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am 2. Oktober 2011
Dies ist ein subjektiver Vergleich von drei Funkkopfhörern, der allen helfen soll, die wie ich vor der Wahl stehen. Alle drei Kopfhörer (Sennheiser RS 170 und RS 180, sowie Sony MDR-DS6500) konnte ich direkt nebeneinander aus den selben Quellen gespeist miteinander vergleichen. Als Quellen dienten ein Samsung MP3-Spieler mit gutem Sound-DSP sowie eine Realtec Soundkarte mit analogem und digitalem Ausgang. Die Sennheiser Kopfhörer haben keinen Digitaleingang, wurden daher ausschließlich analog gespeist. Die Eingangssignale waren immer Stereo und als Musik dienten verschiedene Stücke von Klassik und New-Klassik (Pachelbel, Kitaro, Enya) über Pop (Adele) bis Rap (Eminem).
Die wichtigste Eigenschaft eines Kopfhörers ist für mich der Klang, danach kommt der Preis, dann kommen die Trageeigenschaften und die Bedienung. Ich habe keine Verbindung zu Sennheiser oder Sony und besaß bisher gute Kopfhörer von beiden Firmen.

Das Ergebnis im Detail:

Klang:
Im Klang schlägt RS180 den RS170 eindeutig durch ein fülligeres Klangbild und klarerer Abbildung im Raum. Der RS170 klingt dennoch gut und aus meiner Sicht um längen besser als der Sony MDR-DS6500. Letzterer war sowohl digital, als auch analog aus unterschiedlichen Quellen für mich eine Enttäuschung bei dem Preis. Er zeigte aus meiner Sicht kein fülliges Klangbild und klang sogar etwas blechern.
Bass ist für mich wichtig. Den boten sowohl der RS180 als auch RS170 in gleichem Umfang. Die Extra-Bass-Taste beim RS170 habe ich leider nicht ausprobiert. Der Sony war im Vergleich zu den Sennheisern Bass-schwach.
Der Klang in Schulnoten:
RS180: 1
RS170: 2+
Sony: 3-

Tragekomfort:
Im Tragekomfort unterschieden sich die Hörer etwas, jedoch nicht dramatisch. Der RS180 hat Velours-Ohrpolster, die in meinem Fall gut sitzen. Der RS170 sowie der Sony haben Ohrpolster aus Kunstleder. Bei dem RS170 wirken diese billiger. Bei allen drei umschliest das Ohrpolster das Ohr, sodass es im Sommer darunter warm wird. Irgendwie merke ich selbst beim RS180 den Sitz auf den Ohren mehr als zum Beispiel beim alten Sennheiser HD575.
In Schulnoten:
RS180: 2
RS170: 3+
Sony: 2-

Wertanmutung:
In der Wertanmutung ist aus meiner Sicht der Sony weit vorne. Alles wirkt solider und hat nicht den Plastiktouch, den die Sennheiser leider vermitteln. Der RS180 wirkt durch die Lackierung des Kunststoffs, sowie durch die Velours-Polster etwas wertiger als der RS170.
In Schulnoten:
RS180: 2-
RS170: 3+
Sony: 1

Bedienung:
Der Sony lässt sich so bedienen wie man es erwartet. Er hat am Hörer einen Drehregler für die Lautstärke und einen Taster zum Anschalten, sowie eine LED die anzeigt, dass er angeschaltet ist.
Die Sennheiser haben statt dem Drehregler leider Plastiktasten am Hörer. Diese lassen sich deutlich schwieriger bedienen als der Drehregler des Sony. Ferner ist der An/Aus-Schalter zwischen dem lauter und leister Taster positioniert, sodass es auch mal passieren kann, dass man den Hörer ausschaltet, statt leiser zu schalten. Der RS180 hat ferner noch Balance Taster am Hörer, die die Bedienung im aufgesetzten Zustand noch weiter verkomplizieren. Ich sehe es im IPhone-Zeitalter als absolute Dummheit von Sennheiser an, konnte mich jedoch nach einem Tag einigermaßen daran gewöhnen.
In Schulnoten:
RS180: 3+
RS170: 2-
Sony: 1

