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5.0 von 5 Sternen
Einfach genial!, 23. November 2005
Von Ein Kunde
Kurz zusammengefasst, hat mich dieses Album erst richtig zum Fan gemacht, was natürlich auch nicht so schwer war, (nicht wegen der Tatsache das mein erstes Maiden-Album "Virtual XI" aus der Blaze Bayley-Phase stammt, sondern mehr) weil dieses Album meiner Meinung nach von vorne bis hinten perfekt ist (nichtmal "Number Of The Beast" kann da mithalten), und einen Sound hat der einen einfach mitreisst und die Power die schon allein in "Can I Play With Madness?", "The Evil That Men Do" und "The Clairvoyant" (welches zudem auch noch einen der besten Refrains in der Metal-Geschichte hat) stecken. Los gehts allerdings mit "Moonchild" und einem Akustik-Intro welches am Ende des Albums wiederaufgegriffen wird und auch ausklingen lässt. Das folgende "Infinite Dreams" hat eine sehr entspannte Gesangslinie (und fantastische Soli), hat aber dadurch eine einzigartige Intensität und trotzdem ist es das ruhigste Stück des Albums. Der Titeltrack hat einfach alles was zu einem Maiden-Song mit Überlänge (naja "The Angel and the Gambler" von Virtual XI Album langweilt doch bei längerer Spielzeit) gehört, auch einen gesprochenen Part im ruhigen Mittelteil, welcher die Atmosphäre perfekt ergänzt. Und "The Prophecy" fängt ruhig an, und geht in die Richtung "Infinite Dreams", allerdings mit kraftvolleren Gesang. Bruce singt sowieso absolut Weltklasse!!! Und Nicko ist einfach ein Gott an den Drums!!! (hört nur mal das oben erwähnte "The Clairvoyant" und ihr wisst was ich meine!!!) Wobei man im allgemeinen bei Maiden auch Steve Harris (seine Bassläufe prägen den typischen Maiden-Sound) und die (damals noch) 2 Gitarristen Adrian Smith & Dave Murray nicht vergessen sollte, denn auch ohne ihre Soli wären Iron Maiden nicht IRON MAIDEN! Am Ende des Albums wartet noch "Only The Good Die Young", ein irgendwie zu unrecht vergessener Klassiker, der eigentlich mehr Beachtung finden sollte (ganz besonders live würde ich den Song gern hören!!!) Das einzige Album was bis jetzt da wieder anschließen konnte war das Reunion-Werk "Brave New World".
Anspieltipps: die ganze Scheibe!!!!
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die hochwertigste Metal-Scheibe aller Zeiten, 12. Februar 2003
Iron Maiden haben weder vor noch nach 7th Son ein besseres Album abgeliefert. Fans warfen diesem Album vor, zu poplastig, kommerziell und "weichgespült" zu sein, was vielleicht stimmen mag, wenn man das auf Airplay und Charts getrimmte Can I play play with Madness betrachtet. Die Songs sind nicht mehr so roh und heavy wie zuvor, dafür aber ungemein hochwertiger, anspruchsvoller, nuancenreicher und progressiver.
Die Atmosphäre ist sehr tiefgründig und geheimnissvoll, die Solis der Gitarrenartillerie Smith/Murray so geil und virtuos wie höchstens vorher auf Somewhere in Time, der Sound (produziert von Koryphäe Martin Birch) ist absolut vollkommen und das Coverartwork (von Derek Riggs) das beste in der Maiden-History. Die Drums von Nicko McBrain klingen hier sehr dezent und jazz-lastig, was für eine Metalband eher untypisch ist. Sein Drumkit scheint wohl nur aus einer Bassdrum, einer Tom, einer Snaredrum und einigen Becken zu bestehen.
Dieses Album markiert den kreativen Zenith der Band, da sie in den darauffolgenden Jahren eine qualitative Talfahrt erlebten, aus der sie sich erst mit Brave New World wieder befreien konnten. Absolute Highlights sind der geniale und äusserst abwechslungsreiche, episch-monumentale und dramatische Titelsong, das nebulöse und mysteriöse Infinite Dreams mit seinen virtuosen Gitarrenduellen und markanten Melodiebögen und der dramaturgisch gut strukturierte, brachiale Opener Moonchild. Von Fans der alten Schule und Metalfreaks völlig zu unrecht verrissen, weil sie keine Ahnung haben, genau wie später bei The X Factor. Überzeugt euch von der Qualität dieses ausgefeilten Hammeralbums und ignoriert die negativen Kritiken. So gut eingespielt und perfekt aufeinander abgestimmt klingt kaum eine andere Metalband. Gegen dieses Album gibt es nichts, aber auch gar nichts einzuwenden! KAUFEN, REINHÖREN und ABTAUCHEN !
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine der besten Maiden-Scheiben aller Zeiten, 14. Januar 2006
Viele eingefleischte Maiden-Fans stoßen sich ja immer an "Seventh Son" wegen der ausufernden Kompositionen und des zunehmenden Keyboard-Einsatzes, aber für mich ist es ihr womöglich bestes Album. Vom unglaublich treibenden, aber ebenso vielschichtigen Opener ("Moonchild") über epische Meisterwerke wie "Infinite Dreams" oder den Titelsong bis hin zum bewegenden Abschluß mit "Only the good die young". Bewegend auch deshalb, weil dies das letzte Stück mit Adrian Smith für viele Jahre bleiben sollte. Kaufen!
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