Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Anbetungswürdig, 13. März 2008
Was für ein Schock! Irgendwann kurz vor der Veröffentlichung von The Seldom Seen Kid" kündigten Elbow , dass dies ihr letztes reguläres Studioalbum werden sollte. Nicht, weil sie sich auflösen, sondern weil sie der Institution Album" in Zeiten von Downloads und Musikmassenware keine Zukunft mehr geben. So heftet Album Nr. 4 irgendwie ein gewisser Beigeschmack an. Und hohe Erwartungen. Doch dieser Schwanengesang Elbows auf die Albumkultur gerät einmal mehr zum vollkommenen Triumphzug, der endgültig keinen Zweifel daran lässt, dass Elbow eine der essentiellsten britischen Bands des langsam ausgehenden Jahrzehnts waren und sind. The Seldom Seen Kid" vereint einmal mehr alle Stärken dieser Band. Die gefühlvollen Kompositionen, gepaart mit Guy Garvey's wundervoll rauer und gefühlvoller Stimme, sowie musikalische Verwirrtheit, welche immer die richtige Balance zwischen Epik und Verschrobenheit findet und dabei eine unglaubliche Atmosphäre aufbaut. Groß geändert hat sich der Sound von Elbow über die Jahre nicht. Wer Elbow bisher geliebt hat, wird auch das neue Album lieben und wer bisher nichts mit ihnen anfangen konnte, dem ist auch jetzt nicht mehr zu helfen. Doch Elbow müssen gar nicht anders klingen. Ihre hohe Musikalität und die Vielschichtigkeit ihres Sounds sorgt immer wieder für neue Überraschungen. Mit Starlings" gibt es erneut einen dieser typisch verschrobenen Openingtracks. Die Single Grounds for Divorce" schleppt sich durch einen hämmernden Blues, Mirrorball" und Some Riot" sind traumhafte Balladen, The Fix" (mit Richard Hawley) klingt als sei es in irgend ner düsteren, versifften Kneipe aufgenommen und On A Day Like This" strahlt eine Wärme und Breite aus, die ganz schnell jede andere zeitgenössische Musik für nichtig erklärt. Elbow's Musik hat wirklich schon etwas klassisches, auch wenn man es nicht richtig beschreiben kann. Hier wird nicht versucht auf Disco, Hype und Jugendlichkeit zu machen. Elbow sind etwas strange, very british und klingen nach wie vor wie nichts anderes. The Seldom Seen Kid" ist noch ne Spur düsterer, als der Vorgänger Leaders Of The Free World", wirkt noch vielschichtiger, durchdachter und intensiver. Kurzum: Elbow ist ein weiterer Geniestreich gelungen, der einen erneut fragen lässt, warum diese Band nie den gleichen Status wie z.B. Coldplay erreicht hat. Vermutlich werden sie zu wenig verstanden bzw. wollen sie das vielleicht auch gar nicht. Wer Elbow noch nicht gerafft hat, sollte jetzt damit anfangen. Egal, ob noch ein Album kommt oder nur noch verstückelte Songs. Diese Band hat etwas, was wirklich selten geworden ist: Substanz, Konstanz und Eigenständigkeit. Darauf trink ich nen Grounds for Divorce"!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es verzaubert!, 14. Oktober 2009
elbow sind klasse! Ich kenne nur dieses eine Album hier, aber ich werde mir die anderen Alben auch noch zulegen.
elbow verzaubert. Die Stimme, die Musik, die Melodien, die Instrumente, hier passt einfach alles. Jeder Song ist anders. Einzigartig.
Übrigens: mein Lieblingssong ist GROUNDS FOR DIVORCE. Das heißt jetzt aber nicht, dass die anderen Songs schlechter sind als GFD. Jeder Song hat etwas ganz Besonderes an sich! Ist - wie gesagt - einzigartig!
Wenn man down ist, dann zieht einen die sehr ausdrucksstarke Musik von elbow irgendwie wieder hoch. Diese Musik verzaubert und man vergisst all den Ärger um sich herum. Man träumt sich einfach woanders hin.
Für mich eine klasse Band! Dieses Album hier war ein Mitbringsel aus London, aber es hat sich zweifellos gelohnt hineinzuhören! Wer weiß, ob ich sonst jemals auf elbow gekommen wäre.
FAZIT: ein Spitzenalbum (und die Videos finde ich ausnahmslos klasse! Kann man sich auf YouTube ansehen...)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk - mitreißend und poetisch fassen Elbow die Dinge des täglichen Lebens in Musik, 12. April 2008
"The Seldom Seen Kid" ist das vierte und möglicherweise letzte offizielle Album der Gruppe Elbow aus der englischen Musikmetropole Manchester. Ursprünglich sind die Jungs um Sänger und Bandleader Guy Garvey in Bury, irgendwo im Norden von Großbritannien, aufgewachsen. Nachdem sie allesamt die Schule geschmissen hatten hing der Haussegen schief. Den arbeitslosen Eltern fehlte jedes Verständnis für die hohe Kunst ihrer Kinder. Und so zogen unsere Helden in die nächste große Stadt - Manchester! Hier kreierten sie ihren ureigenen Popsound. Das neue Album haben Elbow ohne den Einfluss eines fremden Produzenten aufgenommen und beschreiben es selbst als "darker and heavier". Richtig ist, dass die angespannte und sehr emotionale Atmosphäre des vorgänger Albums hier aufrecht erhalten wurde. Allerdings bedienten sich Elbow diesesmal einer ausgesprochen kommerziellen Note, dies ist besonders gut auf der Single 'Grounds for divorce' zu hören. Garvey und seinen Mannen gelingt es aber weiterhin in jedem Song die Dinge des täglichen Lebens mitreißend und poetisch in Musik zu fassen. So schaffen sie es den geneigten Hörer mit jedem Song zu überraschen. Besonders gut gefällt mir die Colaboration mit Richard Hawley, der gemeinsam mit Elbow den Song 'The fix' geschrieben hat und auch auf der Aufnahme die Gitarre spielt und mit Garvey im Duett singt.
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