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Sense [Broschiert]

Jörg Juretzka
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

20. Februar 2012
»Ich bin Detektiv, und da im Auto zu hocken oder im Kaufhaus herumzulungern furchtbar öde ist, habe ich mich weitgehend auf das Aufspüren von Vermissten spezialisiert. Und weil Vermisste für gewöhnlich in Schwierigkeiten stecken, kommt es immer mal vor, dass Freund Hein schneller war.« Eigentlich hätte das Aufspüren des vermissten Zockerkönigs Sascha eine fette Belohnung einbringen sollen. Doch als Privatdetektiv Kristof Kryszinski am nächsten Morgen völlig verkatert aus dem Bett steigt, liegt dieser Sascha in seiner Küche mausetot. Natürlich kann die Polizei mit Kryszinskis Aussage, er könne sich an nichts erinnern, wenig anfangen. Der Detektiv unter Mordverdacht macht sich assistiert von seinem Freund und Dealer Scuzzi auf die Suche nach dem Täter und zieht eine Spur der Verwüstung quer durchs Ruhrgebiet.

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


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Produktinformation

  • Broschiert: 288 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 1., Aufl. (20. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293205550
  • ISBN-13: 978-3293205550
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.686 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kristof Kryszinski geht der ehrenwerten Profession eines Privatdetektivs nach, hat jedoch seine guten Jahre bereits weit hinter sich gelassen, wenn er sie denn überhaupt je erlebt hat. Selbst etwas heruntergekommen, liebt er alte japanische Schrottkarren über alles, lehnt kaum einen kräftigen Schluck ab und sucht dringend Aufträge, denn Bargeld hat er seit einiger Zeit nur von weitem gesehen. So nimmt er, wenn auch völlig verkatert, den Auftrag an, den verschwundenen Sascha "Pascha" Sentz zu finden, einen steinreichen Betreiber von Spielautomatenhallen, der nach einem abendlichen Abkassieren seiner Einnahmen nicht zu Heim und Herd zurückgekehrt ist. Kryszinskis Arbeitsmethoden erweisen sich nicht gerade als konventionell. Jeder systematischen Suche abhold, verlässt sich der Detektiv lieber auf seinen "bewährten" Instinkt. Zusammen mit Freund Scuzzi, einem Italiener ohne Italienischkenntnisse, aber äußerst gewandt im Umgang mit der Halbwelt, macht er sich auf die Suche nach Sentz. Um gleich alles zu verbocken. Doch Freund Zufall hilft. Kryszinski spürt den Automatenkönig auf, um sich sogleich mit ihm zu besaufen und am nächsten verkaterten Morgen vor dessen Leiche zu stehen. Wie erklärt man diese Geschichte den beiden Bullen, die ihn ohnehin in die Pfanne hauen wollen. Um aus dieser verfahrenen Situation herauszukommen, bedarf es nun echter Klasse.

