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Session 9
 
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Session 9

 Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
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Produktinformation

  • Künstler: David Caruso, Peter Mullan
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1 EX), Deutsch (Dolby Digital 6.1 ES Discrete), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 3. Februar 2006
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000CFX7TY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.936 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Hin und wieder gibt es einen Film, der nicht den einfachen Weg wählt, der sich abseits gängigen Mainstreams aufhält und nur eines will: dem Zuschauer eine Heidenangst bereiten. "Session 9" ist ein solcher Film. Im Mittelpunkt der Handlung stehen ein paar Handwerker, die eine alte und verlassene Irrenanstalt vom Asbest befreien sollen. Während der Arbeit geht jeder seinen eigenen Interessen und Problemen nach. Chef Gordon kann nicht verkraften, dass er seine Frau geschlagen hat, Phil verabscheut Hank, weil dieser nun mit seiner Frau zusammen ist, und Möchtegernanwalt Mike hört sich Tonbandaufnahmen eines Gespräches zwischen einem Doktor und seiner Patientin Mary Hobbes an. Bei Tape Session 9 taucht schließlich Simon auf, der in Mary lebt. Was nun folgt, sind die vielleicht spannendsten 50 Minuten, die das Genre seit langem hervorgebracht hat. Dabei ist "Session 9" nicht simpler Horror, sondern ein filigran gefertigter psychologischer Thriller. Der Film lässt sich in seiner Anfangsphase viel Zeit, die Charaktere und ihre Beziehung untereinander herauszuarbeiten. Erst dann, als man Gordon, Phil, Hank, Mike und Jeff besser kennt, nimmt das Verhängnis seinen Lauf. Es entsteht aus den Tiefen menschlicher Verzweiflung und Schwäche, nicht aus lächerlichen Monstern, die in den Schatten kauern. Das Ende, das hier nicht verraten wird – dafür ist es zu gut –, ist in seiner Konsequenz atemberaubend, verstört und stimmt traurig, ein wahrgewordener Albtraum, der den Blick in die Seele eines innerlich zerbrochenen Menschen offenbart. Fazit: Genialer Thriller, zutiefst verstörend

Moviemans Kommentar zur DVD: Genialer Film in technisch guter Umsetzung. Das Bonusmaterial ist sehr sinnig, sowohl was die kurze Featurette als auch den Audiokommentar anbelangt.

Bild: Bei "Session 9" handelt es sich um einen Low-Budget-Film und das sieht man ihm auch teilweise an. Die Farben sind gut, wirken aber etwas verwaschen. Es gelingt dem Farbenspiel aber, die Stimmung des Films zu unterstreichen. Rauschen ist nur minimal vorhanden und nicht weiter störend. Der Kontrast ist etwas steil geraten, was jedoch sicherlich ein gewünschter Effekt des Regisseurs ist. Auffällig wird es aber dennoch immer wieder mal, so etwa bei 01:11:26. Die Schärfe ist gut, aber wechselhaft. Bei Nahaufnahmen ist sie immer schön (z.B. Gordys Gesicht bei 00:56:10 oder die detaillierten Schäden der Wand bei 00:11:00). Bei Bewegungen wird sie jedoch unruhiger. Dazu gesellen sich gelegentlich auftretende leichte Nachzieheffekte.

Ton: An Tonspuren wird hier wahrlich nicht gespart. Der O-Ton liegt im originalen Stereosound vor. Dieser ist recht effektiv, die Sprachverständlichkeit ist hoch, die Musik lässt die Front zum Leben erwachen. Bei der Synchronisation, die übrigens außergewöhnlich gut geworden ist - hier muss man Capelight ein Kompliment aussprechen - kann man zwischen drei Tonspuren wechseln. Es ist quasi für jeden etwas dabei. Der Stereoton ist klar und gut verständlich, der 5.1- und DTS-Sound nehmen sich beide nicht viel. Letzterer klingt bei der Geräuschkulisse bzw. der Musik etwas voller. Aus den hinteren Lautsprechern hört man nur selten Effekte, allerdings ist "Session 9" auch alles andere als ein Film, der sich über ein Klanggewitter definieren würde. Wann immer eingesetzt, wirken die Effekte gut. Die Dialoge sind gut und sauber zu verstehen, Verzerrungen oder Störungen gibt es nicht.

