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Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen
 
 
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Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen [Broschiert]

Gitta Jacob , Friederike Potreck-Rose
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Broschiert, September 2003 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 239 Seiten
  • Verlag: Klett Cotta Verlag; Auflage: 2 (September 2003)
  • ISBN-10: 3608897194
  • ISBN-13: 978-3608897197
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 691.158 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

wissenschaft-online

Wie verhilft man einem Menschen zu einem starken und stabilen Selbstwert? Und für wen ist das gut? Die beiden in Freiburg tätigen Psychologinnen Friederike Potreck-Rose und Gitta Jacob legen mit diesem Buch ein Programm dazu vor.
Ein gesunder Selbstwert basiert nach Überzeugung der Autorinnen nicht allein auf dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Leistungen. Eine ebenso wichtige Säule des Selbstwertes ist die Selbstakzeptanz, eine grundsätzlich positive Einstellung zu sich selbst. Hinzukommen müssen soziale Kompetenz und das Eingebundensein in ein soziales Netz.
Das Programm enthält eine Vielzahl aufeinander aufbauender Übungen und therapeutischer Interventionen, die in Einzelsitzungen durchgeführt werden und die ersten beiden Säulen des Selbstwertes – Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz – fördern helfen. Soziale Kompetenz kann in einer Gruppenpsychotherapie besser geübt werden und wird daher hier kaum einbezogen.
Am Beginn stehen Übungen zur Achtsamkeit für den Körper und seine Bedürfnisse, die Sinne sowie Gefühle. Dabei geht es einerseits darum, die Wahrnehmung zu sensibilisieren und differenzieren; andererseits ist es für Menschen oft einfacher, automatisierte Muster und alltägliche Routinen in Bewegungsabläufen zu erkennen und zu verändern als bei eingefahrenen kognitiven Vorgängen. Der zweite Schritt ist dann die „liebevolle Begegnung mit sich selbst“ (S. 118). Manch einer erkennt nicht, dass er sich mit negativen Gedanken selbst entmutigt, sich nach Misserfolgen selbst noch zusätzlich bestraft oder es sich unnötig schwer macht. Vielen Menschen fehlt aber noch eine weitere wichtige „Grundfertigkeit“ (S. 151): Selbst für sich zu sorgen; „nicht länger auf den Prinzen [zu] warten“ (S. 153), der einem den aus der Kindheit stammenden Wunsch, umsorgt zu werden, erfüllt, kann eine schwere Entscheidung sein. „Es ist für viele Patienten ein bitterer und zugleich befreiender Schritt anzuerkennen, dass in der Erwachsenenrealität die Verantwortung für ihr Wohlergehen bei ihnen selbst liegt.“ (S. 155) Potreck-Rose schlägt eine Reihe ebenso einfacher wir wirkungsvoller Interventionen vor, um dem Patienten die Entscheidung zwischen Versorgungswünschen und Autonomie zu erleichtern, z.B. die Fragen zu stellen: „Wie lange warten Sie schon?“ oder „Wie aussichtsreich ist es, weiter zu warten?“
Die zweite Säule, die Selbstakzeptanz, beinhaltet die Gebote und Werte, nach denen jeder Mensch sein Leben ausrichtet. Zunächst gilt es, diese zu erkennen, zu entrümpeln und zu erneuern. Denn mit dysfunktionalen Normen oder unflexiblen, perfektionistischen Werten legt sich der Mensch immer wieder selbst Steine in den Weg, ist im Falle von Hindernissen oder gar Krisen schlecht gewappnet und hindert sich insgesamt an einer Wertschätzung seiner eigenen Person.
Den Abschluss bietet eine verhaltenstherapeutische Strategie zu Selbstregulation und Selbstkontrolle, um den Menschen in die Lage zu versetzen, angemessene Ziele zu setzen und auch zu erreichen. Denn wenn man immer wieder Erfahrungen des Scheitern hinnehmen muss, wird man auf lange Sicht sich selbst nicht wertschätzen können. Das Buch zeichnet sich durch große theoretische Klarheit aus. Es bietet erstaunlich einfache und effektive Hilfen und Anregungen für die psychotherapeutische Praxis. Aber auch Menschen, die sich selbst helfen möchten, erhalten vielfältige Perspektiven. So lässt das Werk den Leser in zuversichtlicher Stimmung und mit der Überzeugung zurück, dass Menschen sich verändern können. Nicht zuletzt deshalb ist ihm ein großer Leserkreis zu wünschen. --Eva Lacour

