Obwohl der Titel so einiges verspricht, enttäuscht der Band. Keine einzige Abbildung, keine Quellenangabe, keine Literaturangabe, außer der, aus der die einzelnen Beiträge entnommen wurden. Der Band wirkt zwar konzipiert, aber leider überzeugt das Konzept - auch mit der Portion Wissenschaftlichkeit - nicht. Auch der Umfang läßt zu wünschen übrig. Man hätte bei diesem Thema deutlich mehr machen können und mit dieser Top-Besetzung machen müssen! "Serienmörder in Deutschland" kommt noch nicht einmal auf 200 Seiten, wobei die Dicke eines Buches nicht immer mit der Qualität konform geht. Zwar hat der Verlag versucht mit seinen Top-Autoren zu punkten, aber diese bunt zusammengewürfelte, hilfsmäßige "The Best-Ausgabe" kann einfach nicht überzeugen.
Hans Pfeiffer, Kathrin Kompisch, Stephan Harbort, Ingo Wirth, Gunther Geserick etc. stehen ansonsten für sehr gute, spannend geschriebene Sachbücher. Dieser "Mix" kann allerdings nicht überzeugen. Ein schwacher "Sampler" hätte man früher gesagt.
Fazit: Zwei Punkte gebe ich für den Preis und einen Punkt für einen Fall, den ich noch nicht kannte.