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Senyoria: Roman
 
 
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Senyoria: Roman [Gebundene Ausgabe]

Jaume Cabré , Kirsten Brandt
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 443 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (17. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518421026
  • ISBN-13: 978-3518421024
  • Originaltitel: Senyoria, 1991
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 251.441 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Jaume Cabré
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

„Senyoria“: Euer Gnaden. So lautet der korrekte Titel von Don Rafel Massó i Pujades, dem Präsidenten des Königlichen Gerichtshofes im feierlich erstrahlenden Barcelona des Jahres 1799. Don Rafel ist auf dem Höhepunkt seiner Macht angekommen, und in dieser Höhe würde er gern bis ans Ende seiner Tage verharren. Aber es gibt Neider und Intriganten, die den Richter vom Thron zu stoßen suchen. Und tatsächlich hat Don Rafel ja auch noch ein dunkles Geheimnis, das niemals ans Licht kommen darf.

Eng wird es für Don Rafel, als der Dichter Andreu Perramon verhaftet wird, weil dieser eine französische Sängerin ermordet haben soll. Perramon ist im Besitz von Dokumenten, die Don Rafel Massó i Pujades gefährlich werden könnten, und deshalb beschließt der Gerichtspräsident, dem Dichter möglichst schnell den Prozess machen zu lassen. Dabei wird er scheinbar von einem seiner größten Widersacher, dem Polizeichef Jerónimo Manuel Cascal de los Rosales, unterstützt. Aber der Fall Perramon birgt Gefahren, mit denen Don Rafel nicht gerechnet hätte...

Mit Die Stimmen des Flusses hatte der 62-jährige katalanische Autor Jaume Cabré 2007 einen vielfach beachteten und vom Publikum wie von der Kritik gleichermaßen hoch gelobten Roman vorgelegt, der durch seine Vielschichtigkeit und atmosphärische Dichte begeistere. Mit Senyoria ist ihm ein noch größeres Meisterstück gelungen, in dem sich alles um Macht, Korruption, Schuld und Feigheit dreht. Ausgezeichnet wurde das Buch nach seinem Erscheinen mit zahlreichen Preisen, darunter mit dem spanischen Kritikerpreis und dem französischen Prix Méditerranée. Leser hierzulande können sich zudem auch an der Leistung Kirsten Brandts erfreuen, die den Roman kongenial aus dem Katalanischen ins Deutsche übertragen hat. So kann man in der Übersetzung nachvollziehen, was Cabré doch für ein begnadeter Erzähler ist. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Der Katalane Jaume Cabré, ein routinierter Romanautor und erprobter Verfasser von Drehbüchern für TV-Serien, zaubert, als Meister der Montagetechnik, ... ein heiteres, sprachlich elegant ausgeführtes Sittengemälde, das die Übersetzerin Kirsten Brandt - gefördert vom katalanischen Kulturinstitut Ramon Llull - in ein gelungen leichtes Deutsch zu übertragen weiß.«

(Gerhard Drekonja-Kornat Die Presse )

»Senyoria spielt zwar vor 300 Jahren, doch das - hervorragend von Kirsten Brandt übersetzte - Buch ist alles andere als ein ›historischer‹ Roman. Nicht nur die Sprache, die Cabré verwendet, mutet in vielem modern an. Die Assoziationen an heutige Personen oder Zustände muss man als Leser nicht erst lange bemühen, sie sind sinnfällig genug. Auch das zeichnet das Können dieses Schriftstellers aus: Er erzählt zeitlose Geschichten, die grundlegende Konflikte und Zustände beschreiben. Und vor allem eines fehlt nicht - Cabrés hintersinniger Humor, der die Protagonisten nicht zu Karikaturen verkommen lässt, sondern diese fernen und darum so nahen Personen trotz aller Antipathie zu dem macht, was sie sind: Menschen.«

(Nicole Rodriguez hr-online.de )

»Ein komödiantisches Sittenbild, prall, lebendig und fesselnd.«

(Chemnitzer Morgenpost )

