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So leicht und flockig wie das Hochzeitskleid von Vivienne Westwood, das die inoffizelle fünfte Hauptrolle zu spielen scheint, wirkt die Filmversion von
Sex and the City, und der Film ist dabei sowohl mitreißend stylish als auch auf süße Art und Weise sentimental. Zuschauern, die schon während der Fernsehausstrahlung gerne mit Carrie Bradshaw und ihren drei Freundinnen abgehangen haben, wird es so vorkommen, als ob gar keine Zeit vergangen wäre. Doch das ist nicht der Fall: Carrie und Big spielen mit dem Gedanken, sich das Jawort zu geben, bei Miranda und Steve sieht es so aus, als ob ihre wundervolle Familie auseinander bricht, Charlotte und Harry haben erneut Nachwuchs gekriegt, und Samantha (Festhalten!) ist schon seit fünf Jahren mit dem knackigen Smith fest zusammen. Dennoch spielen in all der Zeit der Stil, das Zusammengehörigkeitsgefühl und der Spaß an Wortspielen bei den Frauen eine fast noch größere Rolle als zuvor. Als die praktisch denkende Anwältin Miranda erfährt, dass Carrie überlegt, mit Big zusammenzuziehen (in das wahrscheinlich coolste Appartement in Manhattan), kann sie nur schmollen, in Richtung "Aber-Du-könntest-alles-verlieren". Carries Antwort: "Kannst du nicht wenigstens einmal das empfinden, was ich mir wünschen würde, das du empfindest? Neid?"
Wie immer spielt die Besetzung perfekt. Sarah Jessica Parker gibt die unsichere, aber praktische, stylishe, aber verletzliche Carrie mit Leichtigkeit. Kim Cattrall ist als Samantha genüsslich dekadent, aber sie hat dazugelernt, kennt sich und ihr Bedürfnis nach einer echten Partnerschaft besser. Kristin Davis als Charlotte hat sich still und leise zur hübschesten all dieser Schönheiten entwickelt, ihre zarte Präsenz wirkt sowohl gewinnend als auch mondän. Und Cynthia Nixon (Miranda) spielt nuanciert als Frau, die zwischen Untreue und verzweifelter Hoffnung hin- und hergeworfen wird. Gastrollen bestreiten unter anderem Candice Bergen als Vogue-Redakteurin, die Carrie als "Die letzte Single-Frau in New York" bezeichnet und Jennifer Hudson als ehrgeizige, aber verklärte Romantikerin, die eine neue Generation von Frauen innerhalb Sex and the City darstellt. Und bei all dem ist New York jener wohlmeinende Kokon, der die Frauen, ihre Freundschaft und ihre Karrieren einschließt und nährt. Es spielt keine Rolle, dass keine von ihnen so etwas wie eine "Familie" zu haben scheint so lange sie sich selbst und Manhattan haben, ist mit ihrer Welt alles in Ordnung. --A.T. Hurley
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Anwältin Miranda und Charlotte sind verheiratet mit Kind, Vamp Samantha ist für ihren jungen Posterboy nach L.A. gezogen und Autorin Carrie freut sich auf Wohnen mit Traummann Mr. Big. Dennoch ziehen Gewitter auf. Erst gesteht Mirandas Mann einen One-Night-Stand, dann bekommt Big am Tag der Hochzeit kalte Füße. Der Destruktion folgt eine lange Wiederaufbauphase. Sie beginnt beim Viererurlaub im mexikanischen Luxusresort und endet am Neujahrstag, als die Tristesse zweier enttäuschter Frauen kulminiert und neuer Hoffnung Platz macht.
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Einer der großen Hits des laufenden Kinojahres: die Filmversion der legendären HBO-Serie "Sex and the City". Die Figuren behalten ihre Eigenarten, die Dialoge ihren Witz, die romantischen Szenen die Vormachtstellung über die erotischen. Noch immer wird offen, wenn auch harmloser, über Sex geredet, der Mann geschätzt, aber nur so manches Modelabel wirklich angebetet. Vermisst wird auf Breitwand nur das Überraschende und der Mut, die etwas überdehnte Komödie zu straffen.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kinofilm zum populären Serienhit über vier New Yorker Frauen und ihre Erfahrungen mit Sex, Liebe und ewig bindender Freundschaft.
Synopsis
So lange schon hat Carrie Bradshaw an den falschen Orten nach der wahren Liebe gesucht... aber immer in den richtigen Schuhen.
In diesem schon sehnsüchtig erwarteten Film-Event kehren sie vier Jahre nach Ende der TV-Kultserie zurück: Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda. Während sie versuchen, Karriere, Beziehungen, Muttersein und das Leben in Manhattan unter einen Hut zu bringen, begreifen die Mädels, dass wahre Freundschaft nie aus der Mode kommt.
Rezension
An "Sex and the City" schieden sich die Geister: oberflächlicher Schrott oder kongeniale Parodie des modernen Großstadtlebens? Den Kinofilm zur Fernsehserie durften Verfechter der zweiten Meinungsgruppe selbstverständlich nicht verpassen - und sie wurden nicht enttäuscht. Regisseur Michael Patrick King bleibt mit seiner Geschichte und seinen Figuren extrem nah an dem, was die halbstündigen Serienfolgen vorgegeben haben: Carrie kämpft mit ihrer Liebe zu Mr. Big, die schwangere Charlotte hadert mit ihrem Glück, Samatha schlägt sich mit einem jugendlichen Liebhaber herum, Mirandas Gatte Steve ist fremdgegangen. Selbstverständlich werden viele knackige Sprüche gerissen, selbstverständlich fließen einige Drinks die Kehlen der Protagonistinnen hinab, und am Ende fügt sich auch alles irgendwie zum Besten. Dass die romantische Komödie trotz großer Erwartbarkeit und trotz extremer Überlänge nicht langweilt, liegt am interessanten Subthema: dem stetigen Kampf des New Yorker Quartetts gegen das Älterwerden. Hier wird gegen Jugendwahn gemotzt, hier wird er zugleich gefördert. Und hier wird immer klarer, dass man mit 40 eben doch keine 20 mehr ist - selbst dann nicht, wenn man eine überaus toughe Großstadtzicke ist. (jul)Features: Audiokommentar, Making-of, Dokumentation, Featurette, Nicht verwendete SzenenAuch als Blu-ray-Disc! --
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Produktbeschreibungen
Zu guter Letzt soll es tatsächlich doch passieren. Carrie Bradshaw und ihr Mr. Big wollen heiraten. Und was könnte die beiden noch aufhalten? Eine ganze Menge... Denn wenn Carrie und ihre eisernen Freundinnen Samantha, Charlotte und Miranda in New York eines gelernt haben, dann dass im Leben nicht immer alles nach Plan läuft.