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am 12. März 2006
Grundsätzlich ist Sebastian Löbners Einführung in die Semantik empfehlenswert. In 10 Kapiteln, die noch weiter unterteilt sind, werden die grundlegenden Aspekte der Semantik angerissen und vertieft. Am Ende der Kapitel gibt es dann noch weiterführende bzw. erläuternde Literaturempfehlungen und Übungsaufgaben.
Löbner ist Professor für Sprachwissenschaft und das merkt man beim Lesen des Buches: er weiß, wovon er spricht, das Thema wird gut vertieft, jedoch merkt man es auch an seiner oft umständlichen und komplizierten Sprache. Da hilft es dann auch nicht mehr, dass das ganze Buch sehr übersichtlich gestaltet ist und man oft veranschaulichende Grafiken und Tabellen vorgesetzt bekommt. Wenn der erläuternde Text dazu in verschachtelten Sätzen serviert wird und man sich das Ganze mehrere Male durchlesen muss, ist es trotzdem schwer zu verstehen. Jedoch sind die Grafiken und Tabellen sehr gut und dienen sicherlich dazu, das Thema besser zu verstehen.
Löbner bringt häufig Beispiele, anhand derer er seine Theorien erläutert. Das ist jedoch auch ein Manko des Buches. Oft stehen Beispiele für sich selbst und werden nicht explizit erläutert.
Auch gibt Löbner für einige Sachen genaue Definitionen, bei anderen muss man sich selbige erst mühsam aus dem Textzusammenhang herausfiltern. Wenn es mal eine explizite Definition gibt, dann sehr klar formuliert und gut zu verstehen.
Im Klappentext des Buches heißt es, das Buch sei auch für das Selbststudium geeignet. Dem kann ich mich nicht anschließen. Ohne zusätzliche Erläuterungen und Erklärungen sitzt man oft ratlos vor dem Buch oder man muss manche Abschnitte mehrmals lesen, um sie einigermaßen zu verstehen. Da Löbner teilweise sehr umständliche Formulierungen verwendet, ist es oft schwierig, das Geschriebene wirklich zu verstehen und auch das Elementare herauszuziehen.
Fazit: Zusätzlich zu einer Semantik-Vorlesung o.ä. ist dieses Buch sicherlich empfehlenswert, da man dann in der Veranstaltung die (leider) notwendigen Zusatzerklärungen bekommt. Für das Selbststudium ohne zusätzliche Erklärungen ist das Buch aber meiner Meinung nach nicht geeignet.
Löbners Werk liefert die Basis für weiterführende Semantik-Studien, mit Beispielen, genauen Definition und Tabellen kann das Thema gut vermittelt werden.
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am 19. Januar 2010
Mit "Semantik" bietet Sebastian Löbner einen klar gegliederten und aktuellen Überblick über die herrschenden semantischen Theorien. Er stellt die verschiedenen Ansätze zur Bedeutungslehre vor, erläutert deren Stärken und Schwächen und vertieft anhand vieler gut verständlicher Beispiele das Gesagte.

Dabei tritt er selber nicht als Anhänger einer bestimmten Richtung auf, sondern vermittelt Vor- und Nachteile einer Theorie sachlich, wohlbegründet und pointiert. Besonders hilfreich ist dabei, dass er die einzelnen Herangehensweisen zueinander in Bezug setzt. So steht nichts einfach nebeneinander und wird "abgehakt", sondern das Gesamtbild der Semantik nimmt unter wiederkehrenden Fragestellungen und deren facettenreicher Beantwortung immer mehr Form an.

Auf diese Weise schult man "nebenbei" den Blick für eine methodische und analytische Herangehensweise bei der eigenen Beurteilung wissenschaftlicher Ansätze.

Das weite Feld der Semantik kann man nach der Lektüre dieser Einführung soweit überblicken, dass man die einzelnen Unterdisziplinen mit entsprechender Fachliteratur angehen kann.

