Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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42 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Siebte Söhne, 15. September 2007
Der siebte Sohn eines siebten Sohnes hat ganz besondere magische Kräfte. Leider wird der siebte Sohn von Silas Heap, ebenfalls ein siebter Sohn schon am ersten Tag seines Lebens das Opfer von dunklen Mächten. Doch Silas findet am gleichen Tag auch ein kleines Mädchen im Schnee, Jenna, die Tochter der ermordeten Königin. Jenna wächst in einem kleinem Zimmer mit ihren Eltern und sechs Brüdern auf, bis ihr an ihrem zehnten Geburtstag ihre wahre Identität eröffnet wird. Kaum weiß sie wer sie ist müssen sie und ihre Familie auch vor den dunklen Zauberer DomDaniel fliehen, der der Königstochter und der gesamten Familie Heap nach den Leben trachtet.
Das Buch ist flüssig und flott geschrieben. Die Sätze sind recht kurz und auch für jüngere Kinder leicht verständlich. Die Geschichte ist auf einen durchgängig konstante Spannungslevel angesiedelt, sodass das Buch auch nicht langweilig wird. Erwachsene, die dieses Buch zu eigenem Vergnügen lesen möchten, sollten sich klar machen, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt. Die Geschichte ist kein Thriller und auch nicht so verzwickt wie die Geschichte um einen berühmten Zauberlehrling, jedoch angenehm und einfach zu lesen.
Ich kann dieses Buch guten Gewissens zum Abends vorlesen empfehlen und zum Selbstlesen für junge und ältere Leser
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75 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Warum Magyk fünf Sterne verdient..., 12. Dezember 2006
Mit "Magyk", dem ersten Band ihrer Trilogie um Septimus Heap, ist der englischen Autorin Angie Sage ein wortwörtlich zauberhaftes Debüt gelungen.
Zum Inhalt wurde in anderen Rezensionen ausführlich Stellung genommen, im Mittelpunkt steht meiner Ansicht nach das Findelkind Jenna, das mit Mitgliedern seiner Ziehfamilie und der Außergewöhnlichen Zauberin bei Nacht und Nebel vor hinterhältigen Meuchlern aus der Burg fliehen muss. Sie schleppen dabei eher versehentlich einen schüchternen Zehnjährigen mit, der dadurch unfreiwillig zu einem Desserteur der Jungenarmee wird und gar nicht davon begeistert ist, mitten in den Sümpfen in der Hütte einer Weissen Hexe zu landen.
Die Geschichte ist übrigens in sich abgeschlossen, aber ich denke, wer dem Zauber von Angie Sage erlegen ist, wird froh darüber sein zu hören, dass es noch zwei Fortsetzungen geben wird.
Aufgrund der Thematik - Zauberei - und dem Genre Jugendliteratur liegt ein Vergleich mit Harry Potter nahe; muss aber gar nicht sein. Vorweg: Septimus muss sich hinter Harry sicher nicht verstecken, ist aber - und das ist eigentlich ein Vorteil - anders!
Denn Zauberei ist nicht gleich Zauberei, und während die Harry Potter-Abenteuer in der heutigen Zeit in eine Art 'angepassten' England spielen, lebt die Zaubererfamilie Heap in einer völlig neu geschaffenen, mittelalterlichen Welt.
Außerdem ist Sages Stil etwas einfacher als der von Rowling und auf ein etwas jüngeres Publikum zugeschnitten als die späteren Potter-Bände.
Wie aber alle guten Kinder- und Jugendbücher können auch ältere Leser ihren Spaß damit haben.
"Magyk" verbreitet unglaublichen Charme. Die größte Stärke des Romans sind sicherlich die (teilweise arg skurrilen) Charaktere: die mächtigste Zauberin des Landes hat einen Lila-Tick und einen Faible für Python-Stiefel, die Weisse Hexe der Sümpfe kocht für ihr Leben gern, aber nicht unbedingt gut ... es gibt Botenratten, Panzerkäfer, einen schüchternen Kind-Soldaten, einen cleveren Hund, freundliche Geister, geschwätzige Wirtinnen, Waldhexen, Werwölfe, Wasserschlangen und und und...
Die Autorin taucht mit uns in eine Welt ein, die mich begeistert hat.
Außerdem gelingt es ihr geschickt, trotz ihres einfachen Sprachstils Stimmung zu erzeugen und sowohl Szenen zu erschaffen, über die Kinder begeistert sein werden (z.B. eine kuriose Rutschpartie) als auch Sequenzen, über die sich Erwachsene köstlich amüsieren können,
Sie nimmt sich Zeit, dem Leser kurze Einblicke in die Köpfe fast aller handelnden Figuren zu gewähren und betrachtet die Ereignisse mit einem leichten Sarkasmus, der vor allem ältere Leser zum Schmunzeln bringen wird.
Warum es statt wohlverdienter vier Sternen sogar fünf gibt:
Mit der Aufmachung des Buches hat sich der Hanser Verlag alle Mühe gegeben. Ein herzliches Dankeschön dafür! Gerade in der heutigen Zeit ist das leider selten geworden. Neben dem liebevoll gestalteten Einband (der sogar direkten Bezug zum Roman nimmt) ist das Buch mit zahlreichen schönen Skizzen und einer Karte ausgestattet und über die Papierqualität kann man auch nicht meckern.
Preis-Leistungsverhältnis ist also wirklich in Ordnung...
Rundum also im Gesamtpaket sehr empfehlenswert! Bitte mehr davon!
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58 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein kleines Meisterwerk, 20. Februar 2006
Anfangs hatte ich nicht sehr hohe Erwartungen, was das Buch betraf. Ich dachte mir, es handelte sich hier nur um eine weitere Potter-Kopie. Doch weit gefehlt. Zwar ist der Titel "Septimus Heap" eher irreführend, weil man von der Hauptfigur erst ab etwa der Hälfte des Buches erfährt, aber nach dieser Hälfte merkt man doch, dass man hier nur den ersten von drei Bänden in Händen hällt und es sicherlich noch einiges mehr über Septimus zu berichten gibt. Außerdem lässt sich die Autoren genügend Zeit auch alle anderen wichtigen Charactere, sowie einen in die doch eher komplexe Welt um die Familie Heap einzuführen. Sehr schön sind die inneren Gedanken, die jeder Charakter des Buches vor sich hindenkt. So erhält jeder eine für sich schrullige aber auch sehr ausgeprägte eigene Identität, die an vielen Stellen in ihrem Humor schon fast an Autoren wie Terry Prachett oder Douglas Adams erinnern. Vorallem sehr lustig sind die kurzen Gedankenergüsse des Hundes der Familie Heap oder aber auch der Ente, die eigentlich eine Katze ist, sich aber wegen Ihrer Wasserscheu in eine Ente verwandelte. In Allem kann man dieses Buch jedem Wärmstens empfehlen, der einen, mit einer gehörigen Portion Humor gesalzenen Fantasy-Stoff lesen will, aber auch allen, die sich gerne einfach einmal ein wenig amüsieren woillen. Auf jeden Fall steht dieses Buch keinem einzigen Harry Potter oder Eragon nach und kann sich auch durch seinen sehr liebevoll gestalteten Einband und die sehr gelungenen Illustrationen in jeder Heimbibliothek sehen lassen. Eine prima Geschenkidee für Jugendliche, Jung-Gebliebene, Träumer, Witzbolde aber auch "ernste" Leser. Kurzum muss man sagen, dass Mrs. Sage hier eigentlich ein kleines Meisterwerk gelungen ist.
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