Empfang/Rauschen:
Alle drei Kopfhörer hatten in meinem Umfeld keine Probleme mit dem Empfang oder mit Rauschen, trotz WLAN Router etc. in der Nähe. Es gab maximal eine Wand/Decke zu durchstahlen. Schön finde ich, dass ich bei den digitalen nicht mehr die Handy-Empfangsgeräusche höre, die ich noch bei meinem analogen Funkkopfhörer gehört hatte.
In Schulnoten:
RS180: 1
RS170: 1
Sony: 1

Extras:
Der Sony bietet einen Toslink-Digitaleingang und diverse Dolby/DTS Surround-Einstellungen. Er hat meines Wissens Li-Ion Akkus. Die Surround-Einstellungen beim Sony haben den Klang zwar verändert, jedoch für mich keinen akzeptablen Klang geliefert.
Die Sennheiser haben keinen Digitaleingang und auch keine Dolby/DTS Surround-Einstellungen. Sie werden jeweils über zwei Eneloop 750mAh AAA-Akus gespeist. Der RS170 bietet eine Surround-Taste und eine Bass-Taste, die ich jedoch beide nicht getestet habe. Der RS180 bietet eine ALC (automatische Lautstärke-Anpassung)-Taste, die ich angetestet aber nicht ausgereizt habe. Brauche ich nicht. Ferner hat der RS180 einen Analogausgang auf Cinch-Buchse, den ich auch nicht brauche. Ferner haben alle einen Eingangspegelumschalter (0dB/-8dB).
In Schulnoten: Da dies absolut auf persönliche Bedürfnisse abzielt, ist hierbei eine Bewertung nicht zielführend.

Zusammenfassung:
Klarer Sieger ist für mich der RS180, da mir der Klang einfach wichtiger ist, als die ca. 30€ Preisdifferenz zum RS170. Die Preisdifferenz ist für mich bereits alleine aus dem Klangunterschied gerechtfertigt, die etwas bessere Wertanmutung kommt noch oben drauf.
Die deutlich schlechte Bedienung und die billigere Wertanmutung im Vgl. zum Sony nehme ich dabei gerne in Kauf, denn ein Kopfhörer der nicht gut klingt erfüllt seine Kerndisziplin nicht.

Der RS 180 bekommt bei mir 4,5 Sterne, 5 für den Klang und einen halben Abzug für die Bedienung und die schwache Wertanmutung. Da Amazon eh aufrundet sind es damit 5 Sterne.
66 Kommentare|250 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Liebe Leserinnen und Leser,

nach mehreren Wochen des Suchens und Auswerten von Rezensionen und Vergleichen habe ich mich nun für den Sennheiser RS 180 Funkkopfhörer entschieden.
Diesen habe ich nicht von Prof Dr H. Trobisch (eigene Rezension hier bei Amazon) erhalten....es war ein Eigenkauf! ;-)

Viele Rezensionen hier haben mich natürlich erst einmal verunsichert. Die Musik soll nicht toll sein, etc. Dazu möchte ich kurz meine bisher verwendeten
Produkte aufzeigen, da nicht jede Person eine 20.000 Euro Anlage sein Eigen nennt. Ich habe eine normale Blu-Ray (Sony) / Receiver (Denon) Kombi zuhause
und höre normale Musik oftmals auch über meinen MP3 Player (Sony X1050 mit Ultimate Ears Triple Fi 10). Luft, was die Qualität meiner Produkte betrifft, ist
immer vorhanden. Das bestreite ich nicht. Aber auch nicht jeder Hörer wird jedes Detail eines Songs im gleichen Umfang wahrnehmen. Somit bin ich in
diesem Fall einfach eine 08/15 Person und habe für mein empfinden durchschnittliche Hörgewohnheiten.

Nun kommt die eigentliche Rezension. Nach 16 Stunden Aufladen (so steht es leider im Handbuch), wobei das orangene Licht bereits nach knapp 3 Stunden
ausgegangen ist, habe ich den Hörer angeschlossen und mit dem Sender verbunden. Das läuft sehr einfach ab. Beide Produkte anmachen und die jeweiligen ON-Tasten
für 7 Sekunden zum Pairen drücken. Danach geht der Spaß los.

Der Klang ist für mein Befinden schon am Anfang gut, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass auch dieser Kopfhörer sich von Stunde zu Stunde weiter
ausweitet. Bei elektronischer Musik empfand ich persönlich den Bass als genau richtig, wenngleich es bei manchen Stücken auch etwas mehr sein dürfte. Bei
Rockmusik hingegen war ich dann mit dem Klangspektrum sehr zufrieden. Bei HipHop/Rap empfand ich den Bass manchmal als zu aufdringlich. Somit kann und
wird es meines Erachtens hier kein PERFEKT geben.

