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Sense: Kriminalroman [Taschenbuch]

Jörg Juretzka
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 239 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (20. Juni 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746621615
  • ISBN-13: 978-3746621616
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 79.973 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jörg Juretzka
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kristof Kryszinski geht der ehrenwerten Profession eines Privatdetektivs nach, hat jedoch seine guten Jahre bereits weit hinter sich gelassen, wenn er sie denn überhaupt je erlebt hat. Selbst etwas heruntergekommen, liebt er alte japanische Schrottkarren über alles, lehnt kaum einen kräftigen Schluck ab und sucht dringend Aufträge, denn Bargeld hat er seit einiger Zeit nur von weitem gesehen. So nimmt er, wenn auch völlig verkatert, den Auftrag an, den verschwundenen Sascha "Pascha" Sentz zu finden, einen steinreichen Betreiber von Spielautomatenhallen, der nach einem abendlichen Abkassieren seiner Einnahmen nicht zu Heim und Herd zurückgekehrt ist. Kryszinskis Arbeitsmethoden erweisen sich nicht gerade als konventionell. Jeder systematischen Suche abhold, verlässt sich der Detektiv lieber auf seinen "bewährten" Instinkt. Zusammen mit Freund Scuzzi, einem Italiener ohne Italienischkenntnisse, aber äußerst gewandt im Umgang mit der Halbwelt, macht er sich auf die Suche nach Sentz. Um gleich alles zu verbocken. Doch Freund Zufall hilft. Kryszinski spürt den Automatenkönig auf, um sich sogleich mit ihm zu besaufen und am nächsten verkaterten Morgen vor dessen Leiche zu stehen. Wie erklärt man diese Geschichte den beiden Bullen, die ihn ohnehin in die Pfanne hauen wollen. Um aus dieser verfahrenen Situation herauszukommen, bedarf es nun echter Klasse.

Der neue Krimi von Jörg Juretzka ist auf ganzer Linie etwas Besonderes. Der Autor, Träger des Deutschen Krimipreises, schlägt ein atemberaubendes Tempo an und brilliert mit krachendem Witz. Es macht ungeheuren Spaß, sich den aberwitzigen Dialogen zu widmen, die geballte Inkompetenz unseres "Helden" zu genießen und doch mit ihm dem versprochenen Honorar von zwanzig Riesen entgegenzufiebern. Bei allem skurrilen Humor wird aber sehr deutlich, wie genau Juretzka im "Milieu" des Ruhrgebiets hingeschaut hat, wie präzise er Menschen und Gesellschaft hinter einem Feuerwerk von Kalauern und Wortspielen zu beschreiben weiß. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"Der Ruhrpott-Chandler!"Kulturspiegel
Spielautomatenkönig Sascha liegt dummerweise tot bei Privatdetektiv Kristof Kryszinski auf der Bude. Und dieser kannte ihn nicht einmal - wird aber trotzdem verhaftet.
Ein blonder Traum von Anwältin holt den eigenwilligen Ermittler schließlich aus dem Knast. Spannend, abgründig, komisch.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Von Ria Klug
Format:Taschenbuch
Jörg Juretzka lässt es krachen.
Es ist schon erstaunlich, mit wie viel Lust Juretzka Anarchie im Straßenverkehr verbreitet. Erstens ist sein Prota Kristof Kryszinski dauernd von diversen Rauschmitteln benebelt und fährt zweitens genauso dauernd herum. Fahren hat er anscheinend bei den Autoscootern auf dem Jahrmarkt gelernt, denn dabei ereignet sich eine nicht enden wollende Kette von Missgeschicken.
Zum krachenden Finale schrottet er auch noch den Ferrari seines Widersachers.
Das ist der Stoff, aus dem Jungenträume gemacht sind.
All das ist flott und witzig erzählt und mit etlichen Ausfällen gegen gegen dies und das garniert. Ganz nebenbei entwickelt er noch einen unterentwickelten Kriminalfall, der jedoch nur als Tapete und Verklammerung der Vorfälle dient. Der löst sich auch eher zufällig, nachdem er vorher kaum Tiefe erreicht. Das macht aber nichts, denn darum geht es eigentlich nicht.
Im Grund ist es eine Semiparodie auf den trinkenden und dauerklammen private eye des klassischen Kriminalromans.
Fazit: Gute Unterhaltung, wenn man ein Faible für Sarkasmus und Anarchie hat.
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Einfach nur Kult 16. August 2010
Von Raik U.
Format:Taschenbuch
Ein früher Krimi von Juretzka. Eindeutig kultverdächtig diese Dinger und dieser ist ganz vorne mit dabei. Ein muss für jeden, der "Polizeiruf 110" oder "Tatort" etwas langweilig findet. Für die anderen natürlich auch :)
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Von shark
Format:Taschenbuch
Sehr abgedreht, der Privatdetektiv aus dem Rurpott, aber witzig. Das Buch läßt sich gut weglesen, auch wenn es keinen bleibenden Eindruck hinterläßt
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Die neuesten Kundenrezensionen
Zu klischeehaft
Dieses Mal drückt der gute Juretzka etwas zu sehr auf die Tube und greift zu tief in die Klischee- und Mottenkiste. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von Swen Piper
schräge Ruhrpott-Unterhaltung
Auf dem Cover steht: "Der coolste Ermittler des Reviers ist wieder da." Und damit ist eigentlich schon Vieles gesagt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2007 von Regina Berger
Für Liebhaber skurriler Krimis
Wieder einmal von der schönsten aller Anwältinnen mit einem Fall betraut, versucht Krystof Kryszinski das Verbleiben von Sascha "Pascha" Sentz zu ermitteln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2007 von Rainer Leske
Fetzig, schnörkellos und ohne klare Gut-Böse-Unterscheidung.
"Sense" ist ein Ruhrpott-Krimi, der keine Schnörkel besitzt. Hier gibt es keine Helden oder üble Verbrecher, sondern ein wenig bessere und ein wenig schlechtere Menschen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Januar 2007 von Media-Mania
Genrekrimi
Mich hat der Ruhrpott-Marlow nicht so überzeugt. Sicherlich ist alles dabei: Brutale Verbrecher, unnahbare Frauen, fiese Polizisten und eine sprachwitziger Anti-Held. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2007 von Thomas R.
Kryszinski im Blutrausch
Gerade hatte der Ruhrpott-Ermittler Kryszinsky einen dicken Fisch an der Leine, da war die Beute auch schon dahin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Juli 2006 von t.kuerten
Wieder super!
Nicht ganz so gut wie "Prickel", denn langsam mache ich mir sorgen um Kryszinski - der immer tiefer rutscht. Sprachwitz aber weiterhin absolut lesenswert.
Am 21. November 2001 veröffentlicht
das bisher beste von juretzka
was ich an ihm so liebe, sind die kurzen titel. "sense" ist ein echter knaller. hardboiled pur für genießer, kryszinski in hochform. Lesen Sie weiter...
Am 2. Juni 2001 veröffentlicht
brillanter Sprachwitz, echt zeitgenössischer Krimi
Wenn einem die verspielte und sprachlich superbe Darstellung eines unkonventionellen Detektivdaseins in einer heutigen Grosstadt mehr interessiert als eine abgelutschte Komissar... Lesen Sie weiter...
Am 14. April 2001 veröffentlicht
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