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Self Preserved While the Bodie [Vinyl LP]
 
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Self Preserved While the Bodie [Vinyl LP]

Oceansize Vinyl
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Self Preserved While the Bodie [Vinyl LP] + Everyone Into Position + Effloresce
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Produktinformation

  • Vinyl (3. September 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Superball (EMI)
  • ASIN: B003UTUQ4I
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 139.087 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Part Cardiac
2. Superimposer
3. Build Us A Rocket Then
4. Oscar Acceptance Speech
5. Ransoms
Disk: 2
1. A Penny's Weight
2. Silent / Transparent
3. It's My Tail And I'll Chase It If I Want To
4. Pine
5. Superimposter
Disk: 3
1. Part Cardiac
2. Superimposer
3. Build Us A Rocket Then
4. Oscar Acceptance Speech
5. Ransoms
6. A Penny's Weight
Alle 10 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

motor.de

Kompakt und doch nicht Mainstream - Oceansize zielen mit ihrem Viertling auf Fans der ersten Stunde und damit auch potentielle neue. Nach ihrem allseits gefeierten Debüt „Effloresce“ (2003), dessen würdigen Nachfolger „Everyone Into Position“ (2005) und dem durchwachsenen „Frames“ (2007), konnte man gespannt sein, ob es Oceansize auf Album Nummer vier schaffen würden, zu ihren alten Stärken zurück zu finden. Die bestanden vornehmlich darin, durch unkonventionell strukturierte Songs eine musikalische Spannung zu erzeugen, die auch über Albumlänge nicht abfällt. Und tatsächlich geben sich die britischen Prog-Rocker auf „Self Preserved While The Bodies Float Up“ keine Blöße. Dabei steht der Band auch ihre neue Kompaktheit gut zu Gesicht. Lediglich drei Songs auf diesem Album habe eine Länge von mehr als fünf Minuten. Doch keine Angst: Oceansize sind nachwievor weit davon entfernt, eine Radioband zu sein.

„You can call me pragmatic“ singt Frontmann Mike Vennart in „Superimposter“, dem letzten Song auf „Self Preserved While The Bodies Float Up“ und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Oceansize versuchen auf diesem Album nämlich nicht, möglichst abgedreht und chaotisch zu klingen, wie sie es noch auf dem Vorgänger „Frames“ taten, sondern lenken den eigenen Tatendrang in etwas gemäßigtere Bahnen. Heraus gekommen ist das bisher kürzeste Oceansize-Werk, aber auch eines, das kaum schwache Momente aufweist. Den Auftakt bildet das doomige „Part Cardiac“, das sich über vier Minuten hinweg schleppt und einen düsteren aber gelungenen Opener abgibt. Ein typischer Oceansize-Song ist das anschließende „Superimposer“. Melodiös und heavy gleichermaßen, so wie man die Jungs aus Manchester eben kennt. Das Zusammenspiel der Gitarren mit dem Gesang von Mike Vennart erinnert auffällig an „Effloresce“-Zeiten. „Build Us A Rocket Then...“ lebt dann von der großartigen Arbeit der Rhythmus-Sektion. Drummer Mark Heron trommelt, als gäbe es kein Morgen mehr. Auch Bassist Steven Hodson lässt sich nicht zweimal bitten und treibt mit seinem virtuosen Bassspiel den Song nach vorne, der nichts von üblichen Strophe-Bridge-Chorus-Schemata hält. Vielmehr fügen sich verschiedene Parts nahtlos zu einem abwechslungsreichen Ganzen zusammen. Mike Vennart klingt zwischendurch sogar verdächtig nach Chris Cornell, was angesichts der stimmlichen Qualitäten des Soundgarden-Frontmanns aber als Komliment zu verstehen ist. „Oscar Acceptance Speech“ drosselt dagegen das Tempo immer mehr und endet als traurig-schöner Ambient-Tune aus Piano und Violine, der auch von Sigur Rós stammen könnte.

Generell hätte es nahezu jeder Song auf „Self Preserved While The Bodies Float Up“ verdient, einzeln hervorgehoben zu werden. Abgesehen vielleicht von den etwas faden „Ransoms“ und „A Penny's Weight“. „It's My Tail And I'll Chaise It If I Want To“ klingt, als hätte jemand eine gemeinsame Jam-Session von Trail Of Dead und At The Drive-In aufgenommen. In sportlichen 3:36 bläst einen der Song geradezu weg, während das darauf folgende „Pine“ wieder ruhigere Töne anschlägt und mit seinen tollen Gitarrenharmonien auch auf der letzten Aereogramme-Platte funktioniert hätte. Oceansize dürften mit Album Nummer vier vor allem Fans ihrer ersten beiden Longplayer ansprechen. Die Briten klingen nämlich weniger sperrig als noch auf dem Vorgänger „Frames“, der ja auch nicht von allen Seiten mit Wohlwollen entgegengenommen wurde, dafür aber gewohnt dynamisch. Vor allem aber ist „Self Preserved While The Bodies Float Up“ aufgrund seiner Kompaktheit auch das perfekte Einstiegswerk für alle, die sich bisher nicht mit dem Quartett aus Manchester befasst haben. Es sei ihnen nahegelegt, dies schnellstmöglich zu ändern.