Das Laut/Leisemachen am Kopfhörer ist etwas ungeschickt gelöst, wenngleich man sich die Tasten ja gut einprägen kann und mit etwas Fingerspitzengefühl auch
die richtige Taste findet. Dennoch wäre dies ein Punkt, den man sicherlich besser lösen könnte.

Für mein Hörempfinden bin ich mit dem Kopfhörer wirklich sehr zufrieden und kann ihn uneingeschränkt empfehlen. Ob dies nun die Highend-Revolution darstellt, wage ich
zu bezweifeln, aber für mein Empfinden ist das Ohne-Kabel-Herumlaufen einfach mehr Freiheit und das gepaart mit einer guten Qualität sind 5-Sterne wert.

Personen, die Musik mit einer teuren Anlage hören, sollten vielleicht eher vorab testen, wobei die meisten mutmaßlich die kabelgebundene Lösung suchen werden, da dies
sicherlich vom Klang her noch ein besseres Erlebnis darstellt. Mir war die Freiheit wichtiger.

Falls Sie sich für diesen Funkkopfhörer entscheiden sollten, wünsche ich Ihnen viel Spaß damit.

Falls Sie diese Rezension für zu einseitig oder anstossend empfunden haben sollten, bitte ich um Entschuldigung, aber das ist mein subjektiver Eindruck nach
eingängiger Nutzung des Artikels. Gerne dürfen Sie mich mittels Kommentarbutton kontaktieren.
0Kommentar|49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2010
Seit nun knapp 2 Wochen habe ich den RS180 in Benutzung.
Ich habe zwischenzeitlich aufgrund anderer Rezensionen und Bewertungen auch von anderen Verkaufsportalen mir auch den RS170 angeschaut und getestet.
Ich habe beide Kopfhörer immer wieder bei gleicher Audioquelle verglichen.
Beide Hörer haben Vor- und Nachteile.
Beim Klang konnten definitiv beide überzeugen. Bei beiden gleich.
Da hat der 170er evtl. kleine Vorteile durch die geschlossenen Ohrmuscheln. Man hört weniger Nebengeräusche. Mit dem hat man es sogar geschafft alles zu hören bei normaler Lautstärke wenn die Frau nebenbei mit dem Staubsauger ein Date hat.

Beide Hörer werden mit nicht gerade den Stärksten Akkus geliefert. Beide haben eine sehr gute Verpackung. Steckdosenadapter für z.B. USA sind auch dabei (wenn es einer braucht).
Der RS170 hat einen guten Surround Sound und einen fast perfekten Bassboost.
Der RS180 hat einen Balance-Regler. Den finde ich überflüssig, solange man 2 gesunde Ohren hat.
Das ALC des 180 funktioniert dagegen einwandfrei. Zusätzlich gefällt mir die Optik besser. Die Oberflachen sind glänzend gestaltet. Beim 170er ist die Oberfläche matt. Verschmutzungen sind dort nicht zu vermeiden.
Im Empfang unterscheiden sich beide Geräte nicht. Beide verlieren an der gleichen Stelle den Kontakt zur Basis. Wenn er mal verlorengegangen ist, dann finden sie sich schnell wieder. Rauschen tut es gar nicht, wenn man eine vernünftige Audioquelle nutzt.

Der Grund warum ich den RS170 zurückgeschickt habe, ist der Sitz des Hörers nach einigen Minuten. Der 170 ist geschlossen und hat Ohrmuscheln aus Kunstleder. Ich denke im Sommer kann man da schnell ins Schwitzen kommen. Beim 180er merkt man weniger davon, dass man einen Hörer auf dem Kopf hat. Auf Dauer einfach wesentlich bequemer.
Ich nutze solche Einstellungen wie Surround und Bassboost nicht. Ich möchte den Originalsound erleben, der auch so genug Volumen bietet.
Beide Hörer sind Spitzengeräte. Die Entscheidung ist mir wirklich schwergefallen.
Als negativ Punkte hab ich lediglich die Akkus zu melden und das beide Senderstationen nur einen Eingang haben. Ein zusätzlicher Digitaleingang wäre schön gewesen.
Die flachen Bedienungstasten am Hörer beherrscht man bei beiden Hörern nach etwas Gewöhnung ebenfalls.

