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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"I am too old and too rich for this.", 4. September 2010
(Vorsicht, leichte Spoiler!) So sagt es sich Gott in "The Simpsons", als er als Lichtstrahl Homer Simpson wegen persönlicher Differenzen verfolgt, dann jedoch, gehindert durch einen Zug, die Jagd aufgibt, während Homer auf einem Motorrad davonbraust. An einen solchen Gott scheint auch Larry Gopnik mit seinen Fragen, was in seinem Leben denn eigentlich schiefgelaufen sei und warum, geraten zu sein, denn wie ein moderner Hiob - in dessen Geschichte Gott nach dem Urteil Virginia Woolfs auch nicht eben gut wegkommt - weiß er, der sich eben noch gemütlich im Alltag eingerichtet hat, bald schon nicht mehr, wie ihm geschieht, und kann keinen Sinn in seinem Leiden entdecken. Den Coens ist mit ihrem Film "A Serious Man" (2009) wieder ein Meisterwerk gelungen, das mit seinem verhaltenen Humor sehr stark an ihren Film "The Man Who Wasn't There" erinnert. In "A Serious Man" (2001) setzen die beiden genialen Regisseure auf relativ unbekannte Schauspieler und einen eher unspektakulären Plot, und herausgekommen ist ein ziemlich stiller, ruhiger Film bar jeden Slapsticks und Getöses, der sich dem Zuschauer nach einmaligem Schauen in seinem ausdifferenzierten Wahnsinn kaum erschließen dürfte. Michael Stuhlbarg spielt den jüdischen Mathematikprofessor Larry Gopnik, dessen Leben aus den Fugen gerät, als ihn ein koreanischer Student zu bestechen und gleichzeitig zu erpressen versucht, seine Frau (Sari Lennick) ihn für seinen Freund Sy Ableman (Fred Melamed) verlassen will und sein waffennärrischer Nachbar einen Grenzstreit vom Zaun - pardon the pun - bricht. Dann gibt es da noch seine undankbaren und egoistischen Kinder - eine Tochter, die ihn bestiehlt, um sich eine Nasenoperation zu leisten, sowie einen Sohn, der wie ein Irrer kifft und der nur mit seinem Vater redet, wenn er Probleme mit dem Fernsehempfang hat -, eine sexsüchtige, irgendwie unheilvolle Nachbarin und seinen Bruder (Richard Kind), ein verkanntes Mathematikgenie, das sich in Glücksspiel und sexuelle Perversionen flüchtet und sich bei ihm eingenistet hat. Es mag sein, daß der ein oder andere von uns mit einer der oben angeführten Widrigkeiten zu kämpfen hat, aber daß alle zugleich über einen Menschen hereinbrechen, ist doch so ungewöhnlich, daß es die Sinnfrage einigermaßen rechtfertigt. So wendet sich Gopnik denn auch im Verlauf des Films an drei verschiedene Rabbis, die ihm allerdings keine zufriedenstellende Antwort auf seine Existenzfrage zu geben vermögen. Der Film lebt zu einem guten Teil von präzise geschliffenen Dialogen - "The rabbi is busy." ; "He didn't look busy." ; "He's thinking." ist noch eines der einfachsten Beispiele. Zudem erschaffen die Coens ein Pandämonium skurriler Charaktere, die - jeder auf seine eigene Weise - die Hölle für Gopnik heraufbeschwören. Am besten gefällt mir hier Sy Ableman, der Larry zwar die Frau ausspannt, dann aber noch die Chuzpe besitzt, ihn als bester Freund trösten zu wollen. Seine zwanghaften melodramatischen Umarmungen und die verständnis- und salbungsvollen Worte, die er dabei auf Larry herabprasseln läßt, symbolisieren auf treffliche Art und Weise die Unbarmherzigkeit, mit der er Gopnik manipuliert und beherrscht. Dann gibt es Larrys Vorgesetzten an der Universität, ein Mitglied des Ausschusses, der über