"32 Minuten! NUR 32 MINUTEN!!!" etc. etc., das scheint wohl das Schlimmste an der CD zu sein, doch - hingeschaut und nachgehakt: na und?? Zum Vergleich:
W. A. Mozart, Jupitersymphonie: ~36 Minuten Nick Drake, Pink Moon: ~28 Minuten Richard Strauss, Metamorphosen: ~26 Minuten
...und kein Ton zuviel oder zuwenig. Auf den meisten Aufnahmen gibt es genug Füllsel, das hier...oh Mann...konzentriert, blendend arrangiert, erschütternd (Musik kann einen ganzen Film ausmachen) und wem das noch zuwenig ist: einfach nochmal auf PLAY drücken, man findet garantiert noch was neues. Die Ouvertüre könnte von Meister Sibelius sein, die Songs verlassen seit Wochen meinen Kopf nicht, woraufhin ich mir sogar den Film angesehen hab, höhö. Ich werde allerdings auch hier den angenehmen Verdacht nicht los, daß Björk irgendwie die Reinkarnation des Bono von 1987 ist, bei ihrem entzückenden Gesang zwischen Schrei und Flüstern...:-)