Ich kann euch nur sagen, hat meine Bewertung nun nicht weitergeholfen, bestellt Euch einfach beide und testet selber'.
88 Kommentare|224 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Januar 2010
Nach ein paar Tagen ausprobieren kann ich sagen, der Sennheiser RS180 ist ein super Produkt. Er ist sehr einfach in Betrieb zu nehmen. Vor dem ersten Hören mussten allerdings die beiliegenden Akkus erst für 16 Stunden geladen werden. Die Aufladung reicht aber mindestens für den ganzen Abend und wahrscheinlich auch noch die Nacht. Der Anschluss an die Anlage ist selbst erklärend, die Synchronisation zwischen Basisstation und Hörer ist voreingestellt und klappt sofort. Eine detaillierte Bedienungsanleitung ist nur als CD beigefügt.

Die Reichweite des Senders ist mehr als ausreichend. Man kann auch den Raum wechseln und die Tür schließen. Notfalls kommt man auch in eine andere Etage, jedoch kommt es bei Bewegungen dann zu Aussetzern.

Der Tragekomfort ist sehr gut. Leider lassen sich die Tasten für die Lautstärke und Balance an der rechten Ohrmuschel nur schwer durch Fühlen unterscheiden. Aber mit ein bisschen Feingefühl und Gewöhnung geht das auch.

Der Klang ist bei Rock/Pop aber auch Instrumental und Gesang ausgezeichnet. Das Klangvolumen ist voll, ohne aufdringlich zu sein. Gesangstimmen sind klar und natürlich. Solange ein Signal kommt, sind keine Störgeräusche zu hören. Nur bei Pausen zwischen Titeln tritt ein sehr leises getaktetes Rauschen auf.

Der RS 180 ist insgesamt also eine klare Empfehlung.
44 Kommentare|187 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Januar 2010
Will im folgenden meine persönlichen Erfahrungswerte mit den neuen Sennheiser Modellen RS 180 und RS 170 abgeben. Habe für meine Familie mit 2 Kindern neue Funkkopfhörer v.a. zum Fernsehschauen gebraucht. Da ich mich nicht so recht für eines der beiden Modelle entscheiden konnte, habe ich sowohl einen rs170 als auch einen rs180 bestellt. Das Urteil fällt vollkommen eindeutig, und zwar in jeder Hinsicht, aus, frei nach Christopher Lamberts Highlander: Es kann nur einen geben, und zwar den rs 180! Ich habe zuvor sämtliche Rezensionen gelesen und kann das durchweg positive Urteil seitens des rs170 IN KEINSTER WEISE nachvollziehen. Sowohl bei Musiksendungen als auch bei neueren Filmen mit gutem Soundtrack klingt der RS 170 um Klassen schlechter als der rs 180. Weder die Bässe noch die Höhen kommen klar zum Ausdruck, und auch die Unterstützung mittels zusätzlichem Baß und Surround-Effekt führen nur zu einem verzerrten Übersteuern! Dagegen punktet der rs180 mit brillianten Höhen und super akzentuiertem Baß. Daneben ist die räumliche Klangfülle derart einnehmend, daß man sich wie ein Bestandteil der Handlung vorkommt. Zusätzlich zu den weit überlegenen klanglichen Vorzügen tritt noch ein wesentlich größerer Tragekomfort des rs180 zu Tage. Obwohl die aufgesetzten Ohrpolster miteinander kompatibel sind, so daß man die des rs180 auch auf die des rs170 und umgekehrt aufklicken kann, sind die Velour-Polster des rs180 um Klassen angenehmer am Ohr als die Kunstleder-Polster des rs170. Hinsichtlich der absolut rauschfreien Übertragung tun sich übrigens beide Kopfhörer gar nichts. Weder der 170 noch der 180 rauscht oder pfeift auch nur im geringsten, beide verfügen über eine perfekte Übertragung, wobei dennoch schon eine Betonwand genügt, um die Übertragung zu kappen. Was ebenso bei beiden Modellen einheitlich ist, sind die vollkommen unpraktischen und kaum zu erfühlenden Bedien-Tastenfelder für Lautstärke, Ein/Ausschalter bzw. Balance/Baßfunktion. Wenn man am Kopfhöhrer die Lautstärke verändern will, muß ich immer noch , auch nach einwöchigem Gebrauch, den Kopfhörer abnehmen und die Tasten unter Sicht bedienen. Allerdings kann ich bei meinen Fernseher auch über die Fernbedienung das Lautstärke-Signal der Kopfhörerbuchse verändern, so daß ich einfach mit meiner Fernseh-Fernbedienung den Lautstärkepegel im Kopfhöhrer verändere. Alles in allem kann man Sennheiser wirklich nur gratulieren zu ihrem neuen Funkkopfhörer, allerdings nur zu einem Modell: DEM RS 180!
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am 23. Mai 2010
Ich bevorzuge aus klanglichen Gründen grundsätzlich kabelgebundene Kopfhörer, aber hin und wieder ist ein Modell, mit dem man sich frei bewegen kann, doch recht praktisch. Ich wollte meinen analogen und in die Jahre gekommenen Sennheiser RS 130 durch einen neuen digitalen Funkkopfhörer ersetzen, weil mich sein Grundrauschen doch recht störte.