Larrys Festanstellung zu befinden hat, der sich stets wie ein verlegener Schuljunge vor der Bürotür des Mathematikprofessors herumdrückt und dessen stammelnde Beteuerungen, alles sei in Ordnung, Larry möge sich doch bitte keine Sorgen machen, alles andere als beruhigend wirken. Vortrefflich sind auch der koreanische Student und sein Vater gelungen, die Larry mit einer Mischung aus Überredungen und Drohungen arg zusetzen, er möge die entscheidende Abschlußnote doch nochmals überdenken, und deren paradoxe Argumentation zum Gegenstand eines Logikseminars erhoben werden könnten. Des weiteren wirkt der Film durch Dinge, die er gerade nicht zeigt, wie etwa Larrys Sturz vom Dach bei dem Versuch, die sexy Nachbarin zu bespannen - wie in biblischen Zeiten David es wohl bei Bathseba tat -, oder die widerliche Nackenzyste von Larrys Bruder Arthur, die den Patienten zwingt, lange Zeit im Bad zu verbringen, die wir aber nie zu Gesicht bekommen. Tja, und all das, was wir nicht sehen, befeuert natürlich unsere schlimmsten Phantasien. Seine größte Attraktivität erhält der Film meiner Meinung nach indes durch den feinen jüdischen Humor, der auch zu Selbstironie und Augenzwinkern fähig ist und der meisterhaft von den Coens umgesetzt wurde - etwa in der gänzlich in Jiddisch gehaltenen Vignette um den Dibbuk (oder ist er doch keiner?) am Anfang des Filmes oder in der geschliffenen Parabel von den "Zähnen des Goi". Bemerkenswerterweise scheint gerade in dieser scheinbar völlig willkürlich von dem wortgewandten Rabbi Nachtner (George Wyner) aufgegriffenen Geschichte - für deren kreative Abstrusität allein man schon vor den Coens den Hut ziehen möchte - die Hauptbotschaft des Filmes zu liegen, denn bei all ihrer mystischen Spektakularität, die ein gefundenes Fressen für sinngierige Obskurantisten zu sein scheint, heißt es am Ende schlicht: "For a while he checked every patient's teeth for new messages. He didn't find any. In time, he found he'd stopped checking. He returned to life. These questions that are bothering you, Larry - maybe they are like a toothache. We feel them for a while, then they go away." Das klingt natürlich ungeheuer grausam: Ein Mensch, schlimmstenfalls wir selbst, leidet, doch es gibt einfach keine Erklärung dafür, warum das so ist. Wenn unser Glaube stark genug ist, dann kann er uns natürlich die Hoffnung einflößen, unser Leid sei nicht sinnlos, sondern diene einem höheren Zweck - insofern befriedigt Religiosität, allen Demutsbekundungen zum Trotze, menschliche Eitelkeit -, aber er kann uns auch noch zusätzlich quälen, wenn wir uns mit allgemeinen Antworten nicht zufrieden geben. Viele Filme der Coens zeigen uns übrigens Menschen, die es nach einer sinnvollen Erklärung für das sie bedrückende Ungemach verlangt - Osborne Cox aus "Burn After Reading" (2008) treibt die Suche schließlich in den Amoklauf, und auch Walter Sobchak redet sich gern ein, mit den Greueln, die er als junger Mann in Vietnam gesehen hat, wenigstens die Werte der amerikanischen Verfassung gesichert zu haben, die er doch überall mit Füßen getreten sieht. Die meisten dieser Menschen sind kreuzunglücklich, und nur wenige - die, wie der Dude, nicht so genau nachdenken - kommen schließlich zu einer befriedigenden Antwort wie: "Ich könnte hier genausogut sitzen und hätte nur einen Pinkelfleck auf meinem Teppich." Von gesundem Zynismus getragene Gelassenheit und Bescheidenheit könnte hier den