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Semantik (de Gruyter Studienbuch) Gebundene Ausgabe – 9. Oktober 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 404 Seiten
  • Verlag: de Gruyter; Auflage: 1 (9. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3110156741
  • ISBN-13: 978-3110156744
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,3 x 20,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 166.470 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein sehr schones und breit angelegtes Lehrbuch."Peter Kuhnlein, Universitat Bielefeld"

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Sebastian Löbner ist Professor für Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Düsseldorf.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sandra am 12. März 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Grundsätzlich ist Sebastian Löbners Einführung in die Semantik empfehlenswert. In 10 Kapiteln, die noch weiter unterteilt sind, werden die grundlegenden Aspekte der Semantik angerissen und vertieft. Am Ende der Kapitel gibt es dann noch weiterführende bzw. erläuternde Literaturempfehlungen und Übungsaufgaben.
Löbner ist Professor für Sprachwissenschaft und das merkt man beim Lesen des Buches: er weiß, wovon er spricht, das Thema wird gut vertieft, jedoch merkt man es auch an seiner oft umständlichen und komplizierten Sprache. Da hilft es dann auch nicht mehr, dass das ganze Buch sehr übersichtlich gestaltet ist und man oft veranschaulichende Grafiken und Tabellen vorgesetzt bekommt. Wenn der erläuternde Text dazu in verschachtelten Sätzen serviert wird und man sich das Ganze mehrere Male durchlesen muss, ist es trotzdem schwer zu verstehen. Jedoch sind die Grafiken und Tabellen sehr gut und dienen sicherlich dazu, das Thema besser zu verstehen.
Löbner bringt häufig Beispiele, anhand derer er seine Theorien erläutert. Das ist jedoch auch ein Manko des Buches. Oft stehen Beispiele für sich selbst und werden nicht explizit erläutert.
Auch gibt Löbner für einige Sachen genaue Definitionen, bei anderen muss man sich selbige erst mühsam aus dem Textzusammenhang herausfiltern. Wenn es mal eine explizite Definition gibt, dann sehr klar formuliert und gut zu verstehen.
Im Klappentext des Buches heißt es, das Buch sei auch für das Selbststudium geeignet. Dem kann ich mich nicht anschließen. Ohne zusätzliche Erläuterungen und Erklärungen sitzt man oft ratlos vor dem Buch oder man muss manche Abschnitte mehrmals lesen, um sie einigermaßen zu verstehen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. J. Van Veen am 6. September 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Dass es zu diesem Buch noch keine Rezension gab, obgleich es mir jedoch ein gutes Hilfsmittel zum Verstehen eines schwierigen Themas erschien, hat mich veranlasst, einen kleinen Kommentar zu ihm zu schreiben.
Nun denn, was dieses Buch m. E. vor allem empfiehlt, ist die Tatsache, dass es der Autor versteht, ohne Verzicht auf die notwendige Fachterminologie einen schwierigen Gegenstand, eben den der Semantik, dank eines sogar mir, nur einem interessierten Laien, zugaenglichen Stils klar darzustellen und zu erklaeren. Das Buch folgt einem vernuenftigen Aufbau: es gliedert sich in zwei Teile von je etwa 180 Seiten, von denen der erste Grundlegendes behandelt, also Zielstellung der Semantik, Abgrenzung des Untersuchungsgegenstandes (gegen den der Pragmatik), den Begriff der allgegenwaertigen Ambiguitaet, logische Beziehungen, usw. Nach dieser Lektuere wird dann der Leser imstande sein, sich an den zweiten Teil heranzumachen, wo er mit drei konkreten, in der semantischen Wissenschaft entwickelten Ansaetzen bekannt gemacht wird: der Dekomposition, der Kognitiven Semantik und der Formalen Semantik (formal, weil sie sich der formalen Logik bedient). Nicht nur deren Grundzuege, sondern auch ihre Schwaechen werden dargelegt. Uebrigens wird im zweiten Teil auch auf den Vergleich der "Bedeutungssysteme" verschiedener Sprachen eingegangen und darauf, in welchem Masse das Denken des Einzelnen davon gepraegt wird (Sie kennen vielleicht die Sapir-Whorf-Hypothese).
Interessant sind Bemerkungen zu der sog. nichtdeskriptiven (d. h. in diesem Buch hauptsaechlich: sozialen) Bedeutung, der an mehreren Stellen anhand des Japanischen, einer Sprache in der das hierarchische Denken dieser Gesellschaft deutlich verankert is, Aufmerksamkeit geschenkt wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elisa am 19. Januar 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Semantik" bietet Sebastian Löbner einen klar gegliederten und aktuellen Überblick über die herrschenden semantischen Theorien. Er stellt die verschiedenen Ansätze zur Bedeutungslehre vor, erläutert deren Stärken und Schwächen und vertieft anhand vieler gut verständlicher Beispiele das Gesagte.

Dabei tritt er selber nicht als Anhänger einer bestimmten Richtung auf, sondern vermittelt Vor- und Nachteile einer Theorie sachlich, wohlbegründet und pointiert. Besonders hilfreich ist dabei, dass er die einzelnen Herangehensweisen zueinander in Bezug setzt. So steht nichts einfach nebeneinander und wird "abgehakt", sondern das Gesamtbild der Semantik nimmt unter wiederkehrenden Fragestellungen und deren facettenreicher Beantwortung immer mehr Form an.

Auf diese Weise schult man "nebenbei" den Blick für eine methodische und analytische Herangehensweise bei der eigenen Beurteilung wissenschaftlicher Ansätze.

Das weite Feld der Semantik kann man nach der Lektüre dieser Einführung soweit überblicken, dass man die einzelnen Unterdisziplinen mit entsprechender Fachliteratur angehen kann.

Meines Wissens ist Löbner die einzige umfassende und aktuelle Einführung in die Semantik auf Deutsch. Andere Einführungen sind auf bestimmte Richtungen spezialisiert, etwa Formale Semantik, Intensionale Semantik, Semantik von Programmiersprachen etc. Ich halte das Werk daher für unverzichtbar fürs Selbststudium und mehr als sinnvoll zur Unterrichtsbegleitung an Hochschulen.
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