Da ich mich zwischen dem RS 180 und dem RS 170 anhand von Testberichten und Bewertungen nicht entscheiden konnte, habe ich kurzerhand beide Modelle erworben, um sie im direkten Vergleich auf Herz und Nieren prüfen zu können. Behalten wollte ich natürlich nur einen, der Verlierer des Tests sollte wieder retour gehen.

Ich hatte mich auf einen langen Abend eingestellt, meine Lieblings-LPs und -CDs herausgesucht, ein paar Blu Rays und DVDs in greifbare Nahe gelegt und meinen MP3-Player frisch aufgetankt. Um es kurz zu machen: Anstatt stundenlang zwischen beiden Kopfhörer zu wechseln und verschiedene Medien und Musikstile auf den zwei Kanditaten zu vergleichen, wanderte der RS 170 ziemlich schnell wieder in seine Verpackung, um ihn für die Rückgabe vorzubereiten. Den Rest des vermeintlich verplanten Abends habe ich ausschließlich mit meinem neuen RS 180 verbracht!

Irgendwo habe ich ich hier in einer Rezension gelesen, dass die beiden Kopfhörer identisch klängen. Dem ist aber definitiv nicht so, das ist schlichtweg Unsinn und eine Fehlinformation! Der RS 180 klingt durch seine offene Bauweise viel räumlicher und luftiger, das Klangbild ist wesentlich runder und ausgeglichener. Auch tönt der RS 170 für meinen Geschmack etwas zu topfig und basslastig. Nach dem Drücken der Bass-Boost-Taste wird der Klang des RS 170 vollkommen undefiniert und unausstehlich, so etwas kann doch nicht wirklich jemandem gefallen!? Auch die in anderen Rezensionen ebenfalls hochgelobte Surround-Funktion des RS 170 ist wirklich ein schlechter Scherz, geradezu ein gemeiner Angriff auf die Ohren von Soundliebhabern, wegen totaler Klangverfälschung komplett unbrauchbar - und bestimmt kein Grund, den RS 170 zu bevorzugen.

Der RS 170 ist sicherlich ein guter Funkkopfhörer, sofern man die Finger von Surround- und Boost-Schaltern lässt. Und wenn der RS 180 nicht existieren würde, ständ er sicherlich bei mir zuhause. Doch glücklicherweise gibt es den RS 180, den Aufpreis zum kleinen Bruder ist er absolut wert!

Auf Verarbeitungsqualität und weitere Informationen möchte ich hier nicht eingehen, dazu ist in anderen Rezensionen schon alles gesagt worden. Vielmehr möchte ich denjenigen ein wenig helfen, welchen die Wahl zwischen dem RS 180 und dem RS 170 schwer fällt.
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am 30. Juli 2012
Ich habe die Kopfhörer bereits seit 2 Jahren im Einsatz und sie halten immer noch:-)

o die Kopfhörer sind Vollplaste und haben Anfangs bei Kopfbewegungen/Kaubewegungen (Chips etc.) geknarrt, was aber durch einen kleinen Spritzer Silikon Öl beseitigt werden konnte - seitdem geräuschlos

+ gute Verarbeitung- schon mal hingefallen, aber keine Beschädigungen

+ guter Tragekomfort - speziell das halboffene System, dass die Ohren nicht kochen lässt:-)

