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Produktinformation
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| 1. Seven Years in Tibet |
| 2. Young Dalai Lama and Ceremonial Chant |
| 3. Leaving Ingrid |
| 4. Peter's Rescue |
| 5. Harrer's Journey |
| 6. The Invasion |
| 7. Reflections |
| 8. Premonitions |
| 9. Approaching the Summit |
| 10. Palace Invitation |
| 11. Heinrich's Odyssey |
| 12. Quiet Moments |
| 13. Regaining a Son |
| 14. Seven Years in Tibet (Reprise) |
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
EINE DER BESTEN FILMMUSIKEN DER LETZTEN 20 JAHRE!!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ost/Seven Years in Tibet (Audio CD)
Vorweg sei es gesagt: Die letzten 20 Jahre haben viele gute und auch sehr gute Filmmusiken gesehen (bzw. gehört!), doch wesentlich besser als John Williams' Filmmusik zu „Sieben Jahre in Tibet" sind die wenigsten davon. Ein provokantes Urteil, das natürlich begründet sein will: Zunächst einmal gibt sich die Musik selbst schon redlich Mühe, nicht als Filmmusik erkannt zu werden. Williams' Tonschöpfung gibt auf dem herausragend editierten Sonyalbum nämlich eher das Bild einer konzertanten, thematisch bis in die tiefsten Tiefen durchdrungen Tondichtung ab, als das einer eher programmatisch wirkenden Lautmalerei, als die Filmmusik als Kunstgattung an sich immer wieder bezeichnet wird - natürlich nicht gerade von ihren Befürwortern. Man meint bei dieser Filmmusik zu keinem Zeitpunkt, dass sie den Bildern „entrissen" wurde, die sie ja angeblich so sehr benötigt, um zu wirken. Vielmehr entwickelt Williams' Partitur ein erstaunlich selbstbewusstes Eigenleben, als habe sie nie einen Film zu Gesicht bekommen. Ob Williams zum Zeitpunkt der Entstehung der Wunsch auf den Nägeln brannte, eine prägnante künstlerische Leistung zu schaffen, lässt sich nur vermuten. Es steht jedoch fest, das ihm eine solche hiermit gelang. Was Williams' Musiken seit jeher ausmacht - der voluminöse Klang, die klaren, stets warmen Bläserakkorde, das immer erfreulich dezente in den richtigen Momenten aber eben auch zupackende Streicherarrangement, und der Wille, das gesamte Orchester zugunsten eines zerbrechlich wirkenden Instrumentensolos zum Schweigen zu bringen, gefolgt von einer dadurch nur umso gewaltiger gewordenen ganzorchestralen Wendung - all das findet sich in „Seven Years in Tibet". Sicher ist auch ein gewisser süßer Hollywoodgeschmack dabei. Doch dieses Mal findet sich beim Komponisten neben dem wie immer unbeirrten Willen zu mehr als einer Fleißarbeit noch das Stückchen Mehr, das hier die Grenze zwischen Filmmusik und Konzertstück verfließen lässt. Hier ist eine Filmmusik zu hören, die ohne Vorbehalte allen Kriterien für ein zeitgenössisches klassisches Stück standhält. Mehr als das. Manch ein Komponist, der sich ausschließlich in der Klassikszene verdingt, wäre um ein Werk wie dieses froh. Dabei verliert „Seven Years in Tibet" aber keineswegs die Leichtigkeit von Williams vorrausgegangenen Filmmusiken: Der Score bleibt an den allermeisten Stellen sehr eingängig und als Album ohnehin gut durchhörbar - und doch ist da das gewisse etwas Mehr, in jeder Sekunde gegenwärtig. Man könnte hier nun anfangen und mit filmmusikalischen Kriterien an dieses Werk herantreten: Themenverarbeitung, dramaturgische Ausgewogenheit, handwerkliches Geschick usw.. Doch über derartige „Kleinigkeiten", die sie natürlich meisterhaft erfüllt, ist diese Filmmusik zweifellos schon erhaben genug. Sie stellt einen jener seit dem Golden Age selten gewordenen Monolithen dar, die immer wieder zeigen, dass auch aus Hollywood höchste Musikkunst