Meines Wissens ist Löbner die einzige umfassende und aktuelle Einführung in die Semantik auf Deutsch. Andere Einführungen sind auf bestimmte Richtungen spezialisiert, etwa Formale Semantik, Intensionale Semantik, Semantik von Programmiersprachen etc. Ich halte das Werk daher für unverzichtbar fürs Selbststudium und mehr als sinnvoll zur Unterrichtsbegleitung an Hochschulen.
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am 6. September 2005
Dass es zu diesem Buch noch keine Rezension gab, obgleich es mir jedoch ein gutes Hilfsmittel zum Verstehen eines schwierigen Themas erschien, hat mich veranlasst, einen kleinen Kommentar zu ihm zu schreiben.
Nun denn, was dieses Buch m. E. vor allem empfiehlt, ist die Tatsache, dass es der Autor versteht, ohne Verzicht auf die notwendige Fachterminologie einen schwierigen Gegenstand, eben den der Semantik, dank eines sogar mir, nur einem interessierten Laien, zugaenglichen Stils klar darzustellen und zu erklaeren. Das Buch folgt einem vernuenftigen Aufbau: es gliedert sich in zwei Teile von je etwa 180 Seiten, von denen der erste Grundlegendes behandelt, also Zielstellung der Semantik, Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes (gegen den der Pragmatik), den Begriff der allgegenwaertigen Ambiguitaet, logische Beziehungen, usw. Nach dieser Lektuere wird dann der Leser imstande sein, sich an den zweiten Teil heranzumachen, wo er mit drei konkreten, in der semantischen Wissenschaft entwickelten Ansaetzen bekannt gemacht wird: der Dekomposition, der Kognitiven Semantik und der Formalen Semantik (formal, weil sie sich der formalen Logik bedient). Nicht nur deren Grundzuege, sondern auch ihre Schwaechen werden dargelegt. Uebrigens wird im zweiten Teil auch auf den Vergleich der "Bedeutungssysteme" verschiedener Sprachen eingegangen und darauf, in welchem Masse das Denken des Einzelnen davon gepraegt wird (Sie kennen vielleicht die Sapir-Whorf-Hypothese).
Interessant sind Bemerkungen zu der sog. nichtdeskriptiven (d. h. in diesem Buch hauptsaechlich: sozialen) Bedeutung, der an mehreren Stellen anhand des Japanischen, einer Sprache in der das hierarchische Denken dieser Gesellschaft deutlich verankert is, Aufmerksamkeit geschenkt wird. Eben wegen dieser Bedeutungskomponente (aber auch wegen anderem) uebt der Autor einige Kritik an formalen Ansaetzen, weil sie diese nicht erfassen, und er begruendet diese Kritik sofern ich sehen kann hinreichend. Hiermit sei aber zugleich ein moeglicher Minuspunkt des Buches angedeutet: diejenigen, die sich vor allem in die Formale Semantik einlesen moechten, bedienen sich wahrscheinlich besser mit anderen, ausdruecklich zu dem Zwecke geschriebenen Buechern, weil die Formale Semantik angesichts ihrer Schwierigkeit eigentlich eine ausfuehrliche Darstellung erfordert, in dem vorliegenden Buch aber einfach neben anderen Herangehensweisen an die Semantik behandelt wird. Ein anderer kleiner Mangel ist, dass das Buch ziemlich viel Druckfehler enthaelt. Zwar beeintraechtigen sie kaum das Lesen und gibt es auf der Webseite des Autors eine Liste mit Korrekturen, aber dieses kleine Aergernis soll doch vermerkt werden. :)
Dennoch gilt festzuhalten: wer sich einen algemeinen Ueberblick ueber die Semantik verschaffen moechte, wird in diesem Buch einen guten vorfinden.
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am 11. November 2013
Falls ihr studiert und Module mit linguistischen Hintergrund habt, kann ich euch das Buch nur empfehlen!!!

Das beste Buch für eine gute Einführung!!!
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am 2. Mai 2013
ich bin sehr zufrieden mit diesem Buch. Es gibt mir eine sehr klare Erklaerungen ueber die "semantik". ich habe mir nicht verlusen dieses Buch bei Amazon.de verkaufen.
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