Ich hatte mir Seramis gekauft, weil die Erde unserer Grünpflanzen Schimmel hatte und auch die Blätter hängen ließ. Vorab: Seramis ist kein Wundermittel, aber in der Tat haben sich die Pflanzen wieder erholt. Vorteil ist, dass man die Pflanzen nicht zu wenig oder zu viel Wasser geben kann. Einmal gut gegossen, speichert Seramis das Wasser und lässt mit dem Granulat viel Platz für das optimale Wachstum im Topf - nämlich für die Wurzeln. Optisch sieht Seramis im Topf auch gut aus.
Der Hersteller empfiehlt gern auch den "Gießwasseranzeiger". Nun ja, laut Herstellerangaben auf der Homepage ist dieser nicht von Dauer, da er verschleißen kann. Dieser macht aber in jedem Fall bei empfindlichen Pflanzen oder teuren Blütenpflanzen Sinn, wo man die Wassermenge konsequent beachten muss. Aber muss ein Gießwasseranzeiger wirklich für jede Pflanze mit Seramis sein? Nein! Denn: Ganz kleinlaut empfiehlt Seramis auch ohne Messer eine einfache Prüfung: Ist das Granulat sehr hell und absolut trocken auf der Oberschicht, sollte wieder gegossen werden.
WICHTIG: Wer Seramis nutzt, nicht mehr so oft gießen. Wirklich warten bis das Granulat trocken ist.
DÜNGUNG TROTZ GRANULAT? Seramis hat auch Dünger, die für das Granulat geeignet sind. Bei uns hat dieser Dünger eine weiße Ablagerung bei einer (nicht bei allen) Pflanze verursacht. Keine Panik, teilte uns der Hersteller mit. Je nach Pflanzen sind das ungefährliche Salzablegerungen, die durch die Düngung von der Pflanze an die Oberfläche kommen können. Man soll das betroffene Granulat auf der Oberschicht einfach auswechseln. Haben wir gemacht - alles okay ;-). Merkt euch also diesen Tipp, solltet ihr beim Granulat auch Düngen.
Wir sind zufrieden - und die Pflanzen sind endlich wieder im grünen Bereich, wunderschön, ohne die Blätter hängenzulassen.