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September Song
  
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September Song [Gebundene Ausgabe]

Klaus Modick
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 259 Seiten
  • Verlag: Büchergilde Gutenberg (2003)
  • ISBN-10: 3763253831
  • ISBN-13: 978-3763253838
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.391.495 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von abiszet
Format:Gebundene Ausgabe
Bereits nach wenigen Seiten hat der Modick-Kenner ein Aha-Erlebnis: Die Hauptfiguren Kurt und Trudi seines frühen Romans „Ins Blaue" feiern bei „September Song" ihr Comeback. Manche Details sind mit „Ins Blaue" identisch (u.a. schreibt der Ich-Erzähler einen Roman im Roman) und auch sonst zitiert sich Modick selbst und macht sich nebenbei über Bodo Kirchhoff lustig.

Trotzdem kommt „September Song" an frühere Highlights wie „Weg war weg", „Das Grau der Karolinen" und „Der Flügel" nicht heran. Vielleicht ein nicht ganz fairer Vergleich, denn auch für Nicht-Modick-Fans ist der Roman ein Vergnügen: Modick ist ein liebevoller Chronist des Alltags und ein intelligenter Erzähler mit viel Sprachwitz.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von xristoph
Format:Gebundene Ausgabe
September Song ist nicht das tiefschürfende Buch, das sich in den nächsten Jahrzehnten zu einem Klassiker der deutschsprachigen Literatur entwickeln wird. Da bin ich mir sicher.
Aber nicht jedes Buch, das man liest, muss ja auch daran gemessen werden. Und wenn man dann dieses Buch einfach nur um des Lesens willen liest, weil man unterhalten werden will und etwas erzählt bekommen möchte, der ist hier richtig.
Eine Inhaltsangabe spare ich mir an dieser Stelle, denn die kann man ja auch schon oben nachlesen.
Aber was mich an diesem Buch einfach gefreut hat: Es ist leicht, aber nicht abgedroschen. Und man kann bei diesem Buch auch wunderbar alleine lachen.
Zugegeben: Das Ende ist dann auch eher mittelmäßig einfallsreich und der gesamte Plot könnte auch für Verbotene Liebe benutzt werden, aber wirklich: man hat Spaß am Lesen dieses Buches.
Meine Empfehlung daher: Einfach mal ausprobieren!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ins Graue 17. September 2002
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
1985 veröffentlichte Klaus Modick seinen wunderbar luftig-leichten Sommerroman „Ins Blaue". Sein neuester, „September Song", hätte auch „Ins Graue" heißen können: Nicht nur, dass es sich um eine Art Fortsetzung von Ersterem handelt, auch ist die Hauptfigur beider Bücher exakt um diese 17 Jahre gealtert. Kurz vor seinem 50. Geburtstag beginnt Kurt Steenken plötzlich an der Ernte seines bisherigen Lebens, verkörpert in seiner Tochter Marie, zu zweifeln: Ist sie überhaupt meine Tochter? Diese Frage ist quasi die Steigerung einer vorhergehenden, ebenso plötzlich sich aufdrängenden Frage: Habe ich womöglich (als Resultat eines Seitensprungs vor 17 Jahren) einen unbekannten Sohn? Und als Kurt in seinem September-Blues beinah panisch einen ungeheuren dramatischen Überbau entwickelt, der in der fixen Idee gipfelt, einen womöglich drohenden Inzest verhindern zu müssen, heißt es sozusagen Pappa ante portas oedipi!
„Was ich besitze, seh' ich wie im Weiten/Und was verschwand, wird mir zu Wirklichkeiten." Diese Goethe-Zeilen beschreiben leitmotivisch Kurts Sehnsucht nach sich selbst zu einer Zeit, in der er jünger und alles offen war. Also nach der Zeit des Säens. Ja, er „verrät" die Erntezeit an die Zeit des Säens. Versteht sich aber von selbst, dass ein Autor wie Klaus Modick es versteht, die melancholische Tiefenpsychologie ebenso ironisch-locker zu verpacken wie seinerzeit in „Ins Blaue". Rundum amüsante Lektüre also. Unter anderem, weil auch im „September Song" der Rotwein schlonzende Tunichtgut, legere Lebemann und gebildete Causeur Fred Steinmann, genannt Feuerstein, wieder eine tragen-de Rolle spielt.
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