Der neue Krimi von Jörg Juretzka ist auf ganzer Linie etwas Besonderes. Der Autor, Träger des Deutschen Krimipreises, schlägt ein atemberaubendes Tempo an und brilliert mit krachendem Witz. Es macht ungeheuren Spaß, sich den aberwitzigen Dialogen zu widmen, die geballte Inkompetenz unseres "Helden" zu genießen und doch mit ihm dem versprochenen Honorar von zwanzig Riesen entgegenzufiebern. Bei allem skurrilen Humor wird aber sehr deutlich, wie genau Juretzka im "Milieu" des Ruhrgebiets hingeschaut hat, wie präzise er Menschen und Gesellschaft hinter einem Feuerwerk von Kalauern und Wortspielen zu beschreiben weiß. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Jörg Juretzka, 1955 in Mülheim an der Ruhr geboren, ist gelernter Zimmermann und baute Blockhütten in Kanada, bevor er sich aufs Schreiben konzentrierte. Sense (2000) ist der erste Fall des abgerockten Privatermittlers Kristof Kryszinski. Außer Kriminalromanen schreibt Jörg Juretzka Kinderbücher und gelegentlich Drehbücher fürs Fernsehen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 70er Reisschüsseln sind was für Helden 14. August 2012
Format:Broschiert
und ich muss es wissen, denn ich fuhr selbst Toyota Cressida. Auch der Held schwört auf die unzerstörbaren Japanschlitten der Vergangenheit. Autos mit Seele, auf denen die A40 so spannend wird wie sonst nur Brooklyn. Story: Ein Spielhallenbetreiber verschwindet, der Held soll ihn finden, was auch gelingt, aber dann ist der plötzlich tot - Genickbruch in seiner Küche. Also gilt es, den echten Täter zu finden, bevor der Knast droht. Und das ist eben Action pur - ausgehend von Mülheim wird das Ruhrgebiet überrollt. Die Sprache witzig, alles überzogen, Bücher für Männer. Lesende Männer sind eine schützenswerte Minderheit, Autoren für Männer gehören in das Weltkulturerbe eingereiht - also weiter so und der Appell: Kaufen, kaufen, kaufen - gilt übrigens auch für alte Reisschüsseln, die ewig fahren. Das werden Frauen, die vom BMW Mini träumen, nie verstehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kino! 26. Dezember 2012
Von W. R. Frieling TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Kristof Kryszinksi erwacht nach durchzechter Nacht mit dröhnendem Schädel in seiner Matratzengruft neben einer Leiche. Der Tote ist der Automatenkönig Sascha, den der Privatdetektiv eigentlich gesund und munter ausfindig machen sollte. Die attraktive Gattin des Spielhöllenbetreibers hatte den Schnüffler angeheuert, weil Männe die Einnahmen nicht wie gewohnt brav daheim abgeliefert hatte sondern spurlos verschwand. Nun ist der Mann mausetot und liegt in seinem Blut. Kryzinski hat den lukrativen Auftrag ergo voll vor die Wand gefahren, und seine »Freunde« von der Bulleria halten ihn zu allem Überfluss auch noch für den Mörder.

Vor diesem Hintergrund geht der vollkommen heruntergekommene Detektiv in den düstersten Ecken zwischen Essen, Bochum und Gelsenkirchen auf die Suche nach seinem Alibi und dem Hergang des Geschehens. Kryszinski geht nicht wirklich auf die Suche. Was er unter Suche versteht, ist ein chaotisches Herumstöbern mit dem Ziel, etwas aufzuspüren oder aufzuscheuchen, das ihn seiner Sache näher bringt. Er schwört dabei auf seinen »Instinkt«. Hat er aber erst einmal eine Fährte aufgenommen, dann verstärkt er den Druck durch sofortiges Hinterherhetzen. Bleibt das ohne Erfolg, kehrt er zurück zum Ausgangspunkt und spickt das Terrain mit Lockmitteln, Ködern und Fallen. Seine Technik nennt er »Jagd«.

Das »private eye« bewegt sich bevorzugt im Rotlichtmilieu zwischen seiner Stammkneipe »Endstation«, Abwrackplätzen und Lasterhöhlen. Dabei versucht er, eines der letzten Abenteuer des Alltags zu bestehen und 24 Stunden ohne Alkohol und Koks zu bleiben.
... Lesen Sie weiter... ›
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Von seiner Freundin Kim für eine Tournee mit ihrer BAnd allein gelassen tröstet sich der Privatdetektiv Kristof Kryszinski allzu ausgiebig aus der Flasche und ist so für einen neuen Auftrag - die Suche nach einem abgängigen Kasino-Besitzer in Begleitung der Tageseinnahmen - eigentlich nicht wirklich fit. Trotzdem erfüllt er ihn - und indet den Gesuchten dann am nächsten Morgen mit gebrochenem Genick in seiner Küche.

Von Polizei und einigen wesentlich unangenehmeren Gesellen verfolgt muss er nun herausfinden, was während seines Rauschs geschehen ist - und überzeugende Beweise dafür finden - und auch eine Menge Geld um sich aus anderem Ärger freizukaufen.

