Die Erstveröffentlichung von A Sense of Wonder war Anfang 1985, sie folgte direkt auf Live at the Grand Opera House Belfast. Nach A Sense of Wonder erschien das sehr erfolgreiche Album No Guru, No Method, No Teacher. Anscheinend hat Sense of Wonder dadurch etwas wenig Aufmerksamkeit erhalten.
Das Remastering ist hervorragend gelungen. Nach mehrmaligen Hören dieser CD hatte ich das Gefühl, als ob ich einen verlorenen Schatz wiedergefunden hätte. Zwar gehört A Sense of Wonder allgemein nicht zu den absoluten Spitzenwerken von Van Morrison, dennoch wird diese Platte meiner Meinung nach manchmal etwas unterschätzt.
Besonders gut gefallen mir der Titelsong einschließlich des alternativen Bonustracks, Tore Down a la Rimbaud, Ancient of days, Let The Slave Incorporating The Price Of Experience, A New Kind Of Man und der Ray-Charles-Klassiker What would I do. Von den beiden Instrumentalsongs Evening Meditation (sehr mystisch) und Boffyflow And Spike fallen (folkig), gefällt mir letztgenannter deutlich besser.
Insgesamt eine wirklich gelungene CD. Auch wenn Sie nicht zu den Top-Platten von Van Morrison zählt, lohnt sich in jedem Fall die Anschaffung. Es gibt einige Schätze zu entdecken.