Wenn man einmal den Trick mit den Einlegeböden durchschaut hat, wackelt an dem Gerät nichts mehr. Es gibt zwei Höhenstufen; eine für dicht aufliegende Böden bzw. das geschlossene Gerät, eine zweite mit Abstandhaltern für die Luftzirkulation bzw. dickeres Dörrgut. Man braucht die Böden nur gegeneinander zu drehen; die Abstandhalter kann man auf der Unterseite gut erkennen. Steht dann alles senkrecht übereinander, gibt es auch kein Wackeln mehr.
Optimal ist bei Ausnutzung aller Etagen, nach etwa der Hälfte der Zeit die Böden von oben nach unten umzuschichten. Das ist im laufenden Betrieb möglich, da das Gerät nur warm, aber nicht heiß wird. So trocknet alles schön gleichmäßig. Trotzdem sollte man hin und wieder kontrollieren und das schon fertig Getrocknete herausnehmen, dabei den Rest ggf. auf weniger Etagen verteilen.
Das Gerät eignet sich sogar für etwas saftreicheres Obst, da Böden und Wanne sich gut reinigen lassen. Wir haben Apfelbeeren (Aronia) damit versucht, die sehr schön geworden sind. Es war zwar einiges herausgetropft, was sich aber leicht und ohne Rückstände oder Verfärbungen entfernen ließ.
Als nächstes sind die Cranberries an der Reihe. Ich bin schon sehr gespannt. Für uns war der Severin-Dörrautomat eine wirklich lohnende Anschaffung.