In "senk ju vor träwelling" erzählen die Autoren Mark Spörrle und Lutz Schumacher von Abenteuern mit der Deutschen Bahn und verraten den Lesern, wie sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen.
Inhalt vom Klappentext:
Für alle Bahnfahrer, Bahnliebhaber und Bahnhasser. Für alle, die dennoch immer wieder ankommen. Beide Autoren haben sich mehr als die Hälfte ihres über 40-jährigen Lebens auf überfüllten Bahnhöfen aufgehalten, haben sich mit wirren Durchsagen, automatischen und menschlichen Fahrkartenverkäufern herumgeschlagen.
Ich hatte mich wirklich sehr darauf gefreut, dieses Buch nun endlich zu lesen. Es gibt es ja schon etwas länger, und schon so oft bin ich im Bücherladen um das Buch herumgeschlichen und hab überlegt, ob ich es mir nicht doch endlich kaufen soll. Ich war mir der etlichen mittelmäßigen bis schlechten Bewertungen bewusst, aber auch einiger guter Rezensionen.
Nun hab ich es getan, ich hab das Buch gekauft (zusammen mit einem weiteren Teil der Reihe) und auch gleich gelesen - und bin schwer enttäuscht.
Ich bin selbst jahrelang tägliche Pendlerin gewesen und habe einiges in Regional- und Fernverkehrzügen miterlebt. Hätte ich mal besser in Internetforen zum Bahnfahren gelesen oder mich einer Selbsthilfegruppe angeschlossen. ;-)
Denn diese Art von Humor suchte ich: wahre Erlebnisse mit der Bahn, ein wenig satirisch-ironisch überzeichnet, ein paar aus dem Leben gegriffene Zug- oder Bahnsteigdurchsagen, und ich wäre sehr gut unterhalten gewesen. Aber in diesem Buch wird nur gnadenlos übertrieben, so dass am Schluss kein Körnchen Wahrheit mehr zu finden ist, ich mich in keiner Erfahrung der Autoren wiederfinden kann, und lustig war es auch nicht. Gegen Ende des Buches wollte ich es nur noch auslesen, um endlich fertig damit zu sein.
Schade, schade, das waren mehr oder weniger verlorene Lesetunden (außer dass ich mir jetzt nicht mehr überlegen muss, ob ich mir das Buch noch kaufen soll).
Nun hab ich ja noch das Buch "Der Anschlusszug kann leider nicht warten" hier liegen und hoffe inständig, dass das besser ist.
"Senk ju vor träwelling" kann ich leider trotz des vielversprechenden Titels nicht weiter empfehlen.