++ toller Sound für Filme/Fernsehen - speziell mit der Loudness-Funktion (weiß jetzt nicht wie es benannt ist). Satter Bass ' klare Höhen und Mitteltöne. Für Musik kommt eh nichts über den Cowon J3 oder ein ähnliches Cowon-Produkt;-)

+ Musik ist ein Problem - wie ich schon beim Kauf in einer Rezession gelesen hatte, wird die Lautstärke bei Erreichen einer bestimmten Dezibelzahl gedrosselt, was sehr auffällig ist. Sehr schade, da der Sound der Hörer wirklich glasklar mit tollem Bass (ich wiederhole mich, aber es stimmt wirklich) ' also einer super Dynamik (auch bei geringer Lautstärke) ans Ohr dringt.

+ nach Gewöhnung, gute Erreichbarkeit der seitlich am rechten Hörer angebrachten Regler, OBWOHL ich die Regler nicht mehr anpacke (ca. 70'% Lautstärke am Hörer und die Grundlautstärke über den Verstärker regeln).

+ keine Störgeräusche durch Funk o.ä. - bei Stille kannes manchmal leicht Rauschen, was aber abgestellt werden kann indem die Hörerlautstärke hochgesetzt wird - Rest Verstärke (s.o.)

Hatte vorher die RS 170, die nur mit blechernem Sound glänzten' - es liegen Welten zwischen 170 und 180.
Kann die Kopfhörer nur empfehlen, wenn man sie vorwiegend für TV/Filme nutzt. Ansonsten können die schnurgebundenen punkten.
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am 27. September 2010
Um es kurz zu machen: ich benutze seit vier Jahren fast täglich den RS 140, den ich daher kurz zum Vergleich heranziehe, zum Musik hören, (Rock, Metal, Blues, Jazz, selten mal Klassik...), vor allem aber zum E-Gitarre üben. Das Drehrad für die Lautstärke läßt sich perfekt blind bedienen, Balanceregler und An-/Ausschalter ebenso. Diesen Kopfhörer würde ich jederzeit wieder kaufen.

Beim RS 180 ist für mich der Tragekomfort wegen des höheren Anpressdrucks und der Velourpolster sogar noch etwas besser, als er es beim RS 140 auch schon war. Das Design gefällt mir um Welten besser, der RS 140 wirkte ja schon seinerzeit nicht sehr modern.
Die neuen Bedienelemente des RS 180 sind allerdings aalglatt und lassen sich nur mit Mühe durch tasten unterscheiden. Vielleicht gewöhnt man sich irgendwann daran, aber was soll das? Ich hatte schon in verschiedenen Rezensionen darüber gelesen, war aber trotzdem negativ überrascht. Die Lautstärkeregelung durch Drucktasten, zwischen denen es bei der Feinjustierung den An-/Ausschalter zu vermeiden gilt, bleibt mir auch bei längerem Nachdenken unverständlich.

Diese Punkte waren mir jedoch vor dem Kauf bewusst. Wirklich überrascht war ich über eine deutliche Latenz bei der Übertragung. Der Ton kommt leicht versetzt beim Kopfhörer an. Beim Fernsehen und erst recht beim Musik hören dürfte das die wenigsten stören. Gitarre üben kann man mit diesem Kopfhörer aber leider nicht.

Zum sound will ich gar nicht viel schreiben. Der RS 180 kommt mir etwas zu bassig vor, klingt aber insgesamt ziemlich voll und klar.
Fürs Heimkino ist er vermutlich am besten geeignet, für den Hifi-Bereich gibt es sicher bessere Kopfhörer, nur eben leider mit Kabel.

Der Punktabzug ist für die versiebte Bedienung. Die Latenz sorgt sorgt zwar dafür, dass ich das Gerät zurück schicken muss, wird aber vielen egal sein.
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am 10. April 2010
Motive für den Kauf eines neuen Kopfhörers waren:
1. Freie Bewegung in der Wohnung
2. Störungsfreies Hören durch digitalen Empfang
3. Gute Tonqualität
4. Balanceregler am Kopfhörer (unterschiedliches Hörvermögen meiner Ohren)
5. Guter Sitz des Kopfhörers
Diese Vorstellungen versprach mir der Kopfhörer von Sennheiser zu erfüllen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Störungsfreier Empfang in der ganzen Wohnung bei
sehr guter Tonqualität,für mich wirkungsvoller Balanceregler und einen sehr guten
Sitz des Kopfhörers nach längerem Hören,auch bedingt durch die Velour-Ohrmuscheln.
Die Bedienung des Kopfhörers am rechten Hörer war nur eine Woche gewöhnungsbedürftig.
An die fehlende schriftliche Bedienungsanleitung habe ich mich inzwischen bei anderen,
viel teureren Geräten(Fernseher, Fotoapparate) gewöhnt.
Bedauert habe ich nur den zu späten Kauf dieses Gerätes.