Extras: Neben dem informativem Audiokommentar von Regisseur Brad Anderson und Autor Stephen Gevedon gibt es eine Featurette, die auf das benutzte Gebäude eingeht, das selbst über eine schauerliche Geschichte verfügt. Außerdem ist der Trailer vorhanden und es werden knapp zehn Minuten an Deleted Scenes inklusive einem alternativen Ende geboten. Hier bekommt man Einblick in einen Subplot, der komplett aus dem Film entfernt wurde. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Eine vor vielen Jahren geschlossene Nervenheilanstalt soll wieder eröffnet werden. Dazu muss allerdings erst eine Generalüberholung stattfinden. Phil und sein Team machen sich auch gleich an die Arbeit - und die machen sie für eine zusätzliche Prämie auch extraschnell. Doch kaum haben sie damit begonnen das Gebäude zu sanieren, geschehen immer mehr unheimliche Dinge. Als dann auch noch einer der Arbeiter ein Tonband findet, auf dem eine der Sitzungen mit einer Insassin aufgenommen wurde, spitzen sich die Ereignisse langsam

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
47 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Lordi
Format:DVD
Session 9 begeistert durch seine beklemmende Musik, die Geräusche und vor allem durch das alte Gebäude in dem sich alles abspielt. Der Film kommt ohne Schockeffekte und ohne plötzliche Überraschungen aus. Dennoch entsteht eine dichte und düstere Atmosphäre die den Zuschauer ängstigen lässt.

Die Story von Session 9:

Seit 15 Jahre ist das riesige Denver State Hospital für mentale Kranke stillgelegt. Nun soll es wieder renoviert werden. In den weitläufigen Etagen droht aber eine Gefahr für die Gesundheit. Die Räume sind durch Altlasten in Form von Asbestplatten und Bodenbelägen verseucht und diese müssen entsorgt werden. Angetreten für diese Aufgabe ist der Handwerker und schottische Emigrant Gordon und seine Crew, die sich aus seinem Neffen, Phil (David Caruso), dem coolen Hank (Josh Lucas) und einem ehemaligen Jurastudenten zusammenfindet. Ihnen ist ein Bonus versprochen worden, wenn sie innerhalb der Frist von zwei Wochen die Räume entgiften. So gehen die Arbeiten, die sie in Schutzanzügen ausführen, ihren normalen Gang. But something going wrong!

Nicht nur diese Altlasten kommen an die Oberfläche, auch eine unheimliche Aura des menschlichen Leids liegt über dem riesigen verfallenen Gebäude und düstere Geschichten um die schreckliche Vergangenheit des Hospitals machen die Runde. Der Jurastudent findet alte Tonbänder einer Sitzung mit einer schizophrenen Frau, die die Hölle durch satanische Rituale durchmachte. Diese unheimlichen Sessionen =SESSION 9, faszinieren und lähmen ihn in seinem Tun und Handeln. Unterdessen findet der coole Hank im Krematorium einen wahren Schatz von Habseligkeiten der dort verbrannten Menschen. Er macht sich scheinbar aus dem Staub, aber ob er seit dem verschollen oder selbst abgehauen ist, verbirgt sich in der Auflösung. Auch der Chef Gordon hört Stimmen und hat Halluzinationen, die mit dem Erbe der verlorenen Seelen zu tun haben. Jetzt fängt das psychische Leid erst richtig an und alle Personen erliegen der grausamen Wahrheit, die mit den Sitzungen der schizophrenen Frau zusammenhängt.

Die ganze Geschichte um die alte Anstalt ist sehr gut recherchiert und die Eindrücke und Erfahrungen der Einwohner der Umgebung fliessen in den Film mit ein. Wer also einen Horrorfilm sucht, der mit der Psyche des Menschen spielt der ist mit diesem Film bestens beraten.

Die Länge beträgt ca. 95 Minuten, der Ton in DD 5.1 und DTS ist top. Das Bild liegt in 16:9, 1,85:1 vor. Als Extra ist folgendes auf der DVD: Audiokommentar des Regisseurs, Deleted Scenes, alternatives Ende, Storyboard-Szene Vergleich, Geschichte rund um die Anstalt, Kinotrailer.

Ich hoffe ich konnte helfen und danke fürs lesen.

