Ich habe mich schon monatelang auf dieses Buch gefreut, da mir auch die anderen Teile der Serie sehr gut gefallen haben. Dementsprechend schnell war ich auch wieder ein der Geschichte drin. Es war unheimlich schön, die ganzen vertrauten Figuren wiederzutreffen, die von Angie Sage selbst auch unheimlich gut zu Beginn jedes Kapitels illustriert werden, das macht das Lesen dieser Bücher noch schöner.
Die Sprache dieses Buches ist sehr vielfältig und viele kleine liebevolle Beschreibungen bringen den Leser dazu, sich den jeweiligen Aktionsort sehr genau vorzustellen. Außerdem gibt es so viele kleine magische Eigenheiten, daß man als Leser immer wieder schmunzeln muß. Z.B. über die Türen, die sich aus Angst vor Marcia von selbst sehr schnell öffnen.
Die Geschichte läuft langsam an, steigert sich dann aber konstant zum Spannungshöhepunkt im letzten Drittel, in dem man das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen kann. Dabei wird die Geschichte aber nicht hektisch, sondern es ist alles noch genauso detailliert erzählt, wie am Anfang.
Die Figuren in diesem Buch sind alle absolut einzigartig. Wer erwähnt wird, wird auch ausführlich beschrieben und spielt in der Geschichte sicherlich seine (wenn auch noch so kleine) Hauptrolle. Besondern schön ist, daß die Autorin auch die Tiere nicht vergißt und einigen großen Platz in ihren Büchern einräumt. So treffen wir auch in diesem wieder auf Ullr, Maxie und Stanley. Was mir auch sehr gut gefällt, ist, daß man am Ende des Buches, bzw. eigentlich schon nach dem Ende der Erzählung, erfährt, was mit anderen Figuren, die früher im Buch ihre Rolle hatten, geschehen ist.
Das Buch lässt auch diesmal wieder einige Handlungsstränge für den nächsten Teil offen, läßt den Leser aber trotzdem absolut befriedigt zurück. So soll es sein!