Aus der Amazon.de-Redaktion
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Moviemans Kommentar zur DVD: Selbst an den noch guten Kontrastwerten lässt sich nicht viel meckern und der Rest besteht sowieso. Auch akustisch kann man einfach kaum etwas bemängeln, außer empfehlen, sich das etwas stärkere Original anzuschauen. Die Extras sind sehr informativ und umfangreich. Und dabei kommt mit den verpatzten Szenen auch der Spaß nicht zu kurz.
Bild: Wenn auch hin und wieder leichte Artefakte wie Flimmern auf perforierten Stahlwänden (links, 00:05:19) auftreten, so bietet sich doch ein im Detail sehr klares Bild. Die Schärfewerte liegen hoch, wenn auch ab und zu ein wenig mehr Tiefenschärfe vorhanden sein könnte (Security hinten, 00:07:29). Die Farben wurden bewusst kühl gehalten. In Außenszenen aber bietet sich die gesamte Palette der Natur, von warmen über strahlende bis hin zu pastellfarbenen Farbstimmungen. Die visuellen Effekte bleiben frei von Fehlern und bieten atemberaubende Klarheit. Dabei könnten sich insgesamt aber die Kontraste etwas vielfältiger aufgelöst zeigen (Personen im Gang, 00:29:48), auch wenn Überbelichtungen (Zeltdach, 00:57:25) meist bewusst angelegter Natur sind.
Ton: Akustisch ist das Original ein wenig kräftiger und durch die Originalstimmen mit mehr Lebendigkeit ausgestattet. Effekte durchsetzen aber auch in der deutschen Version eindrucksvoll den Raum. Der Subwoofer dröhnt bemerkenswert sonor (Raumschiff, 00:01:06) und lässt Tassen im Regal erzittern. Insgesamt können in dieser Hinsicht beide Tonspuren mehr als überzeugen. Dynamiken ziehen vital durch alle Boxen und hinterlassen das Gefühl, als würde der Zuschauer selbst mitfliegen. Praktisch zu keinem Zeitpunkt fehlen interessante Details in der Kulisse oder berauschende Effekte (Türöffnung, 00:04:17). Alle Kanäle könnten sich kaum besser ausgefüllt sehen.
Extras: Das untertitelte Bonusmaterial widmet sich ganz der Geschichte der Serie und ihrer Wiederauferstehung als Filmproduktion. Die Bandbreite der Extras ist dabei sehr groß: Die unveröffentlichten Szenen (14:40 Min.) sind mit oder ohne Kommentar anwählbar, der sehr lohnenswert ist, da Regisseur Joss Whedon hier begründet, warum welche Szene nicht übernommen werden konnte. Insgesamt abspielbar oder einzeln anwählbar sind 1. Kaylee und Sheyda erweiterte Fassung, 2. Inara und Sheyda, 3. Operative spürt mal auf, 4. Die erweiterte Eröffnung mit River und Simon/Haven, 5. Flucht aus dem Trainingshaus der Gesellschafterinnen, 6. Mals und Inaras Shuttle-Jagd, 7. Mals und Inaras stiller Moment, 8. Mal und Operative Coda erweiterte Fassung. Die verpatzten Szenen (6:05 Min.) zeigen witzige Details davon, was mit den futuristischen Requisiten alles schief gehen kann. "Geschichte der Zukunft: Die Geschichte der Erde von einst" (4:33 Min.) zeigt Kommentare und Ausschnitte. Außerdem berichtet Regisseur und Autor Joss Whedon über die Zukunft, in der seine Story spielt. "Was ist drin in einer Firefly" (6:34 Min.) widmet sich der Hoovercraft-Verfolgungsszene und den damit verbundenen visuellen Effekten. In "In Firefly gehen die Lichter wieder an" (9:40 Min.) berichten die Mitwirkenden darüber, wie sie mit der Absetzung der Serie fertig wurden und was unternommen wurde, um den Film zu drehen. Die "Einführung durch Joss Whedon" (3:55 Min.) gibt dem Regisseur und Autor das Wort. Whedon erklärt, wie die Serie zum Film wurde und dankt seinen Fans. In "Die Reise eines Filmemachers" (19:56 Min.) berichten Mitwirkende vom Dreh über ihre Beziehungen zu Serie und Film. Hierbei geben sich viele witzige Details zu den Dreharbeiten. Nicht zuletzt ist der Filmkommentar mit Joss Whedon unbedingt empfehlenswert. