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Kundenrezensionen

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am 25. Oktober 2001
Schon seltsam: da kauf ich mir das Album und sehe erst ein halbes Jahr später den Film. Die Musik hat mich sofort gefesselt, vor allem das Anfangs- und Schlussthema. Jeden einzelnen Song habe ich verinnerlicht, und als ich den Film sah, war ich mehr als nur begeistert. Mit SelmaSongs hat Björk außergewöhnlich gute Musik komponiert, die auch losgelöst vom Film so emotionsgeladen ist, dass man das Album für einige Zeit nicht mehr aus dem CD-Player nehmen will (oder kann!). Ein Pflichtkauf, nicht nur für Björk-Verfallene.
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am 11. Januar 2001
Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Bjoerk als Selma ist beruehrend, eine ueberwaeltigende schauspielerische Leistung. Der Film uebersteigt gerade zum Schluss hin die Grenze des emotional gerade noch ertraeglichen. Die Gesangs und Tanzeinlagen verkoerpern die Flucht Selmas in eine Musical-Traumwelt aus ihrem tristen Alltag. Bjoerk hat eine gelungene und wirklich kongeniale Musik dazu geschrieben. Aus Geraeuschen entwickelt sich ein Song. (Fabriksmaschinen, rattender Zug, das Kratzen einer Schallplatte, Schritte). Der Film ist eher duester, naturalistisch, die Musik dazu um einiges heller und aufbauender. Die Ouvertuere kommt noch ziemlich schwer daher, ohne Gesang, reine Orchestermusik. "Cvalda" mit Catherine Deneuve (!) im Duett ist eine herrlich flotte Musical-Tanznummer, "I`ve seen it all" mit Thom Yorke von Radiohead vielleicht das beste Stueck in einer Reihe von musikalischen Perlen. Natuerlich ist das Ganze kein "gewoehnliches" oder gewohntes Bjoerk Album, das Filmthema stellte sie vor eine Aufgabe, die sie bravouroes geloest hat. Sowohl musikalisch als auch als Schauspielerin. Meiner Erinnerung nach fehlen mindestens zwei Titel aus dem Film. Leider das unter die Haut gehende A-capella Stueck, welches Selma in ihrer Todeszelle singt. So ist die CD reichlich kurz geraten. Irgendjemand sollte Bjoerk einmal beibringen, dass CDs doch mindestens an die 60 Minuten dauern. Dennoch lohnt sich der Kauf in jedem Fall. Ich wuerde fast behaupten, es handelt sich hier um ihr bestes Werk bisher. Wer den Film nicht gesehen hat, sollte das unbedingt nachholen, obwohl er ziemlich an die Nieren geht. (Taschentuecher mitnehmen)
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am 13. Oktober 2007
Ich hatte mir dieses Album zugelegt, nachdem ich den genialen Film "Dancer in the Dark" gesehen hatte und vor allem die musikalische Unterlegung für grandios hielt. Doch leider musste ich feststellen, dass dies nicht der vollständige Soundtrack zum Film war, sondern einige Stücke fehlen (so das geniale Stück "This Isn't the Last Song" oder die bedrückende Version von "My Favourite Things", und andere zum Teil neu arrangiert wurden. So wird das Album der Bezeichnung "Selmasongs" nicht in allen Fällen gerecht, da die isländische Sangesbardin aus vielen Stücken schlichtweg Björksongs gemacht hat.

Besonders die auf diesem Album zu findende Version von "I've Seen it All" ist nicht wirklich überzeugend, da sie die Aussage des Filmes nicht wirklich transportiert und Thom Yorkes Stimme für dieses spezielle Lied schlichtweg unpassend ist. Ähnlich ergeht es dem im Film aufreibenden "Scatter-Heart", das für dieses Album sogar umgeschrieben wurde.

