Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit Serial Mom gelingt Regisseur John Waters eine bösartige, lustige und scheußlich-schöne Komödie mit Kathleen Turner in der Titelrolle als Prototyp der amerikanischen Vorstadtbewohnerin: Eine Frau, die von ihrem vorstädtisch pedantischem Perfektionismus so besessen ist, dass sie beispielsweise einen Nachbarn tötet, nur weil dieser seinen recyclefähigen Müll nicht trennt. Ihr Ehemann (Sam Waterston) und die zwei Kinder (Matthew Lillard und Ricki Lake) haben nicht die geringste Ahnung, dass es die eigene blitzsaubere Ehefrau und Mutter ist, die als Killerin in der Nachbarschaft frei herum läuft und neben anderen auch den Jungen umbrachte, der ihre Tochter abserviert hat. Die Gerichtsszene am Schluss der Geschichte, in der Turner zur Promi-Angeklagten wird (lange vor O.J. Simpson), ist ein regelrechter Tumult und überrascht das Publikum mit einem grandiosen Cameo-Auftritt von Patty Hearst.
Auch wenn der Film nicht für empfindliche und allzu zimperliche Zuschauer geeignet ist, kommen Waters-Fans voll auf ihre Kosten. --Marshall Fine
Video Jakob Kurzinhalt
Beverly Sutphin hat in ihrem Leben eine wunderbare Harmonie gefunden. Sie schafft es, daß alles wie eine geölte Maschine läuft: Sie ist glücklich mit ihrem Mann, hat immer ein offenes Ohr für ihre Teenager- Kinder und hat für jeden Mitmenschen die richtige Antwort parat. Doch wehe, irgend jemand versucht, den trauten Familienfrieden zu stören. Der kleinste Anlaß stürtzt sie sofort in eine mörderische Wut. Egal ob Lehrer oder Nachbarin: Mama greift zu Schere, Schürhaken und Fleischermesser...
VideoMarkt
Beverly Sutphin, liebende Ehefrau des Vorstadtzahnarztes Eugene nimmt ihren Mutterinstinkt manchmal etwas zu genau. Den Mathelehrer ihres Sohnes Chip überfährt sie, als dieser eine Therapie für den Splatterfilmfan vorschlägt. Dem untreuen Freund ihrer Tochter Misty rammt sie ein Feuereisen in den Bauch. Auch nörgelnde Nachbarn traktiert sie mit Scheren, Lammkeulen und Klimaanlagen. Schließlich wird die Serial Mom gefaßt und vor Gericht gestellt, kann jedoch in glorioser Selbst-Verteidigung einen Freispruch erwirken.
Video.de
Mit seiner haarsträubend komischen Satire voller treffsicherer Seitenhiebe auf Familien-, Serienkiller- und Medienwahn der Amerikaner liefert Trash-König John Waters ("Cry Baby") eine Komödie mit langfristigem Kultpotential. Sämtliche Beteiligten hatten offensichtlich einen Mordsspaß (sic!) an den Dreharbeiten. Vor allem Kathleen Turner ("Der Rosenkrieg") gibt als naiv-dämonische Killermutter eine der besten Vorstellungen ihrer Karriere. Ein Volltreffer für Freunde schräger Unterhaltung abseits vom Hoollywood- Mainstream.
Blickpunkt: Film
Beverly Sutpin ermordet aus Mutterinstinkt jeden, der ihren Kindern Schaden zufügen will. Als sie dafür schließlich vor Gericht gestellt wird, kann sie in glorioser Selbstverteidigung einen Freispruch erwirken. Haarsträubend komische Komödie vom Meister des guten Geschmacks.
Blickpunkt Film Kurzinfo
Beverly Sutphin ist die perfekte Hausfrau und Familienmutter. Doch eines Tages läuft sie Amok und tötet sechs Menschen. Sie wird verhaftet und vor Gericht gestellt. Dort wartet allerdings nicht die Todesstrafe auf sie. Dank der extensiven Fernsehberichterstattung geht sie als post-feministische Heldin aus dem Sensationsprozeß hervor. Nach zwei eher zahmen Ausflügen in den Bereich der Teenager-Komödie mit 'Hairspray' und 'Cry-Baby' kehrt der selbsternannte King of Trash John Waters zurück in heimisches Terrain: Mit bissigem Humor und betont geschmacklosen Gags entlarvt er die all-amerikanische Familienidylle elegant als Witz.
Kurzbeschreibung
Fsk16