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Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Film im Call-Center angesiedelt ist - immerhin sind die täglichen Telefonbelästiger ein Thema, das ein jeder Zuschauer kennt. Der Film baut auf einige interessante Figuren, allerdings ist diesen auch inne, dass sie etwas zu sehr Getriebene des bewusst clever aufgebauten Skripts sind. Nie hat man das Gefühl, dass die Figuren die Dinge tun, die sie tun, weil es ihre natürliche Entwicklung ist. Vielmehr handeln sie nach dem zuvor festgelegten Handlungsverlauf des Drehbuchs. Das schädigt die Authentizität des Films, aber es reicht noch für einen vergnüglichen Feierabend. Fazit: Nicht so nervig wie ein Call-Center, sondern eigentlich ganz unterhaltsam.
Moviemans Kommentar zur DVD: Gerade noch so reicht es für eine durchschnittliche Wertung, aber Bildfehler ziehen die DVD deutlich nach unten.
Bild: Das Bild ist stark verrauscht (00:07:54). Das geht soweit, dass das Grieseln die Schärfe auch beeinträchtigt. So hat man hier wenige Details, da das Grieseln zu sehr für diffuse Darstellung sorgt (Augenbrauen bei 00:20:22). Der Kontrast ist etwas zu hell ausgefallen. Gesichter wirken mitunter ein wenig transparent. Die Farben sind ausgeblichen.
Ton: Die Dialoge sind gut zu verstehen und werden störungsfrei dargeboten. Die Musik untermalt das Geschehen recht gut. Effekte sind vereinzelt gesetzt und erzielen zusammen mit der ansprechenden Musik eine gute Wirkung. Der räumliche Eindruck ist vor allem bei den Szenen im Call-Center gut gelungen.
Extras: Neben dem Trailer gibt es eine gute Viertelstunde an Interviews mit den Schauspielern und Produzent Geißendörfer. Das ist wenig mehr als übliches PR-Gerede und hat dem Zuschauer keine erhellenden Aspekte zu bieten. --movieman.de
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"Come in & burn out", so begrüßt Abteilungschef Harms den neuen Mitarbeiter Sascha im Großraumbüro eines Call-Centers. Außer Sascha, der Showmaster werden will und sich vor seiner Verantwortung als werdender Vater drückt, arbeiten dort auch Verkaufsgenie Adrian, der sonst vor Schüchternheit vergeht, und Architektin Marie, die von ihrem Mann mit Kind sitzen gelassen wurde und auf einen besseren Job hofft. Ihnen allen sitzt Harms im Nacken, der seine grauenvollen Motivationsfloskeln selbst glaubt, während er seine Ehe ruiniert.
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Im Stile von "Stromberg" und dessen Vorbild "The Office" aus Großbritannien bewegt sich André Erkaus in Saarbrücken mit dem Max Ophüls Preis ausgezeichnete Kreuzung aus Komödie, Satire und Ballade. Darin greift er auf eigene Erfahrungen aus seiner Jugendzeit zurück. Anhand der Schicksale von vier Hauptfiguren skizziert Erkau insbesondere Kommunikations- und Beziehungsunfähigkeit als gesellschaftliches Übel. Mag der Satire manchmal die Schärfe fehlen, die Darstellerleistungen überzeugen alle Mal.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Ironisch-melancholischer Reigen um vier kommunikationsunfähige Angestellte eines Call-Centers.
Kurzbeschreibung
Sascha glaubt an seinen Durchbruch als Showmaster. Adrian träumt von der Frau, die ihn versteht. Marie hofft auf einen Job als Architektin. Ihre Wege hätten sich nie gekreuzt, säßen sie nicht zufällig in drei nebeneinander liegenden Telefonboxen eines Callcenters. Sascha, Adrian und Marie sind jung und brauchen das Geld. Mit fester Stimme und schönen Worten versprechen sie potenziellen Kunden eine Super-Flatrate zu sensationellen Konditionen. "Jeder neue Anruf ist eine neue Chance" heißt das Motto ihres Chefs Richard Harms. Sein Leben ist das Call-Center, seine Ehe ein Trümmerhaufen. Erst recht als die digitale Anzeigetafel im Büro installiert wird. Innerhalb von 4 Wochen müssen die Verkaufszahlen um 5% gesteigert werden, sonst droht der Abteilung die Schließung. Zahlen und Quoten treten an gegen große Träume und Hoffnungen...
Produktbeschreibungen
Sascha (Maximilian Brückner) glaubt an seinen Durchbruch als Showmaster. Adrian (Johannes Allmayer) träumt von der Frau, die ihn versteht. Marie (Antje Widdra) hofft auf einen Job als Architektin. Ihre Wege hätten sich nie gekreuzt, säßen sie nicht zufällig in drei nebeneinander liegenden Telefonboxen eines Callcenters.
Sascha, Adrian und Marie sind jung und brauchen das Geld. Mit fester Stimme und schönen Worten versprechen sie potenziellen Kunden eine Super-Flatrate zu sensationellen Konditionen. "Jeder neue Anruf ist eine neue Chance" heißt das Motto ihres Chefs Richard Harms (August Zirner). Sein Leben ist das Callcenter, seine Ehe ein Trümmerhaufen. Erst recht als die digitale Anzeigetafel im Büro installiert wird. Innerhalb von 4 Wochen müssen die Verkaufszahlen um 5% gesteigert werden, sonst droht der Abteilung die Schließung. Zahlen und Quoten treten an gegen große Träume und