Sieht man über diese unglückliche Benennung der CD einmal hinweg und betrachtet das Album für sich, erkennt man schnell dessen Genialität und Brillianz. Björk greift dabei verstärkt auf Elemente der Musik der 50er Jahre und der Musicals zurück und weiß damit wie eh und je zu bezaubern. Für Viele mag dieses Album einen guten Einstieg in die musischen Welten der Isländerin darstellen.

Vor allem 141 Steps und A New World sind grandiose Highlights des Albums, das mit nur 7 Tracks zwar relativ kurz, aber umso klanggewaltiger daherkommt.

Alles in allem ein sehr schönes Album, dem ich aufgrund der falschen Betitelung und der oben genannten Schwachstellen jedoch einen Stern abziehen muss. Davon einmal abgesehen kann ich es nur wärmstens empfehlen.
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am 18. Oktober 2008
tolle musik, mit erstklassigen anlehnungen an die musicals der 30er jahre.

leider sind einige songs nicht wie im film, am meisten stört das bei IŽve seen it all.

deshalb nur 4 sterne.

trotzdem eine erstklassige platte.
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am 8. Oktober 2014
Entschuldigung... ähm, "die Einwanderin die mordet um ihren Sohn zu schützen" ? Hat derjenige, der den Text da oben geschrieben hat, den Film gesehen? Sie ermordet niemanden. Sie zerbricht an der Schlechtheit der Menschen, an der Geldgeilheit und den Lügen ihrer Mitmenschen.... ich schreib nicht mehr sonst reg ich mich nur wieder auf. Ich liebe Björk. Den Film kann ich nicht ertragen. Ich kann sie verstehen, auch mit mir hätte es Auseinandersetzungen gegeben bei den Dreharbeiten denn was man dort sieht kann man schlecht aushalten (erst recht wenn man mit dem amerikanischen Rechtsystem und der Todestrafe Schwierigkeiten hat). Extrem harte Kost. Nichts für einen gemütlichen Abend. Ich war tagelang fertig danach. Der Soundtrack ist allerdings episch.
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am 24. Oktober 2000
Selmasongs von björk ist ruhiger - weniger schrill - und zugleich fröhlicher als ihre vorherigen Alben debut und homogenic. Die Musik ist die Filmmusik zu Dancer in the Dark von Lars von Trier, und wer den Film gesehen hat, denkt - wie ich - wahrscheinlich immer an diesen sehr intensiven Film, auch wenn die Stücke etwas anders sind als im Film. Besonders aufgekratzt und tanzbar ist Cvalda, gesungen von björk und Catherine Deneuve(!), und so schön wie traurig ist das Duett björk & Thom Yorke: I've Seen It All. 107 Steps - Selma auf dem Weg zum Henker - ist ein pures Gänsehaut-Lied. Wie im Film als Schauspielerin gibt björk mal wieder alles in ihrer Musik.
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am 10. Januar 2001
"32 Minuten! NUR 32 MINUTEN!!!" etc. etc., das scheint wohl das Schlimmste an der CD zu sein, doch - hingeschaut und nachgehakt: na und?? Zum Vergleich:
W. A. Mozart, Jupitersymphonie: ~36 Minuten Nick Drake, Pink Moon: ~28 Minuten Richard Strauss, Metamorphosen: ~26 Minuten
...und kein Ton zuviel oder zuwenig. Auf den meisten Aufnahmen gibt es genug Füllsel, das hier...oh Mann...konzentriert, blendend arrangiert, erschütternd (Musik kann einen ganzen Film ausmachen) und wem das noch zuwenig ist: einfach nochmal auf PLAY drücken, man findet garantiert noch was neues. Die Ouvertüre könnte von Meister Sibelius sein, die Songs verlassen seit Wochen meinen Kopf nicht, woraufhin ich mir sogar den Film angesehen hab, höhö. Ich werde allerdings auch hier den angenehmen Verdacht nicht los, daß Björk irgendwie die Reinkarnation des Bono von 1987 ist, bei ihrem entzückenden Gesang zwischen Schrei und Flüstern...:-)
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Ich habe ein wenig gebraucht um mich in diesen Soundtrack reinzuhören. Ich weiß auch nicht wieso, aber irgendwie zog ich Björks normale Alben bislang immer vor und vernachlässigte dieses zuweilen. (liegt vllt aber auch daran das ich mich in ihre anderen Alben reinhören musste in der Zeit ^^)

