Der Name Laith Al-Deen stand bisher für eingängigen Pop mit Wiedererkennungsfaktor. Eine der meist gehörten Reaktionen auf seine Musik war: "Er singt genau das, was ich momentan fühle!" Dementsprechend emotional fielen dann auch die Beschriftungen für seine "Schublade" aus: Knopfaugenprinz, Liebesbarde, Schmusepapst... Bei aller Theatralik ging oftmals unter, dass man es bei Laith mit einem waschechten Musiker zu tun hat, der seinen Job mit Leib und Seele betreibt und der weit mehr zu bieten hat, als das, was das Genre "eingängiger Pop" hergibt. Das ist auch der Grund dafür, warum die meisten Zuhörer erst während seinen Liveauftritten "infiziert" und von seiner stimmlichen Power regelrecht mitgerissen werden.
Auf "Session" tut er nun das, was er schon so lange einmal machen wollte. Er tobt sich aus, macht das, was einfach nur Spaß macht und interpretiert dabei Songs, die in deren Gesamtheit eine Art "Lebenssoundtrack" bilden. Über alle Grenzen und Stilrichtungen hinweg drückt er Songs seinen Stempel auf und beweist eine nie dagewesene Vielfalt. Das ermöglicht zum allerersten Mal einen ungetrübten Blick auf sein schier unfassbares Können. Laith ist eben weit mehr als "nur" der liebesliedträllernde Knopfaugenprinz. Ganz gleich, wie sein Weg weitergeht... ob er nun neue Wege einschlägt oder ob er den bisherigen Stil vorsichtig weiterentwickelt. Mit "Session" hat er die ein oder andere Fessel gesprengt, was seinem zukünftigen Schaffen so oder so sicher nicht schadet.