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Produktinformation
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Moviemans Kommentar zur DVD: Genialer Film in technisch guter Umsetzung. Das Bonusmaterial ist sehr sinnig, sowohl was die kurze Featurette als auch den Audiokommentar anbelangt.
Bild: Bei "Session 9" handelt es sich um einen Low-Budget-Film und das sieht man ihm auch teilweise an. Die Farben sind gut, wirken aber etwas verwaschen. Es gelingt dem Farbenspiel aber, die Stimmung des Films zu unterstreichen. Rauschen ist nur minimal vorhanden und nicht weiter störend. Der Kontrast ist etwas steil geraten, was jedoch sicherlich ein gewünschter Effekt des Regisseurs ist. Auffällig wird es aber dennoch immer wieder mal, so etwa bei 01:11:26. Die Schärfe ist gut, aber wechselhaft. Bei Nahaufnahmen ist sie immer schön (z.B. Gordys Gesicht bei 00:56:10 oder die detaillierten Schäden der Wand bei 00:11:00). Bei Bewegungen wird sie jedoch unruhiger. Dazu gesellen sich gelegentlich auftretende leichte Nachzieheffekte.
Ton: An Tonspuren wird hier wahrlich nicht gespart. Der O-Ton liegt im originalen Stereosound vor. Dieser ist recht effektiv, die Sprachverständlichkeit ist hoch, die Musik lässt die Front zum Leben erwachen. Bei der Synchronisation, die übrigens außergewöhnlich gut geworden ist - hier muss man Capelight ein Kompliment aussprechen - kann man zwischen drei Tonspuren wechseln. Es ist quasi für jeden etwas dabei. Der Stereoton ist klar und gut verständlich, der 5.1- und DTS-Sound nehmen sich beide nicht viel. Letzterer klingt bei der Geräuschkulisse bzw. der Musik etwas voller. Aus den hinteren Lautsprechern hört man nur selten Effekte, allerdings ist "Session 9" auch alles andere als ein Film, der sich über ein Klanggewitter definieren würde. Wann immer eingesetzt, wirken die Effekte gut. Die Dialoge sind gut und sauber zu verstehen, Verzerrungen oder Störungen gibt es nicht.
Extras: Neben dem informativem Audiokommentar von Regisseur Brad Anderson und Autor Stephen Gevedon gibt es eine Featurette, die auf das benutzte Gebäude eingeht, das selbst über eine schauerliche Geschichte verfügt. Außerdem ist der Trailer vorhanden und es werden knapp zehn Minuten an Deleted Scenes inklusive einem alternativen Ende geboten. Hier bekommt man Einblick in einen Subplot, der komplett aus dem Film entfernt wurde. --movieman.de
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Die Story von Session 9:
Seit 15 Jahre ist das riesige Denver State Hospital für mentale Kranke stillgelegt. Nun soll es wieder renoviert werden. In den weitläufigen Etagen droht aber eine Gefahr für die Gesundheit. Die Räume sind durch Altlasten in Form von Asbestplatten und Bodenbelägen verseucht und diese müssen entsorgt werden. Angetreten für diese Aufgabe ist der Handwerker und schottische Emigrant Gordon und seine Crew, die sich aus seinem Neffen, Phil (David Caruso), dem coolen Hank (Josh Lucas) und einem ehemaligen Jurastudenten zusammenfindet. Ihnen ist ein Bonus versprochen worden, wenn sie innerhalb der Frist von zwei Wochen die Räume entgiften. So gehen die Arbeiten, die sie in Schutzanzügen ausführen, ihren normalen Gang. But something going wrong!
Nicht nur diese Altlasten kommen an die Oberfläche, auch eine unheimliche Aura des menschlichen Leids liegt über dem riesigen verfallenen Gebäude und düstere Geschichten um die schreckliche Vergangenheit des Hospitals machen die Runde. Der Jurastudent findet alte Tonbänder einer Sitzung mit einer schizophrenen Frau, die die Hölle durch satanische Rituale durchmachte. Diese unheimlichen Sessionen =SESSION 9, faszinieren und lähmen ihn in seinem Tun und Handeln. Unterdessen findet der coole Hank im Krematorium einen wahren Schatz von Habseligkeiten der dort verbrannten Menschen. Er macht sich scheinbar aus dem Staub, aber ob er seit dem verschollen oder selbst abgehauen ist, verbirgt sich in der Auflösung. Auch der Chef Gordon hört Stimmen und hat Halluzinationen, die mit dem Erbe der verlorenen Seelen zu tun haben. Jetzt fängt das psychische Leid erst richtig an und alle Personen erliegen der grausamen Wahrheit, die mit den Sitzungen der schizophrenen Frau zusammenhängt.
Die ganze Geschichte um die alte Anstalt ist sehr gut recherchiert und die Eindrücke und Erfahrungen der Einwohner der Umgebung fliessen in den Film mit ein. Wer also einen Horrorfilm sucht, der mit der Psyche des Menschen spielt der ist mit diesem Film bestens beraten.
Die Länge beträgt ca. 95 Minuten, der Ton in DD 5.1 und DTS ist top. Das Bild liegt in 16:9, 1,85:1 vor. Als Extra ist folgendes auf der DVD: Audiokommentar des Regisseurs, Deleted Scenes, alternatives Ende, Storyboard-Szene Vergleich, Geschichte rund um die Anstalt, Kinotrailer.
Ich hoffe ich konnte helfen und danke fürs lesen.
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