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Selfportrait [Vinyl LP]

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Produktinformation

  • Vinyl (14. Februar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Sundazed (Bear Family Records)
  • ASIN: B002MT3BE4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 135.714 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. All The Tired Horses
2. Alberta #1
3. I Forgot More Than You'll Ever Know
4. Days Of 49
5. Early Mornin' Rain
6. In Search Of Little Sadie
7. Let It Be Me
8. Little Sadie
9. Woogie Boogie
10. Belle Isle
Alle 12 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Copper Kettle
2. Gotta Travel On
3. Blue Moon
4. The Boxer
5. The Mighty Quinn (Quinn, The Eskimo)
6. Take Me As I Am (Or Let Me Go)
7. Take A Message To Mary
8. It Hurts Me Too
9. Minstrel Boy
10. She Belongs To Me
Alle 12 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

2LPs, re

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von diderot11 am 22. Juni 2007
Format: Audio CD
Irgendwo steht, Dylan wollte mit "Self Portrait" eine Platte machen, "die man unmöglich mögen kann". Das ist gescheitert. Zwar gibt es genug Leute, die sie für sein schwächstes Werk halten, und auch der Meister selbst scheint sie eher als Fingerübung betrachtet zu haben. Aber was mir an dem Album so gefällt, ist gerade die Leichtigkeit, mit der Dylan hier unbekümmert in den Schmalztiegel greift, das Augenzwinkern, mit dem er (auch seine eigenen) Hits völlig schief singt und zerstört, und wie er den Mond anheult: "Let it be me", "Copper Kettle" - eingerahmt von Country-Hadern wie "Alberta". Das ist großes amerikanisches Pop-Kino, das einen spielerisch vom Zwang des Alles-ernst-Nehmen-Müssens befreien kann. "Wir haben ein paar Songs an die Wand geklatscht, und was nicht runterfiel, kam auf die Platte", scheibt Dylan in seinen "Chronicles". So einfach kann das Leben sein. Danke, Bob!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Van den Budenmayer am 21. Februar 2015
Format: Audio CD
Von all seinen kontrovers diskutierten Werken ist SELF PORTRAIT wohl das umstrittenste. Immer noch gilt die Platte bei vielen an Dylan interessierten Leuten als sein größter Fehlgriff, noch vor DYLAN, KNOCKED OUR LOADED, DOWN IN THE GROOVE, CHRISTMAS IN THE HEART & SHADOWS IN THE NIGHT, Dylans vor wenigen Tagen veröffentlichter neuer Scheibe. Bei all diesen Platten covert Dylan ausschließlich oder größtenteils Fremdmaterial. Den Reaktionen auf SHADOWS IN THE NIGHT kann man, auch in diesem Forum entnehmen, dass Bob Dylan es immer noch schafft die Gemeinde zu spalten. 1970 war der Schock auf die Veröffentlichung von SELF PORTRAIT allerdings noch deutlich größer als jetzt bei seiner Neuen. Am bekanntesten ist sicherlich die What is this sh**?"-Kritik des Dylan-Fans und Kritikers Greil Marcus.

Ich habe SELF PORTRAIT zum ersten Mal im Frühling 1992 gehört. Damals habe ich Dylan so richtig für mich entdeckt, habe mir, soweit es das Portemonnaie zuließ, regelmäßig Platten von ihm gekauft und viele Scheiben auf Kassette aufgenommen. Von den 24 Songs die sich auf diesem Doppelalbum finden, habe ich nur 13 auf Kassette überspielt. Nicht auf meine Auswahl geschafft haben es bspw. Early Morning Rain, Let It Be Me, Copper Kettle oder Take A Message To Mary, die ich alle mittlerweile sehr gerne hören. Speziell Copper Kettle ist eines meiner Lieblingslieder. Ich finde, dass Dylan den Song fantastisch interpretiert &ja, auch singt! Anfang 1992 waren aber Scheiben wie HIGHWAY 61 REVISITED, DESIRE, HARD RAIN oder die wunderbare OH MERCY für mich richtige und maßgebliche Dylan-Werke.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan Urban TOP 1000 REZENSENT am 28. Juni 2011
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
jaja, das ist eine seltsame platte, selbst für dylan, selbst wenn man die berg- und talfahrten seiner studioalben mitverfolgt und in kenntnis der bootleg-series zumindest einige hintergründe erahnen kann.
ich meine hier auch keinesfalls die qualität der songs, der musik, ich meine vielmehr die mal mehr, mal weniger grobe abweichung von der erwartungshaltung seines publikums.

ich kann das ja auch gar nicht bös' meinen, oder will hier jemand ernsthaft behaupten, es gäbe wirklich eine schlechte platte von dylan? nee, sowas gibt es genausowenig wie einen kaputten rolls royce oder eine gute modern talking platte...
wenn man mal wirklich was schlechtes von his bobness findet, relativiert sich das sicher mit der zeit, oder sagen wir satirisch zugespitzt: man hat es eben nicht gleich verstanden...

hier mischt nun dylan eigenkompositionen mit eigenwillig interpretierten coverversionen von so geschmeidigen songs wie "early morning rain" (gordon lightfoot) oder "the boxer" (paul simon).

ich denke mal, er tat es, um zu zeigen, dass diesen songs etwas fehlte, ein schuss dylan nämlich.
er geht durchaus mit respekt an diese songs heran, er nimmt ihnen die glätte, die perfektion des originals, baut ecken, kanten, schikanen ein und malträtiert sie mit seiner stimme. nachher kann man das original fast nicht mehr hören...

auch sind große songs hier drauf, "like a rolling stone" in einer holterdipolter-version, "the mighty quinn" wogegen der manfred-mann-cover-hit klingt, wie frisch aus der hitparade geflüchtet, naja und der superraunzer "wigwam" den wohl fast jeder kennt (und der sonst meines wissens nur auf compilations zu finden ist) - um nur einige zu nennen.
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27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Torsten am 1. Februar 2003
Format: Audio CD
Das Album ist freilich ein Schock für jene, die lediglich Highway 61 oder Blonde on Blonde kennen... denn irgendwie klingt auf diesem Album alles so seicht, country-like, ja regelrecht reaktionär, und man mag kaum fassen, dass das vom selben Mann stammt, der 65/66 die Welt musikalisch in einem Maße provozierte, dass es jedem Fass den Boden ausschlagen musste...
gleichwohl trotz der vermeintlichen Seichtheit liebe ich dieses Album. Denn natürlich ist es Kitsch auf einem höheren Niveau (und richtig kitschig kann es gar nicht sein angesichts der Stimme, die Dylan zelebriert). Songs wie "Let it be me" oder "Take a message to Mary" sind so wundervoll, dass ich gar nicht genug davon bekommen kann. Ohne Frage: Hätte Dylan in seiner Karriere - ein Wort, das er nicht mag - nur solche Scheiben aufgenommen, dann müsste man sich krämen, aber das hat er eben nicht... er hat so viele Facetten, so viele Dimensionen, dass die hier gezeigte eine weitere wundervolle mehr ist in einem erfüllten Musikerleben... eine Dimension, die ich nicht missen will. Wenn's draußen schneit, es richtig gemütlich wird, dann höre man diese CD.
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