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Sex, Drugs & Economics: Eine nicht alltägliche Einführung in die Wirtschaft
 
 
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Sex, Drugs & Economics: Eine nicht alltägliche Einführung in die Wirtschaft [Broschiert]

Diane Coyle , Sonja Hauser
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wie tickt die Wirtschaft? Die britische Ökonomin will das Geheimnis lüften und begibt sich, weil sie für Laien schreibt, tief in die Niederungen des Populären. Sex, Drogen, Fußball, Superstars und Supermarkt -- in allen Bereichen des Alltags, so die Autorin, lässt sich mit ökonomischem Denken Licht ins Dunkel bizarrer Sachverhalte und rätselhafter Zusammenhänge bringen. Warum etwa verdient David Beckham mit seiner Kickerei obszön viel mehr als ein Lehrer? Warum ist es ökonomisch gesehen durchaus im öffentlichen Interesse, die Drogenpolitik erheblich zu lockern? Und warum subventioniert die EU ihre Landwirtschaft mit einer Summe, die locker reichen würde, um allen 45 Millionen Kühen Europas ein Erste-Klasse-Flugticket um die Welt zu kaufen? Rindviecher, aufgepasst! Messerscharf seziert die Profi-Ökonomin wirtschaftspolitische Blödheiten, Missmanagement und Fehlurteile.

Coyles These: "Jeder, der sich eine bessere Welt wünscht, sollte in der Lage sein, wie ein Ökonom zu denken." Die Ökonomie, so ihre Kernbotschaft, sei gar nicht so kalt, berechnend oder gar menschenverachtend, wie sie auf den ersten Blick oft scheint. "In der Ökonomie geht es um das größtmögliche Wohlbefinden des Einzelnen, und nicht darum, zum Beispiel die größte Autoindustrie oder die reichsten Bauern der Welt zu haben."

Mit dieser markigen Parole auf dem Banner stürmt Diane Coyle über die aktuellen Kriegsschauplätze der öffentlichen Meinung und politischen Debatten und teilt kräftig aus. Zum Beispiel gegen die widersprüchliche Haltung einer Öffentlichkeit, die mehrheitlich für Steuersenkungen ist, aber gleichzeitig bessere öffentliche Dienstleistungen fordert, die einmütig eine saubere Umwelt will, aber ebenso einmütig niedrigere Benzinpreise, die geschlossen gegen Ausbeuterbetriebe ist, aber auf billige Kleidung nicht verzichten will. Damit läuft man freilich Gefahr, in die Ecke der bösen Neoliberalen gestellt zu werden und auch Diane Coyle wird sich dieses Vorwurfs nicht ganz erwehren können. Aber ihre Sichtweisen sind politisch mitnichten so eindeutig, wie es scheinen könnte. Und wenn es ums Austeilen geht, bekommen alle eins auf die Mütze -- Globalisierungsgegner und Globalisierungsbefürworter.

Bedauerlich, dass Leidenschaftsausbrüche im Buch dennoch eher die Ausnahme sind. Etwas mehr Frechheit, Verve und Lautstärke hätte einem Buch mit dem Titel Sex, Drugs & Economics gut zu Gesicht gestanden. Aber als "Einstiegsdroge" in die skeptische und logische Denkart der Ökonomie könnte das Buch dennoch bewusstseinserweiternde Effekte haben. --Gundula Englisch

Pressestimmen

27.05.2004 / Rheinischer Merkur: Kant aus Ökonomensicht "Coyle zeigt, dass Wirtschaft mehr ist als weltfremdes Zahlenspiel."

01.07.2004 / Lesart - Journal für Literatur: Ökonomie light "Wer seine Erkenntnisse über ökonomische Grundlagen und Begriffe auffrischen oder sich mit aktuellen Fragen beschäftigen will, ohne sich dem wissenschaftlichen Lehrbuchjargon aussetzen zu müssen, dem kann man diese abwechlungsreiche Lektüre uneingeschränkt empfehlen."

14.08.2004 / Oberösterreichische Nachrichten: Wirtschaft einmal anders erklärt "Es gelingt Diane Coyle hervorragend, die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Alltag spannend darzustellen."

31.08.2004 / Deutsche Welle: Sex, Drugs & Economics "Eine fantastische Werbung dafür, ökonomisch zu denken."