»Cabré hat seine Posse spannend, ironisch und lustvoll inszeniert, auf mehreren Ebenen, mit gleich drei Morden, mit derben Intrigen und reichlich Sinnlichkeit: Die Komparsen, dekadente Aristokraten, gehen auf in einem frivolen Reigen der Promiskuität. Hinter allem glänzt die Kulisse, Barcelona, eine Stadt, die nach Dauerregen metaphorisch im Schlamm versinkt.«

(Uwe Stolzmann Deutschlandradio Kultur )

»Hier passt alles zusammen: die historische Atmosphäre, die zeitlose Geschichte, die grandiosen Figurenporträts - ein spannendes Lesevergnügen.«

(Kirsten Brandt Literaturkurier )

»Cabré situiert seine Geschichte eines Scheiterns im Jahr 1799. Er erzählt sie flott und zeitgemäss, verknüpft Schicksale, kontrastiert Milieus, löst Rätsel – nicht alle –, lockt uns mit sprachlicher Schönheit in eine Welt, die wir bald wegen des menschlichen Gerangels und der schicksalhaften Wendungen als zeitlos erkennen. Spannung baut er auf mit einem schnell geschnittenen Szenenreigen, Nähe schafft er durch sinnlich geschilderte Alltagsszenen, Tiefe bekommt das Buch durch auktoriale Gedanken, die Jaume Cabré dem Richter zuschreibt. ... Jaume Cabrés Erzähltechnik folgt dem Gewinde einer Schraube: Anfangs geht alles leicht dahin, doch in der Hälfte, etwa ab Seite 170, stecken wir schon fest. Da wird aus Geplänkel Grausamkeit ...«

(Brigitte Kramer Neue Zürcher Zeitung )

»Ein literarischer Krimi, großartig übersetzt von Kirsten Brandt ... . Gute Unterhaltung und spannende Lektüre«

(Roland Freisitzer sandammeer.at )

»Sprachmächtig und spannend baut er seine Geschichte auf und führt die Handlungsstränge elegant zusammen. Häufige Wechsel der Erzählperspektive und viele komödiantische Szenen bringen Tempo in den Ablauf. Hinreißend gezeichnet sind die zahlreichen Charaktere ... Jaume Cabrés Roman verschafft einen kurzweiligen Blick auf die katalanisch-spanische Welt des ausgehenden achtzehnten Jahrhunderts.«

(Jochen Peh Main-Echo )

»Cabrés Roman ... ist purer Lesegenuss - besonders geeignet für Novemberabende.«

(Andreas Schinkel Hessische/Niedersächsische Allgemeine )

»… ein lustvoll-ironisches Porträt des katalanischen Adels des ausklingenden achtzehnten Jahrhunderts und eine sinnlich-deftige Hommage an Barcelona ...«

(Annika Müller Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Klug, stilistisch schmiegsam, wenn auch gelegentlich zu schematisch, kontrastiert Cabré den eindringlich untergehenden Don Rafel mit dessen astronomischen Studien und dem gänzlich ungerührt über die getriebenen Menschen ziehenden Sternenhimmel.«

(Alexander Kluy Buchkultur )

»Man spürt förmlich die Freude, mit der Cabré detailgenau dem dekadenten, nichtsnutzigen Adel Barcelonas nachspürt ...«

(Eva Karnofsky Deutschlandfunk )

»Jaume Cabré entwirft mit viel erzählersichem Geschick im großen Stil ein barockes Panorama aus politischen Intrigen, sexuellen Fehltritten und künstlerischen Ambitionen.«

(Florian Schmid Landshuter Zeitung )