Amüsante und schnelle Erzählung mit etwas abstrusen Action-Sequenzen und viel Sprach- und Situationskomik.
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Format:Broschiert
Amazon und die Mitrezensenten haben schon genug zum Inhalt von Juretzkas Buch geschrieben. Also direkt zu den persönlichen Eindrücken.
Juretzka hat einen Schreibstil für Kryszinskis Abenteuer gefunden der passt und den hält er von vorn bis hinten durch. Großes Kompliment hierfür. Leider konnte ich dem ab Mitte des Buchs aber nicht mehr viel abgewinnen. Der durchgehend sarkastische, pointenreiche immer wieder nach noch originelleren Formulierungen suchende Stil war mir auf Dauer einfach zu viel des guten.
Die Schreibe hat Schwung, die Handlung ist gut entwickelt und wird immer abgefahrener je mehr unsere beiden Helden den verschreibungspflichtigen, den legalen und den illegalen Mitteln zusprechen. Aber das ich wirklich mitgefiebert hätte oder Anteil genommen hätte, nein das ging bei diesem „man ist das crazy“ Stil nicht. Jedenfalls nicht für mich. Ist Geschmackssache, und dies ist eben nicht meiner.
Chandler soll ja einer von Juretzkas Schriftsteller Vorbildern sein. Von dessen mitunter sarkastischen aber immer stilsicheren Formulierungen mag Juretzka inspiriert sein. Chandlers „Chandlerism“ sind ja nicht umsonst Vorbilder zahlloser Hommagen und Parodien, nicht zuletzt als Off Stimmen in Krimi Komödien, geworden. Chandler wusste allerdings damit zu haushalten. Er war eben auch ein Meister der ernsthaften, stimmungsvollen und emotionalen Schreibweise. Einer der seinen Figuren Leben und Glaubwürdigkeit einhauchen konnte. Marlowe konnte lässig und sarkastisch, bissig sein, aber auch verwundbar. Ein Moralist mit Schnauze.
Kryszinski ist cool, lässig, durchgeknallt, ein Ruhrpott-Marlow auf Speed (Koks, Alk whatever) ständig abgebrannt, und bis zur Selbstüberschätzung von sich überzeugt.
... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Super Schinken!
Wer Kristoph Kryzinski schon kennt wird wieder begeistert sein.
Wer die Reihe neu beginnt kommt voll auf seine Kosten.
Ein echter wieder und wieder Leser...
Super!
Vor 6 Monaten von H.13769 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Männerkrimi mit Ruhrpottcharme
Dies ist mein 5. Juretzka den ich gelesen habe und ich hatte mal wieder viel Spass. Diese Krimis sind einfach nur gut und kurzweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von C. Schmidt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen einfach Juretzka
Tom Sharpe, Wolf Haas und Jörg Juretzka. Das sind Meister der Satire, wobei Juretzka es schafft, eine spannende Krimi-Handlung mit schrägen Typen, verrückten... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Der Junge aus der Krachmacherstraße
Jörg Juretzka lässt es krachen.
Es ist schon erstaunlich, mit wie viel Lust Juretzka Anarchie im Straßenverkehr verbreitet. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Ria Klug veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach nur Kult
Ein früher Krimi von Juretzka. Eindeutig kultverdächtig diese Dinger und dieser ist ganz vorne mit dabei. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. August 2010 von Raik U.
3.0 von 5 Sternen eine Art von Regionalkrimi
Sehr abgedreht, der Privatdetektiv aus dem Rurpott, aber witzig. Das Buch läßt sich gut weglesen, auch wenn es keinen bleibenden Eindruck hinterläßt
Veröffentlicht am 8. Mai 2010 von shark
3.0 von 5 Sternen Zu klischeehaft
Dieses Mal drückt der gute Juretzka etwas zu sehr auf die Tube und greift zu tief in die Klischee- und Mottenkiste. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2009 von Swen Piper
4.0 von 5 Sternen schräge Ruhrpott-Unterhaltung
Auf dem Cover steht: "Der coolste Ermittler des Reviers ist wieder da." Und damit ist eigentlich schon Vieles gesagt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2007 von Regina Berger
5.0 von 5 Sternen Für Liebhaber skurriler Krimis
Wieder einmal von der schönsten aller Anwältinnen mit einem Fall betraut, versucht Krystof Kryszinski das Verbleiben von Sascha "Pascha" Sentz zu ermitteln. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2007 von Rainer Leske
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