01.10.2004 / VDI Nachrichten: So funktioniert Monopol-y "Ein Buch, das auf ironische, heitere und höchst unterhaltsame Art und Weise in die Welt der Wirtschaft entführt."

01.11.2004 / Karriereführer Hochschulen: Literatour "Angefangen und nicht mehr weggelegt. Das gut geschriebene Buch zeigt, wie spannend Wirtschaft sein kann."

27.12.2004 / Frankfurter Allgemeine Zeitung: Bunt und poppig "So bunt und poppig wie Titel und Einband ist auch das Buch selbst."

Kurzbeschreibung

Was haben Angebot und Nachfrage oder der Aufbau eines Monopols mit Sex zu tun? Welche Auswirkungen haben Eingriffe der Regierung auf den Preis meiner Tasse Kaffee zum Frühstück? Warum laufen im Radio immer die gleichen Lieder? Sex, Drugs & Economics ermöglicht einen absolut unverkrampften Eintritt in die Welt der Wirtschaft, die sich vielen "Neulingen" sonst als trocken und ernst präsentiert. Das gelingt Diane Coyle, indem sie dem Leser die Augen für den unmittelbarsten Zugang zu scheinbar komplizierten Wirtschaftsthemen öffnet: das eigene Leben. Unterhaltsam und ganz ohne komplexe Theorien oder unüberwindbare Zahlen- und Faktenberge wird so verständlich, wie Wirtschaft heute funktioniert. Das ideale Buch zum Verschenken und Selber-Schenken. "Noch nie wurde besser beschrieben, wie man das Leben mit den Augen eines Ökonomen wahrnimmt..." meint niemand Geringerer als Paul Krugman.

Der Verlag über das Buch

Eine lebensnahe Einführung in die Wirtschaft

Ob Sex, Drogen, Musik oder Sport – Wirtschaft macht vor keinem Bereich des Lebens Halt. In ihrem Buch betrachtet Diane Coyle Dinge, die auf den ersten Blick nur wenig mit Wirtschaft zu tun haben aus ökonomischer Perspektive und bietet damit eine fundierte und unterhaltsame Einführung in die Welt der Wirtschaft.

Ökonomen betrachten die Welt mit anderen Augen als beispielsweise Gesellschaftskritiker, Moralisten oder »Normalsterbliche«. Ein Ökonom, der das Ausmaß der Prostitution erforscht, fragt nicht, warum so viele Frauen Prostituierte wurden, sondern warum es so wenige waren. Ein hoher Stundenlohn, flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, erscheinen aus ökonomischer Perspektive durchaus attraktiv. Und ein Ökonom, der eine restriktive Drogenpolitik bewerten soll, wird zum Ergebnis kommen, dass sie dem Kampf gegen Drogen mehr schadet als nützt: Die Illegalität des Drogengeschäfts wirft so hohe Profite ab, dass es sich lohnt, um den Markt zu kämpfen. Je strikter das Verbot, desto gewinnträchtiger das Geschäft.

Diane Coyle zeigt in ihrem Buch, dass Ökonomie nicht klar umrissenes Wissen über bestimmte finanzielle Themen ist, sondern eine Denkmethode, die sich auf die unterschiedlichsten Lebens- und Gesellschaftsbereiche anwenden lässt. Fast alles hat einen wirtschaftlichen Aspekt – Ehe, Sport, Kriminalität, Drogenhandel, Bildung, Film oder Sex. Coyle zeigt, dass Wirtschaft alles andere als lebens- und alltagsfern ist. Indem sie die Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Alltagsleben aufdeckt, bietet sie all jenen einen Zugang zum ökonomischen Denken, für die der Wirtschaftsteil ihrer Zeitung bislang immer ein Buch mit sieben Siegeln war.

Sex, Drugs & Economics zeigt, dass ökonomische Fragen keineswegs trocken und langweilig sind, sondern dass man sie mit Spaß anpacken kann. Unterhaltsam und ganz ohne komplexe Theorien oder unüberwindbare Zahlen- und Faktenberge wird begreiflich, wie Wirtschaft heute funktioniert – und dass sie einer der erhellendsten Wege zum Verständnis der menschlichen Natur ist.

Über den Autor

Diane Coyle leitet eine Beratungsfirma, lehrt an der London School of Economics und schreibt regelmäßig eine Kolumne für den Independent, bei dem sie acht Jahre lang Wirtschaftseditor war. Im Jahr 2000 erhielt sie den renommierten Wincott Award für Financial Journalism.
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