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jaume Cabré - Senyoria 28. August 2009
Von hasewue VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der Präsident des Königlichen Gerichts von Barcelona Don Rafel Massó i Pujades, auch "Senyoria" genannt versucht eine schnelle Verurteilung des Dichters Andreu Perramon, der einer Gewalttat verdächtigt wird und deswegen im Gefängnis landet, zu erreichen. Der Einzige, der Andreu vor dem Galgen retten kann, ist sein Freund und Musiker Nando Sorts, der sich aber zu dieser Zeit auf einer Reise mit dem Militär befindet.
Jaume Cabré erzählt in drei Teilen die Geschichte von verschiedenen Personen, die in irgendeinem Bezug zu "Sa Senyoria" stehen.
Zunächst ist unklar, welchen Grund Rafel Massó hätte, dass er Andreu Perramon tot sehen will, oder was die parallel erzählte Geschichte des alten Mannes Ciset mit dem allen zu tun hat. Erst später lichtet sich das Ganze und man ist als Leser sehr über die Zusammenhänge und Hintergründe überrascht.
Durch Komik und Ernsthaftigkeit im Wechsel schafft Cabré es, dass man von der Geschichte völlig gefangen genommen wird und er schafft es mit zusätzlicher Spannung, vor allem zum Ende hin, dass man ganz von der Handlung gefesselt ist.
Cabré gelingt es auch durch detaillierte Beschreibungen Barcelonas eine unglaublich dichte und packende Atmosphäre zu schaffen.
Leider war "Senyoria" von Jaume Cabré stellenweise etwas zäh durch dessen ausschweifende Schilderungen astrologischer Begebenheiten und Fakten, da Rafel Massó nicht nur Gerichtspräsident, sondern auch Hobbyastrolog ist und des Öfteren seine Angebetete Baronin Donya Gaietana durch sein Teleskop beobachtet - natürlich ganz ohne dem Wissen seiner Ehefrau Donya Marianna!
Nichtsdestotrotz gefiel mir "Senyoria" sehr gut und ich freue mich schon sehr auf weitere Werke dieses großartigen Autors!

4 von 5 Sternen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ursachen und ihre Wirkung 6. September 2009
Von Esther TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Bereits in seinem früheren Roman zeichnet sich Jaume Cabré durch überaus rasche Szenenwechsel, kurze Töne und bestechende Gesellschaftskritik aus - diesmal im Barcelona um die Jahrhundertwende 1799 im Zeitalter der Romantik.

Nach einem gesellschaftlichen Ereignis im Hause des Marquis Dosrius wird der französischen Sängerin, dem Ehrengast des Abends, der Nachtigall Marie de l'Aube Desflors umgebend von Betrunkenen oder in Tiefschlaf gefallenen die Kehle aufgeschlitzt. Diese Tat wird dem jungen, am Mord unschuldigen Dichter Audreu Perramon zum Verhängnis - wohl gemerkt die Indizien deuten auf ihn: so vergisst er ein Medaillon mit seinem Namen nach der Liebesnacht im Hotelzimmer der Nachtigall, zudem wird ein versiegeltes Schriftstück in seiner Wohnung sicher gestellt - das zwar mit dem Mord nichts zu tun hat, den Präsidenten des Königlichen Gerichts "Senyoria" Don Rafel Massó i Pujades höchst selbst aber eines Verbrechens bezichtigt. Stück für Stück bringt Cabré Tatsachen ans Licht, die schlussendlich nicht den Mord an der Nachtigall ins Zentrum des Geschehens rücken, sondern eine ganz andere Tat.

Rasant schnell wechselt Cabré seine Szenen, seine Schauplätze und Protagonisten, führt damit seine Handlung einer Spannungsspitze zu, die nicht so sehr in der Aufklärung des Mordes als im gesellschaftlichen Verfall des Don Rafel gipfelt - in der Ausprägung von Gewissensbissen, in den höchsten Anstrengungen, eine begangene Tat zu verschleiern, den Fängen der Justiz zu entkommen, selbst wenn man diese verkörpert. Senyoria wird als unsympathischer Widerling charakterisiert, als Emporkömmling, als Voyeur und kleiner Perverser und ganz besonderer Feigling. Die Hetzjagd die im dritten und letzten Teil auf ihn eröffnet wird, lässt kein Entkommen zu, drängt ihn an die Wand - selbst die heilige Beichte wird ihm am Ende die Absolution nur bedingt erteilen.