Mittlerweile habe ich mich aber glücklicherweise in dieses Album reingehört! Ich kenne den Film leider immer noch nicht! (JAAAAA, Schatten der Schande über mich...) Doch Björk liefert hier mal wieder supertolle Songs ab! Ihr gelingt wunderbar die Symbiose von elektrischer und symphonischer Musik und reißt einen mit ihrer Stimmgewalt gewohnt mit. So nutzte sie auch diverse Maschinengeräusche aus einer Fabrik und eines Zuges als akkustisches Stilmittel- und es funktioniert hervorragend. Schon allein die Overture ist absolute Spitzenklasse! Das Finale hingegen ist mehr als bitter. (wenn man den Backround um den Song "107 Steps" kennt)

Leider muss ich die 32 Minuten bemängeln. Ich hätte gerne noch mehr vom eigentlichen Score gehört. Von diesem bekommt man nur ganz wenig im 4ten Song zu hören. Auch muss ich ein wenig den Sound bemängeln: Björk's Stimme wird des öfteren mal von der Musik übertönt. Es ist ohnehin manchmal etwas schwer die gute Frau Guðmundsdóttir zu verstehen.

Fazit:

Ein kleines Schmankerl für Björk-Fans und "Dancer in the Dark"-Anhänger welches durchaus mehr an der eigentlichen Filmmusik hätte vertragen können.
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am 5. Juni 2010
Selmasongs ist der Soundtrack zu dem beeindruckenden Film "Dancer in the Dark"

Auf der CD finden sich die 7 Titel aus dem Film:

Overture: Die Anfangsmelodie, in der nicht gesungen wird, der Hörer aber in die Welt von Selma entführt wird. Sehr gelungen und dramatisch.

Cvalda:
Das 1. Lied von Selma im Duett mit ihrer Freundin (gespielt von Catherine Deneuve). Das Lied gibt Freude und Hoffnung wieder. Sehr gelungen!

I've seen it all:
Ein wunderschönes ruhiges Lied. Traumhaft und traurig zur gleichen Zeit.

Scatterheart:
Das Lied höre ich persönlich nicht so gerne. Gut ist, dass es nicht wie im Film aufgenommen wurde!

In the Musicals:
Ähnlich wie Cvalda ein TUp-Tempo Lied, was Spaß macht.

107 Steps:
An der Stelle wurde im Film gebangt. Das Lied ist gut, wenn es auch nur aus Zahlenfolgen besteht.

New World:
Die Melodie von der Overture wird hier mit Text kombiniert. Ganz toll!

Durch die musik im Film bin ich überhaupt auf Björk gestoßen, da mich die Musik verzaubert hat! Sehr empfehlenswert!
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am 11. Dezember 2000
Die Soundtrack-CD bietet einen guten Querschnitt von Selmas Freud und Leid und den Hoerern abwechselnd ergreifende, entspannende und mystische Klaenge und hektische, qualgefuellte Kompositionen.
Das Minus dieser Soundtrack-CD ist, dass sie nicht alle Lieder des Films enthaelt. So fehlt neben einem Duo mit dem fiktiven tschechischen Tapdancer Aldrich Levy auch das letzte Lied des Films, das Lied das Selma so fuerchtete. Dieses Lied, ein A Capella gesungen von Bjoerk selbst natuerlich, ist ungefaehr das Schluesselstueck; die finale Erkenntnis die Selmas Charakter entschluesselt.
Auch wenn die CD mit 32 Minuten zu kurz ausgefallen ist, ist sie doch des Kaufens wert. Wer den Film noch nicht gesehen hat sollte sich sputen. Im Film "Dancer In The Dark" wirkt die Musik noch besser, teils wegen der Musicalszenen, teils wegen des Kontexts.
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