über den Tellerrand schwappen kann.So sehr konzeptionell alles zum besten steht, noch glücklicher kann der Käufer über die Darbietung sein: Ein offensichtlich versiert zusammengestelltes Filmorchester jenseits aller zu Tode routinierter Betriebsamkeit spielt hier und wird von einem glänzend aufspielenden Starcellisten begleitet: Yo-Yo Ma. Doch während sich manche Filmmusiken durch Koryphäen aus der Klassik lediglich eine Prestigeaufwertung erhoffen, liegt Mas Engagement hier wohl einfach daran, dass man keinen Studiocellisten eine derart gute Musik gekonnt aber halbwegs lustlos runterspielen lassen wollte. Somit häufen sich hier die Glücksfälle: Eine Filmmusik, die keine ist, von einem Filmorchester gespielt, das dies zu spüren schien, und mit einem Solisten geschmückt, der hier mehr als nur seinen bloßen Namen zum Besten gibt. Sehr oft passiert das heutzutage natürlich nicht - um so mehr wird die Filmmusik zu „Sieben Jahre in Tibet" dadurch aber zu einer besonders erfreulichen Angelegenheit. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3.0 von 5 Sternen
John Williams mit Schwächen!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Ost/Seven Years in Tibet (Audio CD)
Der Soundtrack zu sieben Jahre in Tibet ist im Groben und Ganzen ein gut gelungenes Schaffen von dem Künstler des Jahrhunderts: John Williams. Auch wenn es nicht ganz nett ist, es jetzt gleich am Anfang der Rezension zu sagen, aber dieser Soundtrack steht nicht auf John Williams Niveau. Er ist durchschnittsgemäß mit anderen Komponisten verglichen wirklich gut, aber die gewohnte Qualität bekommt man nicht von Williams zu spüren. Es ist also garantiert keiner der besten Soundtracks der vergangenen 20 Jahre. Woran aber liegt das?Ich habe sehr großen Respekt vor John Williams, seine Musik ist einfach spitze. Die Titelmelodie von Sieben Jahre in Tibet(gleich das erste Stück)ist atemberaubend. Hier werden mehrere Themen, insgesamt vier, verarbeitet. Und jetzt kommts: Die nächsten Titel enthalten fast NUR ausschließlich diese Melodien, diese vier. Es kommt in den einzelen Stücken nichts Neues vor. John Williams ist zwar bekannt dafür, dass er sich sehr oft wiederholt in seinen Soundtrack, aber das sprengt die Dimensionen im negativen Sinne. Das geht zu weit. Trotzdem kenne ich keinen Komponisten, der etwas Schöneres komponieren könnte als Williams. Die Titel sind allesamt wunderbar, doch sie wiederholen sich zu oft. Aber muss ich an dieser Stelle die Orchesterverteilung von dem Mann loben. In bisher JEDEM Soundtrack, den ich von ihm kenne, hat er das Orchester nahezu perfekt orchestriert. Großes Lob. Positiv muss diesem Soundtrack angesehen werden, dass er tolle Melodien enthält, und eine tolle Orchestration. Negativ, dass sich alles so dermaßen oft wiederholt, was meiner Meinung nach bei derartig vieler Wiederholungen ziemlich schwach ist. Mein Gesamturteil ist daher: Ein guter bis mittelmäßiger Soundtrack von dem wohl größten Komponisten der Welt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gut bei trauriger Stimmung,
Von rosi.lg200@gmx.at (Riezlern, Kleinwalsetal) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Ost/Seven Years in Tibet (Audio CD)
Diese Filmmusik regt genauso zum Nachdenken an wie der Film. Sie ist ein bisschen traurig, aber eignet sich sehr um vor sich hin zu träumen und als Hintergrundmusik. Allerdings ist es keine CD, die man ständig oder lange anhören kann; nach einer Weile hat man wieder genug davon. Am Besten wirken die sehr gefühlvollen Klänge natürlich mit den beeindruckenden Bildern des Films.
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