es handelt sich um eine reihe von kürzeren betrachtungen, durch die man sich konkretere vorstellungen erarbeiten kann:
über das wahre wesen des physischen leibes, über den sog. ätherleib, über die hellsichtige erkenntnis der elementarischen welt, über den "hüter der schwelle", über den astralischen leib, über den "ich-" oder "gedanken-leib", über die art des erlebens in übersinnlichen welten, über das schauen der wiederholten erdenleben.
diese betrachtungen, die als grundlage von meditationen verwendet werden können, stellen eine ergänzung dar, etwa zu darstellungen wie sie in steines "theosophie" oder "geheimwissenschaft" geboten werden. was dort mehr systematisch, zusammenhängend dargestellt wird, muss von dem, der zu einem eigenen erleben geistiger tatsachen kommen will, ohnehin immer wieder aufgesucht und meditiert werden.
das vorliegende bändchen bietet hierfür, in der art eines lehrganges, eine anleitung.
zudem kommt es in der von steiner vertretenen geisteswissenschaft oder anthroposophie darauf an, dass man nicht bei bloßen abstraktionen, etwa "ätherleib", "astralleib", stehenbleibt, sondern diese begriffe mit immer konkreteren, inhaltvolleren vorstellungen verbinden, dass man dabei etwas erleben kann. was etwa in steiners theosophie noch eher skizzenhaft, schematisch als gliederung des menschen dargestellt wird, kann durch versenkung in betrachtungen, wie sie hier geboten werden, für den meditierenden immer mehr zu einem inneren erleben der jeweiligen wirklichkeit werden, auf die die von steiner verwendeten begriffe hinweisen wollen.
steiners geisteswissenschaft muss erarbeitet werden. wer sie mit einer theorie verwechselt, hat selber noch nicht die bedingung bei sich geschaffen, etwa durch solch meditative gedankenarbeit, dass er das, was bei steiner bloß begrifflich zunächst dargestellt wird, auch erleben kann. für den, der dabei noch nichts erleben kann, handelt es sich um bloße theorie, eine ziemlich verrückte sogar, wie man in dem fall zugeben muss.