richtigen Weg weisen, denn die wahre Weisheit scheint auch nicht mehr zu sein als die Ermahnung "Be a good boy" und zudem nur dem zuteil zu werden, der sie gar nicht gesucht - und damit auch nicht verdient (?) - hat. Was den Film neben dieser Botschaft für mich zu etwas Besonderem macht, ist die Tatsache, daß er zeigt, wie groß die Bereitschaft zu gelassener Selbstironie im Judentum ist. Immerhin durchläuft Gopniks Sohn seine Bar Mitzwa im Zustande völliger Bekifftheit, und viele der Darsteller in der betreffenden Szene waren jüdische Synagogengänger und religiöse Würdenträger, die das Skript kannten. Es fällt mir sehr schwer mir vorzustellen, daß die beiden anderen großen monotheistischen Religionen Ähnliches für ihre Kulte mitgetragen hätten. Somit gerät dieses Meisterwerk auch zu einer charmanten Liebeserklärung an das Judentum.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Warum haben Sie mir die Geschichte überhaupt erzählt?", 22. Januar 2011
Larry Gopnik, ein Universitätsdozent im Mitleren Westen der USA, circa 1965, ist ein ernsthafter Mann. Er hat eine Frau und Kinder, geht regelmäßig in die Synagoge, und ist generell aufrichtig und pflichtbewusst. Dennoch bröckelt ihm eines Tages der Boden unter den Füßen weg: Seine Frau will urplötzlich die Scheidung und eröffnet ihm, dass sie sich mit dem onkelhaften Schmierlappen Sy Ableman eingelassen hat. Die Einstellungskommission an seiner Universität, die seine Festanstellung erwägt, erhält anonyme Briefe, die ihm moralisches Fehlverhalten vorwerfen. Seine Kinder sind ebenso entfremdet wie seine Frau. Larry Gopnik ist ein ernsthafter Mann: er lässt all das über sich ergehen, widersetzt sich nicht, als er aus seinem Haus aus- und in ein Motel einziehen soll. Aber trotzdem versteht er eins nicht: Warum das Ganze? Warum bricht all das, was er bislang für selbstverständlich und sicher gehalten hatte, plötzlich weg? Er beschließt, bei den Rabbis seiner Gemeinde Beistand zu suchen. Rabbi Nachtner erzählt ihm eine interessante Geschichte: ein Zahnarzt aus seiner Gemeinde, Dr. Sussman, fand einst zu seinem Erstaunen auf einem Gipsabdruck eines seiner Patienten, eines "Goi" (Nichtjuden), hebräische Zeichen eingeritzt: "Hilf mir". Er ruft den Patienten noch einmal her, um sich Gewissheit zu verschaffen. Er beginnt, all die anderen Gebisse nach Zeichen zu untersuchen: nichts. Auch sein eigenes und das seiner Frau untersucht er. Er wird besessen von diesen Zeichen. Eines Tages erscheint er bei Nachtner, um ihn über die Zeichen zu befragen. Hier endet die Geschichte. Gopnik ist fassungslos. Was wollte Gott denn damit sagen? "Wissen wir nicht", sagt der lächelnde Rabbi. "Aber das hört sich an, als würden Sie gar nichts wissen! Warum haben Sie mir dann die Geschichte überhaupt erzählt?" Ja, warum? Das ist die Frage, die sich durch den ganzen Film zieht. Dinge passieren, aber ohne erkennbaren Grund. Sie passieren sogar scheinbar, ohne dass jemand überhaupt aktiv handelt. Während Larry an der Uni die Unschärferelation lehrt, will er sich mit dem Chaos als regierendes Prinzip im eigenen Leben nicht zufrieden geben. Das ist das zentrale Thema des Films: die sinnlose Suche nach einem Sinn, verkörpert durch den Glauben an Gott. Und weil es keinen Sinn gibt, ist die Dramaturgie des Films höchst unüblich. Es gibt keinen klassischen Spannungsbogen mit Aufbau, Klimax und sauberem Denouement. Die Bösen bleiben ungestraft, die Guten