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Selling England By The Pound
 
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Selling England By The Pound

10. November 2008 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 10. November 2008
  • Erscheinungstermin: 10. November 2008
  • Label: Virgin Catalogue
  • Copyright: (C) 2008 Virgin Records Ltd This label copy information is the subject of copyright protection. All rights reserved. (C) 2008 Virgin Records Ltd
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 53:34
  • Genres:
  • ASIN: B001VKHMZ4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (77 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.910 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jojim von der meff am 13. Juni 2009
Format: Audio CD
Das Album ist für mich unter den ersten 5 meiner Musiksammlung. Es hat auch nach 30 Jahren keinen Charme eingebüßt. Es ist Musik von einem anderen Stern. Meine Vorredner haben das im Detail begründet.

Ich möchte nur auf zwei Dinge eingehen: "The battle of epping forest" und "Cinema Show".

Man höre sich nur mal an, wie Collins, dieser Ausnahmedrummer, "the battle ..." unterstützend mitprägt. Seine Rhythmustextur ist unglaublich, wenn er unter den Stakkato-Refrain von Gabriel eine Bluesmetrik legt. Das ist für eine britische Folkrockband sehr ungewöhnlich. Hier zeigt Collins, dass nur mit ihm Genesis das wurde, was es heute ist: das imposanteste Musikunternehmen aller Zeiten - neben den Beatles. Der Song "The battle .." ist ein Stück Musik, wie man es nur selten hören darf. Viele mögen es nicht, weil es metrisch zu komplex ist.

"Cinema show" ist vermutlich mein Paradestück von Genesis. Was dort im zweiten Teil geschieht, ist wirklich von einem anderen Stern. Tony Banks zeigt, wie unauffällig er die Klassik in den Rock eingebettet hat. Das Stück, das scheinbar nie zu Ende geht, entwickelt noch heute einen geradezu magischen Sog. Es ist, um in der heutigen Sprache zu reden, "spacig". Und auch das Ende des Songs, das in seiner Eigenwilligkeit besticht, zeigt, das Genesis mit zum kreativsten Musikerpool gehört, der jemals auf einer Bühne stand. Wie seichte Wellen ebbt der Song aus in einer schwebenden Klangcollage über Collins ätherischen Drum-Spielereien. Herrlich.

"Selling England ... " ist für mich dasselbe Kaliber wie Tschaikowskys 6. Sinfonie. Es ist ein eigenes Genre, das nie wieder bedient werden konnte. - Diese Platte ist pure Fantasie - in Noten gesetzt. Das Wort Meisterwerk ist dafür zu abgegriffen.

Danke - Genesis.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Raimund Eller am 22. Mai 2010
Format: Audio CD
Die Genesis der Siebziger waren vor 30 Jahren für mich DIE Band, bewundert, geliebt, verehrt. Ich habe dann gelitten an den Verrissen von Sounds und Rolling Stone etc., die sich so ab 1976 mit dem Aufkommen des Punk und New Wave häuften und ich habe schliesslich selbst auch das Interesse an der Band verloren, als ich "erwachsen" wurde und die Band sich mehr und mehr der Hitparade zuwandte. Meine musikalischen Interessen wandten sich der Klassik und der Oper zu und schliesslich dem Jazz. Nun nach fast 30 Jahren erhielt ich letzte Weihnachten die 1970-75er Box von Genesis, und hörte die alten Sachen nach so vielen Jahren - zuerst ehrlich gesagt mit einer gewissen naserümpfenden Distanziertheit - wieder und was soll ich sagen: The Knife, Musical-Box, Supper`s Ready, In the Cage u. Co. hauten mich sofort wieder um. Die alte Magie war blitzartig zurück und seit Jahren war es mir nicht mehr so den Rücken runtergelaufen.... Unglaublich, was diese Anfangszwanziger damals für Musik machten!!! Ich hörte wieder Yes` Close to the Edge, King Crimsons Red und Larks`..., Gentle Giant etc. - meine damaligen Favoriten eben und ich komme aus dem Staunen nicht heraus, was die anno 1972/73 für Musik machten und noch mehr: dass diese Musik damals erfolgreich war!! Wenn ich denke, wieviel - besser: wie wenig von dem Punk und New Wave heute noch hörbar ist, der die alten Prog-"Dinosaurier" ab 1976 dann wegspülte? Wenn ich denke, was heute für Plastikmusik die Hitparaden dominiert und das schon seit den Achzigern!Lesen Sie weiter... ›
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61 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Child in time am 29. Oktober 2006
Format: Audio CD
`Can you tell me where my country lies`. Mit dieser Textzeile fängt die "Selling England By The Pound" aus dem Jahr 1973 an. Peter Gabriel singt mit so einer traurigen, gebrechlichen und trotzdem starken, anklagenden Stimme, wie nur er es kann. Die vorliegende Platte ist für mich die stärkste Studioscheibe von Genesis überhaupt. Waren die Vorgänger "Nursery Cryme" und "Foxtrott" schon Meisterwerke einer jungen, aufstrebenden Band, so gelingt es hier, ein Album für die Ewigkeit zu erschaffen.

Dancing with the moonlit knight: Der heimliche Titelsong des Albums. Peter singt zum weinen schön, das Lied steigert sich jedoch unglaublich und jeder der 5 kann seine Stärken ausspielen. Eines meiner Lieblingsstücke von Genesis überhaupt.
I know what I like: War ein ganz kleiner Hit in GB. Ist eigendlich ziemlich poppig für damalige Genesiszeiten, also vollkommen ungewöhnlich. War eigendlich fast immer im Liveprogramm.
Firth of fifth: Wird von vielen Fans als d a s Genesisstück gehandelt. Ich sehe es ähnlich. Das Gitarren-Keyboardsolo ist wirklich nicht mehr zu toppen. Tony und Steve in Topform.
More fool me: Gesungen von Phil (ganz dünnes Stimmchen). Das Lied ist gut, man fragt sich aber wirklich, wie aus diesem `Sänger` mal der Superstar Collins werden konnte.
The battle of epping forest: Was für ein Song, was für ein Text. Die Gruppe und Peter Gabriel übertreffen sich selber. Teilweise richtig hart, so dass man die "Schlacht" nachvollziehen kann. Der Text strotz nur so vor Ironie und Sarkassmus.
After the ordeal: Gutes instrumentales Stück.
The cinema show: Ein vielleicht noch besseres Keyboardsolo von Banks (geht das überhaupt noch nach `Firth of fifth`?).
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