Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einzigartige Management-Ideen aus dem fernen Brasilien, 11. Mai 2004
Ricardo Semler ist Brasilianer, Autor des weltweiten Management-Bestsellers "Maverick" aus den fruehen 90ern und einiger hoechst polemischer Artikel in der Zeitschrift Harvard Business Review. Er gilt heute als einer der einflussreichsten Management-Denker. Der Grund: Seine Firma SEMCO, einst ein langweiliges, von seinem Vater gegruendetes Familienunternehmen, mauserte sich unter seiner Fuehrung zum einem weltweit einzigartigen Beispiel fuer Selbst-Organisation, Empowerment, radikale Dezentralisation und "demokratisches" Management. Der Titel zeigt schon, dass es hier nicht ausschliesslich um Management geht. Das aber auch. Hier gibt Semler u.a. spannende insights zur Fuehrungs- und Steuerungsphilosophie bei Semco preis. Aber auch dazu, wie das Umdenken als Manager zu neuen Moeglichkeiten der Lebensgestaltung verhilft.Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco - sehr gut beschrieben in diesem Buch - ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach "demokratischen" Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem demokratischen Abstimmungsprozess. Wenn einer eine Sitzung einberuft und keiner kommt, dann ist die Idee wohl nicht wirklich relevant. Oder die Sitzung ist ueberfluessig. Oder der Moment ist nicht der richtige... [Man stelle sich die Wirkung auf so manche deutsche Firma vor!] Die offene Teilnahme gilt uebrigens auch fuer Recruiting-Gespraeche und Kandidaten-Interviews. Da kann bei einem Kandidatengespraech fuer eine sichtbare Position schon mal eine sehr gemischte Gruppe von 35 Leuten zusammenkommen. Und alle haben das Recht, dem Kandidaten Fragen zu stellen. Und die Kollegen waehlen auch den Kandidaten aus... was natuerlich alles auch spektakulaere Folgen fuer Selektionsprozess, Personalfuehrung und Teambildung hat... Das alles erfordert natuerlich eine unglaubliche Disziplin gerade von Seiten des Top-Managements. Worauf es dabei ankommt (z.B. haeufig einfach "gar nichts zu tun"), das schildert Semler in The Seven-Day Weekend ganz genau.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gestraffte Neufassung der (fast) unglaublichen Semco-Story, 13. Juli 2004
Ricardo Semler ist Brasilianer, Autor des weltweiten Management-Bestsellers "Maverick" aus den fruehen 90ern und einiger hoechst polemischer Artikel in der Zeitschrift Harvard Business Review. Er gilt heute als einer der einflussreichsten Management-Denker. Der Grund: Seine Firma SEMCO, einst ein langweiliges, von seinem Vater gegruendetes Familienunternehmen, mauserte sich unter seiner Fuehrung zum einem weltweit einzigartigen Beispiel fuer Selbst-Organisation, Empowerment, radikale Dezentralisation und "demokratisches" Management. Der Titel zeigt schon, dass es hier nicht ausschliesslich um Management geht. Das aber auch. Hier gibt Semler u.a. spannende insights zur Fuehrungs- und Steuerungsphilosophie bei Semco preis. Aber auch dazu, wie das Umdenken als Manager zu neuen Moeglichkeiten der Lebensgestaltung verhilft.Ein Beispiel: Eine der vielen Management-Ideen von Semco - sehr gut beschrieben in diesem Buch - ist es, alle Arten von Meetings und Sitzungen nach "demokratischen" Prinzipien zu fuehren. Also: sie vollkommen oeffentlich und die Teilnahme freiwillig zu machen. Das funktioniert bei Semco so, dass jeder zu Meetings einladen und an allen mitmachen kann. Man muss fuer seine Meetings auf der anderen Seite aber auch begeistern, weil sonst keiner kommt. Alle Initiativen, Projekte, Sitzungen unterliegen damit schon mal vorweg einem demokratischen Abstimmungsprozess. Wenn einer eine Sitzung einberuft und keiner kommt, dann ist die Idee wohl nicht wirklich relevant. Oder die Sitzung ist ueberfluessig. Oder der Moment ist nicht der richtige... [Man stelle sich die Wirkung auf so manche deutsche Firma vor!] Die offene Teilnahme gilt uebrigens auch fuer Recruiting-Gespraeche und Kandidaten-Interviews. Da kann bei einem Kandidatengespraech fuer eine sichtbare Position schon mal eine sehr gemischte Gruppe von 35 Leuten zusammenkommen. Und alle haben das Recht, dem Kandidaten Fragen zu stellen. Und die Kollegen waehlen auch den Kandidaten aus... was natuerlich alles auch spektakulaere Folgen fuer Selektionsprozess, Personalfuehrung und Teambildung hat... Das alles erfordert natuerlich eine unglaubliche Disziplin gerade von Seiten des Top-Managements. Worauf es dabei ankommt (z.B. haeufig einfach "gar nichts zu tun"), das schildert Semler in The Seven-Day Weekend ganz genau.
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