nicht ungescholten. Die Dinge passieren einfach, einfach so. Frustrierend? Ja. Deshalb erscheint der Film beim ersten Sehen sehr langatmig. Aber spätestens nach dem unverfrorenen Ende, das einem als Zuschauer die Zornesröte ins Gesicht treibt, geht einem der Film nicht mehr aus dem Kopf. Man möchte ihn *wieder und wieder* sehen, um doch endlich einen Ansatz, ein gemeinsames Thema zu finden, das den Film erklären möge. Der Rabbi sagt: "Gott ist uns keine Rechenschaft schuldig. Die Dinge passieren einfach." Sy sagt: "Ich habe deine Frau gefckt. Ich habe sie *ernsthaft* gefckt. Das ist es, was geschieht, Larry." Larry selbst sagt, zu einem seiner Studenten: "Handlungen haben Konsequenzen, immer. Nicht nur physikalische, auch moralische." Und dass die ausbleiben, ist es ja, was ihn so verwirrt. Es gibt hier keine actio und reactio. Alle Handlungen geschehen im völligen Vakuum. Kein Dominostein steht nah genug am anderen, um ihn umzuwerfen -- und doch werden sie alle umfallen. Dieser Film ist ein Film über das Interpretieren selbst. Kein Wunder, dass er einen nicht mehr loslässt. Dabei ertappt man sich selber: Man sucht so hartnäckig nach einem Sinn, dass man selbst zum Teil des Films wird. Das ist Metanarration pur. Und eins sei gesagt: verlockende, wenn auch erwartungsgemäß widersprüchliche Interpretationsansätze bietet der Film mehr als genug in jeder beliebigen Szene. "A serious man" ist sicherlich der mit Abstand reifeste Film der Coen-Brüder, die ihr Handwerk wie gewohnt perfekt beherrschen. Es ist ein unbedingt sehenswerter moderner Klassiker.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das ist nicht nichts, das ist etwas!, 12. Juli 2010
Vorsicht Spoiler! Der Film "A serious man" ist das neuste Werk der beiden Coen-Brüder. Es geht kurz gesagt um Larry Gobnik, der versucht ein ernsthafter und guter Mensch zu sein. Allerdings wird er für seine Bemühungen nicht belohnt, sondern scheint vom Pech verfolgt zu sein und sein Leben gerät immer mehr aus den Fugen. Seine Frau will sich von ihm scheiden lassen, sein Sohn ist ein Kiffer, seine Tochter will eine Nasen-OP und klaut ihm deshalb Geld aus der Tache, der Geliebte seiner Frau überzeugt ihn in ein Motel zu ziehen und sein Bruder hat wegen illigaler Kartenspiele Probleme mit der Polizei (und das ist nur die Spitze des Eisbergs). Der Film befasst sich unter anderem mit den Fragen wie man ein gutes Leben führen soll, warum guten Menschen trotzdem böse Dinge passieren und was im Leben eigentlich sicher ist. Im Laufe des Films verzwiefelt Larry immer mehr an diesen Fragen und sucht Rat bei drei verschiedenen Rabbis. Doch der Erste ist lediglich ein Juniorrabbi der scheinbar selbst mit einer Glaubenskrise zu kämpfen hat, der zweite erzählt Larry eine Geschichte ohne Pointe und der dritte ist schlicht und einfach zu beschäftigt mit Denken um Larry zu empfangen. Der Glaube hilft Larry hier also nicht weiter. So wie die Rabbis ist auch seine Familie ihm keine Hilfe, denn alle sind mit ihren eigenen kleinen Problemen beschäftigt und niemand interessiert sich für den anderen. Larry ist ein moderner Hiob, der von Gott auf die Probe gestellt wird. Er muss sich gegen Versuchungen erwehren und eine Menge einstecken, dabei gehen die Coens nicht gerade zimperlich mit ihrem Protagonisten um, was für einigige Unterhaltung sorgt. Auch der Tornado am Ende des Films ist eine Anspielung auf Hiob. Für mich bezieht es sich