Günter Jander
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am 10. März 2012
Ich habe eine drahtlose Alternative zu meinem bisherigen Lieblings- und Referenzkopfhörer, dem beyerdynamic DT 990 (bestimmt schon über 25 Jahre alt...) zu bekommen.

Außer an den üblichen Tonquellen mit ausreichender Ausgangsspannung - auch für lautes hören - sollte der Kopfhörer auch zwecks Chorübungen an meinem am Kopfhörerausgang etwas schwächlichen Olympus LS5 Aufnahmegerät (das ich ansonsten nur empfehlen kann) verwendet werden.

Nach etlichen Stunden Recherche im Internet kamen für mich als mögliche Kandidaten folgende Kandidaten in Frage:

- Philips SHD8600
- Sennheiser RS 180
- Sennheiser RS 170
- AKG K 840

Meine Kriterien waren:
1. Klang
2. Empfindlichkeit (-> Lautstärke an leisen Quellen)
3. Tragekomfort
4. Reichweite
5. Verarbeitung

Wie jeder weiß, der sich schon einmal mit Boxen- oder Kopfhörerkauf beschäftigt hat, ist es sehr wichtig ein Vergleichsgerät als Klangreferenz zur Verfügung zu haben, da man die Stärken und Schwächen der einzelnen Geräte am Besten im direkten Vergleich hört. Dazu diente mein bewährter DT 990, den ich nach wie vor sehr, sehr schätze!
Dies ist bei meiner Bewertung des Kapitels "Klang" unbedingt zu berücksichtigen - jemand mit anderen Hörgewohnheiten wird vielleicht (außer bei objektiven Kriterien wie klirren und Scheppern) zu anderen Ergebnissen kommen...

Zunächst habe ich mir nur den Philips SHD8600 bestellt, da ich ihn als Testsieger "mit sehr gutem Klang" ausgemacht hatte und er der günstigste in der Auswahl war (was soll man da schon falsch machen).

Ergebnis:
1. Klang
Aufdringlich, kaum Mitten, stark überzeichnete Bässe und Höhen.
Bei größerer Lautstärke sehr schnell starke Verzerrungen: Bässe nur noch dröhnend und scheppernd - die Membrane offenbar am Anschlag.

2. Empfindlichkeit
Schwach. Außerdem bei leisen Passagen immer wieder Aussetzer!

3. Tragekomfort
Mäßig: ich bin Brillenträger: die Ohrpolster knarzten an den Brillenbügeln.

4. Reichweite
Nicht weiter getestet.

5. Verarbeitung
Ok.

Punkt 1 (Klang) war das K.O. Kriterium, weshalb ich den Philips SHD8600 umgehend zurückgeschickt habe.

Bei den verbliebenen drei Kandidaten habe ich dann den Sennheiser RS 170 wegen der in anderen Rezensionen beschriebenen Geräusche bei Brillenträgern erst gar nicht weiter in Betracht gezogen und stattdessen sowohl den Sennheiser RS 180, als auch den AKG K 840 bestellt.

Zunächst habe ich den RS 180 angetestet:

1. Klang
Verglichen mit meinem DT 990 mehr Höhen und mehr Bass - so etwa, als ob man etwas "Loudness" drin hat.
Dabei kommen die Bässe schön trocken und sauber.
Auch bei höheren Lautstärken keine Verzerrungen und kein Scheppern oder Klirren.
Nach Stunden probehören wirklich angenehm. Gute Räumlichkeit und ein klares, luftiges Klangbild. Nicht so neutral wie beim DT 990, aber für mich akzeptabel.

2. Empfindlichkeit
Allemal empfindlich genug, insbesondere, wenn man die "ALC" automatische Lautstärke Regelung aktiviert.