Kurzbeschreibung

Sich selbst positiv erfahren Methodisch aufeinander aufbauendeInterventionen zur Steigerung von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen bilden den Kernteil des Buches, das gleichzeitig das notwendige Grundlagenwissen zu diesem zentralen Thema der Psychotherapie vermittelt. Aufbau und Verbesserung des Selbstwertgefühls ist in vielen Psychotherapien ein zentrales Thema, denn häufig wird ein geringes Selbstwertgefühl als Mitauslöser psychischer Störungen betrachtet. Die Autorinnen überprüfen die vorhandene Literatur zu Selbstwert und Selbstvertrauen auf ihre Brauchbarkeit für die psychotherapeutische Praxis hin und stellen eigene erprobte Interventionen vor. Diese lassen sich mit folgenden Stichworten skizzieren: · achtsam sein; · sich sich selbst liebevoll zuwenden; · für sich sorgen; · Wertesystem differenzieren; · Selbstkontrolle und Selbstregulation fördern; · soziale Kompetenz verbessern. Alle Schritte enthalten konkrete Interventionsvorschläge und bauen systematisch aufeinander auf. Sie lassen sich sowohl in individuell abgestimmte therapeutische Handlungsschritte überführen als auch in Übungen für Patienten. Zahlreiche Fallbeispiele sorgen für die nötige Anschaulichkeit. Das Buch unterstützt Psychotherapeuten dabei, ihren Klienten zu einer stabilen Basis ihrer Selbsterfahrung und ihres Selbstwirksamkeitsgefühls zu verhelfen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
91 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Else Kling TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Wie der Untertitel verrät, unterteilen die beiden Autorinnen unser "Selbstwertgefühl" in drei Komponenten: Selbstzuwendung, Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen. Entsprechend werden Interventionen zur Förderung aller drei Aspekte vorgestellt. Dabei ist das Buch nicht als Manual zu verstehen, sondern bietet ein breites Angebot vielfältiger Übungen, die sich für Patienten mit Selbstwertproblemen eignen.
Zu Beginn steht eine theoretische Einführung, in welcher Modelle und empirische Erkenntnisse aus der Erforschung des Selbstwertbegriffs vorgestellt werden. Auch wird die Relevanz des Themas verdeutlicht.
Das Kapitel "Selbstzuwendung" beginnt mit Achtsamkeitsübungen (stammen aus dem Buddhismus). Anschließend folgen Übungen zum "liebevollen Beobachter" und "inneren Kritiker", welche ebenfalls vielen Lesern bereits bekannt sein dürften. Weitere Übungen dienen dazu, den Patienten zu motivieren, mehr für sich selbst zu sorgen.
Im folgenden Kapitel werden drei Schritte zur "Selbstakzeptanz" erläutert. Das Wertesystem des Paitenten wird zunächst exploriert, anschließend entrümpelt und erneuert und schließlich flexibilisiert. Ziel ist es, dass der Patient sich von hinderlichen Lebensgeboten befreit.
Unter "Selbstvertrauen" verstehen die Autorinnen das "Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Leistungen" (S. 201). Im Sinne der Selbstmanagement-Theorie Kanfers werden Übungen zur Selbstkontrolle und -regulation vorgestellt.
Das Buch ist gut lesbar geschrieben und beeindruckt durch seine Fülle an leicht durchführbaren Übungen für Therapie und Beratung. Patienten mit Selbstwertproblemen dürften sehr von den vorgestellten Interventionen profitieren. Ich freue mich bereits darauf, viele der Übungen einzusetzen!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Praktisch wertvoll 19. Januar 2011
Format:Broschiert
Als Diplompsychologin kann ich dieses Buch nur sehr positiv einschätzen. Da das Buch eher für Psychotherapeuten/Psychotherapeutinnen etc. verfasst ist, ist die Einleitung zwar etwas wissenschaftlich-trocken verfasst und erwähnt Konzepte etc., welche einem Laien sehr wahrscheinlich nicht geläufig sind, aber diese Tatsache kann man auch dafür nutzen, sich weiterzubilden, wenn man möchte. ;o) Das man die Einleitung in jedem Detail vollständig verstehen oder sich damit auskennen muss ist aber für die Wirkung der folgenden praktischen Übungen nicht nötig. Die Übungen sind so beschrieben und so gestaltet, dass sie für jedermann nachvollziehbar sind. Was man als Vorraussetzung braucht, ist die Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und eine zumindest geringe Fähigkeit der Einsicht in sich selbst zu besitzen, also in seine Gedanken, Gefühle usw. Dann hat man die Möglichkeit, mit diesem Buch die Ursachen für eine mangelnde Selbstakzeptanz, Selbstzuwendung und mangelndes Selbstvertrauen zu erkunden, diese zu verarbeiten und die genannten Aspekte zu stärken. Wenn man bereit ist, sich auf diese Reise einzulassen, ist dies mit Sicherheit ein sehr wirkungsvolles Buch!
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24 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die Autorinnen zeigen hier auf eine unterhaltsame zu lesende Art praktische Hilfsmittel auf, die ohne das Korsett einzelner Lehren in vielen Behandlungsschemata anwendbar sind.
Ein Praxisbuch, das den Horizont und besonders das Handwerkszeug eines Psychotherapeuten erweitert.
Aus meiner Sich sehr empfehlenswert!
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