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Grauen kommt langsam 16. Januar 2006
Von Ein Kunde
Format:DVD
Ich habe mir den Film zufällig in der Videothek ausgeliehen, weil mich das Cover angesprochen hat.
Der Film ist sicher nicht für Leute geeignet, für die Horrorfilme nur gut sind, in denen alle 30 Sekunden Blutfontänen und abgerissene Köpfe zu sehen sind. Dann bitte nach einem anderen Film Ausschau halten.
Wer aber einen intelligenten, ruhigen, aber sehr spannend erzählten Psycho-Thriller sucht, der kleine Horror-Element beinhaltet, der ist hier wirklich richtig. Mit kleinem Budget aber großartigem Darstellern erzählt SESSION 9 die Geschichte von fünf Arbeitern, die das Asbest einer ehemaligen Nervenheilanstalt beseitigen sollen. Klar, dass dies nicht ohne Zwischenfälle von statten geht und einige dunkle Geheimnisse offenbart werden.
Brad Anderson, der Regisseur, hat nach SESSION 9, THE MACHINIST gedreht - ein ebenso empfehlenswerter Thriller, der aber viel bekannter ist. SESSION 9 sollte aber in seiner Filmografie keinesfalls unterschlagen werden - ein echter Geheimtipp.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Gordon Fleming (Peter Mullan) ist ein ruhiger und gelassener Typ und Chef einer eigenen Gebäudereinigungsfirma mit einem kleinen Team:
Seine rechte Hand ist Phil (David Caruso), der etwas angespannt ist, weil seine Freundin ihn wegen seinem Kollegen Hank (Josh Lucas)verlassen hat.
Ebenfalls zum Team gehören Mike (Stephen Gevedon) und Gordons Neffe Jeff (Brendan Sexton III).
Die kleine Firma ist auf Aufträge angewiesen und Gordon kann nur durch zeitliche Zugeständnisse den lebenswichtigen Auftrag zur Sanierung eines seit den 80er Jahren leer stehenden Psychiatriegebäudes unter Dach und Fach zu bekommen.
Nur eine Woche Zeit hat das Team dieses Denkmalschutz stehende ehemalige Hospital vom Asbest zu reinigen.
Im Keller des Gebäudes findet Mike einen Karton mit alten Unterlagen samt Tonbandaufnahmen, die mit einer ehemaligen Insassin namens Mary durchgeführt wurden. Diese Sitzungen sind beschriftet von 1 bis 9. Auch sonst wirkt der leerstehende, dunkle Gebäudekomplex inmitten einer idyllischen Gründanlage für die Männer zunehmend bedrohlicher. Sie erzählen sich Geschichten, die sich in dieser Klinik ereignet haben. Geschichten, die sie von den Zeitungen und Medien her kennen. Lagerkoller macht sich breit. Phil und Hank rivalisieren immer mehr miteinander, auch Gordon, der sonst nie aus der Haut fährt, wirkt irgendwie angespannt. Mike erlebt immer mehr ein Gruselfeeling durch das Abhören der Bänder der multiplen Persönlichkeit.
Dann entdeckt Hank wertvolle Münzen, den Fund verheimlicht er den Anderen. Er schleicht sich in der Nacht ins Gebäude, am anderen Morgen ist er verschwunden. Die Situation wird immer bedrohlicher. Sendet das Haus böse Schwingungen aus ?
Brad Anderson kombiniert in seinem 2001 gedrehten Horrorfilm zwei spannende Komponenten: Einmal ein einsetzender gruppendynamischer Prozess, wenn Menschen in Extremsituationen, oft abgeschieden, aufeinander angewiesen sind.
Desweiteren ist das Haus alles andere als einladend: Man arbeitet mit schutzmasken, weil nicht sicher ist, wieviel Gift aufgenommen wird. Zusätzlich scheint es so zu sein, dass mit dem Abtragen des alten Zeugs auch böse Energien des Hauses freigesetzt werden.
"Session 9" gilt als Vorläufer von Brad Andersons drei Jahre später realisiertem "The Machinist". Optisch ähneln sich die beiden Filme, einer spielt in einer Fabrik, der andere in einem alleinstehenden Gebäude und beide Locations wirken nicht sehr einladend.
So sehr "The Machinist" aber vielleicht kalkuliert und trendgerecht daherkam, ist "Session 9" wieder das krasse Gegenteil zum heutigen Genre-Einerlei, er orientiert sich eher an der klassischen, gut erzählten Geschichte mit glaubwürdigem Spiel der Akteure und langsamem, fast schon gemächlichem Spannungsaufbau.
Dies ist ein gerissener Schachzug, denn so wird die Paranoia der Protagonisten echt, die Gestaltung des Raumes als "Labyrinth" tut ihr übriges.
Nachdem der Film 2001 etwas unterging und auch im Schatten von Andersons anderen Arbeiten (Machinist, Transsiberian) steht, wurde er immerhin in einigen kürzlich erschienen Listen über die besten Filme des Jahrzehnts berücksichtigt und tatsächlich lohnt sich diese Wiederentdeckung einer sehr guten Genre-Arbeit.
Extrem überraschend auch der völlige Verzicht auf gängige technische Trickmittel des Genres.
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(Leichte Spoiler nicht ausgeschlossen!)

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Veröffentlicht am 16. März 2008 von sligachan
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