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Kundenrezensionen

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
wie immer sehr sperrig 5. September 2010
Format:Audio CD
kommt die neue oceansize daher. die erstauflage ist sehr schick mit vielseitigem booklet und bonustrack.

die ersten drei stücke sind laut und schnell, als wollten sie ihre fans nach der sehr ruhigen home & minor ep beruhigen. danach wird es wieder deutlich getragener, besonders schön und in epischer oceansize-typischer länge kommen oscar acceptance speech und silent / transparent daher, wobei ich den abschließenden instrumentalteil des letztgenannten songs als höhepunkt des albums empfinde.

langeweile kommt nie auf, schnelle stücke oder parts wechseln wie gewohnt mit sehr ruhigen passagen und tracks. das album ist längst nicht so eingängig wie der letzte longplayer frames, aber das sollte kein nachteil sein. auch home & minor erhält mit der zeit die tiefe, die man bei den ersten durchläufen noch sucht, ähnlich sollte dies hier sein. wie so oft bei oceansize, besonders beim debütalbum effloresce, gehe ich fest davon aus, dass sich die cd mit jedem hören tiefer in die musikseele gräbt und nicht mehr entweichen kann.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Weg ist das Ziel... 7. September 2010
Von Mx
Format:Audio CD
Wieder einmal legen Oceansize ein Album vor, das erst in ein paar Monaten vollkommen verstanden werden wird. Aber nach ein paar Hördurchgängen bin ich mir mit meiner 5-Sterne-Bewertung absolut sicher, denn der Weg ist das Ziel, und es ist schon eine Zeit her, dass ich ein so facettenreiches, kreatives und emotionsvolles Album so genussvoll "erhören" durfte.

"Part Cardiac" donnert mit einer breiten, krummtaktigen Gitarrenwand richtig los,

"SuperImposer" kontert mit geschmackvollen Ohrwurmmelodien, worauf hin

"Build Us A Rocket Then" in rasantem Tempo jegliche Songaufbau-Erwartungshaltungen zerlegt, bis dann mit

"Oscar Acceptance Speech" erstmals Ruhe einkehrt, welches sentimental schlichte Melodien und ein fantastisches Streicherarrangement offenbart,

"Ransoms" schwebt dann dahin, und fasziniert ohne mit großen Gefühlen zu spielen,

"A Penny's Weight" mag am Anfang in seiner ruhigen Schlichtheit unpassend wirken, aber fügt sich als Auge des Sturms mit dennoch untypischen Melodien gut ein,

"Silent/Transparent" klingt für mich wie die Kreuzung aus einem typischen Oceansize-Song mit einer typischen Postrock-Hymne,

"It's My Tail, And I'll Chase It If I Want To", überzeugt auch mit Oceansize-typischen Harmonien, packt diese aber wieder in ein härteres Gewand,

"Pine" würde man mit seinem mitnehmenden Schlussteil eigentlich als letzten Song einschätzen, allerdings wird mit

"SuperImposter" noch nachgelegt, welches hinter einem fast beiläufigen Rhythmus beinahe versteckt genauso sentimental ist wie die offensichtlicheren Stücke, und mich mit dem faszinierenden Gefühl ein wirklich "progressives" (im eigentlichen Sinn) und künstlerisch ehrliches Album gehört zu haben, wieder in die Realität entlässt.

Auch für Oceansize scheint der (musikalische) Weg das Ziel zu sein, und nicht das große Geld, Fanmengen, oder auch nur Anerkennung von allen Seiten. Dafür sage ich danke, verzichte völlig auf Vergleiche mit ihren früheren Alben, und freue mich auf die, die noch kommen werden.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Harter Brocken 4. September 2010
Von JH
Format:Audio CD
Habe das Album heute morgen bekommen und sofort eingelegt.
Mittlerweilen bin ich beim 3. Durchgang kann aber bei weitem noch nicht behaupten die ganze Bandbreite von dem was man da auf die Ohren bekommt erfaßt zu haben. Dennoch reicht das jetzt schon dicke für 5 Sterne!
Ich würde behaupten das es das bisher schwierigste Oceansize Album ist - Frames und die Home&Minor EP waren dagegen geradezu leichte Kost. ;)
Auf Anhieb ins Ohr gehen das schon bekannte "Superimposer", "Oscar Acceptance Speech" und "It's my tail and I'll chase it if I want to", aber auch alle anderen Titel haben etwas für sich, und entfalten sich mit jedem weiteren Hördurchgang mit Sicherheit noch. Das die Songs diesmal kürzer sind, merkt man auch nicht wirklich.
Ich würde aber auf jeden Fall (wie bei jedem Oceansize Album) empfehlen das Album komplett von Anfang bis Ende zu hören, und am besten gleich den Repeat Knopf zu betätigen. ;)

Die 2 Euro extra für die Special Edition lohnen sich auf jeden Fall, sehr schönes Digipack mit einem dicken Booklet mit Songtexten etc. und den Bonustrack "Cloak" sollte man auch mitnehmen.
Alle die nur ansatzweise etwas mit (progessiver) Rockmusik anfangen können, sollten hier auf jeden Fall zuschlagen!
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