allerdings auch gleichzeitig auf Sodom und Gomorrha, die Städte, die wegen der Lasterhaftigkeit ihrer Bürger, von Gott zerstört werden. So passiert es womöglich auch mit diesem Vorort, der voll ist von großen und kleinen Sündern. Die Coen-Brüder zeigen sich hier mal wieder als Meister der Anspielungen und Übertragungen, ähnlich wie bei "Oh, brother where art thou". Den Coens gelingt eine sehr detailierte Charakterzeichnung der Figur Larry Gobnik und als Zuschauer hat man großes Mitleid mit ihm, der all das eigentlich nicht verdient hat. Doch trotz des Mitgefühls ist es doch auch amüsant zu sehen wie Larry in verschiedenen Diskussionen als einziger logische Argumente bringt, aber am Ende trotzdem immer nachgeben muss. Szenen wie die in der Sy Ableman, der Geliebte von Larrys Frau, Larry ganz fest umarmt und ihn fragt ob alles ok sei sind einfach schön anzusehen. Für solch aberwitzige Situationen muss man die Coen-Brüder einfach lieben und solche gibt es in diesem Film noch einige. Wir befinden uns in einer Welt die kopfüber zu stehen scheint aber eigentlich nur die Realität wiederspiegelt. Der mit den besseren Argumenten gewinnt nicht, der der Rat sucht bekommt keinen, dafür aber der undankbare Sohn usw. und man kann die pure Ironie darin förmlich schmecken. Die auf den ersten Blick oft unscheinbaren Dialoge sprühen vor schwarzem, unterschwelligem Humor. Nicht um sonst war dieser Film auch als bestes Skript für den Oscar nominiert. Allerdings, und das finde ich sehr schade, bleiben einige der übrigen Charaktere für mich (aber das ist natürlich rein subjektiv) noch zu blass. Anders als bei einigen anderen ihrer Werke haben nicht alle Nebencharaktäre die Teife, die ich mir wünschen würde. Arthur und Sy Ableman allerdings, sind beispielsweise sehr gut gelungen. Ich persönlich fand, das der Film zudem ein- oder zweimal Längen aufgewiesen hat, aber das lässt sich verkraften. Die Kamaraeinsellungen sind großartig, wie z.B. Larry ganz klein vor einer riesigen, mit mathematischen Formeln voll geschriebenen Tafel, die dem Zuschauer zu verstehen gibt, dass Larry nur ein geringes Selbstwertgefühl hat und sich in die Welt der Mathematik und Physik flüchtet, in der er sich sicher fühlt, da dort alles logisch und rational ist. So ist " A serious man" meiner Meinung nach zwar nicht so genial wie " The big Lebowski", der ein Meisterwerk und mein absoluter Liebligsfilm ist aber trotzdem gelungen. Das "Problem" ist einfach, dass man diesen Film ohne eine gewisse Kenntnis des Alten Testaments nicht vollkommen erfassen kann ( ich habe wahrscheinlich nur einen Bruchteil der Anspielungen verstanden), vor allem wenn man dann auch noch ein Goi ist. Aber auch so ist es der Film trotzdem Wert gesehen zu werden, vor allem von Coen-Fans. Man sollte diesen Film, wie eigentlich jeden Coen-Film, mindestens zweimal sehen, auch wenn er einem beim ersten mal nicht gefällt, denn jedes Mal fällt einem was neues auf. Und die simple Antwort auf die Frage was man tun soll wenn alles den Bach runter geht, und die sich auch Larry stellt, liegt in dem Song "Somebody to love", denn "when the truth is found to be lies and the joy within you dies (...) you better find somebody to love!" Aber am Ende, und da kann auch die Physik nicht wiederprechen, ist und bleibt trotzdem alles unsicher. Ach ja, unbedigt die Credits gucken, da wird es dann noch mal lustig!
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