Eher enttäuschend
Dieses Buch hat mich eher etwas enttäuscht.

Mit der Grundannahme des Autors, dass die patriarchalen Denkstrukturen des Christentums immer wieder zu psychischer und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. September 2009 von moorknabe
Außen hui innen schwach
Ich beginne meine Rezension mit einem Zitat des Autor's:
"SEX UND FOLTER IN DER KIRCHE (ein Titel, der mir nicht gefällt, doch der ursprüngliche "Passion der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Juli 2009 von Tearsus
Langweilig
Leider ist das Buch nicht halb so interessant, wie ich es mir vorgestellt hatte. Statt Beispielen und Fakten bekommt man viel Geplänkel und philosophisches Gerede. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2008 von Mania
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