Das Buch besteht im wesentlichen aus 2 Teilen.
Im ersten Teil wird die Hypnotherapie beschrieben, im zweiten Teil die Selbsthypnose. Ich habe es mir vorrangig wegen des zweiten Teils gekauft.
Auf diesen bezieht sich meine Rezension in erster Linie.
Die Einführung in die Selbsthypnose finde ich hervorragend gelungen.
Im Gegensatz zu anderen Büchern, die hier krampfhaft versuchen, möglichst ALLE denkbaren Zugangswege zur Trance vollständig zu beschreiben, beschränkt sich das Buch auf einige wenige Techniken. Das finde ich für den Einsteiger leichter.
Sehr gut ist das Konzept mit den "Räumen" aufgebaut. Man baut sich quasi ein internes Haus mit verschiedenen Räumen (z.B. ein Raum der Fragen, ein Raum der Kreativität, etc.). Diese Räume besucht man dann in Trancesitzungen und kann damit bestimmte Themen gezielt adressieren.
Ich empfand das Buch als leicht lesbar. Es regt zum Umsetzen an, vermutlich auch deshalb, weil es in stark suggestiver Sprache verfasst ist. Die Anwendungsfälle für bestimmte Problembereiche (Depression, Angst, Stress, etc.) sind sehr praxisnah und mit guten Beispielen angereichert.
Mit den Übungen in diesem Buch konnte ich zum ersten mal in mehr als einem Fall meine Kopf-/Nackenschmerzen auflösen.
Das beste Selbsthypnosebuch in meiner Sammlung.
Aber: jeder muss da seinen eigenen Zugang finden.