3. Tragekomfort
Der Hörer sitzt sehr gut und straff, aber gerade noch nicht zu fest. Man kann sich also gut frei bewegen, ohne dass man Sorge haben muss, dass er runterfallen könnte.
Er sitzt aber nicht zu fest, trägt sich also auch nach Stunden noch bequem.
Insbesondere das weiche Veloursmaterial trägt hierzu bei, dass auch bei mir als Brillenträger keine Geräusche entstehen und dass er trotz der Brillenbügel richtig passt.

4. Reichweite
Bestimmt keine 100 m, wie beworben, aber für meine Zwecke ausreichend auch in den angrenzenden Zimmern völlig störungsfreier Empfang - auch in Bewegung!

5. Verarbeitung
Ohrmuscheln sehr angenehm mit ihrem schönen Velours, der Rest alles in Kunststoff, der jetzt ok wirkt, aber auch nicht super wertig (wie etwa beim später genannten AKG). Insgesamt für mich auch bei dem Preis ok - in der Hoffnung, dass das Material auch so bleibt und nicht schnell verkratzt oder ausleiert.

Danach kam der AKG K 840 an die Reihe:

Hier hat zunächst das auspacken am meisten Freude gemacht: allein die Verpackung ist ein wahres Schatz(Schmuck)kästchen.
Dann kommt die hochwertige Aufbewahrungsbox mit all dem wirklich sehr hochwertig wirkenden Zubehörkabeln und -teilen zu tage. Das macht wirklich Lust auf mehr.
Auch der Kopfhörer ist wirklich mit Abstand am besten verarbeitet. Von der ganzen Anmutung und Haptik ein klares ++ bis hier hin.

1. Klang
Bässe und insbesondere sehr präsente Mitten, Höhen: ja, wo sind die denn?
Ich mochte es zuerst nicht wahrhaben und habe diverse Musikstücke angetestet und jeweils mit meinem DT 990 und dem Sennheiser RS 180 verglichen.
Beide genannten lösten jeweils sehr schön den Raum auf und zeichneten, jeder in seiner Charakteristik, ein sehr schönes Klangbild.
Der AKG K 840 wirkt im direkten Vergleich einfach nur platt und dumpf.
Sehr schade.

2. Empfindlichkeit
Laut genug ist er allemal.

3. Tragekomfort
Da der AKG K 840 nicht die Ohrmuscheln umschließt sonder aufgrund der kleineren "Ohrteile" nur aufliegt, sitzt er nicht so fest und sicher wie der Sennheiser RS 180, aber doch sicher genug und definitiv, auch wegen seines geringen Gewichtes sehr bequem.

4. Reichweite
Also von Reichweite im eigentlichen Sinne des Wortes kann man leider gar nicht sprechen. Der AKG K 840 funktioniert prinzipiell nur im selben Zimmer, indem sich auch der Sender befindet, außerhalb ist sofort Schluss.
Was aber noch viel schwerwiegender wiegt, ist die Tatsache, dass ich selbst im Abstand von weniger als zwei Metern häufig Tonaussetzer vorkommen - und das dürfte nun überhaupt nicht vorkommen. Vielleicht liegt es an meinem WLAN-AP, welcher sich in direkter Nachbarschaft befand, der Sennheiser ließ sich aber davon in keinster Weise beeindrucken.

Mein persönlicher Favorit wäre trotz des mit Abstand höchsten Preises der AKG K 840 gewesen. Haptik, Wertanmutung, das vollständige Zubehör, die Möglichkeiten, die sich durch die kleine, Akku-betriebene Sendeeinheit ergeben, ... alles sehr gute Argumente, die mir den AKG K 840 schmackhaft machten.
Leider (muss ich sagen) sind für mich 1. die Tonaussetzer in nächster Nähe und 2. der enttäuschende Klang absolute K.O. Kriterien, weshalb ich den AKG K 840 schweren Herzens wieder zurückgeschickt habe.

Wie ich Eingangs erklärt habe, war für mich der Klang das absolut wichtigste Kriterium.
Hier hat es für mich einen eindeutigen Sieger gegeben in Form des Sennheiser RS 180 gegeben - obwohl mir mein alter DT 990 immer noch besser gefällt.
Der Sennheiser macht aber durch seine "Kabellosigkeit" einfach Spaß und klingt auch noch gut. Den werde ich definitiv behalten.
Einen Punkt Abzug, weil ich nun doch die Bewegungsfreiheit mit Akku-Sender wie beim AKG und dessen sehr gute Haptik/Wertanmutung ein wenig vermisse...
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