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Nach 11 von 14 produzierten Episoden kam das frühe Aus für die TV-Serie 'Firefly', mit der Mastermind Joss Whedon an die Erfolge seiner Hits 'Buffy' und 'Angel' anknüpfen wollte. Nach Protesten einer durch die DVD-Veröffentlichung potenzierten Fanbasis entwickelte Whedon, der schon seiner Vampirjägerin trotz Kino-Absturz in den Höllenschlund noch ein langes TV-Leben bescherte, seinen revolutionären Plan B: die Mutation des TV-Flops zu einem Filmhit. Auch wenn das Budget in seinem Kinoregiedebüt ein Trickfeuerwerk nicht zuließ, das Etikett spezial nicht für jeden Effekt in Anspruch genommen werden kann, stimmt die Balance zwischen Dramatik und Komik, glänzt Whedons Skript mit Schlagfertigkeit, Selbstironie und einigen interessanten Charakteren. Der Protagonist (Nathan Fillion) ist Captain der 'Serenity', ein relaxter Han-Solo-Klon mit dehnbarer Moral, der einen Vorteil rücksichtslos ausnutzt, auch wenn dabei ein unbewaffneter Gegner eine Kugel kassiert. Sein Antagonist ist ein namenlos bleibender Killer mit idealistischen, mitunter auch sadistischen Anflügen, der sich selbst als übel, sein Ziel aber als wertvoll erkennt. Im Auftrag einer diffus bleibenden Planetenallianz, die mit Gewalt das Sonnensystem, die neue Zuflucht der Menschheit, geeint hat, soll er die geflohene Telepathin River aufspüren, die die dunklesten Geheimnisse der Allianz kennt, ohne sich dessen bewusst zu sein. Nach der Einführung in diese Vorgeschichte, die vom Zuschauer mit überraschenden Twists mehrfache Realitätsüberprüfung erfordert, stellt der Film die aus drei Männern und zwei Frauen bestehende Besatzung der 'Serenity' vor, die mit kleinen Raubzügen die Dominanz der Allianz immer wieder in Frage stellt. Mit an Bord ist auch die flüchtige Datenträgerin River, die sich bei einem Zwischenstopp als konditionierte Kampfmaschine entpuppt, deren Attackemodus durch Codes aktiviert und deaktiviert werden kann. Rivers Hinweis auf einen Planeten, dessen untergegangene Zivilisation auch die Geburt der kannibalistischen Aggressoren des Sonnensystems (Reavers) erklären könnte, gibt das Ziel für die 'Serenity' vor. Bis das wahre Gesicht der Allianz enthüllt wird, die sich als Ordnungshüter darstellt, gibt es Schlägereien in intergalaktischen Etablissements, Verfolgungsjagden und Belagerungskämpfe mit den Reavers (Varianten der Reaper aus 'Blade 2'), die im Bild auf Kurzauftritte reduziert sind, sowie einen unerbittlichen Showdown zwischen dem Captain und dem Killer. In der Darstellung dieser vielschichtigen Figur liefert Chiwetel Ejiofor neben Newcomerin Summer Glau (als River) die Glanzvorstellung des Films, der einem polierten Look ansonsten schon budgetbedingt aus dem Weg geht, ohne dabei auch den Unterhaltungswert wesentlich zu beschränken. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Der abgehalfterte Kriegsveteran Kapitän Malcolm Reynolds (Nathan Fillion) schlägt sich mit kleinen Gaunereien und Frachtaufträgen auf dem Raumschiff Serenity durchs Universum. Mit an Bord: seine Crew aus streitbaren, aufsässigen, doch bis in den Tod loyalen Gefährten.
Als Malcolm zwei Passagiere aufnimmt, einen jungen Doktor und dessen labile und telepathisch veranlagte Schwester, wird der Jäger zum Gejagten. Denn das Pärchen flüchtet vor der unbarmherzigen Koalition des Universums, die vor nichts zurückschreckt, um das Mädchen zurückzubekommen.
Gejagt von schier übermächtigen Feinden, wird der Crew fatalerweise klar, dass die größte Gefahr an Bord der Serenity