Der Mörder der Nachtigall wird nicht gefasst, auch die Wideraufrollung des Verfahrens bringt diesen nicht ans Tageslicht - schlussendlich ist die Nachtigall höchst nebensächlich. Für mich Leser wäre eine Aufklärung dennoch von Interesse gewesen - so habe ich zwar einen Verdacht, diesen jedoch nicht bestätigt gefunden (ein Stern minus).

Obwohl Cabré mit einem bedrückenden Justizirrtum aufwartet, mit einer Vielzahl berechnender, hinterhältiger Menschen, entspringen seine Charaktere und ihre Gesellschaft einer äußerst schelmischen und satirischen Feder. Der Roman und seine Tonart erinnern mich ein wenig an den großen Meister Dumas - das schadet kein bisschen, sonder zeigt ein Barcelona im Ausklang von Aufklärung und Revolution. Die schöne und stimmige Übersetzung rundet diesen gelungenen Roman ab.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Senyoria 2. September 2009
Von Marin
Format:Gebundene Ausgabe
Da ich "Die Stimmen des Flusses" begeistert verschlungen habe, war es ein Muss, auch dieses Buch von Cabre zu lesen. Allerdings fesselte mich dieses Buch bei weitem nicht so, was aber auch am Thema an sich liegen kann. Sprachlich ist es nicht allzu schwer zu lesen, wobei der Übergang von direkter zu indirekter Rede innerhalb eines Satzes manchmal verwirrend ist. Ähnlich den "Stimmen des Flusses" wird auch hier nur langsam die ganze Wahrheit dargestellt, wobei eine bedeutende Tat nicht aufgeklärt wird, was mich persönlich etwas ärgerlich zurück lässt, da man irgendwie schon eine Aufklärung erwartet. Daher vergebe ich nur 4 Sterne, auch weil es meiner Meinung nach bei weitem nicht an "Die Stimmen des Flusses" herankommt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Man muss es mögen
Dieser Roman hat mich sehr schnell gefesselt. Wenn man schon einmal in Barcelona war, tritt eine enge Bindung ein. Lediglich die Briefwechsel sind etwas langatmig. Daher nur 4*.
Vor 1 Monat von Xaver veröffentlicht
Senyoria: Roman (suhrkamp taschenbuch)
ganz toll, mein lieblings- schriftsteller füt kleines geld und ohne sucherei in den büchereien. Mehr habe ich zu diesem günstigen kauf nicht bzu sagen
Vor 2 Monaten von Rudolf Vogt veröffentlicht
Spannung mit Auszeiten
Nach den Stimmen des Flusses erhob sich Begierde nach einem neuen Jaume Cabre. Leider nur phasenweise Spannung, ansonsten gewohnt gut kurzweiliges Erzählen. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Dr. Rudolf Pichler veröffentlicht
'Entsetzlich weit von allem entfernt, was Leben hieß'
Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 1799 und befinden uns im 12. Regierungsjahr Don Carlos' II: bei einem Empfang im Palast des Marquis von Dosrius trifft zusammen, was in... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von sabatayn76 veröffentlicht
Langweile pur!
Nach dem sehr lesenswerten Roman "Stimmen des Flusses" wohl aus Marketinggründen nachgeschobener Roman mit einer banalen Handlung und endlosen nur langweiligen Passagen.
Vor 15 Monaten von ergon veröffentlicht
Senyoria-Wie konnte mir dieser Fehler passieren?
Ich find dieses Buch dermaßen langatmig,alles wird bis ins kleinste Detail beschrieben und das ist so gar nicht lustig,oder spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von oelie veröffentlicht
Enttäuschend
Nach "Die Stimmen des Flusses" ein enttäuschender Roman: Trivialer Handlungsstrang mit banalen und z.T. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von ergon veröffentlicht
einfallslos
Eine historische Liebesgeschichte ist gut, ein historischer Krimi fast noch besser - wie gut muss dann erst ein Roman sein, der im Barcelona des Jahres 1799 spielt und eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. April 2010 von gp2121
Sehr spannend, lesenswert, aber schwächer als "Die Stimmen des...
Das Buch las ich, da mir das Werk "Die Stimmen des Flusses" von Jaume Cabré ausgezeichnet gefallen hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2009 von Thula Vogell
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